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Mobbing an der Schule

Gewalt an der Schule: Wie Sie Ihr Kind schützen können

Schulprobleme mit Gewalt

Gewalt an der Schule kann viele Gesichter haben, aber alle sind hässlich und schüren Angst und Schulprobleme. Vor Gewalt und Mobbing an der Schule ist kein Schüler wirklich sicher. Lesen Sie hier, wie Sie Ihr Kind am besten vor Gewalt an der Schule schützen und welche Handlungsmöglichkeiten Sie bei diesen Schulproblemen haben. 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Gewalt an der Schule muss nicht immer gleich eine Schießerei sein, wodurch amerikanische, deutsche und eine finnische Schule in die Schlagzeilen gerieten. Schlägereien, Nötigungen und Drohungen, Mobbing und sonstige Gewalt an der Schule sind fast schon Alltag an den weiterführenden Schulen, aber auch aus Grundschulen werden zunehmend Fälle von Gewalt und Mobbing gemeldet. Jeder dritte Schüler hat laut einer Studie inzwischen Schulprobleme und Angst vor Mobbing und Gewalt an der Schule. Nach neuesten Untersuchungen hat bereits jeder sechste Schüler Schulprobleme und Erfahrungen mit Mobbing, ebenfalls eine Form der Gewalt an der Schule, gemacht. Meistens handelt es sich bei Mobbing bei den Tätern um Jugendliche, die ihre Mitschüler über einen längeren Zeitraum absichtlich schädigen – etwa durch Mobbing wie körperliche Angriffe, Hänseleien, Ausgrenzung, Erpressung oder den Raub von teurer Kleidung, Handys und MP3-Geräten.

Gewalt an der Schule: Was kann Ihrem Kind passieren?

Aktive Gewalt an der Schule kann sich ganz unterschiedlich ausdrücken, immer aber geht sie damit einher, Dinge zu zerstören, oder sogar mit körperlichen Übergriffen. Mobbing kann mit kleinen Rempeleien anfangen, die sich bis hin zu echten Verletzungen steigern. Aber auch Gewalt an der Schule wie das Zerstören von Büchern und Heften, das Zerschneiden von Jacken und Pullovern, auf dem Klo eingesperrt zu werden oder für freies Geleit zahlen zu müssen ist ein Fall von Mobbing, die immer häufiger vorkommen. Leider lassen sich gerade auch jüngere Kinder bei Gewalt an der Schule von den Tätern leicht so stark einschüchtern, dass sie sich bei diesen Schulproblemen nicht mehr trauen, ihren Eltern oder den Lehrern von den Vorfällen zu berichten. Manches Mobbing an der Schule zieht sich somit über ein ganzes Schuljahr hin und fällt erst auf, wenn sich die Kinder vor lauter Angst vor Gewalt an der Schule letztlich weigern, überhaupt noch in die Schule zu gehen.

Schulprobleme und Mobbing: Wer ist Opfer?

Als Opfer von Mobbing und Gewalt an der Schule werden am liebsten Schülerinnen und Schüler ausgewählt, die sich nicht wehren, Schulprobleme, wenig Selbstbewusstsein und keinen stabilen Freundeskreis in der Schule haben, der sie vor Gewalt und Mobbing an der Schule schützen könnte. Auch Andersartigkeit in jeder Form, zum Beispiel übergewichtige Kinder, Ausländer ohne eigene Clique, Behinderte oder „sonderbare“ Einzelgänger, lenken die Aufmerksamkeit der Täter bei Mobbing auf sich. Wenn die Täter erst einmal das Gefühl haben, mit Mobbing und Gewalt an der Schule weder bei dem Kind noch bei Eltern oder Lehrern auf Widerstand zu stoßen, ist die Gefahr groß, dass sie das Mobbing wiederholen und sogar ausweiten.

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Gewalt in 2. Klasse

Es ist daher enorm wichtig, dass die bedrohten Kinder sich bei Gewalt an der Schule sofort einem Erwachsenen offenbaren und die Täter unverzüglich sanktioniert werden. Toleranz ist bei Mobbing nicht angebracht. Es muss auch unbedingt vermieden werden, dass die Täter bei Gewalt an der Schule in einen Machtrausch kommen und von anderen Klassenkameraden für ihre „Straftaten“ beim Mobbing bewundert werden. Dazu muss das Thema Mobbing in der Klasse deutlich angesprochen werden. Je jünger die Kinder sind, desto besser ist eine Verhaltensänderung bei Gewalt an der Schule durchzusetzen.

