
Eisige Rutschpartie
04.01.09
Wie viele von Ihnen wissen, wohnen wir ganz im Südosten Deutschlands, und da ist es jetzt seit Tagen knackig kalt. So kalt, dass alle Seen in der Umgebung richtig dick zugefroren sind und das Eis gefahrlos trägt. Mit dem Lockruf: „Wir fahren an den See und da dürft ihr auf dem Eis rutschen.“ waren Martin und Hanna gleich zu begeistern. Erst mal mussten noch Hannas Schlittschuhe aus dem Keller „ausgegraben“ werden, aber dann ging es dick eingepackt los.
Für Martin nehmen wir schon gar keine Schlittschuhe mehr mit, denn der will sie spätestens nach 10 Minuten wieder ausziehen, da er sich trotz eines Eislaufkurses und diverser Eigenversuche auf den Kufen nicht besonders sicher fühlt. Er rutscht lieber mit den Winterstiefeln – obwohl, am liebsten werkelt er ja mit Händen und Füßen, fegt den Schnee zur Seite, poliert das Eis oder beginnt irgendwelche Kunstwerke zu bauen…
Aber Hanna hat richtig Spaß am Eislaufen. Anfangs musste sie mein Mann noch an der Hand nehmen, aber dann hatte sie den Bogen schnell wieder raus und lief über das Eis, ohne sich allzu oft auf den – mit der Schneehose gut gepolsterten – Hintern zu setzen. Und es war wirklich was los auf dem Eis: jede Menge großer und kleiner Schlittschuhläufer, Eishockey-Spieler, Eltern mit und ohne Schlittschuhe, die ihre Kleinen auf dem Schlitten hinter sich herzogen. Andere waren mit dem Kinderwagen unterwegs und manche hatten, so wie wir, sogar ihren Hund dabei.
Als die Sonne hinter den Bäumen verschwand, packten wir zusammen und fuhren nach Hause, wo wir uns mit Glühwein bzw. Kinderpunsch wieder aufwärmten. Dazu gab es noch ein paar letzte Plätzchen, denn so viel Bewegung an der frischen Luft macht schließlich auch hungrig. Ich hoffe, Sie haben den heutigen Sonntag (den ersten im neuen Jahr!), auch angenehm verbracht!
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