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Selbstvertrauen von Kindern stärken

10-mal Selbstvertrauen im Alltag

Kinder finden zu einem gesunden Selbstvertrauen, indem sie sich auf ihre Eltern verlassen können und dadurch lernen, sich selber zu trauen. Wie können Sie Ihr Kind im Alltag dabei unterstützen? Es sind gar nicht die großen Dinge, die Ihrem Kind Mut machen und ihm Selbstvertrauen verleihen, sondern eher die vielen kleinen alltäglichen Vertrauensbeweise und die scheinbar nebensächlichen Gesten. 

Expertenrat von 
  • Vermeiden Sie jede Form von Ironie oder Sarkasmus. Kinder können damit nicht nur nicht umgehen, sondern sie verstehen solche Sätze nicht. Wenn Ihr Kind etwas verschüttet hat, wird es mit Verwirrung reagieren, wenn Sie zu ihm sagen: „Das hast du aber wieder toll hingekriegt!“
  • Senden Sie keine paradoxen Botschaften. Achten Sie darauf, dass Ihre Aussagen mit Ihrer nonverbalen Signalen (Gesichtsausdruck, Körpersprache) übereinstimmen. Wenn Sie mit einem traurigen Gesicht zu Ihrem Kind sagen: „Schön, dass du da bist!“, wird es vielleicht Schuldgefühle bekommen, sich über die Mitteilung aber nicht freuen können.
  • Bestimmen Sie nicht über die Gefühle Ihres Kindes und „verordnen“ Sie ihm keine Gefühlslagen. Wenn es über Schmerzen klagt, dann sind da Schmerzen – allein schon deshalb, weil Ihr Kind daran glaubt. Versuchen Sie ihm nicht einzureden, dass es keine Schmerzen hat. Dadurch kann es auf Dauer den Kontakt zu den eigenen Gefühlen verlieren.
  • Zeigen Sie sich Ihrem Kind gegenüber als klar und eindeutig. Wenn Sie eigene Zweifel haben, sollten Sie dazu stehen. Und wenn Sie etwas nicht wissen oder können, dürfen Sie das ruhig zugeben.

Selbstvertrauen bei Kindern stärken: Formulieren Sie positiv!

  • Benutzen Sie positive und wertschätzende Formulierungen. Statt „Sei nicht so ungeschickt“ sollten Sie hr Kind mit einem ermunternden „Versuch’s noch einmal“ ermutigen.
  • Vermeiden Sie Kritik. Studien belegen, dass Kinder unter zwölf Jahren aus Kritik nichts lernen können. Im Gegenteil: Nach einer negativen Rückmeldung wie „Du hast es falsch gemacht“ machen Kinder sogar ungewöhnlich viele Fehler. Helfen Sie Ihrem Kind lieber bei der Beseitigung eines Malheurs oder bei der Wiedergutmachung eines Schadens. Das stärkt die Selbstwirksamkeit Ihres Kindes.
  • Erkennen Sie prinzipiell jede Leistung an. Aber Vorsicht mit zu viel Lob: Betrachtet Ihr Kind Lob als Belohnung, hält es Nichtloben bald für Geringschätzung! Schnell kann es sich als Versager fühlen, wenn es mal nicht gelobt wird. Sätze wie „Guck mal, was du schon kannst“ oder „Ich freue mich, dass dir das geglückt ist“ drücken auf einfachere Art Anerkennung aus.
  • Vermeiden Sie Sätze wie „Das kannst du aber besser machen“. Damit drücken Sie aus, dass das Geleistete nicht gut genug ist. Erwarten Sie keinen Perfektionismus. Natürlich machen Sie das Bett schneller und ordentlicher als Ihr Kind. Entwerten Sie aber seine Leistung nicht, indem Sie das Betttuch glattstreichen oder das Kissen noch mal aufschütteln.
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