Kommentare:
© Günter Menzl - Fotolia.com

Hilfe, mein Kind sitzt zu viel vor dem Computer!

Der PC gehört mittlerweile selbstverständlich zu unserem Leben dazu. Deshalb müssen Jugendliche den selbstständigen und verantwortungsvollen Umgang mit ihm unbedingt erlernen. Das geht natürlich am besten durch learning by doing. Lesen Sie hier, wie Sie Ihr Kind dabei sinnvoll unterstützen können und was Sie tun sollten, wenn es bei seinen PC-Aktivitäten über die Stränge zu schlagen scheint. 

Expertenrat von 
Felicitas Römer, Paar- und Familientherapeutin

3. Lassen Sie sich zeigen, was Ihr Kind im Internet besonders spannend findet. Schaut es oft Video-Clips auf Youtube.de? Sieht es sich lustige Seiten an, oder recherchiert es zu bestimmten Themen? Produziert Ihr Kind gar selber kleine Musikstücke oder Filme? Wenn Sie einigermaßen wissen, was Ihr Kind im Internet so treibt, gibt Ihnen das eine gewisse Sicherheit.

4. Erkundigen Sie sich unbedingt, auf welchen „sozialen Netzwerken“ wie z. B. Facebook, SchülerVZ & Co. Ihr Kind aktiv ist. Achten Sie auch hierbei darauf, nicht kontrollierend, sondern interessiert zu sein. Reden Sie miteinander über die Risiken, und lassen Sie sich von Ihrem Kind erklären, wie es sich vor Gefahren schützt, bzw. erklären Sie es ihm:

  • Welche unerwünschten Funktionen kann man unterdrücken?
  • Wer soll was sehen dürfen? Welcher Kontakt muss abgelehnt oder geblockt werden?
  • Reden Sie auch darüber, was man problemlos posten (ins Internet stellen) kann und was Sie als grenzwertig empfinden. Manchmal sind Jugendliche einfach doch zu gutgläubig und posten Fotos von sich, die zu „freizügig“ oder despektierlich sind, etwa Urlaubsfotos im Bikini oder Fotos, auf denen sie alkoholisiert zu sehen sind.
  • Reden Sie auch mit Ihrem Kind darüber, dass man im Internet nicht schlecht über andere reden sollte. Das kann schnell Wellen schlagen und zu „Cyber-Mobbing“ ausarten. Sensibilisieren Sie Ihr Kind dafür, dass es sich an solchen Aktionen nicht beteiligt.
  • Ihr Kind sollte auch nicht öffentlich auf Facebook zu Partys einladen. Das hat schon zu manch unerfreulicher Massenveranstaltung geführt.

5. Machen Sie Ihr Kind immer wieder darauf aufmerksam, dass im Chatroom viel geschummelt wird. Besonders jüngere Teenager vergessen oft, dass im Schutze der Internet- Anonymität viel Unfug getrieben wird. Denn nicht jeder User, der sich als 14-jähriges Mädchen ausgibt, ist auch wirklich eins. Raten Sie Ihrem Kind, nicht mit Fremden zu chatten und keinesfalls private Daten wie Adresse, Telefonnummer etc. herauszugeben. Auch Fotos von sich selbst darf es Fremden nicht zur Verfügung stellen!

Mein Tipp:
Stellen Sie die Regeln für die zeitliche Begrenzung der Computer-Nutzung gemeinsam mit Ihrem Kind auf. Es ist beispielsweise schwierig für Kinder, ein Spiel genau nach einer halben Stunde abzubrechen, wenn ein Ende des Levels kurz bevorsteht und das bisher Erreichte nicht abgespeichert werden kann. Seien Sie hier kulant, oder einigen Sie sich im Vorfeld nicht auf Minuten, sondern z. B. auf den Zeitpunkt, bis Ihr Kind die nächste Spielrunde erreicht hat.
Diesen Artikel weiterlesen?
mehr erfahren...

Lesen Sie exklusiv als Abonnent von "Jan-Uwe Rogges Pubertäts-Überlebensbrief", ob Ihr Kind schon computersüchtig ist.

Diesen Artikel freischalten

Dies ist ein Premium-Inhalt auf Elternwissen.com, der nur Abonnenten unserer monatlichen Eltern-Ratgeber angezeigt wird.

Wenn Sie diesen Artikel weiterlesen möchten, können Sie hier ein 30-tägiges Test-Abonnement abschließen.

Bitte wählen Sie Ihr Wunsch-Produkt aus:

Sie sind bereits Premium-Mitglied?

Geben Sie hier Ihren Benutzernamen und Passwort ein:

Mehr zum Thema von unseren Elternwissen-Experten
Kommentare zu "Hilfe, mein Kind sitzt zu viel vor dem Computer!"
Sagen Sie Ihre Meinung und schreiben Sie einen Kommentar!




Warum stellen wir so dumme Fragen?
Hinweis: aus rechtlichen Gründen erscheint Ihr Kommentar nicht sofort, sondern muss zuerst durch einen Moderator freigeschaltet werden. Datenschutz-Hinweis
Spamschutz

Der Grund, weshalb wir Sie nach der Geburt fragen, ist die Vermeidung von Spam durch automatisierte Spam-Bots.

Solche Spam-Bots versuchen durch massenhafte Einträge von Links in Kommentarfeldern und Gästebüchern Traffic für ihre Angebote zu erzeugen. Daher stellen wir einfache Fragen, die ein echter Nutzer ohne Probleme beantworten kann, während automatisierte Spam-Bots daran meist scheitern (Captcha-Test).

Eine Alternative zu solchen individuellen Fragen sind Bild-Captchas, bei denen verzerrt dargestellte Buchstaben oder Zahlen abgetippt werden müssen. Aufgrund des erhöhten "Nerv-Faktors" dieser Bild-Captchas haben wir uns für aber für erstere Variante entschieden.

Kostenlose Tipps zum Thema "Erziehungstipps" per E-Mail

Sollen wir Sie mit neuen Tipps und Artikeln zum Thema "Erziehungstipps" kostenlos per E-Mail auf dem Laufenden halten?