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Kind auf dem Gymnasium - ist es das Richtige?
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Gymnasium: Ist Ihr Kind wirklich bereit dafür?

Gymnasium als erste Schulwahl

Viele Eltern wollen Ihre Kinder gerne auf dem Gymnasium sehen, erhöht es doch die Chancen auf eine gute Ausbildung oder ein Studium nach dem Abitur. Das ist wünschenswert, doch nicht alle Kinder eignen sich für das Gymnasium. Damit Ihr Kind nicht Unglücklich mit der Schule wird, sollten Sie folgendes beachten. 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Will Ihr Kind aufs Gymnasium, sollte es Spaß am Lernen haben

Obwohl das Abitur zurzeit die wohl besten Ausbildungs- und Berufschancen bietet, ist nicht jedes Kind für den gymnasialen Bildungszweig geeignet. Neben guten schulischen Leistungen sind auch der Wille zum Lernen und der Spaß am selbstständigen Arbeiten wichtige Aspekte. Gymnasium bedeutet eben, viel Zeit in der Schule, am Schreibtisch sowie beim Lernen und Vorbereiten zu verbringen. Nicht jedes Kind wird damit glücklich. Sie als Eltern können gut einschätzen, ob die gymnasialen Anforderungen Ihr Kind motivieren oder eher demotivieren. Lesen Sie sich die folgenden Beispiele durch, und versuchen Sie, Ihr Kind der einen oder der anderen Beschreibung zuzuordnen.

Welche Verhaltensweisen finden Sie bei Ihrem Kind wieder?

Julia und Tim wollen aufs Gymnasium

Julia und Tim gehen gerne in die Schule und haben auch mit den Hausaufgaben wenige Probleme. Sie arbeiten selbstständig und vergessen selten mal etwas für die Schule zu erledigen. Beide Kinder lesen viel und wirken stets interessiert und aufgeschlossen. Probleme demotivieren sie nicht, im Gegenteil. Sie können sich in knifflige Aufgaben vertiefen und ausdauernd nach einer Lösung suchen. Im Kopfrechnen sind sie schnell, und auch ein einfallsreicher, ausdrucksstarker Aufsatz macht ihnen keine Probleme. Sie freuen sich auf neue Fächer und Lehrer nach der Grundschule.

David und Anna wählen die Realschule

David und Anna finden die Schule okay, besonders ihre Freunde, den Sachunterricht (HSU) und die Sportstunden. Bei den Hausaufgaben brauchen sie immer etwas Hilfe, und ohne Antrieb würden sie kaum damit fertig. Mit Unterstützung gelingen ihnen jedoch die Aufgaben. Beide Kinder sind noch sehr verspielt. Anna und David vertiefen schulische Themen nicht selbstständig, sie üben auch nur ungern für Klassenarbeiten. Textaufgaben und Aufsätze schreiben zählen nicht zu ihren Stärken, und sie sind in der Rechtschreibung eher unsicher.

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