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Kind im Internet
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7 Tipps zur Internetnutzung für Ihr Kind

Helfen Sie Ihrem Kind dabei, das Medium Internet zu beherrschen. Als fester Bestandteil der Medienlandschaft ist es unvermeidbar, dass Ihr Kind das World Wide Web nutzen will, nutzen kann und nutzen wird. Je besser es die Gefahren einschätzen kann und je sicherer es gute von schlechten Inhalten unterscheiden kann, desto weniger gefährdet ist es. 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

4. Zeigen Sie Ihrem Kind gute und sichere Internetseiten

Es gibt eine Reihe von Organisationen, die Internetseiten für Kinder überprüfen und bewerten. Hier können Sie sich sicher sein, dass Ihr Kind weder mit Werbung bombardiert wird, noch rassistische oder Gewalt verherrlichende Inhalte gezeigt bekommt oder sich einen Computervirus einfängt.
Tipp: Sichere Kinderseiten sind beispielsweise www.klicksafe.de, www.klick-tipps.net, www.blindekuh.de, www.seitenstark.de, www.kindernetz.de und www.tivi.de.

5. Zeigen Sie Filme und DVDs auf dem Fernseher

Auch wenn es immer beliebter und einfacher wird, einen Film im Internet anzusehen, sollten Sie das für Ihr Grundschulkind noch nicht in Betracht ziehen. Im Internet ist es wesentlich schwieriger zu kontrollieren, was Ihr Kind nebenbei noch alles sieht.
Tipp: Einfacher als im Internet kann die DVD auf dem Fernseher in mehreren Etappen angesehen werden. Lange Filme können so problemlos auf mehrere Tage aufgeteilt werden.

6. Erste Hilfe bei Cybermobbing, Bullying & Co.

Pöbeleien, Hetze, Gerüchte oder verbale Attacken im Internet, auch als Cybermobbing oder Bullying bezeichnet, nehmen zu, und immer mehr Kinder leiden stark darunter. Massive Beleidigungen, gefilmte Gewalt oder heimliche Mitschnitte stellen eine Straftat dar und sollten sofort angezeigt werden. Verharmlosen Sie solche Vorkommnisse auf keinen Fall, sondern handeln Sie sofort. Informieren Sie das betreffende Internetportal, die Polizei und unter Umständen auch die Schule Ihres Kindes.
Tipp: Machen Sie ein Bildschirmfoto von den Angriffen, und drucken Sie die entsprechende Seite als Beweismittel aus.

7. Kostenlose Downloads sind oft nicht legal

Mit Versprechungen und Lockangeboten werden auch Kinder immer wieder dazu animiert, Musik, Filme oder Bilder downzuloaden. Doch solche Klicks können teuer werden, denn die Kosten sind oft gut versteckt. Illegal und somit strafbar sind die Filesharing-Programme, bei denen Musik und Filme kostenlos heruntergeladen sowie verteilt werden.  
Tipp: Wenn Sie eine Abmahnung erhalten, warten Sie nicht zu lange ab, sondern lassen Sie sich durch einen mit dem Internet-Recht vertrauten Anwalt beraten. Hierdurch lässt sich eine Menge Geld und vor allem viel Ärger sparen.

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Solche Spam-Bots versuchen durch massenhafte Einträge von Links in Kommentarfeldern und Gästebüchern Traffic für ihre Angebote zu erzeugen. Daher stellen wir einfache Fragen, die ein echter Nutzer ohne Probleme beantworten kann, während automatisierte Spam-Bots daran meist scheitern (Captcha-Test).

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