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		<lastBuildDate>Sat, 15 Nov 2008 00:00:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Tests und Klassenarbeiten: Welche Regeln gelten?</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/schule-und-eltern/zeugnis/art/tipp/tests-und-klassenarbeiten.html</link>
			<description>Benotung und Schulzeugnis</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Lehrer kann das Wissen Ihres Kindes in Tests oder Klassenarbeiten abfragen oder andere schriftliche Leistungen in die Benotung auf dem Schulzeugnis&nbsp;mit einbeziehen. Diese&nbsp;Tests und Klassenarbeiten&nbsp;muss Ihr Kind absolvieren:
<h2>Tests, Übungsarbeiten oder kleine Arbeiten (in Bayern heißen sie Klassenarbeiten oder Kurzarbeiten)</h2>
Diese Klassenarbeiten nehmen keine ganze Schulstunde in Anspruch und werden unangekündigt geschrieben. Sie beinhalten den Lernstoff der vorherigen Unterrichtsstunden von mindestens einer Schulwoche. Die Benotung in Tests zählen im Verhältnis zu Klassenarbeiten weniger. Ich führe zum Beispiel in der dritten Klasse, die ich derzeit in Mathematik unterrichte, wöchentlich Einmaleins-Tests durch, deren Durchschnittsnote pro Halbjahr wie eine Klassenarbeit für das Schulzeugnis&nbsp;zählt.
<h2>Klassenarbeiten oder große Arbeiten (in Bayern heißen sie Schulaufgaben oder Probearbeiten, kurz: Proben)</h2>
Diese&nbsp;Klassenarbeiten werden zum Abschluss einer Lerneinheit durchgeführt. Sie dauern in der Regel eine Schulstunde, also 45 Minuten. 
<h2>Vergleichsarbeiten (VERA) oder zentrale Lernstandserhebungen</h2>
Seit dem letzten Schuljahr werden diese&nbsp;Klassenarbeiten, die nicht in die Benotung eingehenm,&nbsp;in allen dritten Klassen an zentralen Terminen in Deutsch und Mathematik durchgeführt. Die Deutsch- und Mathe-Arbeiten setzen sich jeweils aus zwei zentral gestellten Aufgabenheften zusammen, die in 30 Minuten (kurze Pause dazwischen) erledigt werden müssen. Die Schüler bearbeiten bei diesen Klassenarbeiten&nbsp;standardisierte Aufgaben, die den kompletten Lernstoff aus Klasse 3 abdecken. 
<h2>Schriftliche Leistungsnachweise</h2>
Neben Klassenarbeiten und Tests kann der Lehrer noch andere Leistungen Ihres Kindes in die Benotung auf dem Schulzeugnis Ihres Kindes mit einbringen. Auch ein Referat oder eine Präsentation (in Baden-Württemberg ist in Klasse 2 eine Präsentation sogar verbindlich zu benoten) kann wie eine Klassenarbeit zählen. Gruppenarbeiten zu einem Thema, Lesetagebücher oder Werkstatthefte sowie auch Hausaufgaben und die Heftführung dürfen in die Benotung eingehen. 
Wenn ich zum Beispiel in einer 3. oder 4. Klasse Deutsch unterrichte, so zähle ich die Lesetagebücher, die meine Schüler zur gelesenen Klassenlektüre erstellen, wie eine Klassenarbeit und benote sie. 
<h2>Antworten auf Fragen, die Eltern mir immer wieder rund um das Thema „Klassenarbeiten“ stellen: </h2>
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<strong>1. Müssen Klassenarbeiten angekündigt werden?</strong>
Ob und wie lange vorher das Datum von Klassenarbeiten bekannt gegeben werden muss, hängt von der jeweils geltenden Schulordnung und der Schulart ab. In den weiterführenden Schulen sind&nbsp;Klassenarbeiten in allen Bundesländern anzukündigen. In der Grundschule werden&nbsp;Klassenarbeiten allerdings in der Regel nicht angekündigt. In Bayern sollen sie laut Schulordnung ausdrücklich nicht angekündigt werden. Ich handhabe es in meinem Schulalltag so, dass ich Tests in den Klassen 1 und 2 ohne vorherige Bekanntgabe schreiben lasse. So kann ich den aktuellen Leistungsstand der Kinder durch die Tests erfahren, und die Kinder kommen nicht ängstlich oder gestresst zur Schule, weil ein Test ansteht. In den höheren Klassen jedoch kündige ich Klassenarbeiten etwa eine Woche vorher an. Ich halte es für wichtig, dass ältere Schüler lernen, sich auf eine Klassenarbeit oder auf Tests vorzubereiten, und selbst noch mal an ihren Lücken arbeiten.
<strong>2.&nbsp;Wie viele Klassenarbeiten dürfen an einem Tag und in einer Woche geschrieben werden?</strong>
An einem Schultag darf nur eine Klassenarbeit geschrieben werden. Am ersten Tag nach Ferien oder in den meisten Bundesländern auch nach Sonn- und Feiertagen dürfen keine Klassenarbeiten geschrieben werden. In der Regel sollen in allen Bundesländern nicht mehr als zwei Klassenarbeiten pro Woche geschrieben werden. Zusätzliche Tests sind aber durchaus möglich. Eine Klassenarbeit muss erst zurückgegeben werden, bevor die nächste geschrieben werden darf.
<strong>3.&nbsp;Muss mein Kind eine bestimmte Anzahl von Klassenarbeiten in einem Schuljahr schreiben?</strong>
Hierzu gibt es für jedes Bundesland verbindliche Vorgaben. Auch kann das Lehrerkollegium einer Schule Absprachen für Klassenarbeiten treffen. Fragen Sie beim Lehrer Ihres Kindes nach, wie es an der Schule Ihres Kindes geregelt ist! Ich selbst unterrichte in Baden-Württemberg, wo in Klasse 3 und 4 in Deutsch mindestens zehn schriftliche Klassenarbeiten pro Schuljahr, darunter fünf Aufsätze, geschrieben werden müssen. An meiner Schule haben wir uns auf fünf Aufsätze, drei Diktate, zwei&nbsp;Tests zum Lesen&nbsp;und kleinere&nbsp;Tests zur Sprachkunde&nbsp;geeinigt.
<div class="challenge-box"><a href="challenge-luf.html?bu=schule-und-eltern%2Fschule-und-eltern-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >7 weitere und wichtige Elternfragen sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von &quot;Lernen und Fördern mit Spaß&quot;.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Schulkind</category>
			<category>Teenager</category>
			<category>Benotung und Schulzeugnis verstehen</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 15 Nov 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Außenseiter durch Mobbing in der Schule: Was Sie dagegen tun können</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/schule-und-eltern/schulprobleme/art/tipp/aussenseiter-durch-mobbing-in-der-schule.html</link>
			<description>Schulprobleme und Mobbing</description>
			<content:encoded><![CDATA[In den meisten Schulklassen finden sich Außenseiter, die von den anderen Kindern durch Mobbing ausgegrenzt werden. Sie sind unbeliebt, werden nicht akzeptiert, starken auf starkes Mobbing in der Schule&nbsp;und finden einfach den Anschluss an die Klassengemeinschaft nicht. Das Resultat sind oft starke Schulprobleme.&nbsp;Diese Mädchen und Jungen leiden unter dem Zustand von Mobbing in der Schule, denn jeder Mensch ist in erster Linie ein Gruppenwesen, das sich in Gegenwart anderer wohl fühlt und kein Außenseiter&nbsp;sondern&nbsp;ein Teil der Gemeinschaft sein möchte. Die Schule nimmt einen großen Raum in der Lebenswelt von Kindern ein, umso wichtiger ist es, dass der Schulalltag für sie nicht nur erträglich, sondern auch erfreulich und angenehm ist und es keine Schulprobleme oder Mobbing gibt. Für Außenseiter ist es oft nicht so. Sie kämpfen jeden Tag aufs Neue verzweifelt um die Anerkennung der Gruppe und leiden unter dem Mobbing. 
<h2>Mobbing in der Schule: Grundlos ausgegrenzt?</h2>
Dabei ist dieser Kampf gegen Mobbing in der Schule oft aussichtslos, denn Außenseiter wissen in der Regel gar nicht, was sie falsch machen. Und selbst wenn ihnen in der Schule von den anderen Kindern Gründe genannt werden, so können sie die Ursachen von Mobbing nicht verändern. „Du bist eben komisch!“ „Du sprichst so anders!“ „Du bist dick!“ Welches Grundschulkind kann an diesen Eigenschaften selber etwas ändern? Keines! Häufig sind die genannten Gründe bei Mobbing in der Schule&nbsp;auch gar nicht die echten, denn ein Kind in eine&nbsp;Rolle des Außenseiters&nbsp;zu drängen, bekommt schnell eine gewisse Eigendynamik beim Mobbing. Dann geht es längst nicht mehr um echte Gründe, sondern die Außenseiterrolle selbst macht es der Klasse in der Schule unmöglich, den Außenseiter zu integrieren. Dass das Lernen darunter leidet und Schulprobleme die Folge sind, versteht sich von selbst.
<h2>Außenseiter&nbsp;schämen sich und haben Schulprobleme</h2>
Außenseiter&nbsp;empfinden das Außenseitersein durch Mobbing in der Schule als einen Makel und erzählen oft nicht mal ihren Eltern davon. Werden sie geschickt ausgegrenzt und ist das Mobbing heimtückisch, bekommen sogar Lehrerinnen und Lehrer manchmal von der Situation in der Schule kaum etwas mit. Auf Nachfrage leugnen sie ihre&nbsp;Schulprobleme und erklären, es wäre alles in bester Ordnung. Dabei ist bei Mobbing in der Schule die Hilfe von außen, also von Elternhaus und Schule, ganz wichtig, um an den Schulproblemen etwas zu verändern. Um zu erkennen, ob Ihr Kind ein Außenseiter in seiner Schulklasse ist, hilft Ihnen die Checkliste im Abonnenten-Teil.
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<h2>Beobachten und fragen Sie bei Mobbing in der Schule nach</h2>
Vielleicht erfahren Sie nicht gleich im ersten Gespräch genau, wie es Ihrem Kind in der Klasse ergeht und ob Mobbing ausgeübt wird. Mit der Zeit merkt es jedoch, dass Sie sich ernsthaft Sorgen machen und ihm bei&nbsp;Schulproblemen und Mobbing in der Schule&nbsp;zur Seite stehen möchten. Bleiben Sie also unbedingt dran, wenn sich die Anzeichen für&nbsp;Mobbing Ihres Kindes nicht zerstreuen lassen. Parallel sollten Sie bei Mobbing in der Schule&nbsp;unbedingt das Gespräch mit der Lehrkraft&nbsp;suchen und auch hier gezielt nachfragen:<ul><li>Wie verhält sich mein Kind im Unterricht, meldet es sich?</li><li>Hat es mindestens einen Freund/eine Freundin?</li><li>Mit wem trifft es sich in den Pausen?</li><li>Wollen andere Kinder neben ihm sitzen?</li><li>Wird es im Sportunterricht integriert und in Mannschaften gewählt?</li><li>Wie ist es bei Gruppenaufgaben: Wird mein Kind in die Gruppen aufgenommen?</li><li>Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass mein Kind unter Mobbing leidet?</li><li>Unterscheidet sich mein Kind im Verhalten auffällig von den anderen?</li></ul><div class="challenge-box"><a href="challenge-luf.html?bu=schule-und-eltern%2Fschule-und-eltern-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Eine Checkliste, mit der Sie herausfinden, ob Ihr Kind ein Außenseiter ist und Tipps, was Sie dagegen tun können, sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von &quot;Lernen und Fördern mit Spaß&quot;.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Schulkind</category>
			<category>Teenager</category>
			<category>Schulprobleme</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schulangst: Wie Sie Ihrem Kind helfen können</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/schule-und-eltern/schulprobleme/art/tipp/schulangst-wie-sie-ihrem-kind-helfen-koennen.html</link>
			<description>Schulangst und Schulprobleme</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nicht immer haben die Kinder den Mut, über ihre&nbsp;Schulangst und Schulprobleme&nbsp;mit Vertrauenspersonen zu sprechen. Doch je mehr sie sich mit ihren Schulproblemen allein gelassen fühlen, desto schlimmer wird es. Das kann letztlich zu Schulverweigerung und massiven Lernblockaden aus Schulangst führen. Vor etwas Angst zu haben, ist vollkommen normal, denn es schützt vor gefährlichen Situationen und unüberlegtem Handeln. Ein gewisses Angstlevel vor unbekannten Begegnungen, vor Prüfungen oder neuen Aufgaben ist auch bei Ihrem Kind sinnvoll, um die Aufmerksamkeit zu steigern und Energien freizusetzen. Wenn die Schulangst allerdings so stark wird, dass Ihr Kind nahezu handlungsunfähig wird, kehrt sich der positive Effekt&nbsp;um. Ihr Kind muss lernen, sich der Schulangst zu stellen und sie zu überwinden.
<strong>Die folgende Checkliste hilft Ihnen zu erkennen, ob Ihr Kind unter Schulangst leidet.</strong> 
<h2>Checkliste Schulangst: Wie reagiert Ihr Kind auf die Schule? (ja / nein)</h2>
<em>Körperliche Reaktionen bei Schulangst</em><ul><li>Ihr Kind bekommt weiche Knie.</li><li>Ihr Kind muss oft auf die Toilette.</li><li>Ihrem Kind wird übel, es fühlt sich schlecht.</li><li>Ihr Kind hat Herzklopfen.</li><li>Die Muskeln Ihres Kindes verspannen sich.</li><li>Ihr Kind hat Schweißausbrüche.</li><li>Ihrem Kind wird schwindlig.</li><li>Ihr Kind nässt ein.</li><li>Ihr Kind ist ständig müde und erschöpft.</li><li>Ihr Kind hat Schlafstörungen und Albträume.</li></ul><em>Psychische Reaktionen bei Schulangst</em><ul><li>Die Gedanken Ihres Kindes kreisen ständig um das Problem.</li><li>Ihr Kind denkt immer, ich schaffe es nicht.</li><li>Angst blockiert das Denken Ihres Kindes.</li><li>Ihr Kind kann sich nicht konzentrieren.</li></ul><em>Reaktionen im Verhalten bei Schulangst</em><ul><li>Ihr Kind reagiert aggressiv. </li><li>Ihr Kind zieht sich von allem zurück.</li><li>Ihr Kind vermeidet die angstbesetzten Situationen.</li><li>In Kind ist lustlos und demotiviert.</li></ul>Wenn mehr als die Hälfte der Reaktionen&nbsp;bei Ihrem Kind regelmäßig vorkommen, könnte Schulangst die Ursache dafür sein. Gerade bei körperlichen Beschwerden ist es jedoch absolut notwendig, den Grund vom Kinderarzt abklären zu lassen. Findet er keine medizinischen Ursachen, wäre dies ein Hinweis auf Schulangst.
Es ist davon auszugehen, dass die Schulangst eines Kindes durch eine oder mehrere negative Erfahrungen verursacht wird. Da Kinder sehr unterschiedlich sind (manche sind durch nichts aus der Ruhe zu bringen und andere wiederum hochsensibel), kann der Auslöser der Schulangst durchaus nur eine Kleinigkeit gewesen sein. Der erste Schritt, Ihrem Kind bei Schulproblemen und Schulangst zu helfen, ist daher das gemeinsame Gespräch über die Angst. Zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie seine Sorgen und Ängste ernst nehmen und ihm helfen möchten,&nbsp;die Schulangst&nbsp;zu überwinden. Bedenken Sie bitte, dass die Angst Ihres Kindes real ist, egal wie groß oder klein Ihnen selbst die Bedrohung vorkommt. Versuchen Sie herauszufinden, ob Ihr Kind vor realen Situationen Angst hat (Mobbing, Gewalt, schlechte Noten) oder eher vor vermuteter Zurückweisung.
<h2>Fragen Sie Ihr Kind, wovor es Angst hat</h2>
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</script></span><ul><li>im Unterricht aufgerufen zu werden</li><li>Fehler zu machen</li><li>von Mitschülern zurückgewiesen zu werden</li><li>von Mitschülern nicht akzeptiert zu werden</li><li>vor verbaler oder körperlicher Gewalt</li><li>vor dem Wettbewerb mit anderen Kindern</li><li>vor der Autorität des Lehrers</li><li>vor Klassenarbeiten und Tests</li><li>vor Kritik</li><li>vor der Gruppe zu sprechen</li><li>in einem bestimmten Fach zu versagen</li><li>den Leistungsansprüchen des Elternhauses nicht zu genügen</li><li>nicht versetzt zu werden</li><li>die Schule verlassen zu müssen</li></ul>Ein offenes, ehrliches Gespräch über die Schulprobleme ist der erste Schritt für Ihr Kind, sich seiner Angst zu stellen. Nehmen Sie Ihr Kind liebevoll in den Arm, und zeigen Sie ihm damit, dass Sie es gern haben und zu ihm stehen. Haben Sie Verständnis für die Schulangst, aber dramatisieren Sie das Problem nicht. Geben Sie Ihrem Kind nun die Gelegenheit, selbst Lösungen für das Problem zu entwickeln. Bremsen Sie Ihr Kind nicht dabei, sondern halten Sie es dazu an, so viele Handlungsmöglichkeiten wie nur möglich zu finden. 
