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Wie fordert man die Sprachentwicklung?

von: Kathrin Hochmuth

09.11.11

Kinder lernen meiner Meinung nach nicht, wenn man ihnen etwas auf Babysprache vorspricht. Klare und deutliche Worte in "Erwachsenensprache" ist hier sehr wichtig!

Hallo liebe Eltern,

ich habe mich heute mit ein paar meiner Mami-Freundinnen getroffen. Es war wie immer ein toller Austausch mit vielen Tipps und Tricks. Wir sind auch auf das Thema Sprachentwicklung gekommen.
Es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass die Kinder, die früh laufen erst spät mit dem sprechen anfangen. Und die Kinder, welche früh sprechen brauchen länger mit den ersten Schritten... (was aber natürlich auch nicht wieder auf ALLE Kinder zutrifft)

Ist das wirklich so? Und selbst wenn, jedes Kind hat sein eigenes Tempo, seine eigenen Interessen. Es entdeckt zuerst diese Dinge, die es interessant findet.

Wir leisten unseren Teil indem wir viel mit unserer Tochter reden. Wir erzählen Ihr von den Steinen und Blättern am Boden, von der Stufe und den Raupen auf dem Baumstamm. Sie riecht an den Blüten der Orchidee, am Basilikum oder am After Shave vom Papi. Sie bekommt täglich abends eine Märchengeschichte vorgelesen. Wir lernen spielerisch ihre Zehen beim Namen zu nennen, den Vogel am Geräusch zu erkennen und räumen gemeinsam am Ende des Tages auf. Sie fühlt am Kuschelkissen, am Couchleder, an der Katze und an der Wiese. Sie soll alles kennen, fühlen, riechen, schmecken und sehen und sich daran genauso erfreuen wie wir es tun. Und es natürlich auch benennen können... Und die Musik darf dabei natürlich nicht fehlen, denn auch der Tanz fordert. Tanzen und Musik sind bei uns sehr wichtig, es macht nicht nur spaß sondern verleiht Gleichgewicht, Körpergefühl und Harmonie. Singen zu bestimmten Sachen schaffen Rituale und Rituale sind bekanntlich wichtig. Spielerisch mit Ritualen die Sprache und die Motorik fordern und fördern ist wunderbar. Es vermittelt Geborgenheit, Liebe und Zusammenhalt.

So nun wisst Ihr, dass uns viel mit den Kindern reden sehr wichtig ist, aber noch wichtiger ist uns, es in "Erwachsenensprache" zu tun. Ein "Wo ist der WauWau?" oder "Happa Happa" (für Essen) ich meine nicht nur diese Babyausdrücke sondern vorallem die Babysprache. Ich rede normal mit meiner Tochter. Ich rede daher nicht mit einer piepsigen Stimme oder verstelle meine Stimme. Klare und deutliche Worte und Sätze! Das Bilderbuch zeigt einen Hund, ich sage "Das ist der Hund, wie macht der Hund, Wuff Wuff" ich zeige ihr auch den echten Hund.

Wie geht Ihr damit um? Seht Ihr es wie ich, bzw. so ähnlich? Was fordert die Sprachentwicklung noch?
Ich freue mich wieder auf Euer Feedback.
Habt noch eine schöne Restwoche.
Liebe Grüße sendet

Kathrin mit Celina

 

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