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Bachblüten für Kinder

Bachblüten für die Kinderseele

Wohlbefinden durch Bachblüten unterstützen

Die Blütenessenzen wirken ausgleichend, wenn Ihr Kind schwierige Phasen durchmachen muss. Hier finden Sie alle Bachblüten kurz und prägnant dargestellt. Übersichtlich: Bachblüten-Portraits in Tabellenform. 

Expertenrat von 

Der englische Arzt Dr. Edward Bach begann 1930 damit, ein ganzheitliches Heilsystem zur Therapie von negativen Gemütszuständen zu entwickeln, da er einen tiefen Zusammenhang zwischen seelischer Missstimmung und Erkrankung sah. Er übersiedelte von London aufs Land und erprobte im Eigenversuch die 37 Blütenessenzen und als 38. Mittel Wasser aus einer heilkräftigen Felsenquelle. Kurz vor seinem Tod (1936) erklärte er sein Werk für abgeschlossen.

Bachblüten nur zur Unterstützung
Wichtig: Bach-Blüten können bei Krankheiten den Arzt nicht ersetzen! Sie dienen lediglich der unterstützenden Behandlung, sind dafür aber frei von Nebenwirkungen.

Anwendung und Dosierung von Bachblüten

Bach-Blüten können Sie Ihrem Kind als Einzelessenz oder als Mischung (bitte nicht mehr als 8 Essenzen auf einmal!) geben. Die Dosierung ist denkbar einfach und unabhängig vom Alter Ihres Kindes: morgens, mittags, nachmittags und abends jeweils 4 Tropfen. Falls Sie Ihr Baby stillen, können Sie selbst die Tropfen einnehmen. Die Tropfen kurze Zeit im Mund lassen, bevor sie geschluckt werden! Die Behandlungsdauer sollte zunächst bei etwa 3 bis 4 Wochen liegen, ggf. auch länger.

Wenn die Kinderseele leidet: Die besten Zaubermittel gegen Leistungsdruck, Schulangst, Hyperaktivität und Erschöpfung!

Am einfachsten ist es, sich ein Einnahmefläschchen herzustellen – oder in der Apotheke herstellen zu lassen. In ein sauberes, braunes 10 ml-Tropffläschchen kommt ein Tropfen der ausgewählten Blütenessenz(en) aus dem jeweiligen Original-Vorratsfläschchen (so genannte stock bottle), das Sie über Ihre Apotheke beziehen können, dazu 2,5 ml Obstessig; dann füllen Sie mit stillem Mineralwasser auf. Die Blütenmischung ist etwa 4 Wochen haltbar.

Besonders in akuten Fällen, etwa bei der Anwendung der Notfalltropfen, können 1 bis 2 Tropfen auch direkt aus der stock bottle in den Mund geträufelt werden, oder Sie geben 2 bis 4 Tropfen in ein Glas Leitungswasser, das Ihr Kind schluckweise innerhalb von 5 bis 10 Minuten austrinkt.

Bezugsquellen für Bachblüten: rezeptfrei erhältlich in Apotheken; 10 ml Vorratsfläschchen mit Einzel-Blütenessenz (stock bottle) ab ca. 8 bis 13 €; 10 ml Rescue-Tropfen ab ca. 9 bis 14 €; Komplett-Set mit allen Blütenessenzen plus Notfalltropfen ab ca. 200 €; 10 ml Bach-Blüten-Mischung 5 bis 10 €; 30 g Rescue-Cream ab 9,20 €

Tabelle: Bachblüten und ihre zugeordneten Gemütszustände (Teil 1)

Gemütszustand bzw. Charaktereigenschaft
Ihres Kindes

Motto

äußert sich eventuell in diesen Symptomen

Bach-Blüte

„Stimmungskanone“: ausgeglichen, fröhlich, gesellig, redet wenig bzw. ungern über seine Sorgen,
vermeidet Konflikte, „schluckt lieber alles runter“, tut sich durch „Kaspern“ hervor

Immer nur lächeln! Wie´s drinnen aussieht, geht keinen was an!“

 

Nägelbeißen, nächtliches Zähneknirschen, Klassenclown

Agrimony

(Odermennig)

„Angsthase“: sensibel, empfindsam, ängstlich – häufig ohne bestimmten Anlass, kann oft nicht sagen, wovor es sich fürchtet, braucht meist Licht zum Einschlafen

„Ich hab Angst und
weiß nicht, wovor!“
 

Schlafwandeln, Alpträume, spricht im Schlaf, nächtliches Aufschreien

 