Spielen Sie die brenzligen Situationen bei Schulangst gedanklich durch. Was kann schlimmstenfalls passieren, wie kann etwas Schlimmes verhindert werden, welche Alternativen gibt es? 
Es geht in diesem Gespräch über Schulprobleme und Schulangst noch nicht um die Umsetzung, sondern nur um die Fantasie, wie eine Situation positiv verlaufen kann. Je nachdem, welche Ursachen die Schulangst Ihres Kindes hat, können Sie mit einfachen praktischen Lösungen für Schulprobleme und Schulangst&nbsp;schon eine Menge erreichen.&nbsp;&nbsp;
<h2>So helfen Sie Ihrem Kind bei Schulangst</h2><ul><li>Seien Sie liebevoll, damit Ihr Kind sich nicht einsam und allein gefüllt.</li><li>Hören Sie geduldig zu, damit Ihr Kind sich alles von der Seele reden kann.</li><li>Zeigen Sie Verständnis, damit Ihr Kind sich ernst genommen fühlt.</li><li>Ermutigen Sie Ihr Kind, die Lösung der Schulprobleme anzugehen.</li><li>Zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie ihm zutrauen, eine Lösung für die Schulangst zu finden.</li><li>Helfen Sie Ihrem Kind dabei, die Situation auch von einer anderen Seite zu betrachten.</li><li>Entwickeln Sie gemeinsam Lösungsmodelle für die Schulangst</li><li>Geben Sie Ihrem Kind die Hilfe, die es bei Schulproblemen braucht (Gespräch mit dem Lehrer).</li><li>Haben Sie Geduld und erwarten Sie keine sofortige Veränderung.</li></ul><h2>Schulangst: Das sollten Sie auf keinen Fall tun</h2><ul><li>Ihr Kind auslachen</li><li>die Situation durch Dramatisierung noch mehr zuspitzen</li><li>Ihr Kind beschwichtigen und das Problem bagatellisieren</li><li>das Problem und seine Lösung an sich reißen</li></ul><h2>Manchmal ist ein Kind&nbsp;durch Schulprobleme überfordert</h2>
Wenn sich die&nbsp;Schulangst Ihres Kindes durch eine reale Überforderung&nbsp;manifestiert hat, braucht es Erfolgserlebnisse und Optimismus, um die Schule wieder&nbsp;ohne Angst&nbsp;besuchen zu können. Vielleicht hat es nur den Anschluss an den Schulstoff verpasst und kann diesen mit ein&nbsp;wenig zusätzlichem Aufwand wieder aufholen. Möglicherweise liegt die Ursache&nbsp;für die Überforderung&nbsp;durch Schulprobleme aber auch&nbsp;tiefer. Besprechen Sie mit dem Klassenlehrer, ob Ihr Kind unter einer Lernstörung leidet, auf der richtigen Schule ist oder eine Klasse wiederholen sollte. Ein dauerhaft überfordertes Kind leidet Tag für Tag unter&nbsp;Schulangst und dem Gefühl, die geforderten Leistungen nicht erbringen zu können.Es&nbsp;fühlt&nbsp;sich hinter die Klassenkameraden zurückgesetzt. Das beeinträchtigt auf Dauer das so wichtige Selbstbewusstsein und kann weit reichende Folgen haben.
<h2>Hilfe bei Schulangst&nbsp;vor Mitschülern und Mobbing</h2>
Bei diesem sensiblen Thema sollten Sie sich bei der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer erkundigen, wie die Situation in der Schule aussieht. Ist Ihr Kind ein Außenseiter, wird es in der Pause gequält oder auf dem Schulweg geärgert? Bei Grundschulkindern kann das Gespräch mit den Eltern des Mitschülers, der Klassenleitung oder dem Klassenkamerad selbst schnell eine Veränderung&nbsp;der Schulangst&nbsp;bringen. Gegenseitige Einladungen und ein toller Ausflug machen aus Feinden rasch Freunde. Bei älteren Schülern ist das schwieriger. Ist die Situation sehr verfahren, kann und sollte&nbsp;bei starker Schulangst&nbsp;der&nbsp;shulpsychologische Dienst als Unterstützung hinzugezogen werden.
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<h2>Hilfe bei der&nbsp;Schulangst, vor anderen zu sprechen</h2>
Sehr schüchterne Kinder leiden&nbsp;unter der Schulangst, im Unterricht aufgerufen zu werden und vor der ganzen Gruppe sprechen zu müssen. Sie haben Angst, sich zu blamieren, etwas Falsches zu sagen und ausgelacht zu werden. Auch in diesem Fall sollten Sie unbedingt mit den Lehrern sprechen. Die müssen äußerst sensibel mit der Problematik umgehen und dürfen Ihr Kind auf keinen Fall vor der Klasse beschämen. Nur mit viel Ermutigung und Anerkennung seiner Leistungen wird Ihr Kind den Mut schöpfen, sich zu melden und vor der Gruppe zu sprechen. Das kann man übrigens auch sehr gut zu Hause üben, indem man Schule spielt und die schwierigen Situationen einfach schon mal vor einem Teil der eigenen Familie „durchspielt“.
<h2>Hilfe bei&nbsp;Schulangst&nbsp;vor dem Lehrer</h2>
Schwieriger ist es, wenn Ihr Kind Angst vor dem Lehrer hat. Ein falsches Wort, eine unbewusste Zurückweisung, eine schlechte Note oder ein vermeintlich böser Blick kann schon ausreichen, um bei sehr sensiblen Kindern Angst vor der Autoritätsperson Lehrer/Lehrerin auszulösen. Auch hier bringt Sie nur das gemeinsame Gespräch weiter. Finden Sie heraus, ob Ihr Kind zu Recht Angst vor dem Lehrer hat, oder ob es sich diese Ablehnung nur einbildet. Häufig ist der Lehrkraft nicht bewusst, welche Wirkung sie auf das jeweilige Kind hat. Lob und Anerkennung seiner Leistungen helfen hier meist rasch, die Ursache der Angst zu bewältigen und schon bald ins Gegenteil umzukehren.
Schulverweigerung oder Schulangst können auch etwas mit dem Erziehungsverhalten zu tun haben. Wenn der Schulbesuch im Elternhaus nicht für wichtig erachtet wird, werden auch Kinder ihn nicht ernst nehmen. Und wenn ein Kind zu sehr vernachlässigt oder auch zu stark verwöhnt worden ist, kommt es möglicherweise mit den Anforderungen der Schule nicht zurecht, es hat eine niedrige Frustrationsschwelle und ist grundsätzlich schwer zu motivieren.&nbsp;So kommt es&nbsp;zu Schulproblemen und Schulangst. In&nbsp;diesen Fällen ist eine Beratung der Familie notwendig, um hier Einstellungs- und Verhaltensänderungen zu bewirken. Bei der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (<a href="http://www.bke.de/" target="_blank" >http://www.bke.de</a>) finden Sie auch Beratungsstellen in Ihrer Nähe.<table class="contenttable"><tbody><tr><th>Mein Tipp</th></tr><tr><td><p class="bodytext">Nicht immer können Kinder mit ihren Eltern über ihre Sorgen frei und ungezwungen sprechen. Dafür gibt es viele Gründe, zum Beispiel Scham oder Angst vor Strafe. Da hilft es manchmal, wenn ein vertrauenswürdiger Erwachsener aus dem Freundeskreis das gemeinsame Gespräch sucht und als Vermittler zwischen Eltern und Kind agiert.</p></td></tr></tbody></table><div class="challenge-box">&nbsp;</div>]]></content:encoded>
			<category>Schulkind</category>
			<category>Teenager</category>
			<category>Schulprobleme</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 23 Oct 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mobbing in der Schule: Wird Ihr Kind gemobbt?</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/schule-und-eltern/schulprobleme/art/tipp/so-erkennen-sie-ob-ihr-kind-gemobbt-wird.html</link>
			<description>Schulprobleme durch Mobbing</description>
			<content:encoded><![CDATA[Erschreckende Ergebnisse über Mobbing&nbsp;hat 2007 eine Online-Studie der Universität Koblenz/Landau erbracht, bei der über 50% der rund 2.000 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 13 angaben, schon mindestens einmal direkt von Mobbing in der Schule&nbsp;betroffen gewesen zu sein. Dabei wurde zwischen zwei verschiedenen Arten des Mobbings unterschieden:
<strong>Direktes Mobbing:</strong>&nbsp;Bei dieser Art von Mobbing in der Schule&nbsp;sind gezielte und wiederholte körperliche Aggressionen und verbale Angriffe gegenüber Schwächeren oder das bewusste Ausschließen aus einer Gruppe gemeint. Entscheidend&nbsp;bei dieser Art von Mobbing&nbsp;ist, dass sich die Opfer nicht wehren können und die Attacken über einen längeren Zeitraum wiederholt passieren.
<strong>Cyber Mobbing:</strong> Zunehmend werden Kinder und Jugendliche, die Opfer von Mobbing&nbsp;sind,&nbsp;nicht nur direkt, sondern auch virtuell über das Internet gemobbt.&nbsp;Bei dieser Art von Mobbing&nbsp;werden entweder Handys oder neue Techniken wie zum Beispiel E-Mail, Chat oder Instant-Messaging-Systeme (ISQ/MSN) benutzt. Den Opfern von Cyber Mobbing&nbsp;wird Angst gemacht, sie werden gekränkt, verletzt oder bedroht.
<h2>Mobbing in der Schule: Auch das Klassenzimmer ist nicht sicher</h2>
Glauben viele Eltern ihre Kinder im Klassenraum oder in der Schule in Sicherheit vor Mobbing, so irren Sie sich. Mobbing findet weitaus am häufigsten direkt im Klassenraum statt, meistens in den großen Pausen. Sobald also die Lehrkraft den Raum verlässt und die Kids nicht mehr unter direkter Aufsicht stehen, kann das Mobbing in der Schule von Mitschülern beginnen. Dabei sind Mädchen ebenso wie Jungen von Mobbing&nbsp;betroffen, als Täter und auch als Opfer.
<h2>Schulprobleme: Stellen Sie Ihrem Kind die richtigen Fragen</h2>
Der Begriff Mobbing wird inflationär gebraucht und bleibt in seiner Bedeutung für viele Kinder trotzdem eher abstrakt. Jugendliche hingegen können mit Mobbing&nbsp;schon wesentlich mehr anfangen. Wenn Sie Ihrem Grundschulkind zum Thema Mobbing die konkrete Frage stellen, ob es schon einmal gemobbt wurde, antwortete es unter Umständen nur deshalb mit Nein, weil es seine konkreten Erlebnisse nicht mit dem Begriff Mobbing verbindet. Daher sollten Sie Ihre Fragen zum Thema Mobbing in der Schule in etwa so formulieren wie in der folgenden Checkliste.
<h2>Checkliste Mobbing: So stellen Sie fest, ob Ihr Kind direkt gemobbt wird (ja&nbsp;/&nbsp;nein)</h2>
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</script></span><ul><li>Bist du von deinen Mitschülern schon einmal oder sogar mehrfach bedroht worden?&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </li><li>Machen sich andere aus deiner Klasse häufig lustig über dich?&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </li><li>Wirst du öfter mal von anderen gestoßen oder geschubst?&nbsp; </li><li>Bist du schon von Mitschülern geschlagen worden?&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </li><li>Lassen dich die anderen öfter mal nicht mitspielen?&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </li><li>Zeigen dir andere Kinder aus deiner Klasse häufig einen Vogel oder einen Stinkefinger?&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </li><li>Wirst du oft ausgelacht?&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </li><li>Bist du schon einmal mit einer Waffe (z. B. Messer, Schlagring) bedroht worden?&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </li><li>Bist du schon öfter mal unangenehm begrapscht oder betatscht worden?&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </li><li>Wirst du manchmal zu etwas gezwungen, was du nicht willst?&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </li><li>Ziehen dich andere öfter an den Haaren oder wirst du angespuckt?&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </li><li>Bist du schon mal erpresst oder unter Druck gesetzt worden?&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </li><li>Wirst du häufig mit Dingen beworfen oder beschossen?&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </li><li>Werden dir häufig Sachen weggenommen oder kaputtgemacht?&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </li><li>Wirst du oft von anderen herumkommandiert oder angeschrien?&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </li><li>Werden über dich bösartige Gerüchte verbreitet?&nbsp;&nbsp;&nbsp; </li></ul><strong>Auswertung der Checkliste zum Thema Mobbing in der Schule:</strong> Jede mit „ja“ beantwortete Frage bei der Checkliste zum Thema Mobbing sollte sie hellhörig machen und ein Gespräch mit der Schulleitung nach sich ziehen. Mobbing in der Schule muss im Keim erstickt werden, damit sich die Strukturen nicht verhärten. Je schneller Sie Ihrem Kind aus dem Mobbing helfen, desto eher wird es darüber hinwegkommen.
<div class="challenge-box"><a href="challenge-luf.html?bu=schule-und-eltern%2Fschule-und-eltern-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Wie Sie erkennen können, ob Ihr Kind virtuell gemobbt wird und wie Sie damit umgehen, wenn Ihr Kind selber jemanden gemobbt hat, sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von &quot;Lernen und Fördern mit Spaß&quot;.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Schulkind</category>
			<category>Teenager</category>
			<category>Schulprobleme</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gewalt an der Schule: Wie Sie Ihr Kind schützen können</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/schule-und-eltern/schulprobleme/art/tipp/gewalt-an-der-schule-wie-sie-ihr-kind-schuetzen-koennen.html</link>
			<description>Schulprobleme mit Gewalt</description>
			<content:encoded><![CDATA[Gewalt an der Schule&nbsp;muss nicht immer gleich eine Schießerei sein, wodurch amerikanische, deutsche und eine finnische&nbsp;Schule in die Schlagzeilen gerieten. Schlägereien, Nötigungen und Drohungen, Mobbing und sonstige Gewalt an der Schule&nbsp;sind fast schon Alltag an den weiterführenden Schulen,&nbsp;aber auch aus Grundschulen werden zunehmend Fälle von&nbsp;Gewalt und Mobbing&nbsp;gemeldet. Jeder dritte Schüler hat laut einer Studie inzwischen Schulprobleme und Angst vor Mobbing und Gewalt an der Schule. Nach neuesten Untersuchungen hat bereits jeder sechste Schüler Schulprobleme und&nbsp;Erfahrungen mit Mobbing, ebenfalls eine Form der Gewalt an der Schule, gemacht. Meistens handelt es sich bei Mobbing bei den Tätern um Jugendliche, die ihre Mitschüler über einen längeren Zeitraum absichtlich schädigen – etwa durch Mobbing wie körperliche Angriffe, Hänseleien, Ausgrenzung, Erpressung oder den Raub von teurer Kleidung, Handys und MP3-Geräten.
<h2>Gewalt an der Schule: Was kann Ihrem Kind passieren?</h2>
Aktive Gewalt an der Schule kann sich ganz unterschiedlich ausdrücken, immer aber geht sie damit einher, Dinge zu zerstören, oder sogar mit körperlichen Übergriffen. Mobbing kann mit kleinen Rempeleien anfangen, die sich bis hin zu echten Verletzungen steigern. Aber auch Gewalt an der Schule wie&nbsp;das Zerstören von Büchern und Heften, das Zerschneiden von Jacken und Pullovern, auf dem Klo eingesperrt zu werden oder für freies Geleit zahlen zu müssen&nbsp;ist ein&nbsp;Fall von Mobbing, die immer häufiger vorkommen. Leider lassen sich gerade auch jüngere Kinder bei Gewalt an der Schule&nbsp;von den Tätern leicht so stark einschüchtern, dass sie sich bei diesen Schulproblemen nicht mehr trauen, ihren Eltern oder den Lehrern von den Vorfällen zu berichten. Manches&nbsp;Mobbing an der Schule&nbsp;zieht sich somit über ein ganzes Schuljahr hin und fällt erst auf, wenn sich die Kinder vor lauter Angst vor Gewalt an der Schule&nbsp;letztlich weigern, überhaupt noch in die Schule zu gehen.
