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So begleiten Eltern den Unterricht richtig!

Aufgeregte Eltern vor der Lehrerzimmertür, genervte Lehrer dahinter: Laut einem Artikel der „ZEIT“ herrscht zwischen Lehrern und Eltern „Großkampfstimmung“. So schlimm ist es glücklicherweise nicht überall. Annette Holl, unsere Co-Autorin und Grundschullehrerin, zeigt Ihnen, wie Sie die Arbeit der Lehrer sinnvoll unterstützen können.  

Expertenrat von 
Annette Holl, Grundschullehrerin

5. Nachhilfe um jeden Preis

Manche Eltern lassen Ihr Kind die nächsten Seiten im Schulbuch vorarbeiten, damit es in der Schule mit seinem Wissen glänzen kann. Andere kaufen Übungshefte oder belegen Ferienkurse für Ihr Kind. Wenn der Lehrer Ihres Kindes sie nicht explizit auf Lernprobleme anspricht, ist das aber nicht nötig.

Mein Tipp!
Sie möchten mit Ihrem Kind am Wochenende oder in den Ferien gern etwas für die Schule tun? Dann fragen Sie den Lehrer ganz konkret nach Materialien oder Übungsmöglichkeiten. Er ist der Fachmann und kann Ihnen Tipps geben, wie Sie sinnvoll und mit den Ihrem Kind aus der Schule bekannten Methoden üben können.

Das wünschen Lehrer sich von den Eltern ihrer Schüler

Es ist gar nicht schwer, Lehrer zufriedenzustellen: Kommen Sie zu allen Elternabenden und Sprechtagen, bezahlen Sie das Milch- oder Bastelgeld pünktlich, sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind vollständige Materialien hat und immer gut ausgeruht zum Unterricht kommt, und geben Sie ihm ein gesundes Pausenbrot mit. Wenn Sie zusätzlich die folgenden Tipps beachten, werden Sie bestimmt keine Probleme mit dem Lehrer Ihres Kindes haben.

1. Helfen Sie mit!

Bei Klassenausflügen, Bastelnachmittagen, Projekttagen und Klassenfesten benötigt der Lehrer Ihres Kindes Ihre Mithilfe in Form von Fahrdiensten, Kuchenspenden oder dem Basteln von Kostümen. Manchmal wird auch das Klassenzimmer gestrichen oder das Schulgelände verschönert. Bieten Sie hier Ihre Unterstützung an, auch wenn Sie sich dafür vielleicht einmal freinehmen müssen. In solchen Momenten können Sie die Lehrer in zwangloser Atmosphäre erleben, und es ergeben sich Gespräche, die über die Schule und den Unterricht hinausgehen.

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Warum stellen wir so dumme Fragen?
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Spamschutz

Der Grund, weshalb wir Sie nach der Geburt fragen, ist die Vermeidung von Spam durch automatisierte Spam-Bots.

Solche Spam-Bots versuchen durch massenhafte Einträge von Links in Kommentarfeldern und Gästebüchern Traffic für ihre Angebote zu erzeugen. Daher stellen wir einfache Fragen, die ein echter Nutzer ohne Probleme beantworten kann, während automatisierte Spam-Bots daran meist scheitern (Captcha-Test).

Eine Alternative zu solchen individuellen Fragen sind Bild-Captchas, bei denen verzerrt dargestellte Buchstaben oder Zahlen abgetippt werden müssen. Aufgrund des erhöhten "Nerv-Faktors" dieser Bild-Captchas haben wir uns für aber für erstere Variante entschieden.

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