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Bobby-Car, Roller, Dreirad: was Sie bei Spielautos für Kinder beachten sollten

Bobby-Car, Roller, Dreirad: was Sie bei Spielautos für Kinder beachten sollten

» Spielautos für Kinder

Kind mit Spielauto

Das erste Spielauto fahren Kinder meist mit einem Jahr, nämlich ein Bobby-Car. Worauf Sie bei den Spielzeugen Dreirad, Roller & Co. achten sollten, damit Fahrspaß und Sicherheit stimmen, verrät Ihnen dieser Artikel. Plus: Die acht beliebtesten Spielautos für Kinder.

Die Spielzeuge Rutscherautos, Dreiräder und andere Gefährte machen nicht nur Spaß, sondern auch fit. Ihr Kind kann damit Kraft und Reaktionsgeschwindigkeit trainieren. Auf seinem fahrbaren Untersatz schult es Gleichgewichtssinn und Koordination, auch die Grobmotorik und Feinmotorik werden verbessert.

Spielautos: Womit und wo fährt Ihr Kind am besten?

Die Faustregel „Rutscherauto ab einem Jahr, Dreirad ab zwei Jahren und Roller ab drei Jahren“ stimmt nur bedingt. Da jedes Kind sich ganz individuell entwickelt, können Ihnen

die Altersangaben in Tabelle 1 nur einen Richtwert liefern. Außerdem kommt es darauf an, wo Ihr Kind mit seinem Spielzeugauto gefahrlos fahren kann.

Platzbedarf: Für die ersten Versuche auf dem neuen Bobby-Car (oder ähnlichem Spielzeugauto) genügt Ihrem Kind noch ein langer freier Gang oder eine andere größere Fläche in der Wohnung. Für größere und schnellere Gefährte ist dagegen Platz im Freien erforderlich.

Sicheres Gelände: Gefährlich für Ihr Kind ist vor allem der Straßenverkehr. Aber auch abschüssiges Gelände ist unfallträchtig. Am besten ist ein abgegrenzter Spielbereich im Hof oder im Garten, denn zwei- oder dreijährige Dreiradfahrer sind z. B. noch damit überfordert, gleichzeitig zu lenken und zu bremsen.

Verlässlichkeit des Kindes: Lassen Sie Ihr Kind nicht ohne Aufsicht fahren! Nicht einmal bei einem Fünf- oder Sechsjährigen können Sie sich 100-prozentig darauf verlassen, dass es in der autofreien Zone oder auf dem Gehsteig bleibt, wenn auf der anderen Straßenseite ein Freund vorbeikommt. Bei größeren und zuverlässigen Kindern genügt häufig schon ein Kontrollblick aus dem Fenster.

Bloß nicht zu früh aufs Fahrrad!

Experten betonen immer wieder, dass Kinder nicht zu früh mit dem Fahrradfahren beginnen sollten. Als Vorbereitung darauf eignet sich ein Roller oder ein Laufrad. Damit lernen Kinder am besten:

das Gleichgewicht zu halten, zu lenken, die Geschwindigkeit zu regulieren und auf andere im Straßenverkehr zu reagieren. Gleichzeitig wird dabei die Motorik verbessert. Wird es gefährlich, können sie vom Roller leichter abspringen als von einem Rad, und beim Laufrad haben sie ohnehin Bodenkontakt mit den Beinen. Auf Stützräder am Kinderfahrrad sollten Sie besser verzichten, denn diese vermitteln Ihrem Kind ein völlig falsches Fahr- und Gleichgewichtsgefühl. Außerdem bergen sie bei Schlaglöchern oder an der Bordsteinkante eine erhebliche Sturzgefahr. 

 

 

Worauf Sie beim Spielautokauf achten sollten

Natürlich muss das Fahrzeug für das Alter Ihres Kindes geeignet sein (siehe Tabelle 1). Doch gibt es noch weitere Kriterien, die bei Spielzeugautos wichtig sind: Fahrkomfort und Ausstattung: Empfehlenswert sind verstellbare Sitze bei Dreirädern und Kettcars, damit das Gefährt mit Ihrem Kind mit wächst und damit länger genutzt werden kann. Bei Lauf- und Fahrrädern sind höhenverstellbarer Sattel und Lenker ohnehin selbstverständlich. Wichtig für den Fahrkomfort und auch für die Sicherheit sind vor allem die Räder. Deshalb sollten Sie nach Möglichkeit immer ein luftbereiftes Modell wählen. Falls Ihr Kind mit seinem Rutscherauto zumindest anfangs überwiegend in der Wohnung fahren wird: Für das Bobby-Car gibt es extra Flüsterreifen, die durch eine spezielle Gummimischung weniger Lärm machen und damit auch Ärger mit den Nachbarn vermeiden helfen.

Mein Tipp

Achten Sie bei Tretfahrzeugen wie Traktoren, Tretautos oder Kettcars auf die Länge des Hebelweges der Pedale. Denn je kürzer das Gestänge zwischen Pedal und Antriebsachse, um so schneller und kräftiger muss Ihr Kind treten, um voranzukommen – und das schmälert den Fahrspaß. Nützliches Zubehör: Damit Sie sich nicht den Rücken verrenken oder das Gefährt tragen müssen, wenn Ihr Kind mal keine Lust auf Selberfahren hat, ist bei Dreirädern oder Rutscherautos eine Schiebestange zu empfehlen. Für diese Fälle sollte das Dreirad auch einen (zuschaltbaren) Freilauf haben, damit Ihr Kind die Füße auf den Pedalen ruhen lassen kann und nicht wie verrückt mittreten muss. Beliebt bei den Kids sind zusätzliche Staufächer oder ein Anhänger zum Transport von Sand, Gras oder auch für den Kuschelteddy. Kleine Jungen schwärmen bei einem Traktor für Zubehör wie Lade- oder Baggerschaufeln, damit sie richtig „arbeiten“ können. Als letztes, aber wichtigstes Kriterium ist noch die Sicherheit des Gefährts zu beachten.    

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