<h2>Schulprobleme und Mobbing: Wer ist Opfer?</h2>
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</script></span>Als Opfer von Mobbing und Gewalt an der Schule werden am liebsten Schülerinnen und Schüler ausgewählt,&nbsp;die sich nicht wehren, Schulprobleme, wenig Selbstbewusstsein und keinen stabilen Freundeskreis in der Schule haben, der sie vor Gewalt und Mobbing an der Schule schützen könnte. Auch Andersartigkeit in jeder Form, zum Beispiel übergewichtige Kinder, Ausländer ohne eigene Clique, Behinderte oder „sonderbare“ Einzelgänger, lenken die Aufmerksamkeit der Täter bei Mobbing&nbsp;auf sich. Wenn die Täter erst einmal das Gefühl haben, mit Mobbing und Gewalt an der Schule weder bei dem Kind noch bei Eltern oder Lehrern auf Widerstand zu stoßen, ist die Gefahr groß, dass sie das Mobbing wiederholen und sogar ausweiten.
Es ist daher enorm wichtig, dass die bedrohten Kinder sich bei Gewalt an der Schule&nbsp;sofort einem Erwachsenen offenbaren und die Täter unverzüglich sanktioniert werden. Toleranz ist&nbsp;bei Mobbing&nbsp;nicht angebracht. Es muss auch unbedingt vermieden werden, dass die Täter bei Gewalt an der Schule&nbsp;in einen Machtrausch kommen und von anderen Klassenkameraden für ihre „Straftaten“ beim Mobbing&nbsp;bewundert werden. Dazu muss das Thema Mobbing in der Klasse deutlich angesprochen werden. Je jünger die Kinder sind, desto besser ist eine Verhaltensänderung bei Gewalt an der Schule&nbsp;durchzusetzen.
<div class="challenge-box"><a href="challenge-luf.html?bu=schule-und-eltern%2Fschule-und-eltern-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Eine Checkliste, mit der Sie herausfinden, wie gut Ihr Kind gegen Gewalt gewappnet ist und was Ihrem Kind hilft, kein Opfer zu werden, sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von &quot;Lernen und Fördern mit Spaß&quot;.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Schulkind</category>
			<category>Teenager</category>
			<category>Schulprobleme</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Welche Schulform ist die richtige für Ihr Kind?</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/schule-und-eltern/welche-grundschule/art/tipp/welche-schulform-ist-die-richtige-fuer-ihr-kind.html</link>
			<description>Waldorfschule, Montessori &amp; Co.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Sehr viele Eltern wünschen sich für ihr Kind als Schulform den Besuch eines Gymnasiums und damit den Schulabschluss Abitur als Eintrittskarte für ein Studium an der Universität oder eine andere qualifizierte Berufsausbildung. Doch längst nicht alle Kinder schließen die gymnasiale Schullaufbahn auch mit dem Abitur ab, rund 10% der Schülerinnen und Schüler wechseln noch während der Sekundarstufe I in eine andere Schulform. Andere brechen diese Schulform nach der 10. Klasse ab, machen das Fachabitur oder wechseln auf eine andere (Fach-)Schule. Dabei gibt es ein deutliches Nord-Süd-Gefälle, denn in Hamburg ist die Zahl der Gymnasiasten eines Jahrgangs, die ihr Abitur bestehen, mit circa 40% nahezu doppelt so hoch wie in Bayern.
<h2>Achtung bei der Festlegung auf eine Schulform!</h2>
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</script></span>Durch die frühe Festlegung auf eine Schulform ist es für Eltern, Lehrkräfte und Kinder nicht einfach zu entscheiden, wie der individuell passende Weg aussieht – Fehlentscheidungen kommen immer wieder vor. Diese Fehlentscheidungen bei der Schulform&nbsp;sind nicht immer dramatisch, können aber im Einzelfall die Psyche eines Kindes stark beeinträchtigen.
Daher ist es wichtig und sinnvoll, dass Eltern schon im Vorfeld genau abklären, welche Schulform für ihr Kind die beste sein könnte. Das Lernverhalten und die Noten in der Grundschule sind die Basis für diese Entscheidung über die künfitge Schulform. Erwiesenermaßen ist die Vorbereitung auf die weiterführende Schule wie dem Gymnasium, die zentrale Aufgabe der Primarstufe, weitaus besser als ihr Ruf.
Deutschlands Grundschulen sind nicht schlecht. Das hat auch im Dezember 2007 erneut die große Studie IGLU (internationale Grundschul-Leseuntersuchung) bewiesen. In der Primarstufe wird gute Arbeit geleistet, denn Deutschland liegt im obersten Viertel unter 45 Nationen. Problematisch sieht es erst in der Sekundarstufe I aus, der fünften bis zur zehnten Klasse. Hier zeigt sich, dass in keinem anderen Industrieland der Welt der Bildungserfolg so abhängig von der sozialen Herkunft ist wie in Deutschland. Das haben zahlreiche Studien immer wieder belegt. Mit dem Bildungswissen aus der Schulform der Grundschule sind also die meisten Kinder gut gerüstet, um den ihnen entsprechenden Bildungsweg einzuschlagen. Doch trotz der Schulempfehlung, die in allen Bundesländern von den Lehrkräften ausgesprochen werden sollte, will die Entscheidung über die Schulform&nbsp;für das eigene Kind letztlich sehr gut überlegt sein.
<h2>Welche Schulform soll’s denn sein?</h2>
Selbstverständlich wollen alle Eltern für ihr Kind den bestmöglichen Bildungsweg und somit die Schulform des Gymnasium&nbsp;wählen. In den meisten Fällen sind sich Eltern und Lehrkräfte auch einig, und die Entscheidung für eine bestimmte Schulform ist kein großes Problem: Das Arbeitsverhalten eines Kindes, seine Noten und Leistungen sowie die Einschätzung der Eltern und Lehrkräfte ergeben ein einheitliches Bild.
Doch wer entscheidet im Zweifelsfall,&nbsp;auf welcher Schulform&nbsp;ein Kind am besten aufgehoben ist? Sind hier die Lehrkräfte die Experten, die Eltern oder vielleicht sogar das Kind selbst? Jede Sichtweise zieht verständlicherweise ihre eigenen, subjektiven Rückschlüsse nach sich. Doch welche Meinung ist die ausschlaggebende für die Wahl der Schulform? Und nicht nur die Schulform, sondern auch die Erreichbarkeit der Schule, die Wünsche der Freundinnen und Freunde sowie die verschiedenen Auswahlverfahren werden letztlich dazu beitragen, eine Entscheidung zu treffen. Schauen wir uns die verschiedenen Sichtweisen doch einmal an:
<h2>Neue Schulform: Sie als Eltern …</h2>
… vergleichen die Entwicklung Ihres Kindes während der Schulzeit, seine wachsenden Fähigkeiten und Kenntnisse: „Es hat doch in den letzten Jahren so viel gelernt.“
… sehen Ihr Kind hauptsächlich im Einzelkontakt mit Freunden und Familie: „Unser kleiner Frederik spielt so konzentriert mit seinem Freund Joachim, da fällt ihm das Lernen sicherlich auch leicht.“
… wägen die beruflichen Chancen und Perspektiven ab: „Wenn Lara mal Journalistin werden will, braucht sie unbedingt das Abitur und ein Studium.“
… haben Hoffnungen oder Befürchtungen aufgrund eigener Erfahrungen: „Ich hätte das Gymnasium nicht abbrechen sollen, dann hätte ich heute meinen Traumberuf ausüben können.“
… glauben, dass Ihr Kind mehr leisten könnte, wenn die Bedingungen besser wären (kleinere Klassen, bessere Lehrer, mehr Zeit, weniger Druck): „Bei dem hohen Ausländeranteil in Sarahs Klasse war der Unterricht nicht sehr effektiv, und die Kinder waren stark abgelenkt. Das wird sich auf dem Gymnasium ändern.“
… vergleichen Ihr Kind mit anderen Kindern, die trotz negativer Prognosen das Abitur bewältigt haben: „Felicitas hatte nur eine Realschulempfehlung. Gut, dass wir darauf nicht gehört haben, denn jetzt ist sie auf dem Gymnasium und eine gute Schülerin.“
… glauben, dass Ihr Kind sich noch entwickelt, ein Knoten platzt etc.: „Bei meinem Neffen hat es bis zur neunten Klasse gedauert, dann ist hat er sich endlich zusammengerissen und letztlich noch ein gutes Abi hingelegt.“
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</script></span>Neue Schulform: Der/Die Klassenlehrer/in Ihres Kindes …</h2>
… kennt und erlebt Ihr Kind vorwiegend in Gruppensituationen in der Klassengemeinschaft: „Felix hat Schwierigkeiten, sich in der Gruppe unterzuordnen. Er möchte immer im Mittelpunkt stehen und kann es nicht ertragen, warten zu müssen.“
… beurteilt Ihr Kind als lernendes Wesen in einer Leistungsgruppe weitgehend objektiv: „Ohne die Unterstützung von ihrer leistungsstarken Freundin Maya hätte Anne die dritte Klasse nicht so leicht geschafft.“
… vergleicht Ihr Kind mit anderen Schülerinnen und Schülern der Klasse: „Otto hat zwar gute Noten, aber er ragt nicht aus der Klasse heraus. Auf dem Gymnasium wird er sich sehr anstrengen müssen.“
… weiß, was die&nbsp;verschiedenen Schulformen&nbsp;für Anforderungen stellen, und meint beurteilen zu können, ob Ihr Kind dem gewachsen sein wird: „Das selbstständige Arbeiten und die mündliche Beteiligung auf dem Gymnasium werden Tatjana sehr schwer fallen.“
… kann am besten beurteilen, wie die Noten und Leistungen Ihres Kindes entstanden sind: „In den Klassenarbeiten hat Benjamin immer recht gut abgeschnitten, aber seine mündliche Mitarbeit ist stark verbesserungswürdig. Das muss sich auf dem Gymnasium noch sehr verbessern.“
… kennt die leidvollen Erfahrungen von Kindern, die den Übertritt ins Gymnasium nicht bewältigt haben: „Gerade ein so sensibles Kind wie Doris würde sehr darunter leiden, die fünfte Klasse nicht zu bestehen und das Gymnasium wieder verlassen zu müssen.“
<h2>Neue Schulform: Ihr Kind …</h2>
… möchte vertraute Freunde behalten und mit ihnen gemeinsam die Schule wechseln: „Keine Frage, ich bleibe auf jeden Fall mit Hannah zusammen.“
… bevorzugt einen kurzen Schulweg: „Jeden Morgen eine halbe Stunde mit dem Bus zu fahren ist mir zu lang, ich will eine Schule in der Nähe besuchen.“
… möchte mit seinen Freundinnen und Freunden aufs Gymnasium, ohne zu wissen, was das bedeutet: „Wenn Tim aufs Gymnasium geht, möchte ich auch das Abitur machen.“
… erfüllt vielleicht unbewusst den Wunsch seiner Eltern: „Nur auf dem Gymnasium habe ich eine echte Chance auf Erfolg.“
<div class="challenge-box"><a href="challenge-luf.html?bu=schule-und-eltern%2Fschule-und-eltern-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Eine Checkliste mit Kriterien, die Ihr Kind für einen Übertritt erfüllen sollte und Informationen über die verschiedenen Möglichkeiten sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von &quot;Lernen und Fördern mit Spaß&quot;.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Schulkind</category>
			<category>Teenager</category>
			<category>Grundschule: Waldorf oder Montessori</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ärger mit dem Lehrer: So verhalten Sie sich richtig</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/schule-und-eltern/elternabend/art/tipp/aerger-mit-demlehrer.html</link>
			<description>Lehrergespräch bei schulischem Ärger</description>
			<content:encoded><![CDATA[Anders als in weiterführenden Schulen werden Schülerinnen und Schüler in der Primarstufe in der Regel von hauptsächlich einer Lehrkraft unterrichtet. Die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer ist damit für die Kinder die erste und wichtigste Vertrauensperson im Schulalltag. Sie/Er erteilt in der Regel den größten Teil des Unterrichts, ist zuständig für die kleinen wie großen Freuden und die Sorgen der Kinder und steht in Verbindung mit den Eltern. Schön ist es, wenn es keinen Ärger mit dem Lehrer gibt und diese Zusammenarbeit zwischen Kindern und Klassenleitung weitgehend harmonisch verläuft. Gibt es jedoch Ärger mit dem Lehrer, können sich große Probleme ergeben, die nur schwer zu lösen sind.
Sie sollten also unbedingt aufmerksam sein, wenn Ihr Kind wiederholt über Ärger mit dem Lehrer klagt. Natürlich sind das immer subjektive Wahrnehmungen, die am nächsten Tag oft wieder vergessen sind. Manchmal steckt aber auch mehr hinter dem Ärger mit dem Lehrer, und dann benötigt Ihr Kind unbedingt Ihre Unterstützung bei einem Lehrergespräch. Wenn sich Ihr Kind immer wieder bei Ärger mit dem Lehrer ungerecht behandelt fühlt und schon langsam die Lust an der Schule verliert, sollten Sie nicht zögern, mit einem Lehrergespräch&nbsp;einzugreifen. Fragen Sie genau nach, was Ihr Kind stört. Die hier aufgeführten Fragen vor einem Lehrergespräch bieten Ihnen einen ersten Ansatzpunkt:<ol><li>Wirst du im Unterricht nicht oft genug aufgerufen, obwohl du dich meldest?</li><li>Findest du die Noten, die du bekommst, ungerecht?</li><li>Ist die Lehrerin/der Lehrer unfreundlich zu dir und gibt es deswegen oft Ärger mit dem Lehrer?</li><li>Werden andere Kinder bevorzugt behandelt?</li><li>Wirst du für Fehler bestraft, die andere gemacht haben?</li><li>Fühlst du dich zu streng behandelt?</li></ol><strong>Bei&nbsp;folgendem Ärger mit dem Lehrer&nbsp;sollten Sie nicht lange zögern, die Lehrkraft direkt anzusprechen</strong><ul><li>Blamiert oder beschämt dich die Lehrerin/der Lehrer durch unangebrachte Bemerkungen?</li><li>Werden schlechte Noten vor der ganzen Klasse diskutiert und Kinder so bloßgestellt?</li></ul><h2>Ärger mit dem Lehrer: Nehmen Sie Ihr Kind ernst</h2>
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</script></span>Extremer Ärger mit dem Lehrer&nbsp;ist nicht häufig, kommen aber trotzdem immer wieder mal vor. Und da auch Lehrer nur Menschen sind, kann es durchaus passieren, dass sich Antipathien&nbsp;nicht immer verbergen lassen und sich auf das Verhalten gegenüber Ihrem Kind&nbsp;oder sogar auf die Benotung auswirken, wodurch großer Ärger mit dem Lehrer entstehen kann. Kehren Sie&nbsp;den Ärger mit dem&nbsp;Lehrer&nbsp;also nicht unter den Tisch, sondern versuchen Sie es durch ein Lehrergespräch konstruktiv zu lösen. Dazu gehört aber auch zunächst einmal das ausführliche Gespräch mit Ihrem Nachwuchs. Nehmen Sie sich Zeit, und notieren Sie bei Ärger mit dem Lehrer täglich über einen Zeitraum von mindestens zwei Wochen Stichworte zu den folgenden Punkten:<ul><li>Was genau hat dich heute an deiner Lehrerin/deinem Lehrer gestört?</li><li>Woran glaubst du zu erkennen, dass sie/er dich nicht mag?</li><li>Wie oft ist das vorgekommen (in der Stunde, am Vormittag)?</li><li>Wie ist es anderen Kindern ergangen?</li></ul><div class="challenge-box"><a href="challenge-luf.html?bu=schule-und-eltern%2Fschule-und-eltern-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Beispiele für Ärger mit dem Lehrer und 10 Verhaltens-Tipps, wenn Ihr Kind sich ungerecht behandelt fühlt, sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von &quot;Lernen und Fördern mit Spaß&quot;.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Schulkind</category>
			<category>Teenager</category>
			<category>Elternabend und Lehrergespräche</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 21 Sep 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>So bereiten Sie Ihr Kind auf den Wechsel aufs Gymnasium vor</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/schule-und-eltern/uebertritt-gymnasium/art/tipp/so-bereiten-sie-ihr-kind-auf-den-wechsel-aufs-gymnasium-vor.html</link>
			<description>Übertritt aufs Gymnasium</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nach dem&nbsp;Wechsel aufs Gymnasium&nbsp;wird von den Schülerinnen und Schülern erwartet, zunehmend theoretisch und abstrakt zu denken und zu lernen. Gymnasiasten müssen unbedingt gut lesen können, um sich nach dem Wechsel aufs Gymnasium Texte und deren Aussagen erschließen zu können. Im Gegensatz zur Grundschule, in der es um anschauliche und konkrete Lerninhalte geht, wird der Lerngegenstand nach dem Übertritt aufs Gymnasium&nbsp;nun immer weiter abstrahiert. Für diese neuen Anforderungen, die der Wechsel aufs Gymnasium mit sich bringt,&nbsp;sind die Kinder unterschiedlich gut vorbereitet, daher kann bei vielen eine Lücke zwischen den hohen Anforderungen und den realen Fähigkeiten klaffen. Das bedeutet aber nicht, dass ein Kind die Herausforderung eines Übertritts aufs Gymnasium&nbsp;nicht bewältigen kann. Einige benötigen jedoch etwas mehr Geduld, Zeit, Unterstützung und Zuspruch als andere, um sich an die gymnasialen Ansprüche nach dem Wechsel aufs Gymnasium&nbsp;zu gewöhnen.<ul><li>Fördern Sie die positive Einstellung Ihres Kindes vor dem Wechsel aufs Gymnasium</li><li>Bremsen Sie die Vorfreude Ihres Kindes auf den Übertritt aufs Gymnasium nicht, sondern freuen Sie sich gemeinsam.</li><li>Machen Sie Ihr Kind ganz spielerisch schon in der vierten Klasse mit den neuen Fächern und Lerninhalten (Fremdsprache, Natur und Technik),&nbsp;die es nach dem Wechsel aufs Gymnasium erwartet,&nbsp;vertraut. </li><li>Machen Sie Pläne, wie Ihr Kind Kontakt zu seinen neuen Mitschülerinnen und Mitschülern aufnehmen kann.</li><li>Ihr Kind kann zu Recht stolz sein, den Übertritt aufs Gymnasium geschafft zu haben – vermitteln Sie ihm dies ab und zu.</li><li>Falls Ihr Kind Sorgen und Ängste&nbsp;vor dem Wechsel aufs Gymnasium formuliert, gehen Sie ernsthaft darauf ein und suchen Sie gemeinsam mit ihm nach Lösungen.</li><li>Unterstützen Sie die Kernkompetenzen fürs Lernen</li></ul><div class="challenge-box"><a href="challenge-luf.html?bu=schule-und-eltern%2Fschule-und-eltern-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Wie Sie bei Ihrem Kind die auf dem Gymnasium geforderten Lernmethoden und Lerntechniken näherbringen, sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von &quot;Lernen und Fördern mit Spaß&quot;.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Schulkind</category>
			<category>Teenager</category>
			<category>Übertritt ins Gymnasium</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 11 Sep 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>So gelingt der perfekte Schulstart</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/schule-und-eltern/einschulung/art/tipp/so-gelingt-der-perfekte-schulstart.html</link>
			<description>Einschulung in die Grundschule</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Tag der Einschulung ist sowohl für Eltern als auch Ihre Kinder als neue Erstklässler&nbsp;meist mit Stolz und Freude verbunden, stets schwingt jedoch auch ein Stück gerechtfertigte Ungewissheit und Sorge bei der Einschulung in der Grundschule&nbsp;mit. Wird das Kind sich nach dem Schulstart in der neuen Klasse wohl fühlen, übersteht es als Erstklässler den langen Schultag, findet es Freunde nach der Einschulung&nbsp;und kann es den Ansprüchen an die Leistungen eines Erstklässlers genügen? Eltern müssen hier lernen bei Ihrem Kind als Erstklässler loszulassen, denn anders als im Kindergarten können sie sich nach der Einschulung in die Grundschule nicht mehr neben ihr Kind setzen und es in den ersten Tagen und Wochen nach dem Schulstart&nbsp;persönlich unterstützen. Sie müssen lernen, den Lehrkräften zu vertrauen und sich auf die Rückmeldungen der Schule nach der Einschulung zu verlassen.
