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Angst vor der Schule
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Angst vor der Schule: Wie Sie Ihrem Kind bei Versagensängsten helfen können!

Versagensängste bei Kindern

Hat Ihr Kind auch Bauchschmerzen, bevor es in die Schule geht? Werden diese vor einer Klassenarbeit schlimmer? Ihr Kind könnte unter Versagensängsten leiden. So gehen Sie richtig damit um! 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Kinder aller Alters- und Klassenstufen, insbesondere die, die nicht unbedingt zu den „guten Schülern“ zählen, haben oft Bauchschmerzen, Kopfschmerzen oder einen Anflug von Übelkeit, bevor es in die Schule geht. Insbesondere vor Klassenarbeiten, oder vor dem Schulzeugnis, wenn die Angst, nicht versetzt zu werden aufkommt, verstärken sich diese Symptome und die Angst vor dem Unterricht wir mit jedem Morgen schlimmer. Ihr Kind könnte unter Versagensängsten leiden!

So helfen Sie Ihrem Schulkind bei Versagensängsten

Wenn Kinder eine lähmende Angst entwickeln, weil sie befürchten, den Anforderungen nicht zu genügen, ist dies eine schlimme Sache, aus der Sie Ihr Kind erst einmal befreien müssen. Denn sie haben Angst zu versagen und die Klasse wiederholen zu müssen. Diese Angst ist insbesondere bei schlechteren Schülern eine berechtigte Sorge, also auch eine gesunde Reaktion auf diese Bedrohung.

Zwei Dinge sollten Sie nun befolgen, um Ihrem Schulkind bei Versagensängsten zu helfen:

  1. Ihr Schulkind muss der Situation ins Gesicht sehen. Die Möglichkeit, dass es in einer oder mehreren Arbeiten schlecht abschneidet und nicht versetzt wird, ist real – ebenso aber, dass es gute Noten schreibt und die Bedrohung des Sitzenbleibens abwehrt. Machen Sie klar, dass Klassenwiederholungen kein Weltuntergang sind, sondern eine Chance, beim nächsten Mal triumphierend aus dem Schuljahr herauszugehen!
  2. Eine gute Vorbereitung auf die Arbeiten ist die sicherste Möglichkeit, das Sitzenbleiben abzuwenden. mStellen Sie einen Vorbereitungsplan manhand der Termine und der Relevanz der Arbeiten auf. Gehen Sie den wichtigen (eventuell die Klassenlehrerin befragen) Schulstoff der letzten Wochen durch, jeden Tag ein bisschen, und erhöhen Sie so das Zutrauen Ihres Kindes in sein Können.

Auch wenn das Lernen nicht den gewünschten Erfolg hat, wird Ihr Kind von dem Wissen profitieren und mit guten Leistungen in die Wiederholungsrunde starten. Viel wahrscheinlicher ist aber, dass Ihr Schulkind, wenn es mit Ihrer Unterstützung lernen kann und ohne viel Druck mit Interesse an die Aufgaben geht, die Anforderungen erfüllt und versetzt wird. Versuchen Sie, dass Ihr Kind sich nicht von den Versagensängsten lähmen lässt – dann ist die Wahrscheinlichkeit, Erfolg zu haben, umso größer!

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