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Hauptschulempfehlung
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Empfehlung für die Hauptschule: Kein Grund zur Sorge!

Haupschulempfehlung

Viele Eltern denken: Nur wenn mein Kind Abitur hat, kann es im Leben etwas erreichen. Eine Hauptschulempfehlung stellt dann eine große Enttäuschung dar. Doch es gibt gute alternative Möglichkeiten zur Hauptschule. 

Expertenrat von 
Ingrid Neufeld, Erzieherin

Das erste Schulhalbjahr rauscht meist schneller vorbei, als man es wahrhaben möchte. Vor allem, wenn es um den Übertritt in eine weiterführende Schule geht. Wenn man dann als Eltern dem Halbjahreszeugnis entnehmen kann, dass das Kind nur noch eine Empfehlung für die Hauptschule erhalten wird, ist das für manche Eltern Grund zur Frustration.

Einige Eltern melden ihr Kind nach dieser Empfehlung zum Probeunterricht an, in der Hoffnung, dass der Nachwuchs die Aufnahmeprüfung schafft und so auf die weiterführende Schule gelangt.

Marias Eltern sahen dies anders. Auch sie hatten bis zum Schluss gehofft, aber trotzdem befürchtet, dass zu viel Druck ihre Tochter zusätzlich überfordern würde. Als sie dann mit dem Zwischenzeugnis nach Hause kam, das ihre Hoffnung auf Realschule, oder gar Gymnasium endgültig zunichte machte, beschlossen sie, ihrer Tochter den Freiraum für ihre persönliche Entwicklung einzuräumen und den Übertritt für eine weiterführende Schule von ihrem eigenen Wunschzettel zu streichen.

Hauptschulempfehlung: Kinder entwickeln sich nicht immer schnell!

Maria war ein sehr verträumtes Kind, das lieber für sich selber war und ungern aus sich herausging. Darum konnte die Lehrerin das Kind nur sehr schwer einschätzen. Sie neigte dazu, dem Kind eher die schlechtere Note zu geben, denn Maria überzeugte auch nicht durch mündliche Leistungen. Wurde sie in der Schule gefragt, schwieg sie sich häufig einfach aus. Von sich aus meldete sich Maria nur selten.

Die Eltern lernten zwar mit Maria, aber die Tochter konnte das eben Gelernte nur sehr schwer behalten. Vor allem in Mathematik wurden ihre Defizite deutlich. Das Erlernen des kleinen Einmaleins geriet für die ganze Familie zur Tortur.

Deshalb beschlossen die Eltern, Maria nicht zu zwingen, ihr zwar Hilfe anzubieten, sie aber nicht zu bedrängen.

Maria blieb also auf der Hauptschule. Auch wenn die Eltern hoffnungsvoll auf die sechste Klasse schauten, denn nach dieser Jahrgangsstufe ist in Bayern der Übertritt in die Wirtschaftsschule möglich, so erwies sich Maria wieder als zu „schwach“ in ihren Leistungen. Auch diesen Übertritt schaffte sie nicht. Die zehnte Klasse Hauptschule wollte sie nicht absolvieren. So verließ Maria die Hauptschule mit dem sogenannten Qualifizierenden Abschluss. Damit musste sie sich Ende der 9. Klasse  zwar einer zusätzlichen Prüfung unterziehen, aber diese Prüfung schaffte sie mit guten Ergebnissen.

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