<h2>„Schule“ lernt Ihr Kind langsam nach der Einschulung in die Grundschule</h2>
Niemand erwartet, dass Ihr Kind vom ersten Schultag nach der Einschulung&nbsp;an schon alle Regeln und Anforderungen perfekt beherrscht. Ganz im Gegenteil! In den ersten Wochen eines Erstklässlers, in denen die Unterrichtszeit noch verkürzt ist, werden alle Erstklässler ganz langsam und behutsam an ihre neuen Aufgaben herangeführt. Dabei nutzen Lehrerinnen und Lehrer nach dem Schulstart die natürliche Neugier und Vorfreude der Kinder, als Erstklässler endlich lesen, schreiben und rechnen zu lernen. Die Klassengemeinschaft wird nach der Einschulung in die Grundschule langsam aufgebaut, und der Unterricht nach dem Schulstart&nbsp;beginnt, ähnlich wie im Kindergarten, mit gemeinsamen Gesprächen oder Stuhlkreisen. Hier bietet sich auch für Ihr Kind Gelegenheit, nach der Einschulung in die Grundschule&nbsp;seine Ängste und Sorgen auszudrücken und eventuelle Bedenken zu äußern.<span class="ads_center"><script type="text/javascript"><!--
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<h2>Schulstart: Vertrauen Sie Ihrem Kind als neuer Erstklässler</h2>
Natürlich läuft als Erstklässler&nbsp;nicht alles immer reibungslos, und auch Ihr Kind wird nach der Einschulung vermutlich kleineren Schwierigkeiten begegnen. Doch gehen Sie an die neue Situation bitte positiv heran. Ängste und Sorgen nach dem Schulstart&nbsp;nutzen Ihrem Kind wenig, sie machen es nur unsicher. Zeigen Sie Ihrem&nbsp;kleinen Erstklässler&nbsp;daher, dass Sie stolz auf seine Einschulung sind und den neuen Erfahrungen nach dem Schulstart ruhig und gelassen entgegensehen. Machen Sie sich frei von etwaigen Bedenken und&nbsp; begleiten Sie Ihr Kind nach der Einschulung vertrauensvoll und motivierend. Das hilft ihm, die neuen Herausforderungen eines Erstklässlers&nbsp;selbstbewusst zu meistern.
<div class="challenge-box"><a href="challenge-luf.html?bu=schule-und-eltern%2Fschule-und-eltern-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >10 Tipps für Eltern von Erstklässlern und eine Checkliste, mit der Sie herausfinden, wie Sie Ihr Kind beim Lernen unterstützen können, sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von &quot;Lernen und Fördern mit Spaß&quot;.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Schulkind</category>
			<category>Die Einschulung in die Grundschule</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>So bekommt Ihr Kind gute Noten in der mündlichen Mitarbeit</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/schule-und-eltern/zeugnis/art/tipp/so-bekommt-ihr-kind-gute-noten-in-der-muendlichen-mitarbeit.html</link>
			<description>Besseres Schulzeugnis durch Mitarbeit</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die mündliche Mitarbeit ist immer wichtig und macht ab der fünften Klasse in vielen Fächern die Hälfte der&nbsp;Benotung auf dem Schulzeugnis&nbsp;aus. Dabei geht es sowohl um die Häufigkeit der mündlichen Mitarbeit&nbsp;als auch um ihre inhaltliche Qualität.&nbsp;Mitarbeit im Unterricht ist also wichtig und auf jeden Fall besser für die Benotung, als gar nichts zu sagen. Doch&nbsp;mündliche Mitarbeit erfordert freies Sprechen&nbsp;vor anderen. Dies&nbsp;ist nicht jedermanns Sache. Die Angst, bei&nbsp;mündlicher Mitarbeit&nbsp;etwas Blödes zu sagen, kann groß sein. Niemand wird gerne von anderen ausgelacht oder belächelt. Auch wenn bei mündlicher Mitarbeit eines Kindes keiner aus der Klasse zuhört und der Beitrag nahezu ignoriert wird, kränkt und verletzt das. Eine leise Stimme, ein gesenkter Blick und undeutliches Sprechen erhöhen diese Gefahren der mündlichen Mitarbeit. Obwohl Sie Ihr Kind im Unterricht bei der mündlichen Mitarbeit nicht aktiv unterstützen können, haben Sie viele Möglichkeiten, sein Selbstbewusstsein zu fördern, das freie Reden auch zu Hause zu trainieren und letztendlich eine gute Benotung der Mitarbeit auf dem Schulzeugnis zu erreichen.. Mit ein wenig Übung können so selbst zurückhaltende und schüchterne Schüler ihre Angst überwinden und&nbsp;eine gute Benotung erzielen,&nbsp;denn auch bei der mündlichen Mitarbeit ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. 
<h2>Test: So erkennen Sie, ob Ihr Kind Angst vor mündlicher Mitarbeit hat</h2>
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</script></span><ul><li>Ihr Kind redet generell nicht viel.</li><li>In größeren Gruppen ergreift Ihr Kind kaum das Wort.</li><li>Ihr Kind hat noch nie gerne etwas vorgetragen oder vorgesungen, auch im engsten Familienkreis nicht.</li><li>Ihr Kind hat oft Angst davor, dass es etwas Falsches sagt.</li><li>Ihr Kind hat Angst davor, ausgelacht zu werden.</li><li>Ihr Kind steht nicht gerne im Mittelpunkt. </li><li>Ihr Kind hat wenig Selbstvertrauen.</li><li>Ihr Kind hat eine leise Stimme.</li><li>Ihr Kind spricht undeutlich.</li><li>Ihr Kind wird schnell rot und schämt sich leicht.</li><li>Ihr Kind fühlt sich in größeren Gruppen nicht wohl</li></ul>Je mehr Aussagen Sie angekreuzt haben, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Kind bei der mündlichen Mitarbeit nicht so glänzt, wie es sein Kenntnisstand vielleicht zuließe. Damit es trotz seiner Befürchtungen und Ängste&nbsp;mehr mündliche Mitarbeit zeigen&nbsp;und somit eine gute Benotung der Mitarbeit erreichen kann, sollten Sie ihm die folgenden wichtigen Grundregeln und Vorsätze der Mitarbeit vermitteln. 
<h2>Mündliche Mitarbeit: Immer den Blickkontakt halten</h2>
Wenn Ihr Kind&nbsp;bei der mündlichen Mitarbeit&nbsp;vor anderen spricht, sollte es so oft wie möglich den Blickkontakt zu seinen Zuhörern suchen, um die beste Benotung zu bekommen. Blickkontakt hält die Klasse bei der Stange. Er wirkt sympathisch und kompetent, wenn dieser bei der Mitarbeit bedacht wird. Dieses Redeverhalten können Sie auch zu Hause gut üben. Beim gemeinsamen Mittagessen oder bei anderen Gelegenheiten im Kreis der Familie bieten sich immer wieder Möglichkeiten, die Blickkontakt-Regel für eine bessere Benotung auf dem Schulzeugnis zu trainieren. Gehen Sie dabei aber sensibel vor und bevormunden Sie Ihr Kind nicht. Besser ist es, im Anschluss an solch eine Gesprächsrunde Ihr Kind dafür zu loben, dass es Ihnen oder jemand anderem beim Reden in die Augen geschaut hat.
<strong>Mein Vorsatz für die mündliche Mitarbeit:</strong> Bei der nächsten mündlichen Mitarbeit schaue ich abwechselnd den Lehrer und meine beste Freundin an.
<h2>Helfen Sie Ihrem Kind, seine Stimme für die mündliche Mitarbeit zu trainieren</h2>
Einer lauten, kräftigen und fröhlichen Stimme hört&nbsp;bei einem Beitrag der&nbsp;mündlichen&nbsp;Mitarbeit&nbsp;jeder gerne zu. Sie weckt Interesse und reißt auch die gelangweilten Träumer aus ihrer Lethargie. Doch gerade bei schüchternen Kindern ist die Stimme sozusagen „eingerostet“. Da sie nicht nur im Unterricht wenig mündliche Mitarbeit an den Tag legen, sondern auch im Freundeskreis eher still sind, ist ihre Stimme untrainiert und verschafft daher nicht gerade Mut zur besseren Mitarbeit und damit zur besseren Benotung. Helfen Sie Ihrem Kind, seine Stimme für die mündliche Mitarbeit&nbsp;zu trainieren. Achten Sie darauf, dass es nicht zu leise spricht und auch keine Wortsilben verschluckt. Je öfter Ihr Kind dies daheim übt, desto leichter wird es ihm auch in der Schule fallen, mehr Mitarbeit an den Tag zu legen und&nbsp;laut, langsam und deutlich zu sprechen. Doch um das umzusetzen, benötigt Ihr Kind unbedingt etwas Training. Gut eignet sich dazu das Vorlesen eines Theaterstücks mit verteilten Rollen. Motivieren Sie Ihr Kind dazu, die jeweiligen Gefühlslagen mit seiner Stimme auszudrücken. Bei Wut kann es ruhig laut schreien, bei Freude intensiv lachen und bei Trauer leise und langsam sprechen. Mit der Zeit wird sich dieses Training auf sein alltägliches Sprechen und auf die mündliche Mitarbeit im Unterricht, sowie auf die Benotung der Mitarbeit&nbsp;auswirken. Achten Sie auch in der alltäglichen Kommunikation mit Ihrem Kind darauf, dass es klar und deutlich spricht: „Überhören“ Sie leises Genuschel, dolmetschen Sie nicht für Ihr Kind („Sie möchte noch ein Glas Wasser haben!“) und lassen Sie es an der Wursttheke mal alleine bestellen, um so die mündliche Mitarbeit Ihres Kindes im Unterricht privat zu fördern.
<strong>Mein Vorsatz:</strong> Ich stelle mich jeden Tag fünf Minuten vor den Spiegel und erzähle mir selbst mit kräftiger und lauter Stimme, welche Wünsche ich für den nächsten Tag habe.
<div class="challenge-box"><a href="challenge-luf.html?bu=schule-und-eltern%2Fschule-und-eltern-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Weitere wertvolle Tipps, wie Sie Ihr Kind zu mehr mündlicher Mitarbeit bewegen können - darunter auch eine Übung, die Ihr Kind mutiger macht - sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von &quot;Lernen und Fördern mit Spaß&quot;.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Schulkind</category>
			<category>Teenager</category>
			<category>Benotung und Schulzeugnis verstehen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ganztagsschule - gut für Ihr Kind?</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/schule-und-eltern/welche-grundschule/art/tipp/ganztagsschule-gut-fuer-ihr-kind.html</link>
			<description>Was eine Ganztagsschule ausmacht</description>
			<content:encoded><![CDATA[„In der Ganztagsschule ist mein Kind bis zum Nachmittag gut untergebracht. Es kann dort lernen, essen und an Freizeitangeboten teilnehmen.“ Diese Aussage einer Mutter ist richtig, aber trotzdem gibt es über eine&nbsp;Ganztagsschule noch wesentlich mehr zu sagen. Ganztagsschule darf sich nach der Definition der Kultusministerkonferenz (KMK) von 2004 nur nennen, wer<ul><li>mindestens 3 Tage in der Woche mindestens 7 Zeitstunden täglich Unterricht und Freizeitbetreuung anbietet,</li><li>Mittagessen an allen Wochentagen zur Verfügung stellt,</li><li>nachmittägliche Angebote unter Aufsicht, Verantwortung oder enger Kooperation mit der Schulleitung und in konzeptionellem Zusammenhang mit dem Unterricht gewährleistet.</li></ul>Unterschieden wird zwischen einer offenen und einer gebundenen Ganztagsschule. In der offenen Ganztagsschule ist die Teilnahme am Nachmittagsprogramm freiwillig, der reguläre Unterricht in der Ganztagsschule findet wie an allen anderen Schulen vormittags statt. Nachmittags gibt es an einer Ganztagsschule&nbsp;Zusatzangebote wie Hausaufgabengruppen, Förderkurse, Arbeitsgruppen und Projekte. Fast alle Ganztagsschulen in Deutschland arbeiten nach dem offenen Modell einer Ganztagsschule, sodass ein Teil der Kinder schon mittags nach Hause gehen kann. In der gebundenen Ganztagsschule müssen alle Schüler bis zum regulären Schulschluss der Ganztagsschule&nbsp;am Nachmittag anwesend sein. Das wird, zumindest in Deutschland, noch von vielen Eltern und Pädagogen abgelehnt.<span class="ads_center"><script type="text/javascript"><!--
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<h2>8 Pluspunkte für die offene Ganztagsschule</h2><ul><li><strong>Mehr Zeit zum Kennenlernen</strong></li></ul>In den&nbsp;Ganztagsschulen mit sind viele Lehrer auch am Nachmittag eingespannt. In Arbeitsgruppen, beim Mittagessen und in den Pausen lernen sich Schüler und Lehrer auf einer Ganztagsschule&nbsp;schneller und besser kennen. Sie haben mehr Zeit, sich über Alltagsthemen oder auch über individuelle Schwierigkeiten auszutauschen.<ul><li><strong>Soziales Lernen wird gefördert</strong></li></ul>In einer Ganztagsschule verbringen die Schüler viel Zeit zusammen. Es bilden sich enge Freundschaften, die Kinder lernen, miteinander umzugehen, sich zu streiten oder besser zu verstehen.&nbsp;Auf einer Ganztagsschule&nbsp;gibt es ausreichend Zeit, um Konflikte zwischen Schülern aufzugreifen und zu lösen. Neben dem Schulstoff findet so auch das soziale Lernen auf der Ganztagsschule intensiv statt.<ul><li><strong>Individuell fördern</strong></li></ul>Da Schüler und Lehrer sich auf einer Ganztagsschule besser kennen, fallen Leistungsdefizite oder besondere Begabungen schneller auf. In vielen Ganztagsschulen gibt es für schwache Schüler zusätzliche Förderkurse am Nachmittag. Auch Kinder mit besonderen Begabungen werden von der Schule unterstützt. Schulbegleitende Nachhilfestunden sind in der Regel auf einer Ganztagsschule nicht mehr nötig. <ul><li><strong>Nie mehr Hausaufgabenkrieg!</strong></li></ul>In jeder Ganztagsschule gehört das Erledigen der Hausaufgaben zum Konzept. Zu Hause werden nur noch für Arbeiten gelernt oder Vokabeln abgefragt. Das Tragen einer schweren Schultasche entfällt auf einer Ganztagsschule, denn die Bücher und Hefte bleiben größtenteils in der Schule. <ul><li><strong>Spiel und Spaß mit Freunden</strong></li></ul>Unterstützt durch örtliche Vereine oder freie Träger, bieten Ganztagsschulen eine breite Palette unterschiedlichster Freizeitangebote an. Die Schülerinnen und Schüler auf einer Ganztagsschule&nbsp;können unter einer Vielzahl von Kursen wählen, das Angebot ist meistens groß und attraktiv. Hier können Sie sich mit Gleichgesinnten erholen, sich sozial engagieren oder sportlich und künstlerisch betätigen.<ul><li><strong>Ganztagsschulen entlasten Eltern</strong></li></ul>Für berufstätige Eltern ist es eine große Entlastung, ihr Kind für einen verlässlichen Zeitrahmen in der Ganztagsschule zu wissen. Sie müssen&nbsp;bei einer Ganztagsschule&nbsp;keinen Lehrerausfall kompensieren und sich nicht um das tägliche Mittagessen oder das ordentliche Erledigen der Hausaufgaben kümmern. Ihr Kind ist in der Ganztagsschule&nbsp;gut aufgehoben, und sie brauchen kein schlechtes Gewissen zu haben, weil beide Elternteile arbeiten.<ul><li><strong>Mehr Chancengleichheit</strong></li></ul>Der Bildungsstand der Eltern und ihr Vermögensstatus wirken sich beim Besuch einer Ganztagsschule wesentlich geringer auf den Schulerfolg der Kinder aus als in Halbtagsschulen. Ausländische Kinder lernen auf einer Ganztagsschule&nbsp;schneller und besser Deutsch, ein PC plus Internetzugang ist auf einer Ganztagsschule&nbsp;für alle zugänglich, und bei den Hausaufgaben helfen Fachkräfte. Gerade für sozial schwache Familien und ausländische Kinder ist die Ganztagsschule ein großer Schritt zur Chancengleichheit.<ul><li><strong>Fazit: Lernen fürs Leben</strong></li></ul>In der Ganztagsschule geht es um mehr als nur um das Aneignen von Wissen. Die&nbsp;Ganztagsschule bereitet auch auf das Leben in der Gemeinschaft vor, denn es gibt dort für die Schülerinnen und Schüler eine Menge zu organisieren. So werden auf einer Ganztagsschule Schlüsselqualifikationen vermittelt: zum Beispiel Probleme lösen, Selbstdisziplin lernen und im Team arbeiten. Dafür ist in der Ganztagsschule einfach viel mehr Zeit als in der Halbtagsschule.
