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Krank durch Stress? Welche Körpersignale Sie beachten sollten

Es ist ein sehr bedenklicher Trend, dass immer mehr Schulkinder bereits in frühen Jahren unter Stresssymptomen leiden. Der Leistungsdruck und das hohe Tempo unserer Arbeitswelt machen auch vor den Jüngsten nicht länger halt. Vielleicht haben Sie sich auch schon gefragt, ob Ihr Kind die Leistungsanforderungen der Schule wirklich immer so gut wegsteckt, wie es aussieht. Lesen Sie in diesem Beitrag, wie Sie erkennen, ob Ihr Kind gestresst ist, und was Sie dagegen tun können. 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Wann wird der Stress negativ?

Übersteigt der Stress jedoch das jeweilige Leistungslevel, fühlt sich ein Kind schnell überfordert und hilflos. Sobald das Gefühl „Das schaffe ich nicht (mehr)!“ die Oberhand gewinnt, verkehrt sich der Stress ins Negative.

Beispiel: Samuel hat sich für die Klassenarbeit ebenfalls gut vorbereitet. Im Gegensatz zu Sandra muss er jedoch beim Schreiben immer wieder mit seiner Lese-Rechtschreibschwäche kämpfen. Samuel weiß also schon vor Beginn der Arbeit ganz genau, dass die Rechtschreibung ihm große Probleme bereiten wird. Dieses Wissen beschert ihm schon Tage vorher Stress und Unruhe. Zu Beginn der Klassenarbeit wird er noch nervöser, denn nun geht es für ihn ums Ganze. Anstatt sich darauf zu freuen, sein Wissen weiterzugeben, befürchtet er zu versagen und viele Rechtschreibfehler zu machen. Diese Angst blockiert ihn, so dass er sich auch auf die anderen Arbeitsinhalte nicht gut konzentrieren kann. Samuel bekommt Bauchschmerzen, und es gelingt ihm nicht, sein Leistungspotenzial in der Klassenarbeit abzurufen. Bei Samuel wirkt sich der anhaltende Stress negativ aus.

Welche Stressauslöser haben Kinder?

Neben den täglichen Leistungsanforderungen in der Schule gibt es noch eine Reihe von Situationen, denen Kinder sich nicht gewachsen fühlen. Dabei kommt es auf das jeweilige Lebensumfeld und die individuelle Unterstützung bei Fragen, Sorgen und Problemen an. Weitere Stressauslöser neben der Schule können sein:

  • Ängste, zum Beispiel Verlustängste, weil sich die Eltern trennen
  • Trauer über einen Todesfall
  • Rivalität unter Geschwisterkindern
  • Mobbing, Ausgegrenztsein
  • zu viele Termine und zu wenig Entspannung
  • Bewegungsmangel
  • falscher Umgang mit Zeit, Zeitdruck
  • sportliche Wettkämpfe
  • ständige Lärmbelästigung
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