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Starke probleme mit Stuhlgang

Autor Nachricht
Verfasst am: 01.11.2010 [13:56]
saskiamama
Profi
Themenersteller
Dabei seit: 10.05.2008
Beiträge: 46
Hallo liebe Drau Dr. med. Schmelz,

meine Tochter hat seit Juni Problemem mit dem Stuhlgang. Sie hatte mehemals, wie bis heute schmerzen beim Stuhlgnag machen und seitdem zieht sie den Stuhl zurück. und dies Tagelang. Mittlerweile ist es so schlimm das sie 6 Tage ohne Stuhlgnag war. Habe ihr ein Glycerolzäpfchen und babylaxx gegeben aber nicht half bis zuletzt Mikrolist innerhalbn einer halben Stunde der harten Stuhl unter schreien und schmerzen rauskam. Der Kinderazt hat uns nun Movicol verschrieben 2 Beutel pro Tag sollen wir erstmal nehmen. Bis jetzt habe ich es erst seit zwei Tagen geschafft ihr einen Beutle in die Tasse Milch unterzujubeln in Wasser oder Saft lehtn sie es ab und spukt es aus. Wie lange dauert es bis Movicol zum Erfolg führt? Gibt es noch andere alternativen ausser der Ernährung die ich meiner kleinen geben kann. Bin am verzwiefeln weil mein Kind mir so Leid tut wenn sie schreit und schmerzen hat beim Stuhlgang.

Vielen lieben Dank und Gruß
Saskiamama
Antworten Profil
Verfasst am: 01.11.2010 [17:26]
AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1610
Liebe saskiamama,
in der jetzigen Situation wird es prinzipiell ohne Abführmittle nicht gehen. Es hat sich bereits ein Teufelskreis entwickelt: Der Stuhlgang ist hart und tut weh - Ihre Tochter hält ihn zurück - der Stuhlgang wird noch härter und tut beim nächsten Mal wieder weh - sie hält ihn wieder zurück...

Wenn Ihre Tochter das Movicol nicht nimmt, kann es auch nicht wirken. Ein Erfolg stellt sich meist innerhalb 1 bis 2 Tagen ein. Movicol junior soll ja geschmacksfrei sein (ich gestehe, ich habe es noch nicht selbst probiert, aber nach dem, was ich von den Patienten hörte, scheint es nicht zu schmecken), aber allein die etwas "mehlige" Konsistenz ist oft schon abschreckend. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt, ob nicht alternativ etwas anderes möglich wäre, z.B. Movicol für Erwachsene 1 Beute pro Tag in 2 Portionen (das schmeckt nach Zitrone) oder Lactulose-Sirup, der in der Regel problemlos genommen wird.

Tipps gegen Verstopfung finden Sie auch hier: www.elternwissen.com/gesundheit/kinderkrankheiten/art/tipp/das-hilft-ihrem-baby-und-kind-bei-verstopfung.html

Herzliche Grüße
Ihre
Andrea Schmelz

Antworten ProfilWWW
Verfasst am: 15.11.2010 [08:49]
Anne-b
Alter Hase
Dabei seit: 22.11.2009
Beiträge: 21
Hallo saskiamama,

das Problem, sowohl sehr starke Verstopfung, als auch das Ablehnen von Medikamenten, die den Stuhl weich machen, kenne ich von meiner Tochter (zu dem Zeitpunkt ca. 3 Jahre) auch. Ich habe ihr erklärt, wie Verstopfung entsteht, und dass es wichtig ist viel zu trinken und regelmäßig zur Toilette zur gehen. Zusätzlich habe ich überlegt, ob der Beginn der Verstopfung möglicherweise mit Lebensmitteln zusammen hängt und mit ihr jeden Tag zur Toilette gegangen um sie zu unterstützen (Bauchmassage, Fußmassage, Sprichwörter "Pipi komm und nimm Kaki mit" (hat sie übrigens selber entwickelt). Mit Erfolg, eine Ursache ist zuviel stark behandelte Milch (homogenisiert), seit dem wir sie weg lassen (es gibt nur noch Milch von Demeter oder Sojamilch), und sie mir sofort Bescheid sagt, wenn der Stuhl schmerzhaft wird, bzw. sie nicht zur Toilette kann, haben wir das Problem so extrem, dass wir zu Abführmitteln greifen müssen, nicht mehr gehabt (heute ist sie 5 1/2).

Mir ist es schon häufiger begegnet, dass Lebensmittelunverträglichkeiten auch zur Veropfung führen können, es muss nicht immer Durchfall sein.

Liebe Grüße
Anne
Antworten Profil
Verfasst am: 15.11.2010 [18:22]
BrittaZ.
Newbie
Dabei seit: 15.02.2010
Beiträge: 4
Hallo Saskiamama

Wir hatten das Problem bereits als mein Kleiner ein Baby war und ausschließlich gestillt wurde.

Bei uns hat klassische Homöopathie geholfen
Dabei muss der Homöopath das richtige konstitutionsmittel finden bereits nach den ersten paar mittelgaben war das Problem bei uns dauerhaft behoben

Und die globuli werden von den Kindern in der Regel gerne genommen da sie süß schmecken und ganz einfach im Mund zergehen

Vielleicht kennt eine deiner Freundinnen einen guten Homöopathen viel Glück
Britta Z. aus Dublin
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