<div class="challenge-box"><a href="challenge-luf.html?bu=schule-und-eltern%2Fschule-und-eltern-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Ein Beispiel für einen Stundenplan eines Grundschülers und eine Checkliste, mit der Sie eine gute Ganztagsschule finden, sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von &quot;Lernen und Fördern mit Spaß&quot;.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Schulkind</category>
			<category>Teenager</category>
			<category>Grundschule: Waldorf oder Montessori</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Internat - eine Alternative für Ihr Kind?</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/schule-und-eltern/welche-grundschule/art/tipp/internat-eine-alternative-fuer-ihr-kind.html</link>
			<description>Internat - wirklich sinnvoll?</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Entscheidung für ein Internat kann in jeder Familie ganz unterschiedliche Gründe haben. Ob aus Tradition, Prestige, Überzeugung, familiären Zwängen oder wegen fehlender Bildungsangebote in der näheren Umgebung: Internate haben nach wie vor einen großen Zulauf. In Deutschland, der Schweiz und Österreich gibt es über 300 Internate, die mit den unterschiedlichsten Konzepten um Schülerinnen und Schüler werben. 
<h2>Die meisten Internate sind öffentlich oder in den folgenden Verbänden organisiert:&nbsp; </h2>
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</script></span><strong>evangelische Internate</strong> 
<a href="http://www.evangelische-internate.de/" target="_blank" >http://www.evangelische-internate.de</a> 
<strong>katholische Internate</strong> 
<a href="http://www.katholische-internate.de/" target="_blank" >http://www.katholische-internate.de</a> 
<strong>Verein der Landerziehungsheime</strong>
<a href="http://www.leh-internate.de/" target="_blank" >http://www.leh-internate.de</a> 
<strong>Waldorfinternate </strong>
<a href="http://www.waldorfschule.de/" target="_blank" >http://www.waldorfschule.de</a> 
<strong>private Internate</strong> 
<a href="http://www.internate-vdp.de/" target="_blank" >http://www.internate-vdp.de</a> 
<strong>Sport-Eliteschulen, Deutscher Sportbund, Geschäftsbereich Leistungssport</strong>
Otto-Fleck-Schneise 12,
60528 Frankfurt am Main
Tel.: 0 69 / 6 70 03 05
<strong>Christliches Jugenddorfwerk Deutschland (CJD)</strong> 
<a href="http://www.cjd.de/" target="_blank" >http://www.cjd.de</a>
<h2>Pro und contra Internat</h2>
Der Besuch eines Internats kann für Kinder und Jugendliche positiv, aber manchmal auch negativ sein. Oft weiß man im Voraus nicht, was mit einem Internat auf die ganze Familie zukommt. Gegner und Befürworter sprechen bei Internaten&nbsp;oft aus eigener Erfahrung. An den unterschiedlichen Einschätzungen sieht man, dass das Erziehungskonzept in einem Internat für Kinder zu dem Wesen des Kindes und dem Erziehungsstil der Eltern passen muss. In Deutschland besucht nur ein sehr geringer Prozentsatz der Schüler ein Internat. Ganz anders sieht es in den angelsächsischen Ländern aus. Dort ist der&nbsp;Besuch eines Internats&nbsp;eine häufig gewählte Alternative zur Regelschule.&nbsp; 
<h2>Für ein Internat spricht</h2>
Je nach Konzept gibt es in einem Internat&nbsp;besondere Förderung für individuelle Besonderheiten, zum Beispiel bei Teilleistungsstörungen. Ihr Kind lernt im Internat&nbsp;frühzeitig, soziale Kontakte einzuüben.&nbsp;Ihr Kind erhält vielfältige Freizeitangebote im Internat&nbsp;und wird zu künstlerischer, handwerklicher, sportlicher oder musikalischer Betätigung motiviert.&nbsp;Im Internat wird besonders in der Pubertät das Verhältnis zwischen Jugendlichen und Eltern entspannt. Der Ablösungsprozess gelingt durch ein Internat meist besser. In Internaten werden Freundschaften fürs Leben geschlossen.&nbsp;Eine Internatsgemeinschaft fördert die Belastbarkeit, stärkt das Selbstvertrauen und das Selbstbewusstsein. Berufstätige Eltern können ihren Kindern durch ein Internat eine qualifizierte Ausbildung ermöglichen, ohne ständig in Konflikt mit ihrer Arbeit zu stehen.
<div class="challenge-box"><a href="challenge-luf.html?bu=schule-und-eltern%2Fschule-und-eltern-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Was für ein Internat spricht und u.a. eine Checkliste, mit der Sie herausfinden, ob Ihr Kind für ein Internat geeignet ist, sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von &quot;Lernen und Fördern mit Spaß&quot;.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Schulkind</category>
			<category>Teenager</category>
			<category>Grundschule: Waldorf oder Montessori</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>10 wichtige Tipps fürs Lehrergespräch</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/schule-und-eltern/elternabend/art/tipp/10-wichtige-tipps-fuers-lehrergespraech.html</link>
			<description>Ein Lehrergespräch sinnvoll angehen</description>
			<content:encoded><![CDATA[Lehrergespräche&nbsp;finden in den meisten Schulen nicht allzu oft statt. Neben den geregelten Elternsprechtagen oder dem Elternabend bleibt wenig Zeit, sich in kurzen Abständen über die Entwicklung einzelner Schüler auszutauschen.&nbsp;Wenn Eltern doch häufiger in die Schule gebeten werden, sind die Inhalte solcher&nbsp;Lehrergespräche meistens nicht erfreulich. Erst wenn Konflikte aufbrechen, ein schlechtes Zeugnis ansteht oder das Fehlverhalten eines Kindes angesprochen werden muss, kommen Eltern und Lehrkräfte außerplanmäßig zusammen. Regelmäßige (positive) Rückmeldungen durch ein&nbsp;Lehrergespräch&nbsp;im Abstand von ein bis zwei Monaten sind aber besonders in der Grundschule und nach dem Wechsel auf die weiter führende Schule sehr hilfreich. Im Stundenplan der meisten Schulen ist das jedoch nicht vorgesehen, sodass es beim Lehrergespräch häufig um Konfliktsituationen geht.
Zeit ist knapp – und das gilt auch in deutschen Klassenzimmern. Meist sind weder Eltern noch Lehrer auf ein solches Lehrergespräch ausreichend vorbereitet, so dass grundlegende Gesprächsregeln nicht eingehalten werden und sich beide Parteien mit einem unguten Gefühl voneinander trennen. Beherzigen Sie deshalb meine Tipps fürs Lehrergespräch.
<h2>Diese drei&nbsp;Fallen beim Lehrergespräch&nbsp;sollten Sie unbedingt vermeiden:</h2>
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</script></span>1. Falle: Schuldzuweisungen und Vorwürfe machen</strong>
„Sie können mein Kind sowieso nicht leiden.“ 
„Bei Ihrem eintönigen Unterricht ist es ja kein Wunder, dass sich mein Kind langweilt.“
„Immer bekommt mein Kind den Ärger, dabei sind die anderen ebenso schuld.“
„Bei dem Lärm in der Klasse kann mein Kind sich ja nicht konzentrieren.“
„Zu Hause ist mein Kind nicht so, das muss also&nbsp; an ihrem Unterricht liegen.“
„Die Klasse ist viel zu groß, da kann niemand richtig lernen.“
„Ich hab ja gleich gesagt, dass mein Kind in der ersten Reihe sitzen soll.“
Natürlich sind es nicht nur die Eltern, die ein&nbsp;Lehrergespräch mit Schuldzuweisungen und Vorwürfen bestreiten. Auch Lehrer suchen gerne die Schuld bei anderen, denn das ist ein durchaus menschliches Verhalten. Doch durch Schuldzuweisungen und Vorwürfe verändert sich nichts an der angesprochenen Konfliktsituation. <table class="infobox-breit"><tbody><tr><th>Mein Tipp</th></tr><tr><td class="inhalt">Zeigen Sie Ihre Emotionen und Gefühle wie Schock, Enttäuschung oder Sorge ruhig gegenüber der Lehrkraft und verschanzen Sie sich nicht hinter Vorwürfen. Nur so kann ein ehrlicher Austausch im Interesse Ihres Kindes gelingen.</td></tr></tbody></table><strong>2. Falle: Falsche, unhaltbare Versprechen machen</strong>
„Die nächste Klassenarbeit wird bestimmt wieder besser.“
„Ab morgen arbeitet mein Kind wieder konzentriert mit.“
„Ab sofort wird mein Kind wieder alle Hausaufgaben haben.“
„Ich verspreche Ihnen, dass mein Kind im Unterricht nicht mehr stören wird.“
„Ich werde jetzt jeden Tag die Hausaufgaben sorgfältig kontrollieren und mit meinem Kind üben, damit es wieder besser wird.“
Solche oft unhaltbaren Versprechungen im Lehrergespräch setzen Sie enorm unter Druck, was die Gesamtsituation überhaupt nicht verbessert. Diesen Druck, dass sich sofort etwas verändern muss, übertragen Eltern nämlich umgehend auf ihr Kind, das sein Verhalten mit Sicherheit nicht von einem Tag auf den andern ändern kann. <table class="infobox-breit"><tbody><tr><th>Mein Tipp</th></tr><tr><td class="inhalt"><p class="bodytext">Vereinbaren Sie realisierbare Kurzziele, die im nächsten Gespräch überprüft werden können. Zum Beispiel: Ab sofort achte ich darauf, dass mein Kind seine Hausaufgaben direkt nach dem Mittagessen macht. So kann ich leicht feststellen, ob es sich besser konzentrieren kann.</p></td></tr></tbody></table><div class="challenge-box"><a href="challenge-luf.html?bu=schule-und-eltern%2Fschule-und-eltern-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Die 10 Tipps für Lehrergespräche und wichtige Hinweise zum Thema &quot;Konfliktgespräche&quot; und &quot;Konflikttyp&quot; sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von &quot;Lernen und Fördern mit Spaß&quot;.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Schulkind</category>
			<category>Teenager</category>
			<category>Elternabend und Lehrergespräche</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 19 Aug 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wie Sie Zeugnisberichte besser verstehen</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/schule-und-eltern/zeugnis/art/tipp/wie-sie-zeugnisberichte-besser-verstehen.html</link>
			<description>Zeugnis Grundschule: Mehr Durchblick</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Inhalte von Zeugnisberichten: Was wollen die Eltern? </h2>
Einer Untersuchung des Bayerischen Elternverbandes zufolge wünschen Grundschuleltern sich <strong>Zeugnisse, </strong>die den <strong>Leistungsstand </strong>der Kinder, ihre <strong>Sozialkompetenz </strong>und ihr <strong>Arbeitsverhalten </strong>verständlich beschreiben. Sie freuen sich außerdem über <strong>konkrete Tipps, wie sie ihrem Kind zu Hause helfen können. </strong>Allerdings entsprechen viele Zeugnisse mit ihren schwer verständlichen Formulierungen nicht diesen Erwartungen. Damit Sie in Zukunft nicht mehr rätseln müssen, was eigentlich als Benotung gemeint ist, erhalten Sie im Abonnenten-Teil wertvolle Übersetzungshilfen für die Zeugnisse Ihres Kindes. 
<h2>Schulzeugnis schreiben: Wie machen Lehrer das? </h2>
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</script></span>Als Grundschullehrerin verbringe ich in den letzten Schulwochen pro Schüler mehrere Stunden damit, einen zutreffenden persönlichen Schulbericht zu schreiben, der exakte Aussagen über die&nbsp;Leistung des Kindes macht. Hier nehme ich meine <strong>Schülerbeobachtungen </strong>zu Hilfe. Das sind zum einen <strong>Gelegenheitsbeobachtungen, </strong>die ich regelmäßig nach oder während des Unterrichts aufschreibe. Zum anderen sind es <strong>geplante Beobachtungen. </strong>Hierzu verwende ich <strong>Beobachtungsraster, </strong>in denen gezielt einzelne Kompetenzen überprüft werden. Außerdem lese ich die <strong>Protokolle von Elterngesprächen und Elternsprechtagen </strong>durch. 
Diese enthalten wichtige Informationen über Stärken oder Schwächen der Kinder, die ich während des Schuljahres mit deren Eltern besprochen habe. Nicht zu vergessen sind natürlich sämtliche <strong>Arbeitsproben </strong>der Kinder, ihre Tests, abgelieferte Wochenpläne, erstellte Referate, freiwillig gemachte Zusatzaufgaben, aber auch die Schulhefte und Ordner. Aus diesen gesammelten Beobachtungen wird nun ein zusammenhängender&nbsp;Text für das Schulzeugnis. Dieser wird an vielen Schulen mit Hilfe eines <strong>Zeugnisprogramms </strong>erstellt. Darin finden&nbsp;Lehrer Formulierungshilfen zu den jeweiligen Lernbereichen&nbsp;in den einzelnen Klassenstufen ausgehend vom gültigen&nbsp;Lehrplan.
