positive Wirkung von Yoga auf Körper und Geist, auch bei Kindern und Jugendlichen, ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen: Neben der Tatsache, dass Yoga vielen Krankheiten vorbeugt, hat sich gezeigt, dass es nicht nur als Sport für Kinder geeignet ist, sondern auch wirksam gegen Kopf- und Rückenschmerzen, Stoffwechselstörungen, Atemwegserkrankungen und Herz-Kreislauf-Probleme ist. In den USA wiesen Wissenschaftler nach, dass sich Yoga sogar bei Depressionen positiv auf die Befindlichkeit auswirkt.
Als sicher gilt, dass Yoga dabei hilft:
- eine gute Körperwahrnehmung und somit ein stabiles Selbstwertgefühl zu entwickeln,
- Haltungsschäden vorzubeugen und bereits bestehende zu korrigieren,
- die Konzentrationsfähigkeit zu fördern,
- das Immunsystem zu stimulieren,
- die motorischen Fähigkeiten zu schulen und die Muskeln zu kräftigen,
- die Koordinationsfähigkeit, Gelenkigkeit und den Gleichgewichtssinn zu fördern,
- als Entspannung für Kinder leichter zur Ruhe zu führen und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern.
Für welche Kinder eignet sich Yoga besonders gut?
Prinzipiell ist Yoga für alle Kinder geeignet und tut auch allen Kindern gut. Man braucht weder ausgesprochen fit noch besonders „biegsam“ zu sein, um Yoga als Entspannung zu erlernen, wie es manchmal den Anschein erweckt. Dennoch ist Yoga prima als Sport für Kinder geeignet. Die meisten Kurse für Yoga werden für 6- bis 10-Jährige angeboten, doch auch Vorschulkinder können vielerorts schon Unterricht für Yoga besuchen.
Durch seine besonderen Eigenschaften bietet sich Yoga als Entspannung für Kinder auch bei folgenden Problemlagen an:
- Da Yoga als ganzheitliche Methode Geist und Körper gleichermaßen stärkt und so zur inneren Balance verhilft, eignet es sich als Sport für Kinder, die einen unruhigen oder unausgeglichenen Eindruck machen, unter Konzentrationsschwäche oder Schlafstörungen leiden oder zu Hyperaktivität neigen.
- Auch Kinder, die sich selbst eher für ungeschickt oder gar unsportlich halten, sollten es mit Yoga versuchen. Denn ein besonderes Kennzeichen von Yoga ist, dass es sich hier nicht um einen Wettkampfsport handelt, die Kinder also nicht miteinander in Konkurrenz treten, sondern dass Yoga vielmehr als Entspannung für Kinder dient. Es geht beim Yoga noch nicht einmal darum, die Übungen perfekt zu beherrschen, sondern vielmehr darum, sich ganz auf sich selbst und seinen Körper zu besinnen und so ein gutes Körpergefühl zu entwickeln. So werden Übende beim Yoga auch immer wieder darauf hingewiesen, auf die Signale des eigenen Körpers zu achten und diese stets zu respektieren.
- Auch Kindern, die unter Problemen leiden, die ihr Selbstwertgefühl beeinträchtigen (wie etwa Stottern oder Verhaltensauffälligkeiten), kann Yoga gut tun, da sie sich hier als kompetent und „heil“ erfahren können.
- Da Yoga viel mit Atmung arbeitet, kann es unter Umständen sogar für Kinder mit Asthma geeignet sein. Bewusstes Atmen und das Gefühl, sich seinem Körper liebevoll und mit Spaß zuzuwenden, statt ihn dauernd als krank und „behandlungsbedürftig“ erfahren zu müssen, können sich sehr positiv auf das Selbstwertgefühl eines asthma-kranken Kindes auswirken.
- Auch Migräne und Spannungskopfschmerzen können durch Yoga positiv beeinflusst werden. Wenn Ihr Kind öfter darunter leidet, wäre Yoga als Enstpannung für Kinder sicher einen Versuch wert, da es hier lernt, wie es durch Meditation und Entspannung seine Befindlichkeit positiv beeinflussen kann.







