Diskutieren Sie in unserem Elternwissen-Forum über die Familien-Themen, die Sie interessieren: Kindererziehung, Kindergesundheit, Kinderernährung, Schule, Lernen und vieles mehr! Bitte sehen Sie sich unsere Diskussionsregeln vorher an.

Thema ohne neue Antworten

Probleme beim Schreiben

Autor Nachricht
Verfasst am: 17.02.2012 [12:37]
Micatobi
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 12.01.2010
Beiträge: 1
Hallo liebes Forum,
mein Sohn geht in die zweite Klasse. Gestern hatten wir das Lernentwicklungsgespräch mit den Lehrern. Er ist eigentlich überall gut bis sehr gut, nur in Deutsch eher mittelmäßig. Wobei er sich gut ausdrücken und auch gut lesen kann, aber im Schreiben (O-Ton) richtig schlecht ist. Er vergisst und verdreht Buchstaben und Satzzeichen, schreibt Wörter und Buchstaben willkürlich klein und groß, hat große Schwierigkeiten mit der Positionierung der Buchstaben (z. B. dass das beim kleinen p der Strich unter die - gedachte - Zeile geht), insbesondere auch mit der Schreibschrift.
Die Lehrer meinten, er solle mehr in seinen Schreibheften üben, aber vielleicht hat von Euch noch jemand eine Idee, die nicht so sehr nach zusätzlichen Hausaufgaben aussieht.
Liebe Grüße
Mica
Antworten Profil
Verfasst am: 21.02.2012 [09:54]
TeamElternwissen
Fleißiger Helfer
Dabei seit: 02.09.2011
Beiträge: 10
Hallo lieber Elternwissen-User,

unter http://www.facebook.com/elternwissen haben ein paar Eltern auf die Frage geantwortet.

Liebe Grüße und viel Erfolg
Antworten Profil
Verfasst am: 01.03.2012 [13:12]
Gelöschter Benutzer Das sind deutlich Zeichen von Überforderung und Rückzug. Ich würde mich auch zurückziehen und darauf warten, dass meine Lehrer erst mal das Leben verstehen lernen, ehe ich mit so Ahnungslosen weitermache.
Die feinen Geistes- und Seelenkräfte Deines Kindes dachten, sie kämen in die Schule und könnten dort was lernen. Nun müssen sie sich aber nur unterrichten lassen und langweilige Übungen machen. Dass sie wirklich GENIAL sind, danach fragt keiner. Niemand interessiert sich für ihre Großartigkeit. Niemand schaut überhaupt, wie es ihnen geht.
Jeden Tag wird der Körper mehrmals gefüttert und gepflegt. Die feinen Geistes- und Seelenkräfte lassen wir einfach verhungern. Und packen, wenn sie dabei Schwächen zeigen, immer noch Übungen drauf. Das sehe ich als Ich-kann-Schule-Lehrer als Quälerei an. So entwickelt man Talente nicht, so schlägt man sie in die Flucht.
Wenn ich die Talente Deines Sohnes wäre, ich tät mir unverstanden, im Stich gelassen, misshandelt vorkommen. Als Ich-kann-Schule-Lehrer tät ich also als erstes Deinen Jungen und seine genialen Kräfte um Verzeihung für die schlechte Behandlung bitten und dann tät ich ihnen bedingungslos und klar ihre Güte bestätigen. Man kann es messen: darauf geht es ihnen sofort besser. Alle Lebensfunktionen werden besser, wenn du nur ein gutes Wort sagst. Also nutze ich doch diese Möglichkeit.
Die schnellste Möglichkeit, Versäumtes aufzuholen ist wohl die sog. Schlafsuggestion. Wenn das Kind schläft, lenkt nichts ab und wir können ungestört seine erschöpften und vergraulten Kräfte aufrichten, stärken, neu für eine gute Entwicklung gewinnen, die wir ihnen ausmalen und für die wir ihnen einen klaren Auftrag geben. Im Coué Brief 9 auf der zugehörigen Seite finden sich Beispiele dazu. Jeden Abend ein paar Minuten für ein gutes Gespräch mit den tatsächlich zuständigen Kräften im Unbewussten. Und natürlich werden auch am Tag die Talente mit Aufmerksamkeit bedacht und nicht die Probleme. Wo wir unsere Energie hineinstecken, das wächst. Ich freue mich auf Euren Erfolg.
Antworten
Verfasst am: 15.11.2012 [08:48]
Schokopaula
Newbie
Dabei seit: 15.11.2012
Beiträge: 1
Hallo, Micatobi,

