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Unterversorgung mit Vitamin D recht häufig

Viele Eltern sorgen sich, dass ihr Sprössling nicht genug Vitamine zu sich nimmt – vor allem, wenn die Kleinen um Gemüse einen großen Bogen machen. Ein Vitaminmangel ist bei gesunden Kindern jedoch sehr selten. Es gibt nur eine Ausnahme: Vitamin D.  

Expertenrat von 

Neue Empfehlungen für die Vitamin-D-Zufuhr

Die bisherigen Empfehlungen waren offenbar zu niedrig angesetzt, sodass die Deutsche Gesellschaft für Ernährung folgende neue Referenzwerte für die tägliche Vitamin-D-Zufuhr herausgegeben hat:

  • Babys bis zum 1. Geburtstag: 10 Mikrogramm (= 400 IE)
  • Kinder ab dem 1. Geburtstag und Erwachsene: 20 Mikrogramm (= 800 IE)

Über die übliche Ernährung nehmen Kinder nur 1 bis 2 Mikrogramm Vitamin D pro Tag auf, daher empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Kinder und Jugendmedizin:

  • Täglich mindestens eine Stunde lang intensive Bewegung im Freien, davon in den Monaten April bis September (ab Kleinkindalter) zweimal pro Woche fünf bis 30 Minuten zwischen 10 und 15 Uhr mit unbedecktem Kopf, freien Armen und Beinen. Danach erst mit Sonnencreme schützen, immer aber Sonnenbrand vermeiden!
  • Babys sollten ab der zweiten Lebenswoche bis zum zweiten Frühsommer (je nach Geburtszeitpunkt also ein bis eineinhalb Jahre lang) ein Vitamin-D-Präparat mit 400 bis 500 IE bekommen. Frühgeborene mit einem Geburtsgewicht unter 1500 Gramm sollten in den ersten Lebensmonaten sogar täglich 800 bis 1000 IE Vitamin D erhalten

  • Für Kinder ab dem zweiten Lebensjahr, die nicht täglich wie oben empfohlen im Freien spielen, wird eine Vitamin-D Gabe von 400 bis 500 IE pro Tag während des gesamten Kindes- und Jugendalters für wünschenswert gehalten. Damit lässt sich - unter üblicher Ernährung - eine Vitamin-D-Gesamtzufuhr von etwa 600 IE/Tag erzielen.
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Als Leser von "Gesundheit und Erziehung für mein Kind" lesen Sie hier noch, welche Nahrungsmittel die besten Vitamin D Quellen sind.

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