An meiner Schule arbeiten wir für das Schulzeugnis mit dem Programm &nbsp;<em>„1PLUS“ </em>vom Süddeutschen Pädagogischen Verlag. Außerdem stellt zum Beispiel das Staatsinstitut für Schulqualität und&nbsp; Bildungsforschung München <strong>Bausteine für Zeugnisformulierungen&nbsp;</strong>zur Verfügung. In Niedersachsen gibt es sogar fest vorgeschriebene Zeugnisformulierungen für den Zeugnisbericht. Viele Kollegien setzen&nbsp; für ihre Schulen geltende Standards für Stil (z. B. Du- oder Er-Form), Länge und Inhalt der Zeugnisse in der Grundschule &nbsp;fest. An einigen&nbsp;Schulen gibt es sogar Listen mit gängigen Zeugnisformulierungen, damit die Zeugnisse unabhängig vom jeweiligen Lehrer&nbsp;vergleichbarer werden. Aber natürlich steckt trotz alledem in jedem Zeugnis auch der <strong>persönliche Schreibstil des jeweiligen&nbsp;Lehrers.&nbsp; </strong>
<h2>Zeugnissprache: Wie kann ich&nbsp;das Schulzeugnis&nbsp;übersetzen?&nbsp; </h2>
Stellen Sie sich folgende Situation vor: Es ist der letzte Schultag, und Sie haben gespannt die Heimkehr Ihres Kindes erwartet. Nun sitzen Sie zusammen im Wohnzimmer und lesen den Zeugnisbericht. Bestimmt bereitet ihnen dieser aufgrund&nbsp;der verwendeten <strong>Fachsprache </strong>an einigen Stellen Verständnisprobleme. Nutzen Sie deshalb meine Tipps und die Checklisten im Abonnenten-Teil&nbsp;als „Übersetzungshilfe“ für den Zeugnisbericht Ihres Kindes. Ich gebe Ihnen dabei auch eine ungefähre Tendenz&nbsp;für&nbsp;eine Benotung&nbsp;an.&nbsp; 
<h2>Ein Zeugnisbericht&nbsp;ist kein Arbeitgeberzeugnis&nbsp; </h2>
In mancherlei Hinsicht ähneln sich die Sprache der Schule im Zeugnisbericht&nbsp;und die Arbeitgeberzeugnisse. In beiden Fällen wird mit vorgegebenen Formulierungen gearbeitet, die dem Eingeweihten Aufschluss über die dahinter liegende Bewertung geben. Einen großen Unterschied gibt es aber: In Arbeitgeberzeugnissen&nbsp;darf nichts Negatives stehen, da es dem beruflichen&nbsp;Werdegang des Arbeitnehmers im Wege stehen könnte.&nbsp;Sie richten sich an zukünftige Vorgesetzte. Schulzeugnisse dagegen sollen die Leistungen und Verhaltensweisen Ihres Kindes <strong>beurteilen, </strong>Sie als Eltern darüber <strong>informieren </strong>und Ihnen <strong>beratende Tipps </strong>zum Weiterlernen geben. Sie müssen rechtlich gesehen <strong>der Wahrheit entsprechen und auf Tatsachen&nbsp; beruhen. </strong>Das heißt, der Lehrer teilt Ihnen im Unterricht&nbsp; beobachtete Verhaltensweisen Ihres Kindes mit und&nbsp;stellt im Schulzeugnis&nbsp;seinen Lernstand dar.&nbsp;
<h2>Zeugnisberichte orientieren sich an den&nbsp; Lehrplanvorgaben und behandelten Methoden&nbsp; </h2>
Lehrer arbeiten nach Lehrplänen, die für jede Klassenstufe&nbsp;<strong>Lernziele bzw. Bildungsstandards </strong>für die einzelnen Leistungsbereiche vorgeben. Ausgehend von diesen Vorgaben, erstellen sie die Zeugnisse. Auf dem <strong>ersten Elternabend </strong>werden&nbsp; das Lernpensum des Schuljahres (z. B. der zu beherrschende&nbsp; Zahlenraum) sowie die Lernmethoden vorgestellt (z. B. Rechenplättchen&nbsp;als Hilfsmittel, Diktatformen). Achten Sie hierbei&nbsp;genau auf die angesprochenen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Falls Ihnen etwas unklar ist, sprechen Sie den Lehrer&nbsp;Ihres Kindes ausdrücklich auf den Lehrplan an und <strong>bitten&nbsp; Sie ihn um eine Lernzielliste. </strong>Wenn Sie gut über die Lerninhalte und die gängigen Methoden informiert sind, können Sie die beschriebenen Leistungen im Schulzeugnis Ihres Kindes besser einordnen.&nbsp;Im&nbsp;Abonnenten-Teil&nbsp;zeige ich Ihnen an einigen Beispielen, wie Sie – ausgehend von den Lehrplanvorgaben – bestimmte&nbsp;Formulierungen im Zeugnisbericht richtig verstehen, und gebe Ihnen eine&nbsp;<strong>Benotung als ungefähren Richtwert </strong>an.&nbsp; 
<h2>Der Inhalt von Zeugnisberichten steckt im Detail: Schlüsselwörter und Vergleiche</h2>
Wenn Sie den Zeugnisbericht Ihres Kindes lesen, sollten Sie auf bestimmte Schlüsselwörter achten, um die Leistungen Ihres Kindes realistisch einschätzen zu können. Ich habe hierzu aus meiner Erfahrung als Grundschullehrerin im Abonnenten-Teil für Sie gängige Zeugnisformulierungen aufgelistet. Meine Erfahrung zeigt, dass sie für Eltern oft nicht eindeutig zu verstehen sind. Außerdem erkläre ich Ihnen an einigen Beispielen, wie Sie einzelne Sätze im Schulzeugnis Ihres Kindes durch einen <strong>Vergleich</strong> <strong>mit ähnlich klingenden Sätzen </strong>besser einordnen und so erkennen können, welche&nbsp;Benotung Ihr Kind für seine Leistung bekommen würde.
<div class="challenge-box"><a href="challenge-luf.html?bu=schule-und-eltern%2Fschule-und-eltern-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Unsere Checklisten mit &quot;Übersetzungshilfen&quot; für Lernplanvorgaben und Schlüsselwörter sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von &quot;Lernen und Fördern mit Spaß&quot;.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Schulkind</category>
			<category>Benotung und Schulzeugnis verstehen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 11 Aug 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Einschulung in die Grundschule: Welche Ausstattung Ihr Kind braucht</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/schule-und-eltern/einschulung/art/tipp/einschulung-grundschule-welche-ausstattung.html</link>
			<description>Einschulung: Diese Materialien braucht Ihr Kind</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2> Folgende Grundausstattung können Sie in Ruhe schon vor der Einschulung kaufen:</h2><ul><li>Um seinen Rücken zu schonen, braucht Ihr Kind zur Einschulung einen festen Schulranzen, keinen Rucksack. Achten Sie beim Einkauf nicht nur auf das Design, sondern vor allem darauf, dass die Oberkante des Ranzens mit der Schulterhöhe Ihres Kindes abschließt, dass die Gurte sich leicht verstellen lassen und der Ranzen ausreichend mit Reflektoren ausgestattet ist.</li><li>Außerdem benötigt Ihr Kind ein Mäppchen, einen Radiergummi und einen Spitzer. Bitte kaufen Sie kein Beuteletui, weil die Stifte darin schnell abbrechen können und die Sachen schneller verloren gehen.</li><li>Auf jeden Fall braucht Ihr Kind eine kinderfreundliche Schere (auf Rechts- oder Linkshändigkeit abgestimmt) und einen Klebestift (bitte keinen Flüssigkleber, weil er Blätter stark wellt).</li><li>Zusätzlich sollten Sie einen Turnbeutel, eine Trinkflasche und eine Brotdose zur Einschulung in die Grundschule anschaffen.</li><li>Ihr Kind schreibt zunächst ausschließlich mit Bleistift. Bitte kaufen Sie ihm zur Einschulung noch keinen Füller! Hierzu erhalten Sie vom Lehrer gezielte Informationen, wenn er zum Einsatz kommt (meist erst am Ende der ersten oder zu Beginn der zweiten Klasse).</li></ul><h2>Mit diesen Anschaffungen sollten Sie bis nach der Einschulung  warten:</h2>
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</script></span><ul><li>Ihr Kind benötigt Buntstifte (Filzstifte sind an den meisten Schulen nicht gern gesehen, weil sie in Schulheften stark durchdrücken und außerdem giftige Konservierungs- und Lösungsmittel enthalten), außerdem Wachsmalstifte und einen Wasserfarbenkasten mit verschiedenen Pinseln. Warten Sie aber mit der Anschaffung dieser Dinge! Der zukünftige Lehrer Ihres Kindes wird vor oder in den Sommerferien oder auf dem ersten Elternabend nach der Einschulung eine Materialiste mit genauen Angaben ausgegeben. </li><li>Viele Lehrer empfehlen bestimmte Marken für Stifte und Farben. Selbstverständlich sind dies aber keine verbindlichen Vorgaben. Qualitativ hochwertige Stifte färben weniger ab als billige Produkte aus dem Discounter und drücken weniger durch, was die Hefte Ihres Kindes ordentlich aussehen lässt. Marken-Wachsstifte oder -Wasserfarben können einzeln nachgekauft werden, was im Hinblick auf die noch kommenden Schuljahre Ihres Kindes hilfreich sein kann. Ich selbst weise die Eltern auf dickere Schreiblernstifte und bestimmte Marken hin, die ich aus meiner Erfahrung heraus für sinnvoll halte.</li><li>Bedenken Sie bei aller Skepsis, dass Sie die meisten Dinge nur ein Mal zur Einschulung für Ihr Kind als Erstklässler kaufen müssen und Ihr Kind dann meist die gesamte Grundschulzeit damit auskommt.</li><li>Halten Sie sich bitte an die exakten Vorgaben zu den Heftnummern, die die Heftgröße und Linienart bezeichnen. Es handelt sich dabei um spezielle Hefte für Erstklässler, die Ihr Kind bei seinen ersten Schreib- und Rechenversuchen optimal unterstützen. Wie viele andere Lehrer auch sammle ich zu Schuljahresbeginn Geld ein und kaufe die Hefte. So gewährleiste ich, dass alle Kinder das richtige Heft haben und immer genügend leere Hefte vorhanden sind. </li></ul><h2>Welche Kosten für Erstklässler sonst noch anfallen: Bücher- und Kopiergeld</h2>
In manchen Bundesländern wird für Bücher, Kopien oder Bastelarbeiten ein Geldbetrag eingesammelt. In Baden-Württemberg sind anzuschaffende Bücher meistens kostenfrei, in Bayern gibt es (noch) ein Büchergeld von 20 Euro. Achten Sie auf die entsprechenden Informationen der Schule Ihres Kindes.<table class="infobox-breit"><tbody><tr><th>Mein Tipp</th></tr><tr><td class="inhalt">Schultüten sind bei der Einschulung meist prall gefüllt mit Süßigkeiten. Es gibt aber viele sinnvollere kleine Überraschungen, die Sie oder Verwandte Ihrem kleinen Erstklässler in die Schultüte stecken können. So kann z.B. eine schöne Trinkflasche, eine neue Brotdose, ein witziger Radiergummi oder ein originelles Lineal das Herz Ihres Schulanfängers höher schlagen lassen und ist weitaus gesünder als ein Schokoriegel.</td></tr></tbody></table><div class="challenge-box">&nbsp;</div>]]></content:encoded>
			<category>Schulkind</category>
			<category>Die Einschulung in die Grundschule</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 01 Aug 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Versetzung in Gefahr? So besteht Ihr Kind die Nachprüfung</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/schule-und-eltern/zeugnis/art/tipp/versetzung-in-gefahr-so-besteht-ihr-kind-die-nachpruefung.html</link>
			<description>Schlechte Benotung: Die Nachprüfung kann helfen</description>
			<content:encoded><![CDATA[Will Ihr Kind auf jeden Fall in seiner Klasse bleiben? Zeigt es von sich aus den Wunsch und Ehrgeiz, die Versetzung unbedingt schaffen zu wollen? Raten die Lehrer zu? Dann bietet sich unter bestimmten Umständen eine letzte Chance: die Nachprüfung. In vielen Bundesländern haben Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen die Möglichkeit, ein Sitzenbleiben nach einem schlechten Schulzeugnis zu verhindern, indem sie am Ende der Sommerferien oder Anfang des neuen Schuljahres eine Nachprüfung absolvieren. Sie erhalten hierbei die Chance, die&nbsp;Benotung „mangelhaft“ in einem Fach zu verbessern. Besteht der Schüler diese Prüfung mit mindestens „ausreichend“, wird das Schulzeugnis entsprechend geändert, und der Schüler wird für die Versetzung zugelassen.
<h2>Unter welchen Voraussetzungen ist eine Nachprüfung möglich?</h2>
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</script></span>Da die Bestimmungen für die Nachprüfungen in den Bundesländern unterschiedlich geregelt sind, erkundigen Sie sich am besten direkt in Ihrer Schule nach den entsprechenden Voraussetzungen. Grundsätzlich aber gilt:<ul><li>Hat ein Schüler in nicht mehr als zwei Fächern die Note „mangelhaft“, kann die Versetzungskonferenz eine Nachprüfung genehmigen. </li><li>Die Zulassung zur Nachprüfung ist Ermessenssache; so wird eine Nachprüfung eher genehmigt, wenn die schlechte&nbsp;Benotung unverschuldet ist, z.B.&nbsp;bei einer längeren Krankheit oder wenn zu einer besseren Note nicht viel gefehlt hat.</li><li>Die Konferenz entscheidet darüber, in welchem der beiden Fächer die Nachprüfung abgelegt werden soll; dies kann auch in Absprache mit den Eltern erfolgen.</li><li>Zwei Lehrer bestimmen die Inhalte der Nachprüfung und führen diese auch gemeinsam durch; einer von ihnen muss das Kind im letzten Schuljahr in dem ausgewählten Fach unterrichtet haben.</li><li>In einem Beratungsgespräch besprechen die Lehrer mit den Eltern Form, Ablauf und Inhalt der Nachprüfung. </li></ul><h2>Wie die Nachprüfung vonstatten geht</h2>
In den Fächern Deutsch, Mathematik und den Fremdsprachen wird bei der Nachprüfung sowohl ein schriftlicher Leistungsnachweis als auch eine zusätzliche mündliche Prüfung durchgeführt. Die schriftliche Nachprüfung entspricht vom Anspruch her einer Klassenarbeit des letzten Schuljahres. In der mündlichen&nbsp;Nachprüfung wird ein Thema gewählt, das im letzten Schuljahr ausführlich behandelt wurde. Besteht der Schüler den schriftlichen Teil der Nachprüfung mit der Note „gut“, kann auf die mündliche Nachprüfung verzichtet werden. In anderen Fächern, z.B. den Naturwissenschaften, ist die Nachprüfung meistens nur mündlich
<div class="challenge-box"><a href="challenge-luf.html?bu=schule-und-eltern%2Fschule-und-eltern-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Wie Sie die Zeit bis zur Nachprüfung sinnvoll nutzen und wie Sie Ihrem Kind das Lernen leichter machen, sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonennt von &quot;Lernen und Fördern mit Spaß&quot;.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Schulkind</category>
			<category>Teenager</category>
			<category>Benotung und Schulzeugnis verstehen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Sitzenbleiben: Was Sie jetzt noch tun können</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/schule-und-eltern/zeugnis/art/tipp/sitzenbleiben-in-der-grundschule.html</link>
			<description>Keine Versetzung: Was tun nach dem Sitzenbleiben?</description>
			<content:encoded><![CDATA[Schulpolitisch betrachtet, ist es nach wie vor sehr umstritten, ob das Sitzenbleiben dem betroffenen Schulkind eher schadet oder nutzt. Je nachdem, wer zu diesem Thema befragt wird, werden die positiven und auch die negativen Auswirkungen nach dem Sitzenbleiben hervorgehoben. Falls Ihr Kind in diesem Jahr die Versetzung nicht erreicht hat und sich auf&nbsp;das Sitzenbleiben einstellen muss, sollten Sie das letztlich mit Gelassenheit betrachten. Anstatt sich über die schlechte Benotung und das schlechte Schulzeugnis, den mangelnden Lerneifer Ihres Kindes oder die Ungerechtigkeit der Lehrkräfte zu ärgern und sich damit die Sommerferien zu vergiften, ist es besser, das nächste Schuljahr nach dem Sitzenbleiben&nbsp;positiv anzugehen. Sitzenbleiben ist keine Schande und verhilft Ihrem Kind mit großer Wahrscheinlichkeit im nächsten Schuljahr zur besseren Benotung.