mein Sohn ist in der 5. und meine Tochter in der 3. Klasse. Aus Erfahrungen mit den beiden, die trotz halbwegs gleicher Erziehung völlig unterschiedliche Lerntypen sind, würde ich sagen, dass du dir um deinen Sohn keine großen Sorgen machen solltest und ihm bloß nicht seinen Spaß an Deutsch verleiden solltest, indem du nun mehr Druck machst. Aber deine Frage nach spielerischen Aktionen zeigt ja auch, dass du das gar nicht möchtest.
Groß- und Kleinschreibung kann meiner Meinung nach in der 2. Klasse noch gar nicht sitzen und da hilft es, immer mal zu sagen "Was du anfassen kannst, schreibt man groß", das deckt schon mal eine Menge Wörter ab. Und vielleicht noch "wenn man der, die oder das davor sagen kann", dann hast du auch Sachen wie "Liebe" oder "Luft", was man ja nicht wirklich 'anfassen' kann. icon_smile.gif
Zu den vertauschten Buchstaben: Bei uns war das kleine b und das kleine d ein Thema, denn da gingen die Kreise immer in die falsche Richtung. Irgendwann habe ich gesagt: "Das kleine B hat einen Bauch und das kleine d hat einen dicken Hintern!" Das fanden beide so witzig, dass sie das nie mehr verwechselt haben. Und die Unterlängen beim p und f ... das vergisst zum Teil meine Tochter in der 3. Klasse noch, ich glaube, da muss man einfach immer wieder ganz neutral darauf hinweisen. Du bist ja bei den Hausaufgaben bestimmt noch dabei oder in der Nähe, und wenn dann ein p keinen Unterstrich hat, kannst du ganz freundlich sagen, dass der Strich bis in den Keller geht (wenn die mit diesen Häusern arbeiten). Sei froh, dass er generell in Deutsch sich gut ausdrücken kann, das ist schon die halbe Miete. Das Schreiben kommt hinterher. (Und auch da gibt es immer wieder Einbrüche, gerade bei Jungs. Mein Sohn, der gerade aufs Gymnasium gewechselt hat, macht teilweise Rechtschreibfehler, bei denen seine 8jährige Schwester den Kopf schüttelt. Da sind in den Hausaufgaben echt Sätze wie: "Der junge Spielt auf der Grünen wiese." Und wenn ich ihn darauf anspreche, sagt er Sachen wie "aber jung ist ja auch ein Adjektiv, da habe ich das klein geschrieben, und Grüne kommt nach der, und nach der, die, das schreibt man groß!". Äh, ja. Die eigentliche Erklärung ist: "Ich habe im Moment einfach ganz andere Sachen im Kopf" icon_biggrin.gif )
Liebe Grüße
Schokopaula
Antworten Profil
Verfasst am: 28.11.2012 [11:48]
BrittaZ
Fleißiger Helfer
Dabei seit: 07.06.2008
Beiträge: 13
Hallo Mica, mein Sohn hat auch dauernd die Buchstaben d und b verwechselt und so habe ich einfach eine Montessori Übung abgewandelt.
Die Übung ist gehen auf der Linie und wird normalerweise in Elypsenform abgelaufen. Ich habe einfach eine dicke Schnur genommen und jede Woche einen anderen Buchstaben in riesengross (etwa 1,50 - 2 m) auf den Boden geklebt (mit Klebeband) und meine beiden Kinder hatten riesen Spaß über den Buchstaben zu laufen. Anfangs einfach so und wenn sie etwas geübt sind können sie dann auch Gegenstände balancieren.

Zum einen ist es eine phantastische Konzentrationsübung und ganz nebenbei verinnerlichen sie dabei die Buchstaben. Eins ist zu beachten, bitte nicht zwei zu ähnliche Buchstaben hintereinander kleben. Also vielleicht 2-3 Tage oder auch eine Woche lang (je nach Spass und Interesse) b danach vielleicht w dann p usw.

Bei unserem Sohn hat es geklappt er macht keine Verwechslungsfehler mehr. Viel Erfolg!
Britta

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 28.11.2012 um 11:49.]
Antworten Profil
Verfasst am: 05.11.2018 [14:06]
loikk81
Super-Nanny
Dabei seit: 02.01.2018
Beiträge: 64
Hi,

meiner Meinung nach braucht man immer eine gewisse Grundlage zum Schreiben. Auf einem vernünftigen Schreibtisch zum Beispiel arbeitet es sich einfacher als an einem unbequemen.

Auf www.schreibtisch-elektrisch-hoehenverstellbar.de findest du ein paar Modelle. Allesamt höhenverstellbar.
Somit wächst der Schreibtisch mit dem Kind.
Antworten Profil


Antworten
Elternwissen per E-Mail

Ja, ich möchte regelmäßig und gratis informiert werden über:

Expertenwissen
Videos & Podcasts

Werde Fan von Elternwissen

Aus dem Forum

Gratis Tests, Checkliste und Tools

Tests, Tools und Checklisten