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Mit Überraschungseffekten positive Veränderungen herbeiführen!

Nichts ist für Eltern und Kinder nervenaufreibender als unergiebige Streitereien, die regelmäßig wiederkehren, stets nach demselben Schema ablaufen und zu keiner befriedigenden Lösung des Problems führen. Manche dieser unerquicklichen Kommunikationsmuster bleiben hartnäckig bestehen – weder die eine noch die andere Partei kann sich daraus befreien. 

Expertenrat von 
Felicitas Römer, Paar- und Familientherapeutin

Was Sie bedenken sollten

  1. Die gewählte Methode sollte unbedingt zu Ihnen und der Situation passen. Wenn Ihnen gerade eher zum Weinen zumute ist, wäre es womöglich zu viel verlangt, nun auch noch Humor zu beweisen. (Obwohl auch das manchmal gelingen kann!)
  2. Keine Methode sollte dazu benutzt werden, ein Kind zu beschämen, lächerlich zu machen oder zu demütigen. Ziel der vorgestellten Interventionen ist immer, „frischen Wind“ in die Familiensituation zu lassen und Spannungen erträglicher zu machen oder sogar aufzulösen.
  3. Knüpfen Sie nicht zu hohe Erwartungen an Ihre Verhaltensänderung. Manchmal lösen kleine Impulse schon sehr gravierende Veränderungen aus, manchmal nicht. Seien Sie geduldig, probieren Sie sich einfach mal ein bisschen aus, und geben Sie nicht auf.

  1. Versuchen Sie nicht, ganz bestimmte Ziele erreichen zu wollen. Es gibt keine Patentrezepte für die Lösung bestimmter Konflikte und keine Garantie dafür, dass Ihr Kind in der von Ihnen gewünschten Weise reagiert. Benutzen Sie diese Methodenkeinesfalls, um es zu manipulieren, sondern ausschließlich, um die Beziehung aufzulockern und die Stimmung zu verändern!
  2. Um diese unkonventionellen Methoden anzuwenden, braucht es eine gewisse innere Haltung und ein bisschen Souveränität. Wenn Sie sich insgesamt sehr unsicher fühlen und oft das Gefühl haben, aus Ihrem Verhaltensmuster nicht herauszukommen, lassen Sie sich in einer Familienberatung unterstützen.
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