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Junge mit Regenschirm
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Immunsystem stärken: Frische Luft, ausreichend Bewegung und eine ausgewogene Ernährung

Immunsystem stärken

Helfen Sie Ihrem Kind mit diesen einfachen, aber wirksamen Ratschlägen durch die Erkältungszeit. Frische Luft, ausreichend Bewegung und eine ausgewogene Ernährung sind wichtig für ein starkes Immunsystem. Doch auch eine Prise Humor und Geborgenheit gehören dazu! 

Expertenrat von 

Ganz ehrlich: Völlig vermeiden lassen sich Erkältungen bei Kindern nicht. Aber es ist doch auch schon ein Erfolg, wenn Ihr Kind „nur“ einen Schnupfen bekommt und ohne Gabe von Medikamenten schnell wieder gesund wird!

Fit und fröhlich durch Herbst und Winter

  • Raus an die frische Luft. Ihr Kind sollte bei jedem Wetter am besten ein bis zwei Stunden an die frische Luft. Hier noch einige Faustregeln für die Kleinen: Bei schlechtem Wetter nicht länger als eine Stunde, bei Frost unter -10 °C maximal 30 Minuten, dafür bei gutem Wetter so lange wie möglich. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind nicht nur im Stadtverkehr mit Ihnen unterwegs ist, sondern sich regelmäßig auch im Grünen aufhält.

  • Gut eingepackt, aber trotzdem nicht zu warm. Nach dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur die falsche Kleidung” braucht Ihr Kind gerade bei schlechtem Wetter warme, wetterfeste und bequeme Kleidung aus atmungsaktiven Materialien (z. B. Goretex). Besonders wichtig: warme Socken (am besten aus Wolle) und festes Schuhwerk, das Kälte und Nässe abweist. Denn haben Kinder erst einmal kalte und nasse Füße, steigt die Erkältungsgefahr rapide an. Zwischen den Füßen und der Rachenschleimhaut gibt es eine Rückkopplung. Bei kalten Füßen werden Nasen- und Rachenschleimhaut schlechter durchblutet. Dadurch kühlt die Schleimhaut aus und Erkältungsviren haben leichtes Spiel. Deswegen machen es warme Schuhe, dicke Socken und ein dicker Schal den Viren schwerer, sich gemütlich in der Schleimhaut einzunisten.
Mein Tipp: 

Sogar Babys können bei fast jedem Wetter an die frische Luft. Mit einem Anzug aus Thermomaterial, Mütze und Handschuhen ausgestattet, kann ihnen die Winterkälte wenig anhaben. Im Kinderwagen sorgen Schaffell und Daunendecke für Wärme. Lediglich bei starkem Frost, Sturm und Nebel sind die Allerkleinsten in den ersten Lebensmonaten zu Hause besser aufgehobe

  • Bewegung regt auch das Immunsystem an. Wussten Sie, dass der Körper bei sportlichen Aktivitäten – bei Kindern genügen Rennen und Toben – mehr so genannte Killerzellen zur Stärkung des Immunsystems bildet? Deswegen sollten Sie mit Ihrem Kind möglichst viele Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigen, lieber die Treppe statt den Aufzug nehmen und häufig auf den Spielplatz gehen.
  •  Gesund essen und trinken. Dass eine ausgewogene Ernährung wichtig für ein gut funktionierendes Immunsystem ist, ist Ihnen sicherlich nicht neu. Aber auch regelmäßige Essenszeiten und eine stressfreie Atmosphäre bei Tisch stärken das Immunsystem. Eine Studie fand z. B. heraus, dass Menschen, die morgens regelmäßig und in Ruhe frühstücken, weniger anfällig für Erkältungen sind. Außerdem sollten Sie auch das Trinken nicht vernachlässigen. In den Wintermonaten, wenn geheizt wird, ist die Raumluft trockener als in den Sommermonaten. Damit die Schleimhäute Erreger optimal abhalten können, müssen sie immer schön feucht sein. Und das sind sie nur mit ausreichend Flüssigkeit (am besten ein Liter pro Tag oder auch mehr).

  • Richtig ausgeruht durch genügend Schlaf. Kinder von ein bis drei Jahren brauchen etwa 11 bis 12 Stunden Schlaf, Kinder von vier bis sechs Jahren etwa 10 bis 11,5 Stunden. Das Kinderzimmer sollte nachts zum Schlafen nicht wärmer als 18 °C sein. Ganz wichtig: Vor dem Zubettgehen gründlich lüften! Ist es draußen nicht zu kalt, können Sie das Fenster gekippt lassen. Bei Außentemperaturen unter 10 °C machen Sie das Fenster besser zu. Ziehen Sie Ihr Kind zum Schlafen nicht zu warm an. 
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