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Hilfe, Pubertät! Was Sie erwartet und wie Sie mit Ihrem Kind richtig umgehen

Wenn Kinder plötzlich streitlustig und launisch werden, sich von ihren Eltern stärker distanzieren sowie zunehmend eigene Meinungen und Interessen entwickeln, dann meldet sich meistens die einsetzende Pubertät. Lesen Sie in diesem Beitrag, was in Ihrem Kind während des „schwierigen“ Lebensabschnitts vorgeht und wie Sie die Entwicklung Ihres Kindes unterstützend begleiten können. 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Tipps für „Abenteuer“, die Sie Ihrem Kind  erlauben können:

 

  • Urlaub mit dem besten Freund und seinen Eltern (ohne eigene Eltern)
  • Zelten mit der Jugendgruppe, dem Sportverein oder den Pfadfindern
  • Auftritte mit der Theatergruppe, der Tanzgruppe oder dem Sportverein
  • Tageswanderungen mit gleichaltrigen Freunden auf vorbereiteten Wanderwegen  
  • Kletterwald oder Hochseilgarten in der Jugendgruppe 
  • Geldverdienen mit kleinen Jobs wie Hunde ausführen oder Zeitungen/Flyer verteilen  
  • einwöchige Ferien-Workshops

Viele pubertierende Kinder fühlen sich schwach

Obwohl sie für ihre Umwelt schwierig sind und ihr Verhalten ständig von einem Extrem ins andere kippt, kaschieren die meisten Kinder damit doch nur ihre innere Unsicherheit und ihr fehlendes Selbstbewusstsein. Sie fühlen sich nicht im Einklang mit ihrem Körper, finden sich hässlich und ungeliebt. Über mehrere Jahre hinweg verändert sich ihr Körper, ihre Wahrnehmung der Umwelt wird anders, es entwickeln sich neue Vorlieben und Wünsche, das Interesse am anderen Geschlecht erwacht mit all seinen Schwierigkeiten und Problemen. Was Pubertierende von ihren Eltern in dieser Zeit am dringendsten brauchen, sind Verständnis, Loyalität, ein fester Halt sowie unaufdringliche Liebe und die Bestätigung, in Ordnung zu sein.

Die körperlichen Veränderungen

Neben den schwierigen Verhaltensweisen der Pubertät zeigt sich die Reifung Ihres Kindes natürlich auch körperlich. Die meisten Kinder wurden bereits in der Schule und von Freunden oder durch Zeitschriften aufgeklärt, nur wenige geben zu, noch Fragen zu haben. Nutzen Sie trotzdem sich bietende Gelegenheiten, um Ihrem Kind die Vorgänge in seinem Körper zu erklären. Offene Fragen gibt es immer. Hilfreich kann es auch sein, Ihrem Kind ein gutes Aufklärungsbuch zu schenken, z.B. Wachsen und erwachsen werden: Das Aufklärungsbuch für Kinder von Sabine Thor-Wiedemann (ab 8 Jahre), Das Aufklärungsbuch von Sylvia Schneider (ab 10) oder Alles, was Mädchen wissen wollen bzw. Alles, was Jungen wissen wollen von Trude Ausfelder (ab 12).   <nobr></nobr>

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So reagieren Sie auf (vor)pubertäres Verhalten

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