Aspen

(Espe, Zitterpappel)

„Besserwisser“: sehr selbstbewusst, geborener
Anführer, intolerant, sehr kritisch, neigt zum Nörgeln und Besserwissen, lehnt alles Fremde ab

„Ich bin sowieso der/die  Größte und meine Meinung ist die richtige!“

 

Einzelgänger

Beech

(Rotbuche)

 

„Duckmäuser“: unselbstständig, schüchtern, lässt sich leicht ausnutzen und sagt immer ja, teilt bereitwillig, hat Angst, abgelehnt zu werden, und tut alles, das zu verhindern

„Ihr könnt mich ruhig ausnutzen, wenn ihr mich dafür nur lieb habt!“

 

Nägelkauen, Bettnässen, Daumenlutschen

 

Centaury

(Tausendgüldenkraut)

 

„ewig Unentschiedene/r“: sehr unentschlossen, weiß nicht, wofür es sich entscheiden soll, ist immer unsicher, ob seine Entscheidung auch wirklich richtig war, lässt sich leicht von etwas überzeugen

„Ich kann mich nie entscheiden!“

 

Antriebslosigkeit

Cerato

(Bleiwurz)

 

„HB-Männchen“: geht aus dem geringsten Anlass  „in die Luft“, Temperamentsausbrüche, kann seine Gefühle nicht kontrollieren, innerlich oft angespannt

„Ich platze gleich!“
 

Wut- bzw. Schreianfälle, Zerstörungswut, Nägelbeißen, Stottern, Bettnässen, Hyperaktivität, Schlafstörungen

 

Cherry Plum

(Kirschpflaume)

 

„zerstreuter Professor“: lernt nicht aus seinen Fehlern – selbst wenn die Folgen unangenehm waren, Mangel an Aufmerksamkeit und Konzentration, verliert oder vergisst häufig etwas, beim geliebten Hobby meist hochkonzentriert

Motto der Eltern: „Wie oft soll ich dir noch sagen...?“

 

Lernschwäche bzw. -probleme, Unaufmerksamkeit

 

Chestnut Bud

(Kastanienknospe)

 

„Klammeräffchen“: starkes Verlangen nach Zuwendung, will immer im Mittelpunkt stehen und ist dann auch sehr lieb – aber schnell beleidigt, wenn etwas nicht nach seinem Kopf geht, „klammert“ an Mutter oder Vater, neigt zu Selbstmitleid

„Mama, bitte geh nicht weg!

Eifersucht, Essensverweigerung, Quengeln, Schlafstörungen

Chicory

(Wegwarte)

„Traumtänzer“: lebt in seiner eigenen Welt, sehr fantasievoll, wirkt oft „abwesend“, kann gut allein sein, hat „zwei linke Hände“

„Meine Gedanken sind faszinierender als die Wirklichkeit!“

Konzentrationsschwäche, Antriebslosigkeit

Clematis

(Weiße Waldrebe)

„Kind mit Ordnungsfimmel“: übertrieben ordentlich, mag sich nicht schmutzig machen, hasst klebrige Hände, pedantisch

„Ich hasse Dreck und Unordnung!“

heikler Esser, Ekel (z.B. vor bestimmten Nahrungsmitteln oder vor Spinnen)

Crab Apple

(Holzapfel)

bei „plötzlicher Versagensangst“: Kind ehrgeizig und fleißig, aber Mutlosigkeit angesichts einer bestimmten Aufgabe (Klassenarbeit,Vortrag) (diese Blüte ist für Kinder bis 6 Jahren kaum erforderlich!)

„Das schaff ich diesmal nicht!“

plötzliches Stottern, kurzfristiges Einnässen oder Nägelkauen

Elm

(Ulme)

„kleiner Pessimist“: negative Erwartungshaltung, keine Ausdauer, gibt bei Misserfolgen sofort auf, traut sich nichts zu („Das lerne ich nie!“)

„Hat alles keinen Zweck, das klappt sowieso nicht!“

mangelndes Durchhaltevermögen

Gentian

(Herbstenzian)

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Kommentare zu "Bachblüten für die Kinderseele"

  • Maxi Buczek schreibt am 23.01.2013

    habe heute bei meiner Tochter mit den Notfalltropfen begonnen, da sie wie oben beschrieben ein "Angsthase"...ist in den Tropfen auch Espe enthalten oder sollte ich mir andere Tropfen besorgen?
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