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Geschenke für Kinder

Über welche Geschenke Ihr Kind sich wirklich freut

Geschenke für Kinder

Gestern war es der Spielzeuglaster, heute ist es ein Plüschteddy, und morgen vielleicht eine Kugelbahn. Die Geschenkwünsche von Kindern können sich mitunter fast täglich ändern. Mit unseren Tipps finden Sie heraus, über welche Geschenke sich Ihr Kind wirklich freut. 

Expertenrat von 

Die Kleinsten können noch gar nicht sagen, welche Geschenke sie sich wünschen. Und ab dem Kindergartenalter wird die Geschenkwunschliste von Kindern oft so lang, dass mit Bedacht ausgewählt werden muss, worüber sie sich freuen.

Darüber freut sich Ihr Kind: 10 Tipps für leuchtende Kinderaugen statt Geschenke-Frust

1. Sehen Sie aufmerksam hin.„Na, was wünschst du dir denn zum Geburtstag/Weihnachten?“ ist eine Frage, auf die Ein- und Zweijährige noch keine Antwort wissen. Wenn Sie Ihr Kind beim Spielen genau beobachten, finden Sie jedoch schnell heraus, was ihm derzeit am meisten Spaß macht.

2. Warten Sie erst einmal ab. Wenn Ihr Kind immer wieder neue Wünsche äußert, sollten Sie keinesfalls zu schnell das Gewünschte kaufen. Echte Herzenswünsche wird Ihr Kind immer wieder erwähnen. Solche Geschenke passen in der Regel auch gut zu seinen Vorlieben.

Mein Tipp
Ermuntern Sie Ihr Kind, einen Wunschzettel zu malen. Dort sind die Wünsche „verbindlich“ festgehalten. 

3. Sprechen Sie über die Wünsche Ihres Kindes, insbesondere wenn es sich um Geschenke handelt, die nicht unbedingt Ihre Zustimmung finden. Welche Hoffnungen verbindet Ihr Kind damit? Wünscht es sich etwas, weil alle anderen das auch haben und es dazugehören möchte? Oder weil es hofft, dann anerkannt zu sein? Fragen Sie Ihr Kindergartenkind also, warum es etwas unbedingt haben möchte und was es damit machen will.

4. Spielen Sie gemeinsam. Am meisten erfahren Sie über die Wünsche Ihres Kindes, wenn Sie mit ihm zusammen spielen und Ihr Kind bestimmen lassen, womit gespielt wird.

5. Holen Sie sich Anregungen. Wenn Ihr Kind im Kindergarten oder bei einer Tagesmutter betreut wird, können Sie dort wertvolle Tipps erhalten, was und womit Ihr Kind gerne spielt. Denn schließlich gibt es hier oft anderes bzw. mehr Spielzeug als zu Hause.

6. Es darf auch etwas anderes sein. Manchmal kann es sinnvoll sein, Ihrem Kind gezielt etwas zu schenken, das nicht auf der Wunschliste steht. So lässt sich z. B. ein kleiner Stubenhocker etwa durch einen neuen Fußball, ein Fahrrad oder im Winter einen Schlitten zu mehr Bewegung an der frischen Luft motivieren. Vielleicht kann ein besonders hübsches und interessantes Bilderbuch mit Klappen und Gucklöchern auch einen Lesemuffel begeistern.

7. Sie müssen nicht jeden Wunsch erfüllen. Manchmal ist es notwendig, selbst Herzenswünsche (z. B. ein Haustier) auszuschlagen, wenn sie nicht altersgemäß oder sinnvoll sind. Sprechen Sie in solchen Fällen schon vor dem Geburtstag/Weihnachten mit Ihrem Kind, damit es nicht zu enttäuscht ist. Zeigen Sie Alternativen auf und/oder erklären Sie Ihrem Kind, warum es bestimmte Geschenke nicht bekommen wird.

8. Die Wunschliste ist kein Bestellzettel. Oft wird Ihr Kind nicht alles, was auf seiner Liste steht, auch bekommen können. Sie brauchen deswegen kein schlechtes Gewissen zu haben.

9. Schenken Sie nach dem Baukastenprinzip. Besser als viele verschiedene Kleinigkeiten von Großeltern, Onkeln und Tanten ist ein größerer Wunsch, zu dem alle etwas beisteuern können. Das könnte z. B. ein Kaufladen samt Einrichtung, eine Puppenküche oder eine Kugelbahn aus Holzelementen sein.

10. Führen Sie eine Wunschzettel-Box ein. Dort hinein werden auf Zetteln oder Karteikärtchen die Wünsche gesammelt, damit sie nicht verlorengehen. Ab dem Vorschulalter können Sie Ihrem Kind vorgeben, wie viele Zettelchen in der Box liegen dürfen. Legt es noch einen Zettel hinzu, muss dafür ein anderer herausgenommen werden.

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