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Neuerdings Terror beim Ins-Bett-Gehen

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Verfasst am: 02.04.2013 [23:42]
Sonnenschein74
Alter Hase
Themenersteller
Dabei seit: 18.03.2011
Beiträge: 27
Hallo Frau Schmelz,Hallo Ihr Lieben,unser Kleiner ist im März 1 Jahr alt geworden.Von Anfang an schläft er allein in seinem Zimmer.Und das eigentlich immer relativ problemlos,obwohl er im Gegensatz zu unserem Großen(7) schon etwas schwieriger ist.Er schlief erst sehr spät durch(ungefähr mit 9-10 Monaten),womit ich kein Problem habe,nur vom Großen her verwöhnt war icon_smile.gif .Ansonsten ging er jeden Abend problemlos gegen 20.30 Uhr ins Bett.Kurz gekuschelt,Küßchen,Nucki rein,Spieluhr an,ich raus-Ruhe.Ganz selten meckerte er noch mal,dann bin ich noch mal rein,das selbe Spiel von vorn,und spätestens dann war er eingeschlafen.Letzte Woche fing er dann urplötzlich wenige Minuten,nachdem ich ihn hingelegt hatte,an zu weinen.Ich geh rein,er steht im Bett.Ich leg ihn wieder hin,er weint weiter.Weil ich ihn nicht ewig weinen lassen will,nahm ich ihn nach einer Weile nochmal mit ins Wohnzimmer,wo er noch eine Weile gespielt hat.Um halb 10 war er dann soweit,daß er richtig müde war,und dann schlief er auch,wenn ich ihn hinlegte.Ich dachte,okay,wenn er eben ne Stunde länger wach bleiben will abends,dann soll er´s so haben.Das ging bis zum ersten Abend nach der Zeitumstellung,also Sonntag abend.Er war wieder um halb 10 offensichtlich hundemüde,aber als ich nur mit ihm in sein Zimmer kam,fing er schon an zu schreien.Ich lege ihn dann hin,bleib bei ihm,streichle ihn,geh raus,wenn er ruhig ist.Kaum bin ich draußen,geht das Gebrüll wieder los.Er kann kaum noch die Augen aufhalten,aber brüllt wie am Spieß.Zum Schluß ist es dann so,daß ich bis halb 11 mit ihm auf dem Arm in seinem Zimmer stehe,mich "hin und her wiege",sodaß ich selbst fast einschlafe,La-Le-Lu in der Endlos-Schleife singe,seinen Rücken streichle,er dann irgendwann seinen Kopf auf meine Schulter legt und fast schläft.Dann leg ich ihn hin,und dann schläft er ein.Schläft dann durch bis morgens gegen 9 Uhr.Anfangs,wenn ich ihn zu dieser "Prozedur" auf den Arm nehme,beißt er wie ein Irrer auf seinem Nucki rum,das läßt er dann nach ein paar Minuten.Ich hab schon überlegt,ob es evtl. an der Zeitumstellung liegt,aber eigentlich fing es ja schon einige Tage vorher an,nur so extrem ist es erst seit Sonntag.Ich hab auch schon die Zähne vermutet,die ihm seit Wochen ununterbrochen Kummer machen.Wir hatten aber schon Zeiten,wo er nachts arge Probleme hatte,daß hörte auf,als ich ihm abends ein Viburcol-Zäpfchen gab.Aber das hilft momentan überhaupt nicht,genauso wenig wie Paracetamol-Zäpfchen,Rescue-Tropfen oder Osanit-Globuli.Ich hab keine Ahnung,ob und was ich jetzt falsch mache.Unser abendliches Ritual ist genauso gleich geblieben wie alles andere.Ich hätte ja grundsätzlich kein Problem damit,wenn er abends länger wach ist,weil ich zu dieser Zeit eh auch noch wach bin und ihn morgens keiner um 6 aus dem Bett schmeißt.Aber er ist,wie gesagt,völlig kaputt.Und das,was er da im Moment macht,schlaucht nicht nur ihn,sondern auch mich.Hat vielleicht irgendjemand einen Tip,woran es liegen könnte und was ich ihm vielleicht noch Gutes tun könnte,damit er wieder leicht in den Schlaf findet?
