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So lernen Babys und Kleinkinder ein gesundes Essverhalten

Gesundes Essverhalten bei Kleinkindern

In den ersten Lebensmonaten müssen sich Eltern nur vergleichsweise wenig Gedanken um die Ernährung ihres Nachwuchses machen. Während dieser Zeit steht ausschließlich Milch, im Idealfall Muttermilch, auf dem Speiseplan. Dies ändert sich aber ab einem Alter von etwa vier Monaten, denn dann können die Kleinen bereits damit beginnen, Brei zu sich zu nehmen. Nicht immer gestaltet sich die Umstellung auf Brei und anschließend auf feste Nahrung aber ohne Komplikationen. Frischgebackene Eltern können jedoch mit einigen Tipps und Tricks dazu beitragen, dass ihr Kind ein gesundes Verhältnis zum Essen entwickelt. 

Vorlieben und Abneigungen des Nachwuchses beim Essen akzeptieren

Jeder Mensch hat ganz individuelle Vorlieben, was das Essen angeht. Die Lieblingsspeise des einen löst beim anderen Brechreiz aus. Dies beginnt bereits bei den Kleinsten: Während manche Babys nicht genug von Babybrei mit Brokkoli und Spinat bekommen können, spucken andere das Gemüse direkt wieder aus.

Eltern sollten dann keinesfalls versuchen, den Nachwuchs zum Essen zu zwingen – auch nicht mit besten Absichten. Wenn schon die Kleinsten die Essenszeit am Tisch mit Druck und aus ihrer Sicht „ekligen“ Nahrungsmitteln verbinden, kann dies das Entstehen eines ungesunden Essverhaltens begünstigen.

Auch wenn das Geschwisterchen oder die Kinder von Freunden und Familie bestimmte Nahrungsmittel anstandslos zu sich nehmen: Jedes Kind ist anders, und niemand sollte zum Essen gezwungen werden. Es kann aber nicht schaden, ab und an erneut Versuche mit bisher abgelehnten Nahrungsmitteln zu unternehmen, denn die Geschmäcker können sich auch bereits bei Babys mit der Zeit ändern.

Zeit nehmen und gemeinsam Essen fördert gesundes Essverhalten

Schon die Kleinsten gucken sich vieles bei den Eltern ab, selbst wenn dies oftmals noch unbewusst geschieht. Mama und Papa sollten daher keinesfalls unterschätzen, welchen Einfluss ihr eigenes Verhalten auf ihren Nachwuchs hat. Das betrifft nicht nur, was gegessen wird, sondern auch, WIE gegessen wird. Sehen die Kleinen ihre Eltern nur schnell im Stehen ein paar Bissen nehmen und finden keine gemeinsamen Mahlzeiten statt, werden sich vergleichbare Verhaltensmuster höchstwahrscheinlich übertragen.

Experten empfehlen daher dringend, großen Wert auf gemeinsame Mahlzeiten zu legen. Hier sollten sich, wenn möglich, beide Elternteile mindestens einmal täglich Zeit nehmen und zum Einnehmen der Mahlzeiten zusammenkommen. Stress, Streit und Zeitdruck sind hierbei tabu: Je mehr die Kleinen Essen mit positiven Erfahrungen verbinden, umso einfacher ist es für sie, ein gesundes Essverhalten zu entwickeln.

Was tun, wenn die Kleinsten bereits Essschwierigkeiten haben?

Bei den meisten Kindern lässt sich ein gesundes Essverhalten zusammen mit den Eltern und älteren Geschwistern erlernen. Nicht immer funktioniert dies aber so einfach wie gedacht: Entwickeln bereits Babys und Kleinkinder Probleme beim Essen, kann ein Ernährungsberater für Kinder hinzugezogen werden.

Dies ist auch zu empfehlen, wenn bei den Eltern viele Fragen oder Unsicherheiten bezüglich der Ernährung ihres Kindes bestehen. Gut ausgebildete Kräfte in diesem Bereich können fachgerechte und dem Alter und Entwicklungsstand entsprechende Ernährungsberatungen durchführen und sicherstellen, dass das Kind eine ausgewogene und gesunde Ernährung erhält.

Auf diese Weise kann eine Mangelerscheinung, aber auch Übergewicht im Kindesalter vorgebeugt werden. Eine Ausbildung zum Ernährungsberater für die Kleinsten ist auf Wunsch auch online möglich und kann ortsunabhängig sowie zeitlich flexibel vorgenommen werden.

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