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schwänzendes Kind

Mein Kind schwänzt! Was tun?

Gründe für Schule schwänzen

Immer mehr Kinder und Jugendliche schwänzen die Schule. Die meisten Schulschwänzer stammen dabei aus den Berufs-, Haupt- und Förderschulen. Gymnasiasten und Realschüler bleiben insgesamt weniger dem Unterricht unentschuldigt fern. Doch was steckt eigentlich hinter dem Schwänzen, und wie können Sie als Eltern angemessen reagieren, wenn Ihr Kind dem Schulunterricht unerlaubt fernbleibt? 

Expertenrat von 
Dr. Jan-Uwe Rogge, Familienberater und Bestsellerautor

Wurde früher noch ab und zu mal geschwänzt, so geht der Trend nun eher zum regelmäßigen Schwänzen. Das unentschuldigte Fernbleiben vom Unterricht hat in den letzten Jahren so stark zugenommen, dass viele Bundesländer mittlerweile Schulschwänzer von der Polizei einsammeln und verwarnen lassen sowie Eltern mit Geldstrafen rechnen müssen, wenn Sie sich nicht um den regelmäßigen Schulbesuch Ihrer Kinder kümmern. 

Drei typische Schwänzerbeispiele

Torben, 13 Jahre, stromert seit einiger Zeit mit seinem gleichaltrigen Freund Arne während der Schulzeit durch die Straßen. Wenn sie gefragt werden, ob sie denn nicht Unterricht hätten, antworten sie: „Wir haben Projektunterricht und müssen eine Aufgabe lösen!“ In der Schule haben sich beide abgemeldet: Arzttermin! Erst nach einiger Zeit fliegt alles auf, als ein Lehrer sich bei Torbens Eltern nach seiner Krankheit erkundigt.

Elena, 15 Jahre, lebt in einer gespannten Familienatmosphäre. Ihre Eltern wollen sich trennen, zerren momentan an der Tochter, um sie jeweils für sich zu gewinnen. „Es hat sowieso alles keinen Sinn mehr“, meint sie. „Die sind nicht wirklich an mir interessiert. Da will nur jeder gewinnen. Ich bin ihnen völlig gleichgültig. Was soll ich da noch in der Schule? Es ist sowieso alles sinnlos.“

„Die wollen nur einen guten Schüler aus mir machen!“, so Björn, 16 Jahre. „Die stecken mir vorn und hinten alles rein. Nachhilfe und so. Alles. Aber ich lass sie auflaufen. Gehe nur unregelmäßig zur Schule. Schreib mir die Entschuldigung selber. Neulich sind sie mal dahintergekommen, meine Eltern. Da gab’s Druck. Aber mein Vater hielt es nur eine Woche aus. Meine Mutter wurde noch schneller weich.“

Wie diese drei Fallbeispiele zeigen, sind die Motive für das Schulschwänzen vielfältig und variieren von Schüler zu Schüler:

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