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Kommentare zu "Gewalt an der Schule: Wie Sie Ihr Kind schützen können"

  • itzibitzi schreibt am 27.09.2014

    Ein Problem ist, daß die meisten Menschen ihren Geist nicht entwickeln zu einem fairen Menschen. Sie geben keine Schwächen preis, sobald es um ihre Kinder geht, wird gelogen, geschützt, auch wenn das Kind sehr brutal war. Sie haben Angst und sind geschockt vom eigenen Kind, sie suchen verzweifelt nach Rechtfertigung, weil ein gewalttätiges Kind eine Art von schlechtes Erziehungsergebnis ist. Die Eltern sind noch beleidigt, wenn sie auf die schlechten Manieren ihrer Kinder von den Opfer-Eltern angesprochen werden!!
    Außerdem wollen viele Eltern sich nicht einmischen in Probleme anderer, die guten halten nicht mal zusammen! Oft wird dann das, was die eltern der Opfer vorher andern darüber erzählt haben, hinterrücks von den gewalt-eltern noch gegen die opfer ausgespielt.
    Der Täter wird geschützt und das Opfer als empfindlich und "unfähig sich zu wehren" beschrieben.
    Ich halte nichts davon, zurückzuschlagen, denn dann haben die täter eine Rechtfertigung....Viele der Täter sind aus Ländern dieser Erde, wo noch das Faustrecht gilt, "da ist einer besser wie ich, dann hau ich ihn um,", das kriegen die Kinder von Zuhause gelernt!! Diese Leute halten aber zusammen wie pech und Schwefel.
    Unsere Grundschule geht viel zu lasch mit Gewalttätern um, auch verbale Gewalt wird nicht genügend geahndet, wohl weil sonst zu viel zu tun wäre???? Sofortiges Einschreiten und zur Rechenschaft ziehen ist dringend notwendig. Gleich Eltern benachrichtigen und ein Hinweis, daß Gewalt zu Schulverweis führt. Stattdessen wird dem Opfer geraten, es auf die leichte schulter zu nehmen. Komisch, laut gesetz kann ich als Bürger doch sogar jemanden polizeilich anzeigen bei Beleidigungen!?! Und die Kinder sollen das einfach wegstecken, als wären sie Buddhas! Dabei brauchen sie Hilfe, denn meistens pflanzt sich diese himmelschreienden Ungerechtigkeiten zu Gruppenbetriebenem Mobbing fort. Und die meiste Hilfe brauchen eigentlich die Täter, denn die haben doch offensichtlich ein Problem. Vielleicht würde es helfen, diesen Gewalttätern-ob verbale oder körperliche- gleich mit einer Therapie beim Psychiater zu belohnen.
  • Birgit schreibt am 16.05.2013

    Hallo ich kenne das Problem mein 8 Jähriger Sohn wird in der Schule auch von Mitschülern gemobbt und uns wurde bis jetzt auch nicht geglaubt. Ich mußte mir anhören das mein Kind kein sozialverhalten hat und aggresiv ist und er der ist der anfängt. Mir haben jetzt zwei ältere Schüler geholfen das ganze aufzudecken und was i auf dem gedrehten Video sehen mußte hat mich als Mutter mehr als schockiert. Man kann solche sachen nur aufdecken wenn man andere Schüler die schon älter sind und zivilcourage beweisen aufdecken. Die Schule ist jetzt der meinung mir und den Schülerinnen Schwierigkeiten zu machen. Nur gut das i seit einem halben Jahr jemanden vom Jugendamt zur Seite gestellt bekam der sich um unsere Schulprobleme kümmert da seit der ersten Klasse das Verhältnis zwischen Schule und mir verhärtet ist.
  • Anonym schreibt am 23.05.2011

