Klassenarbeiten und Tests sind brisante Prüfungssituationen, die fast jedem Schüler zu schaffen machen. In einer angespannten Atmosphäre wird dabei von den Kindern erwartet, innerhalb einer festgelegten Zeit ihr gesamtes Wissen zu einem bestimmten Thema abzurufen. Das gelingt selbst erfahrenen Schülern oder Studenten nur ganz selten zu 100%. So wie ein Leistungssportler bei einem wichtigen Wettkampf nur sehr selten auf dem absoluten Höhepunkt seiner Leistungskraft ist, kommt auch die Klassenarbeit oft zum falschen Zeitpunkt. Es ist also wichtig, möglichst gute Bedingungen zu schaffen und auch mit halber Kraft noch positive Ergebnisse zu erzielen. Schließlich kann die Schule Klassenarbeiten unmöglich so einrichten, dass jede Schülerin und jeder Schüler nur dann getestet werden, wenn sie sich optimal vorbereitet haben und rundum wohl fühlen.
Prüfungsangst:Welche Tagesform hat Ihr Kind?
Ihr Kind ist ein sensibler kleiner Mensch, dessen körperliche und seelische Verfassung von vielen Komponenten abhängt. Auch dann, wenn es den Lernstoff einer Klassenarbeit beherrscht, ist das kein Garant für Erfolg. Vielleicht hat es den Kopf voll mit anderen Sorgen und kann sich auf die Aufgabenstellung nicht konzentrieren, oder es fühlt sich unwohl, hat Kopf- oder Bauchschmerzen. Wenn sein Kopf nicht frei ist oder es sich körperlich nicht wohl fühlt, wird seine Konzentrationsfähigkeit eingeschränkt und es kann sein Wissen nur zu einem Teil abrufen.
Keine Angst vor Klassenarbeiten: Ihr Kind muss an sich glauben!
Doch auf Krankheiten, schlechte Wetterbedingungen, eine unruhige Nacht oder „Zoff“ mit dem Bruder können Sie nur wenig Einfluss nehmen. Wichtiger ist es, Ihrem Kind zu vermitteln, dass es auch aus einer schlechten Startposition durchaus als Sieger durchs Ziel gehen kann. Und darauf kann es dann richtig stolz sein! Stärken Sie also das Selbstvertrauen Ihres Kindes, damit es die Motivation nicht verliert und jede Klassenarbeit als eine spannende Herausforderung ansieht, die es durchaus bewältigen kann. Fatal wäre es hingegen die Angst Ihres Kindes (z.B. vor Versagen) zu nähren und somit eine negative Ausgangsposition zu schaffen. Natürlich braucht dieses Selbstvertrauen auch eine solide Basis, auf der es wachsen kann. Nutzen Sie dazu die Erfahrungen von vergangenen Tests und Klassenarbeiten, die Ihrem Kind nicht so gut gelungen sind. Anhand dieser Erkenntnisse können Sie künftig die Bedingungen verändern und Erfolge herbeiführen. Eine gut strukturierte Vorbereitung wird Ihrem Kind ein Gefühl von Sicherheit geben.
Hat sich Ihr Kind richtig auf die Klassenarbeit vorbereitet?
Auch ein stabiles Selbstbewusstsein und optimale Bedingungen können bei einer Klassenarbeit nicht zu einer guten Note führen, wenn Ihr Kind den Prüfungsstoff nicht beherrscht beziehungsweise nicht das Richtige gelernt hat. Die geplante Vorbereitung auf Tests, und zwar nicht erst in der allerletzten Sekunde, müssen die meisten Schulkinder erst mühsam lernen. Da Klassenarbeiten aber in der Regel rechtzeitig angekündigt werden, bleibt genug Zeit, sich mit dem Lernstoff zu beschäftigen.