Dann hätte ich auch noch ne Frage zu unserem Großen:er wird im Juli 8.Vor 4 Jahren war er in Behandlung wegen eines Hodenhochstandes,bekam Hormone,sollte dann operiert werden,bis sich nach Führen eines Tagebuchs herausstellte,daß die Hoden doch mehr Zeit draußen wie drinnen waren.Damals wurde bereits auch von einer Beschneidung gesprochen,weil sich seine Vorhaut noch nicht zurückschieben ließ.Daß lehnte ich jedoch ab,da er überhaupt keine Probleme damit hatte.Er konnte problemlos Pipi machen,hatte keine Schmerzen,die Vorhaut blähte sich beim Pipi-Machen nicht auf.Nach wie vor läßt sich die Vorhaut nicht zurückschieben,wir versuchen es von Zeit zu Zeit immer mal wieder.Nach wie vor will ich ihn nicht operieren lassen,weil ich 1. schon öfter gehört habe,daß man das in diesem Alter,in dem er jetzt ist,nicht machen soll,sondern erst später,und weil ich ihm 2. eine Beschneidung eigentlich ersparen will.Nach wie vor hat er auch eigentlich keine Probleme damit.Eigentlich deshalb,weil er seit ein paar Tagen immer mal wieder erwähnt,sein Lulli würde leicht stechen.Nicht beim Pipi-Machen oder so,sondern einfach so.Es sei auch nicht schlimm und nur manchmal.Kann es sein,daß das ein Zeichen dafür ist,daß sich die Verklebungen langsam lösen?Oder was könnte es sonst sein?Gerötet oder so ist es nicht.
Danke im Voraus für eure Antworten!
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Verfasst am: 10.04.2013 [12:35]
artna
Fleißiger Helfer
Dabei seit: 03.03.2010
Beiträge: 18
Hallo!
Ich sehe es nicht als Terror seitens des kleinen Einjährigen, sondern seitens der Eltern ein. Ich finde, dass ein Kind ins Bett bringen und gleich rausgehen in der Erwartung, dass es brav einschläft, ist eine zu unrealistische und zu hohe Anforderung seitens der Eltern. Mag sein, dass es bei manchen Kindern funktioniert. Ich vermute aber, dass die Kleinen davon nicht ohne Störungen und Leiden rausgehen. Mit einem Jahr ist das Kind schon genug alt, dass es sein Alleinsein genau spürt und mit Ängsten/Verlassen-Gefühl reagieren kann. Daher würde ich das Kind ins Bett legen, sich einfach daneben setzten (ohne unbedingt sein Hand zu nehmen), ihm ein Gute-Nacht-Lied singen und einfach schweigend warten, bis es eingeschlafen ist. So schläft das Kind in Friede und Harmonie ein und ist fit und frisch am nächsten Morgen.
Viel Glück!
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Verfasst am: 10.04.2013 [18:53]
Mami110710
Junior
Dabei seit: 08.03.2012
Beiträge: 7
Hallo,
ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Es hat bei uns auch längere Zeit gedauert, bis unser Sohn (jetzt gut 2 1/2) endlich geschafft hat alleine einzuschlafen. Bis dahin habe ich mich nach dem Schlafliedsingen immer noch ins dunkle Zimmer gesetzt und ca. 10 min. gewartet. Wenn sich im Bettchen nichts mehr gerührt hat, bin ich rausgeschlichen und die Sache war erledigt.
Wenn das Kind allerdings wie wild auf dem Schnuller herumbeißt, würde ich die Zahnerei allerdings nicht komplett ausschließen. Und da braucht es meiner Erfahrung nach einfach noch mehr Geduld - und das passende, sprich individuelle Mittel gegen die Zahnungsschmerzen.
Alles Gute und viel Erfolg!
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