    Schule ist ein künstliches Konstrukt. In einem \"Lehrplan\" ist auf Papier geschrieben, wie der Lehrer die Wirklichkeit zu MACHEN hat. Das interessiert die Wirklichkeit allerdings nicht, sie wirkt einfach.
    Die Pädagogik ist in ihren Ansprüchen künstlich reduziert und fixiert auf den sog. BEWUSSTEN VERSTAND. Von dem erwartet und will sie alles; dabei ist der für fast gar nichts zustündig. Welch ein Dilemma!
    Logischerweise kann man damit der GANZEN WIRKlichkeit nie gerecht werden. Auch nicht, wenn man die Beteiligten nötigt und erpresst, um sich dadurch ein Alibi des Fleißes zu geben.
    Wer selber nur andere erdrücken kann, der sollte besser anderen nichts über ErZIEHung sagen. Als Ich-kann-Schule-Lehrer finde ich es beschämend, wie in unseren Unterrichtsvollzugsanstalten DRUCH und SOG verwechselt werden wie Gas- und Bremspedal. Man macht zum ErZIEHen immer noch mehr DRUCK - dümmer geht es wirklich kaum.
    IN der neuen Ich-kann-Schule mache ich es gerade anders herum. Worin merine Du-musst-Schule-Kollegen ihre Kräfte erschöpfen, um immer größeren Misserfolg zu erzielen, da rufe ich mit minimalem Aufwand immer erfreulichere Ergebnisse hervor.
    Dafür lasse ich zunächst einmal alles los.
    Dann wende ich mich an die tatsächlich zuständigen geistigen und seelischen kräfte, und die liegen im UNBEWUSSTEN.
    Geistes- und Seelenkräfte sind sehr fein, viel zu fein für plumpe und grobe, erpressende und nötigende Pädagogik.
    Echte Problemlösung ist feine, sensible geistige Präzisionsarbeit, ganz ohne Anstrengung. Anstrengung ist, im Gegenteil, ein deutliches Indiz dafür, dass man bereits wieder alles verkehrt macht. Würde man es richtig machen, ginge es ohne Anstrengung.
    Den so demütigend, erniedrigend, verletztend, kränkend behandelten TALENTEN dieses Jungen würde ich mit größter Hochachtung begegnen, mich bei ihnen entschuldigen, ihnen ihre Güte bestätigen und mich lebhaft für ihre gute Entwicklung interessieren und mich klar auzf die Seite dieser guten Entwicklung stellen.
    Wer kann denn die Probleme lösen, wenn nicht die Kräfte, die der Junge dafür hat?
    Wie gehen wir, wie geht er, wie gehen alle mitr diesen Kräften um???
    Offensichtlich hat nun die Mutter auch Kontrahenten, die weder mit ihren eigenen noch mit ihren Talenten gut umgehen können. Das sollte sie zu ihrem Vorteil nutzen.
    Wenn die Talente dieser Herrschaften so schlecht behandelt sind, dann sind sie ziemlich am HUNGERN und geschwächt und können sich deshalb nicht durchsetzen. Es sind Geistes- und Seelenkräfte. Denen könnte die Frau einfach STÄRKUNG, GÜTE usw. ZU-DENKEN; das funktioniert mit Geisteskräften bestens. Man kann den SOG spüren, wie sie sich an der ihnen zugedachten GÜTE vollsaugen. Sie vergessen einem nicht, was man für sie getan hat; die Frau wird sie dann auf ihrer Seite haben: die feinsten und entscheidendsten Kräfte ihrer \"Gegner\". Sie muss nur achtgeben, dass sie diese entscheidenden Kräfte nicht genauso dumm behandelt wioe ihre Besitzer.
    Warum man so ein schweres Problem als Lebensaufgabe gestellt bekommt, ist hier in allen Details nicht auszubreiten. Das wichtigste aber ist: man bekommt schwere Probleme, um seine ÜBERDURCHSCHNITTLICHEN TALENTE in sich zu entdecken und zu entwickeln - durch feinsten Umgang damit.
    Ich gratuliere also a) zu Euren Talenten und b) zu deren bester Entwicklung. Ich freue mich auf Euren Erfolg.
    Franz Josef Neffe
  • Anonym schreibt am 03.10.2010

    Hallo
    ich habe einen 9 jahre alten sohn der auf die grundschule geht und er hat auch das problem das er heftig gemobbt wird.er hat sich an die lehrer gewand (ich auch) aber keiner glaubt uns, noch nicht einmal die direktorin glaubt uns.mitlerweile ist mein sohn bei einem terapeuten um näheres zu erfahren was los ist, da er mir nicht mehr alles erzählt vor angst weil es ihm anscheinend auch verboten wurden ist.das größte problem ist er hat auch sehr viel angst gehabt in die schule zu gehen und hat deswegen unheimlich viele fehlstunden gehabt im letzden jahr und es fängt wieder an,das er angst hat dort hin zu gehen aber ich ermutige ihn immer wieder und dann giebt er sich einen ruck und geht aber wir bekamen wegen der fehlstunden immer wider sehr viel ärger mit der schule man droht mitlerweile mit dem ordnungsamt (geldstrafen) und andauernt werden wir kontrolirt,wann er da ist und ich habe auch schon mermals mir anhören müssen was für eine miserable mutter ich sei,dass ich ihn nicht erziehen kann und das ich ich meinem sohn die schulbildung verweigern würde.ich versuche natürlich mich dagegen zu währen aber dann muß ich mich ducken da ich schon zu hören bekommen habe auf deutsch gesagt wenn ich es maul nicht halte könne ich meinem sohn eine andere schule suchen.ich weiß nicht was mit den schulen los ist warum man nur als lügner ausgeschriehen wird,warum forscht die schule nicht nach dem problem in der schule mal und schaut wie man sie lösen kann,aber warum das problem liegt ja nie und nimmer an der schule sondern immer an das zuhaus, aber ich gebe nicht auf irgendwie eine möglichkeit zu finden mich zu währen um meinen sohn zu helfen,da mein sohn bestimmt nicht der einziege ist dem das passiert.an alle elternteile glaubt nicht alles was ihnen erzählt wird von den lehrern oder anderen beschäftigten in der schule denn die werden ihnen nicht die volle wahrheit erzählen was in der schule so abgeht, denn dort liegt ja wie ich zu offt zu hören bekommen habe nie die schuld. wehrt euch und fragt eure kinder forscht nach und gebt nicht auf ich gebe auch nicht auf.
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Eine Alternative zu solchen individuellen Fragen sind Bild-Captchas, bei denen verzerrt dargestellte Buchstaben oder Zahlen abgetippt werden müssen. Aufgrund des erhöhten "Nerv-Faktors" dieser Bild-Captchas haben wir uns für aber für erstere Variante entschieden.

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