Diskutieren Sie in unserem Elternwissen-Forum über die Familien-Themen, die Sie interessieren: Kindererziehung, Kindergesundheit, Kinderernährung, Schule, Lernen und vieles mehr! Bitte sehen Sie sich unsere Diskussionsregeln vorher an.

Thema ohne neue Antworten

Neuer Lehrer ab Klasse 3!

Autor Nachricht
Verfasst am: 23.01.2009 [17:35]
Tetje
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 23.01.2009
Beiträge: 2
Hallo zusammen,

mein Sohn hat seit einem halben Jahr einen neuen Lehrer(60 Jahre).
Er hat heute sein Zeugnis bekommen und ist teilweise um drei Zensuren abgefallen. Dieser Lehrer ist sehr dominant in seinem Wesen und hat eine eigenartige Weise icon_eek.gif den Kindern den Lehrplan zu vermitteln. Meine Fragen an euch:
- Ist das möglich, dass er drei Zensuren unter der letzten Benotung bewerten darf?
- Wie verhalte ich mich nun ihm gegenüber?
Ganz wichtig, mein Junge hat mittlerweile panische Angst vor der Schule und er ist immer gerne zur Schule gegangen.

Viele Grüße
Tetje
Antworten Profil
Verfasst am: 24.01.2009 [08:12]
AnnetteHoll
Quelle der Weisheit
Dabei seit: 26.06.2008
Beiträge: 52
Sehr geehrte Tetje!

Ich kann Ihren Unmut und Ihre Sorgen angesichts der schlechten Zeugnisnoten Ihres Sohnes gut nachvollziehen.
Für viele Kinder ist es ein Problem, wenn nach Klasse 2 ein Lehrerwechsel ansteht und zudem auch die Anforderungen schlagartig ansteigen. Plötzlich wird alles zensiert, was in Klasse 2 "nur" mit Bemerkungen versehen war.

Zu Ihrer ersten Frage: Ja, der Lehrer darf Ihr Kind drei Noten schlechter bewerten als im letzten Zeugnis. Vorausgesetzt natürlich, er kann dies durch Klassenarbeiten und mündliche Noten erklären. Sicherlich haben Sie seit den Sommerferien doch einige Klassenarbeiten Ihres Sohnes it den entsprechenden Noten gesehen. Hat nie ein Gespräch mit dem Lehrer statt gefunden, indem Sie den Leistungsabfall Ihres Sohnes ansprachen?

Falls Sie dies bislang noch nicht getan haben, würde ich Ihnen dringend raten, dies baldmöglichst zu tun. Denn wie ich Ihrem Posting entnehmen kann, sind die Fronten schon recht verhärtet und Sie haben sich Ihre Meinung über den Lehrer Ihres Sohnes, die ich durchaus verstehen kann, gebildet. Allerdings sollten Sie versuchen, diese Meinung in einem sachlichen Gespräch mit dem Lehrer zu vertreten und Ihren Unmut nicht vor Ihrem Kind zu äußern. Denn das wird Ihren Sohn, der sowieso schon durcheinander ist, noch mehr irritieren. Denn für ihn sind Sie wie auch der Lehrer (mag er Ihnen noch so komisch vorkommen) Respektpersonen, denen er glaubt.

Die Schulangst Ihres Sohnes sollten Sie sehr ernst nehmen. Sprechen Sie unbedingt auch darüber mit dem Lehrer Ihres Sohnes. Falls Sie sich diesem gegenüber nicht öffnen möchten, gehen Sie zum Vertrauenslehrer der Schule (falls es so etwas bei Ihnen gibt). Eventuell sollten Sie sich aber auch professionelle Hilfe suchen (Ihr Kinderarzt kann Ihnen sicherlich bei der Suche nach einem Therapeuten helfen). Denn Ihr Sohn hat noch einige Schuljahre vor sich und die kann er nur dann gut meistern, wenn er geistig und psychisch auf der Höhe ist.

Versuchen Sie vorallem Ihre Enttäuschung angesichts der schlechten Zensuren Ihrem Sohn gegenüber nicht zu deutlich zu zeigen. Denn dieser zeigt durch seine Angst vor der Schule schon eindeutige Symptome, die beweisen, dass auch er selbst mit dieser Situation überhaupt nicht zufrieden ist und nicht damit klarkommt. Es wäre nun fatal, wenn auch Sie als Mutter sich plötzlich noch als "Gegner" erweisen würden. Das sind momentan sein Lehrer und die Schule schon für ihn.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Mut für das Gespräch mit dem Lehrer.

Ihre Annette Holl



Antworten Profil
Verfasst am: 09.02.2009 [15:13]
butterfly273
Newbie
Dabei seit: 10.08.2008
Beiträge: 1
Liebe Tietje,
ich kann Deine Sorgen sehr gut nachvollziehen. Auch unserer Tochter erging es ähnlich mit einer neuen Lehrerin, welche ebenfalls sehr dominant ist. Dazu sollte ich sagen, das die Klassenstärke bei nur 11 Schülern liegt, was schon fast als Intensivunterricht zu werten ist. Ich hatte mich auch mal über zu viel Hausaufgaben und die Schulangst unser Tochter mit ihr unterhalten, sehr sachlich und höflich. Es hatte nicht wirklich was gebracht. Nun habe ich zu einem neuen Gespräch den Schuldirektor hinzugebeten. Das war deutlich besser, es wird ein schriftliches Protokoll geführt von dem man als Elternteil eine Abschrift beantragen kann.
Ich muß sagen, für uns war es insgesamt ein guter Weg, und nach dem Gespräch, hat der Rektor und die Klassenlehrerin mit unserem Kind ein Gespräch geführt und seitdem sieht sie in dem Direktor einen Verbündten und geht ohne Angst in die Schule. Versuch doch mal diesen Weg, ich drücke ganz fest die Daumen!!! Liebe Grüße P.K.
Antworten Profil
Verfasst am: 14.02.2009 [18:31]
Tetje
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 23.01.2009
Beiträge: 2
Hallo zusammen,

mittlerweile hat das Gespräch stattgefunden, nur gebracht hat es nichts. Mein Sohn hat jeden morgen Magenschmerzen, oder Angst in die Schule zu gehen.
Gestern bekam er seine Deutscharbeit wieder, erneut ein mangelhaft. Für mich und den Jungen ein Schock, er war sehr zuversichtlich. Auch habe ich den Fortschritt in dieser Arbeit gesehen, der Lehrer nicht, da er eine seltene Art hat zu bewerten. Knallhart in der Sache und das bei Drittklässler, unglaublich. Er sollte falsch geschriebene Wörter unterstreichen, diese zusätzlich aufschreiben und erklären warum diese Wörter falsch sind. Das hat er Fehlerfrei gemacht, nur vergessen diese Wörter zu unterstreichen. icon_eek.gif
Gibt es keine Möglichkeit den Jungen aus dieser Klasse zu nehmen. Das Zeugnis soll zu gut sein, um in in die zweite Klasse zurückzuversetzen.

Schöne Grüße
Tetje der Vater icon_biggrin.gif der sich Sorgen macht.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 14.02.2009 um 18:32.]
Antworten Profil


Antworten
Videos & Podcasts

Werde Fan von Elternwissen

Gratis Tests, Checkliste und Tools

Tests, Tools und Checklisten