<h2>Sitzenbleiben: Das braucht Ihr Kind jetzt</h2>
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</script></span>Den Klassenkameraden gegenüber hat es ein Kind, das die Versetzung nicht geschafft hat, nicht immer einfach. Das nächste Jahr wird es in einer neuen Klassengemeinschaft, mit neuen Lehrern und altem Lernstoff verbringen müssen. Für das Selbstbewusstsein Ihres Kindes ist das Sitzenbleiben&nbsp;eine schwierige Prüfung und die Unterstützung durch die eigene Familie daher sehr wichtig. Um diese schwierige Situation zu entschärfen, empfehle ich Ihnen ein 3-Punkte-Programm, das auch der Verein „Aktion Humane Schule e.V.“, der sich unter anderem für ein angstfreies und kindgerechtes Lernumfeld einsetzt, bevorzugt.<ul><li>Machen Sie Ihrem Kind keine Vorwürfe, sondern vermitteln Sie ihm Sicherheit und Geborgenheit in dieser schwierigen Situation. Sprechen Sie mit ihm über seine Gefühle und Ängste. Viele Kinder machen sich große Gedanken darüber, wie das Schuljahr nach dem Sitzenbleiben&nbsp;in einer neuen Klasse als „Sitzenbleiber“ aussehen könnte. Zeigen Sie Ihrem Kind, dass das Nicht-Schaffen der Versetzung keine Schande ist, sondern bei vielen erfolgreichen und berühmten „Promis“ durchaus zum Lebenslauf gehört: Harald Schmidt, Edmund Stoiber, Edelgard Buhlmann (immerhin heute Bundesbildungsministerin), Mehmet Scholl, Thomas Mann, Heinz Sielmann, Jürgen Fliege, Peer Steinbrück etc., sie alle waren betroffen vom Sitzenbleiben.</li><li>Damit sich die unerfreuliche Situation nicht wiederholt, ist es sinnvoll, sich beim Klassenlehrer über die Ursachen des Sitzenbleibens gründlich zu informieren. Sprechen Sie auch mit Ihrem Kind darüber, warum es das Klassenziel nicht erreicht hat und ein schlechtes Schulzeugnis hatte. Falls mangelnder Leistungswille, Desinteresse oder Überforderung die Hauptursachen für die schlechte&nbsp;Benotung sind, sollten Sie an Stelle der Klassenwiederholung über einen Schulwechsel nachdenken.</li><li>Für Ihr Kind ist es sehr hilfreich, wenn Sie gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten suchen, um das nächste Schuljahr besser zu bewältigen. Je nach Ursache könnte beispielsweise ein Kurs über Lerntechniken oder eine Hausaufgabengruppe hilfreich sein, um eine bessere Benotung zu erreichen und das Sitzenbleiben zu vermeiden.</li></ul><h2>Zugang verschlossen nach schlechtem Schulzeugnis bzw. Sitzenbleiben?</h2>
Falls Ihr Kind sich mitten in der Pubertät befindet, könnte es schon mal schwierig werden, mit ihm ruhig über das Sitzenbleiben und die Versetzung sowie über die Ursachen und Folgen zu sprechen. Schon der ganz normale Alltag mit einem pubertierenden Jugendlichen erfordert viel Fingerspitzengefühl, Geduld und Einfühlungsvermögen. In dieser Zeit problematische Entwicklungen anzusprechen, ist meist sehr kompliziert. In solchen Situationen ist es durchaus ratsam, Fachleute hinzuzuziehen. <table class="infobox-breit"><tbody><tr><th>Mein Tipp</th></tr><tr><td class="inhalt"><p class="bodytext">Eine gute Möglichkeit bietet seit fünf Jahren das pädagogisch betreute „Elterntelefon“. Hier können Väter und Mütter anrufen, die nicht mehr weiterwissen und sich beraten lassen möchten (Elterntelefon: 0800/1110550 oder <a href="http://www.elterntelefon.org/" target="_blank" >http://www.elterntelefon.org</a>).</p></td></tr></tbody></table><div class="challenge-box"><a href="challenge-luf.html?bu=schule-und-eltern%2Fschule-und-eltern-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Wie Sie die Sommerferien nach dem Sitzenbleiben nutzen sollten und worauf Sie im nächsten Schuljahr achten müssen, erfahren Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonennt von &quot;Lernen und Fördern mit Spaß&quot;.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Schulkind</category>
			<category>Teenager</category>
			<category>Benotung und Schulzeugnis verstehen</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 13 Jul 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ist Ihr Kind reif für die Einschulung? Machen Sie den Test</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/schule-und-eltern/einschulung/art/tipp/ist-ihr-kind-reif-fuer-die-einschulung.html</link>
			<description>Der große Test für Erstklässler</description>
			<content:encoded><![CDATA[Früher hieß es oft: „Wer mit dem rechten Arm um den Kopf herum bis zum linken Ohr greifen kann, ist reif für die Einschulung.“ War ein Kind sechs Jahre alt und bestand es den Schulreifetest, kam die Einschulung. Heute ist das alles etwas komplizierter.
<h2>Reif für die Einschulung?</h2>
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</script></span> Die Altersgrenze ist inzwischen viel flexibler geworden. In der Regel werden alle Kinder eingeschult, die bis zu einem bestimmten Stichtag (je nach Bundesland zwischen 30. 6. und 30. 9., Ausnahme in Berlin: 31. 12.) sechs Jahre alt geworden sind. Daneben gibt es die so genannten Kann-Kinder, die von den Eltern eingeschult werden können, wenn sie bis zum 31. 12. sechs Jahre alt werden. Darüber hinaus gibt es die noch jüngeren Darf-Kinder, die auf Antrag der Eltern und mit Einverständnis der Schulleitung eingeschult werden können. Bei den inzwischen weitgehend abgeschafften Schuleingangstests wurde früher überprüft, ob ein Kind bestimmte Dinge kann. War das der Fall, wurde es als schulreif eingestuft und die Einschulung konnte beginnen. Heute spricht man nicht mehr von Schulreife, sondern von Schulfähigkeit. Das bedeutet, dass ein Kind bereit und in der Lage ist zu lernen. Anhand der Checkliste können Sie selbst überprüfen, ob Ihr Kind bereits über die emotionalen, sozialen, geistigen und körperlichen Fähigkeiten verfügt, die es für die Einschulung und als Erstklässler braucht.
<h2>Einschulung: Früher – oder doch lieber später? </h2>
Der Trend geht dahin, dass die Einschulung der Kinder früher erfolgt. Das kann dann sinnvoll sein, wenn Ihr Kind für sein Alter schon sehr weit, so wie ein Erstklässler,&nbsp;entwickelt ist, es unbedingt in die Schule möchte und sich im Kindergarten nur noch langweilen würde. Keinesfalls dürfen dabei die geistigen und körperlichen Fähigkeiten isoliert betrachtet werden. Denn selbst wenn Ihr Kind diesen Anforderungen mit Leichtigkeit entspricht, bedeutet das nicht automatisch, dass es schon reif für die Einschulung ist und als Erstklässler keine Probleme hat. Sie sollten in jedem Fall mit der Erzieherin Ihres Kindes sprechen, die Ihnen anhand ihrer Beobachtungen und Erfahrungen beim Thema Einschulung&nbsp;zu- oder abraten wird. Außerdem sollten Sie sich beim Beratungslehrer der Schule informieren, wie die Einschulung aus Sicht der Lehrkräfte beurteilt wird. Gleiches gilt auch, wenn eine Zurückstellung der Einschulung&nbsp;angestrebt wird, weil der Entwicklungsstand Ihres Kindes einen erfolgreichen Schulbesuch vermutlich noch nicht zulässt. Ein bloßes Zuwarten vor der Einschulung&nbsp;für ein weiteres Jahr ist allerdings nur selten sinnvoll. Vielmehr sollte Ihr Kind im Jahr bis zur Einschulung gezielt gefördert werden, um Rückstände aufzuholen. Ob das im Rahmen einer speziellen Therapie (z. B. Ergotherapie oder Logopädie), einem Vorschulkindergarten oder einer Vorklasse geschieht, muss individuell abgewogen werden. Oft ist auch eine Förderschule zur Einschulung, in der Kinder mit Schwierigkeiten in kleinen Klassen individuell gefördert werden können, der richtige Weg.<table class="infobox-breit"><tbody><tr><th>Wichtig:</th></tr><tr><td class="inhalt"><p align="left" class="bodytext">Bedenken Sie, dass in den ersten Schuljahren der Grundstock für die spätere Schullaufbahn gelegt wird.Wenn das Fundament wackelt und Ihr Kind im Lesen und Schreiben unsicher ist,muss es z. B. später bei schriftlichen Proben einen Großteil seiner Zeit darauf verwenden und kann sich weniger auf die abgefragten Inhalte konzentrieren.</p></td></tr></tbody></table><div class="challenge-box"><a href="challenge-luf.html?bu=schule-und-eltern%2Fschule-und-eltern-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Unsere große Checkliste, mit der Sie herausfinden, ob Ihr Kind reif für die Einschulung ist, sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonennt von &quot;Lernen und Fördern mit Spaß&quot; und/oder &quot;Gesundheit und Erziehung für mein Kind&quot;.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Kleinkind</category>
			<category>Schulkind</category>
			<category>Die Einschulung in die Grundschule</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Montessori-Schule: Hier lernen Kinder anders</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/schule-und-eltern/welche-grundschule/art/tipp/montessori-schule-hier-lernen-kinder-anders.html</link>
			<description>Montessori-Schule: Eine Alternative?</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Ziel einer Grundschule sollte sein, dem Kind die Freude am Lernen zu vermitteln und ihm Wege zum selbstständigen Arbeiten zu eröffnen. Dabei ist das „Wie mache ich es?“ in der Regel von größerer Bedeutung als der Lernstoff. Wenn eine Schülerin oder ein Schüler auf einer Montessori-Schule&nbsp;gelernt haben, selbstständig und mit Freude zu arbeiten, werden sie auch später weniger Probleme haben, sich andere Wissensgebiete zu erschließen. Mit dem Grundsatz „Hilf mir, es selber zu tun“, drückt die Montessori-Schule genau diese Haltung aus. Die Prinzipien der Montessori-Schule lauten wie folgt:<ul><li>das Kind in seiner Persönlichkeit achten, es als ganzen, vollwertigen Menschen sehen </li><li>seinen Willen entwickeln helfen, indem man ihm Raum für freie Entscheidungen gibt; ihm helfen, selbstständig zu denken und zu handeln </li><li>ihm Gelegenheit bieten, dem eigenen Lernbedürfnis zu folgen, denn Kinder wollen nicht nur irgendetwas lernen, sondern zu einer bestimmten Zeit etwas ganz Bestimmtes (sensible Phasen) </li><li>ihm helfen, Schwierigkeiten zu überwinden statt ihnen auszuweichen. </li></ul><h2>Kinder sollen in der Montessori-Schule selbstbestimmt arbeiten</h2>
Ein großes Problem vieler öffentlicher Grundschulen ist, dass Kinder ihr waches Interesse an ihrer Umwelt, ihre Neugier und ihre Lust am Lernen von Jahr zu Jahr mehr verlieren. Schulunlust macht sich breit und behindert den Lerneifer. Anstatt Erfolgserlebnisse zu vermitteln und neue Erfahrensmöglichkeiten zu eröffnen, bestimmen Leistungsdruck und Notenängste das Lernverhalten der Kinder. Das war Ende des 19. Jahrhunderts, als Maria Montessori ihre Idee entwickelte, noch viel ausgeprägter als heute. Die studierte Ärztin und Pädagogin rief daher vor rund 100 Jahren die sich schnell über Italien ausweitende Montessori-Bewegung ins Leben. Mit einem speziellen Unterrichtskonzept der Montessori-Schulen, und vor allem mit bis dahin einzigartigen Lehrmaterialien, wurden immer mehr Montessori-Kindergärten und Montessori-Schulen gegründet.
<h2>In der Freiarbeit lernen Kinder in der Montessori-Schule nach ihrem Tempo</h2>
Die so genannte Freiarbeit der Montessori-Schule&nbsp;ist das Kernstück der reformpädagogischen Bildung Montessoris und stellt einen großen Teil des Unterrichts in der Montessori-Schule dar. Die Kinder wählen nach eigener Entscheidung, womit sie sich beschäftigen. Das Montessori-Material, die kindgerechte Darstellung der Angebote und die gute Beobachtungsgabe der Lehrkraft helfen dem Kind dabei, sich für ein Angebot zu entscheiden. Dabei bestimmt das Kind weitgehend selbst den Arbeitsrhythmus und die Beschäftigungsdauer und auch, ob es allein oder mit einem Partner arbeiten, spielen oder lernen möchte. Diese freie Entscheidung führt zu einer Disziplin, die von innen kommt und nicht vom Pädagogen erzwungen wird. 
<h2>Holzperlen und Sandpapierbuchstaben sind Teil der Montessori-Schule</h2>
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</script></span>Schon vor 100 Jahren wurde in den Montessori-Schulen spezielles, von Maria Montessori entwickeltes Material benutzt. Die geistige Entwicklung der Kinder wird dabei über manuelle Tätigkeiten und Erfahrungen mit allen Sinnen ermöglicht. Dabei können die Kinder in der Montessori-Schule mit dem Material selbstständig arbeiten und ihre Lernerfolge kontrollieren. 
Neben dem ursprünglichen Material gibt es auch immer wieder neu entwickeltes „Spielzeug“, das den veränderten Bedingungen der modernen Zeit Rechnung trägt. Dazu gehören unter anderem die folgenden Dinge:<ul><li>Sinnesmaterial (z.B. farbige Zylinder, Prismen, Würfelkästen, rote Stangen, Farbtäfelchen, Gewichtstäfelchen, Geruchsdosen, Geschmacksgläser, geometrische Körper, Tastbretter u.a.)</li><li>Sprachmaterial (z.B. Buchstaben in verschiedenen Größen, Buchstaben aus verschiedenem Material, Wortsymbole, Pyramide für die Wortartbestimmung, Satzzerlegungstabelle u.a.)</li><li>Mathematik (z.B. numerische Stangen, Sandpapierziffern, Zahlenschilder, Perlenmaterial, hölzerne Zahlenkarten, Hunderterbrett, Hunderterkette, Pythagorasbrett, Schlangenspiel, Additions- und Subtraktionsmaterial, Divisions- und Multiplikationsbrett, binomischer Kubus u.a.)</li><li>Biologie und Geographie (z.B. biologische und zoologische Puzzles, Globus, Karten für Land- und Wasserformen u.a.)</li></ul><table class="infobox-breit"><tbody><tr><th>Mein Tipp</th></tr><tr><td class="inhalt"><p class="bodytext">Auch für zu Hause können Sie sich selbstverständlich mit Montessori-Material eindecken. Im Internet finden Sie verschiedene Bezugsquellen, zum Beispiel unter <a href="http://www.montessori-express.de/" target="_blank" >http://www.montessori-express.de</a> oder <a href="http://www.montessori-material.de/" target="_blank" >http://www.montessori-material.de</a>.</p></td></tr></tbody></table><div class="challenge-box"><a href="challenge-luf.html?bu=schule-und-eltern%2Fschule-und-eltern-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Weitere wichtige Informationen über die Montessori-Schule und eine Checkliste, mit der Sie herausfinden, ob das Montessori-Konzept zu Ihrem Kind passt, sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonennt von &quot;Lernen und Fördern mit Spaß&quot;.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Kleinkind</category>
			<category>Schulkind</category>
			<category>Grundschule: Waldorf oder Montessori</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 29 Jun 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Übertritt aufs Gymnasium: Ist Ihr Kind reif dafür?</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/schule-und-eltern/uebertritt-gymnasium/art/tipp/uebertritt-gymnasium-ist-ihr-kind-reif-dafuer.html</link>
			<description>Übertritt aufs Gymnasium: Sinnvoll oder nicht?</description>
			<content:encoded><![CDATA[Eltern sind keine ausgebildeten Pädagogen. Sie sehen ihr Kind und seine Fähigkeiten daher selbstverständlich sehr subjektiv. Sie möchten ihm für die Zukunft alle Wege offen halten und es gleichzeitig beim Übertritt auf eine weiterführende Schule nicht überfordern. Doch wie machen Sie es richtig? PISA und der Vergleich mit anderen Ländern zeigen, dass der Übertritt auf die neue Schule in Deutschland früh, vielleicht zu früh, erfolgt und Zeugnisnoten daher möglicherweise nicht so aussagekräftig sind, wie sie sein sollten. Außer in Berlin und Brandenburg (6 Grundschuljahre) endet die verpflichtende Grundschule überall nach der vierten Klasse, und z.B. der Übertritt aufs Gymnasium erfolgt, das auf eine weitere schulische Laufbahn oder eine Ausbildung vorbereitet. Doch viele Kinder sind mit 10 Jahren, also nach dem Abschluss der Grundschule, noch nicht so weit, ihre Talente, Fähigkeiten und Begabungen schon deutlich zu zeigen. 
Manche Kinder sind so genannte Spätentwickler. Einfach ist die Entscheidung über die weitere Schullaufbahn nur bei sehr guten oder sehr schlechten Schülern. Doch die meisten Kinder liegen eher im Mittelfeld.
