Schweinegrippe-Newsticker
14.11.09
Deshalb kann es in den kommenden Wochen schon mal vorkommen, dass Sie nicht die gewohnten zwei Blog-Beiträge pro Woche finden, sondern nur einen. Und die Beiträge werden vielleicht auch etwas kürzer ausfallen. Weil ich in den letzten Tagen gefragt worden bin, wie sicher denn die Schnelltests zum Nachweis einer Schweinegrippe sind oder wie lange die Patienten ansteckend sind, gibt es heute einen speziellen „Schweinegrippe-Newsticker“.
Vor wenigen Tagen wurde eine Übersichtsarbeit im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht, die die Erfahrungen aus der ersten Welle der Schweinegrippe in den Sommermonaten zusammenfasst. Danach scheidet ein an Schweinegrippe Erkrankter etwa zehn Tage lang Viren aus und sollte daher zwölf Tage isoliert werden. Wird mit Tamiflu behandelt, verkürzt sich die Dauer der Virusausscheidung um etwa zwei Tage, sodass acht Tage Isolation ausreichen.
Die üblichen Grippe-Schnelltests sind bei „normaler“ Grippe in etwa 80 bis 90 Prozent der Fälle in der Lage, die Influenza-Infektion nachzuweisen. Bei der Schweinegrippe versagen sie aber kläglich. Ist jemand mit dem Schweinegrippe-Virus infiziert, schlägt der Schnelltest nur in 10 bis 50 Prozent der Fälle an. Das heißt, viele Infizierte werden gar nicht erkannt! Am zuverlässigsten ist ein so genannter PCR-Test, der die Infektion in 4 von 5 Fällen richtig erkennt. Beide Tests werden mit Material, das bei einem Nasen- oder Rachenabstich gewonnen wird, durchgeführt. Wenn Sie mit Ihrem Kind zum Arzt gehen, können Sie an der Art des Abstrichs also nicht erkennen, mit welcher Methode untersucht wird. Beim Schnelltest liegt das Ergebnis aber innerhalb weniger Minuten vor, während Sie bei den zuverlässigen Tests das Ergebnis erst am nächsten oder übernächsten Tag erhalten.
Nach den neuesten Ergebnissen reicht bei Kindern ab zehn Jahren eine einmalige Impfung mit Pandemrix aus, um schützende Antikörpermengen aufzubauen. Es wird erwartet, dass die einmalige Impfung auch für Kinder noch im November offiziell von der STIKO (Ständige Impfkommission) empfohlen wird.
Unterdessen steigen die Zweifel an der Impfung bei vielen Eltern in ungeahnte Höhen, da gestern der Tod eines 46-jährigen Wuppertalers einen Tag nach der Impfung gemeldet wurde. Eine Obduktion wurde angeordnet, um zu klären, woran der Mann gestorben ist und ob die Impfung damit in Zusammenhang steht. Mit Ergebnissen ist aber erst in der kommenden Woche zu rechnen.
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hallo, bin mutter von zwillingsjungs 5 1/2 jahre. unser erstgeborener bekam von 1 minute auf die andere hohes fieber (39,8°)und zitterte entsetzlich - als ich nach einer heißen nacht den hausarzt hier hatte, verordnete dieser umgehend tamiflu als saft. diesen in wien herzubekommen hat mich einige telefonate mit apotheken und 3 stunden zeit gekostet... bereits am 2. tag nach einnahme ging es meinen sohn besser. jedoch erwischte es nun meinen mann... dieser fieberte kaum, hatte aber auch schüttelfrost und wahnsinnig husten. wieder 3 tage später lag ich flach! fieber (38,5°), schüttelfrost, kopf- und gleiderschmerzen. nach einnahme von tamiflu ging es uns allen etwas besser. unser zweites kind hat mit uns allen gespielt, gekuschelt usw. und hat bislang keinerlei beschwerten...
wir haben uns noch nie gegen grippe impfen lassen, waren wahre roßnaturen, aber gegen diese neue grippe hatten wir keine chance.
vitamine, gründliches händewaschen - nach unserer erfahrung nützt das alles nichts!
falls nächstes jahr wieder die frage nach einer impfung aufkommt - wir sind dabei! denn die ganze familie im abstand flach zu haben ist kein spaß - wer pflegt einen denn da gesund :o(