<h2>Folgende Informationsmöglichkeiten für den Übertritt sollten Sie schon ab der 3. Klasse nutzen:</h2><ul><li>Informationsveranstaltungen der weiterführenden Schulen (Tag der offenen Tür). Besuchen Sie mit Ihrem Kind die in Frage kommenden Schulen, um sich über die dort herrschende Lernatmosphäre und das pädagogische Konzept schlau zu machen. </li><li>Sprechen Sie mit den Lehrern Ihres Kindes und lassen Sie sich den Leistungsstand genau erklären. Fragen Sie nach den Stärken und Schwächen und ob eine gezielte Förderung sinnvoll ist, bevor der Übertritt erfolgt. </li><li>Vergleichen Sie die Leistungen Ihres Kindes mit denen seiner Klassenkameraden. Wenn Mitschüler öfters bei <br> ihnen zu Hause sind und die Kinder gemeinsam Hausaufgaben machen, bekommen Sie hier wichtige Informationen.</li><li>Prüfen Sie, wie selbstständig Ihr Kind arbeiten kann. Braucht es für alle schulischen Aufgaben noch Ihre Unterstützung? Denkt es selbst an Sportzeug, Malsachen oder anderes Material, das im Unterricht benötigt wird? </li><li>Fragen Sie auch Ihr Kind, welche Schule es am liebsten besuchen möchte. Zeigt Ihr Kind eine große Abneigung gegen höhere Leistungsanforderungen und verweigert es trotz intellektueller Voraussetzungen immer wieder das Lernen, sollten Sie sich den gymnasialen Weg noch mal gut überlegen. Nicht nur die Intelligenz, sondern auch das Arbeitsverhalten und die Motivation des Kindes zählen. Aber Achtung: Die Entscheidung über den Übertritt liegt nicht bei Ihrem Kind.</li><li>Prüfen Sie sich, ob Sie Ihrem Kind den nötigen Rückhalt für die nächsten acht Schuljahre geben können. Mit <br> großer Wahrscheinlichkeit wird Ihr Kind Sie für Hausauf­gaben und andere schulische Projekte auf dem Gymnasium mehr in Anspruch nehmen als bei anderen Schulformen.</li></ul><h2>Übertritt aufs Gymnasium: Elternwille oder Schulempfehlung?</h2>
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</script></span>Mit der Überprüfung der obigen Punkte kommen Sie Ihrer Entscheidung für den Übertritt aufs Gymnasium schon ein ganzes Stück näher. Es passiert trotz sorgfältiger Abwägung aber immer wieder, dass die Empfehlung der Schule nicht mit der Wahl der Eltern übereinstimmt, denn beide Parteien erleben ein Kind in unterschiedlichen Situationen und können deswegen zu abweichenden Einschätzungen kommen. Ein Dilemma für Väter und Mütter, dem sie oft ratlos gegenüberstehen. Welchen Weg sollen Sie wählen, wo ist Ihr Kind nach dem Übertritt am besten aufgehoben und wo kann es sein Potenzial optimal entfalten? 
Je leichter die Fähigkeiten und Begabungen Ihres Kindes zu erkennen sind, desto leichter fällt natürlich die entsprechende Festlegung. Leistungswille, Intelligenz, Begabung, Lerntempo und Selbstbewusstsein eines Kindes sollten bestimmen, wie sein weiterer Schulweg aussieht. Seine Wünsche für die eigene Zukunft, sein Interesse an Neuem und die individuelle Lernbereitschaft sind richtungsweisend. Aber auch die Noten in den Hauptfächern zeigen, was es leisten kann.<br /> 
Falls Sie weiterhin unsicher sind, welche Schulform für Ihr Kind die richtige ist, sollten Sie unbedingt noch weitere Meinungen einholen, bevor der Übertritt erfolgt. Auch Beratungslehrer, Fachleute von Erziehungsberatungsstellen oder Schulpsychologen dürfen Sie ruhig miteinbeziehen, um für Ihr Kind die passende Schulform zu finden. In einigen Fällen ist auch ein Intelligenztest sinnvoll, beispielsweise wenn die Leistungen Ihres Kindes in den unterschiedlichen Fächern stark schwanken. <table class="infobox-breit"><tbody><tr><th>Mein Tipp</th></tr><tr><td class="inhalt">Machen Sie sich klar, dass die Entscheidung zwar wichtig, aber auch nicht unveränderbar ist. Wenn Sie zwischen Realschule und Gymnasium schwanken, ist es einen Versuch wert zu überprüfen, ob Ihr Kind durch die leistungsfördernde Atmosphäre eines Gymnasiums angesteckt wird. Zeigt sich allerdings, dass Ihr Kind dort überfordert ist, müssen Sie einen Schulwechsel ohne Vorwürfe oder Enttäuschung vornehmen. Bedenken Sie, dass ein Vierer-Abitur mit Ach und Krach ein zu hoher Preis für jahrelange Quälerei und Minderwertigkeitsgefühle ist.</td></tr></tbody></table><div class="challenge-box"><a href="challenge-luf.html?bu=schule-und-eltern%2Fschule-und-eltern-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Eine detaillierte Tabelle, die Ihnen die einzelnen Übertrittsregelungen in den verschiedenen Bundesländern zeigt, sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von &quot;Lernen und Fördern mit Spaß&quot;.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Schulkind</category>
			<category>Übertritt ins Gymnasium</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Probleme in der Grundschule: So handeln Sie richtig</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/schule-und-eltern/elternabend/art/tipp/probleme-in-der-grundschule-so-handeln-sie-richtig.html</link>
			<description>Probleme mit dem Lehrer bewältigen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Ärger über Noten verursacht häufig Probleme mit dem Lehrer in der Grundschule</h2>
In fast allen staatlichen Schulen erhalten die Kinder ab dem zweiten Jahr auf der Grundschule Noten. Auch wenn einzelne Schulen mit der Benotung erst in höheren Klassen beginnen, so&nbsp; gehören Noten und Zensuren doch zum festen Bestandteil des deutschen Schulsystems. Das geht nicht immer ohne Probleme vonstatten. 
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</script></span>Manche Kinder, besonders Schüler der Grundschule, sind von schlechten Noten regelrecht geschockt und brauchen unbedingt die seelische Unterstützung ihrer Eltern, die z.B. auf einem Elternabend die Probleme ansprechen können. Andere nehmen es leicht und bereiten sich auf die nächste Arbeit einfach besser vor. Wenn eine vermeintlich ungerechte Schulnote keine weiteren Auswirkungen nach sich zieht und Ihr Kind nicht darunter leidet, müssen Sie nicht unbedingt das Gespräch bei Problemen mit dem Lehrer/der Lehrerin suchen. Andernfalls können Sie Folgendes tun:<ul><li>Lassen Sie sich die Benotung detailliert erklären.</li><li>Lassen Sie sich – im Falle einer schriftlich erbrachten Leistung – von dem Lehrer eine andere Arbeit zum Vergleich zeigen.</li><li>Fragen Sie nach den Auswirkungen der Note.</li><li>Wenn Ihnen die Erklärungen nicht einleuchten, können Sie die Schulleitung einschalten.</li><li><p>Nur wenn Noten einen Einfluss auf die weitere Schullaufbahn haben, können Sie eine Klage vor dem Verwaltungsgericht anstreben. Bevor Sie diesen Weg einschlagen, sollten Sie sich unbedingt juristisch beraten lassen.</p></li></ul><div class="challenge-box"><a href="challenge-luf.html?bu=schule-und-eltern%2Fschule-und-eltern-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Wie Sie bei schwerwiegenderen Problem wie Mobbing, Erpressung, Gewalt oder auch Konflikten mit dem Lehrer richtig handeln, erfahren Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von &quot;Lernen und Fördern mit Spaß&quot;.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Schulkind</category>
			<category>Elternabend und Lehrergespräche</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 31 May 2008 02:15:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der passende Übertritt nach der Grundschule</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/schule-und-eltern/uebertritt-gymnasium/art/tipp/welche-weiterfuehrende-schule-ist-richtig-fuer-ihr-kind.html</link>
			<description>Übertritt von der Grundschule in das Gymnasium?</description>
			<content:encoded><![CDATA[Sehr viele Eltern wünschen sich für ihr Kind den Übertritt in das Gymnasium und damit den Schulabschluss Abitur als Eintrittskarte für ein Studium an der Universität oder eine andere qualifizierte Berufsausbildung. Doch längst nicht alle Kinder schließen das Gymnasium auch mit dem Abitur ab, rund 10% der Schülerinnen und Schüler wechseln noch während der Sekundarstufe I in eine andere Schulform. Andere brechen das Gymnasium nach der 10. Klasse ab, machen das Fachabitur oder wechseln auf eine andere (Fach-)Schule. Dabei gibt es ein deutliches Nord-Süd-Gefälle, denn in Hamburg ist die Zahl der Gymnasiasten eines Jahrgangs, die ihr Abitur bestehen, mit circa 40% nahezu doppelt so hoch wie in Bayern.
<h2>Achtung beim Übertritt von der Grundschule auf eine weiterführende Schule!</h2>
Durch die frühe Festlegung auf eine Schulform ist es für Eltern, Lehrkräfte und Kinder nicht einfach zu entscheiden, wie der individuell passende Weg nach dem Übertritt aussieht – Fehlentscheidungen kommen immer wieder vor. Diese Fehlentscheidungen sind nicht immer dramatisch, können aber im Einzelfall die Psyche eines Kindes stark beeinträchtigen. 
Daher ist es wichtig und sinnvoll, dass Eltern schon im Vorfeld genau abklären, welche Schulform für ihr Kind die beste sein könnte. Das Lernverhalten und die Noten in der Grundschule sind die Basis für diese Entscheidung. Erwiesenermaßen ist die Vorbereitung auf die weiterführende Schule, die zentrale Aufgabe der Grundschule bzw. der Primarstufe, weitaus besser als ihr Ruf.
Deutschlands Grundschulen sind nicht schlecht. Das hat auch im Dezember 2007 erneut die große Studie IGLU (internationale Grundschul-Leseuntersuchung) bewiesen.<span class="ads_right"><script type="text/javascript"><!--
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In der Primarstufe wird gute Arbeit geleistet, denn Deutschland liegt im obersten Viertel unter 45 Nationen. Problematisch sieht es erst in der Sekundarstufe I z.B. auf dem Gymnasium aus, der fünften bis zur zehnten Klasse. Hier zeigt sich, dass in keinem anderen Industrieland der Welt der Bildungserfolg so abhängig von der sozialen Herkunft ist wie in Deutschland. Das haben zahlreiche Studien immer wieder belegt. 
Mit dem Bildungswissen aus der Grundschule sind also die meisten Kinder gut gerüstet, um den ihnen entsprechenden Bildungsweg einzuschlagen. Doch trotz der Schulempfehlung, die in allen Bundesländern von den Lehrkräften ausgesprochen werden sollte, will die Entscheidung beim Übertritt für das eigene Kind letztlich sehr gut überlegt sein.
<h2>Übertritt: Welche Schule soll’s denn sein?</h2>
Selbstverständlich wollen alle Eltern bei der Entscheidung beim Übertritt für ihr Kind den bestmöglichen Bildungsweg wählen. In den meisten Fällen sind sich Eltern und Lehrkräfte auch einig, und die Entscheidung für eine bestimmte Schulart nach der Grundschule ist kein großes Problem: Das Arbeitsverhalten eines Kindes, seine Noten und Leistungen sowie die Einschätzung der Eltern und Lehrkräfte ergeben ein einheitliches Bild.
Doch wer entscheidet im Zweifelsfall, wo ein Kind am besten aufgehoben ist? Sind hier die Lehrkräfte die Experten, die Eltern oder vielleicht sogar das Kind selbst? Jede Sichtweise zieht verständlicherweise ihre eigenen, subjektiven Rückschlüsse nach sich. Doch welche Meinung ist die ausschlaggebende? Und nicht nur die Schulform, sondern auch die Erreichbarkeit der Schule, die Wünsche der Freundinnen und Freunde sowie die verschiedenen Auswahlverfahren werden letztlich dazu beitragen, eine Entscheidung zu treffen.
<div class="challenge-box"><a href="challenge-luf.html?bu=schule-und-eltern%2Fschule-und-eltern-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Die verschiedenen Sichtweisen bei der Vorbereitung auf den Übertritt, die Ihre Entscheidung erleichtern sollten, sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von &quot;Lernen und Fördern mit Spaß&quot;.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Schulkind</category>
			<category>Übertritt ins Gymnasium</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 29 May 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Elternabend &amp; Co: Mitspracherecht in der Grundschule nutzen</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/schule-und-eltern/elternabend/art/tipp/elternabend-mitspracherecht-grundschule.html</link>
			<description>Mitsprache in der Grundschule über den Elternabend hinaus</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wenn Ihr Kind in die Schule kommt, müssen Sie es zwar stundenweise in die Verantwortung anderer Personen geben, einige Einflussmöglichkeiten in Bezug auf die Schulentwicklung stehen Ihnen aber trotzdem zur Verfügung. Eltern und Schule sind rechtlich betrachtet gemeinsam verantwortlich für die Erziehung von Schulkindern. Die Mitwirkung von Eltern in der Schule ist daher kein freiwilliges Angebot, sondern eine Verpflichtung. In verschiedenen Gremien wird dem Rechnung getragen.
Für die Mitwirkung in der Schule hat jedes Bundesland ein eigenes Konzept erstellt, wonach die Mitwirkung der Eltern auf schulischer und überschulischer Ebene in unterschiedlichem Umfang und in vielfältiger Ausgestaltung in den Landesverfassungen sowie in den Schulverfassungs- und Schulgesetzen geregelt ist.
<h2>Mitsprache in der Grundschule auf Landesebene</h2>
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</script></span>Generell gilt aber, dass die Elternmitwirkung innerhalb der Schule auf zwei Ebenen erfolgen kann: auf der unteren Ebene in der Klasse des Schulkindes (Klassenelternsprecher, Klassenpflegschaft) und auf der oberen Ebene für die Schule insgesamt (Schulelternbeirat, Elternvertretung). Danach folgen außerhalb einer bestimmten Schule die regionale Ebene (Elternrat auf Stadt-, Kreis- oder Gemeindeebene) und schließlich die Ebene des Bundeslandes (Landeselternrat, teilweise auch schulartspezifische Elternvertretungen). Ihre Einflussmöglichkeiten auf die schulische Entwicklung steigen, je höher Sie in der Pyramide klettern.<ol><li>Landeselternrat</li><li>Elternrat auf Kreisebene</li><li>Schulelternbeirat/Elternvertretung</li><li>Klassenelternsprecher/Klassenpflegschaft</li></ol><h2>Mitsprache in der Grundschule auf Bundesebene</h2>
Auf Bundesebene haben sich die Landeselternräte zum Bundeselternrat zusammengeschlossen, um die Elternschaft über Entwicklungen im Bereich der Bildungspolitik zu informieren und Eltern in schulischen Fragen zu beraten. <ol><li>Bundeselternrat (Vertreter aller gewählten Elternvertreter der Länder)</li><li>Landeselternrat (Vertreter aller gewählten Elternbeiräte der Schulen eines Landes)</li><li>Elternrat (Vertreter auf Stadt-, Kreis-, Gemeindeebene)</li><li>Elternbeirat, Schulpflegschaft (gewählt von den Klassenelternsprechern/der Klassenpflegschaft einer Schule)</li><li>Klassenelternsprecher, Klassenpflegschaft (von den Eltern einer Schulklasse gewählte Klassenvertretung, bestehend aus zwei Personen)</li></ol>Je nach Bundesland tragen diese Gremien unterschiedliche Bezeichnungen, und es können ihnen unter Umständen neben den Eltern auch Lehrer- oder Schülervertreter angehören. Ebenso können Eltern in schulische Fachkonferenzen gewählt werden, um dort ihren Einfluss geltend zu machen (z.B. auf die Anschaffung von Schulbüchern). Die grundlegende Aufgabe der Elternvertretung besteht dabei in der Unterstützung der Schule bei der Verwirklichung der Erziehungsziele sowie in der Durchsetzung der Interessen von Eltern und ihren Kindern.
<h2>Aufgaben der Klassenelternsprecher in der Grundschule<strong><br></strong></h2>
Die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer hat den Klassenelternsprecher über alle grundsätzlichen, die Klasse gemeinsam interessierenden Fragen zu unterrichten und ihm die notwendigen Auskünfte zu erteilen. Der oder die Klassenelternvertreter/in hat folgende Aufgaben:<ul><li>Kontakt zwischen den Lehrkräften der Klasse und den Eltern zu pflegen, </li><li>Vorschläge der Eltern zu beraten und der Schule zu unterbreiten,</li><li>der Elternschaft Gelegenheit zur Aussprache zu geben. </li></ul><h2>Aufgaben des Elternbeirats in der Grundschule</h2>
Der Elternbeirat hält engen Kontakt zum Kollegium und zur Schulleitung. Zu seinen Aufgaben zählen neben den bereits oben genannten:<ul><li>die Interessen der Eltern aller Schüler der gesamten Schule zu vertreten,</li><li>allen Eltern der Schule die 