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Kind mit der Hand-Mund-Fuß-Krankheit

So behandeln Sie die Hand-Mund-Fuß-Krankheit bei Ihrem Kind

Hand-Mund-Fuß-Krankheit bei Kindern heilen

Diese in der Regel harmlos verlaufende Viruserkrankung tritt vor allem in den Sommer- und Herbstmonaten auf. Sie heilt von allein wieder ab, beeinträchtigt Ihr Kind jedoch durch schmerzhafte Bläschen im Mund. 


von Dr. med. Andrea Schmelz
Ärztin

An der Hand-Mund-Fuß-Krankheit erkranken hauptsächlich Kinder zwischen zwei und sechs Jahren. Bei mehr als der Hälfte der Infizierten dürfte die Erkrankung unbemerkt verlaufen. Erreger sind verschiedene Coxsackie- und Enteroviren.

Die Ansteckungsgefahr bei der Hand-Mund-Fuß-Krankheit

Die Hand-Mund-Fuß-Krankheit tritt wegen der hohen Ansteckungsgefahr häufig in Form kleiner „Epidemien“ in Krabbelgruppen und Kindergärten auf. Die Erreger werden von Mensch zu Mensch durch Kontakt- (Bläscheninhalt, Speichel und Stuhl sind infektiös) oder Tröpfcheninfektion übertragen. Die Dauer der Ansteckungsfähigkeit ist nicht genau bekannt. Bereits zwei bis drei Tage vor Ausbruch sowie während der Erkrankung (bis zur Abheilung der Bläschen) ist die Ansteckungsgefahr am höchsten. Die Inkubationszeit beträgt meist drei bis sechs Tage, kann aber auch länger dauern (14 bis maximal 35 Tage). Ihr Kind darf den Kindergarten wieder besuchen, sobald es fieberfrei und der Hautausschlag abgeklungen ist. Die Hand-Mund-Fuß-Krankheit hinterlässt nach durchgemachter Erkrankung eine lang anhaltende Immunität gegenüber dem auslösenden Erreger. Da die Erkrankung aber durch verschiedene Virentypen ausgelöst wird, kann Ihr Kind mehrmals daran erkranken. Eine Impfung dagegen gibt es nicht.

Daran erkennen Sie, dass Ihr Kind die Hand-Mund-Fuß-Krankheit hat

Die Erkrankung beginnt mit mäßigem bis hohem Fieber und einem roten, juckenden Hautausschlag im Gesicht im Bereich von Mund und Nase, zeitgleich mit oder gefolgt von Ausschlag an den Händen und Füßen (vor allem an den Handflächen und Fußsohlen). Der Ausschlag ist anfangs nur entzündlich rot verfärbt, geht dann aber in drei bis acht Millimeter große weißgraue Bläschen mit schmalem roten Rand über. Gleichzeitig bilden sich in der Mundhöhle Bläschen und kleine, schmierig belegte Geschwüre. Diese treten vor allem im Bereich der Zunge, des Gaumens sowie der Wangenschleimhaut auf und können so schmerzhaft sein, dass Ihr Kind das Essen und sogar Trinken verweigert. Die Bläschen heilen in der Regel nach acht bis zwölf Tagen ohne Krustenbildung ab. Bei der Hand-Mund-Fuß-Krankheit können zusätzlich Gliederschmerzen, Übelkeit und Halsweh auftreten.

Verwandte Erkrankung zur Hand-Mund-Fuß-Krankheit: Herpangina

Die Herpangina wird ebenfalls durch Coxsackie-Viren ausgelöst und beginnt plötzlich mit hohem Fieber. Betroffene Kinder fühlen sich abgeschlagen, haben Hals- und Kopfschmerzen sowie Schluckbeschwerden. Vor allem im Bereich des hinteren Gaumens treten kleine Bläschen auf, die zu schmerzhaften Geschwüren aufplatzen. Eventuell bestehen zusätzlich Bauchschmerzen und Erbrechen, jedoch kein Hautausschlag.

Mögliche Komplikationen bei der Hand-Mund-Fuß-Krankheit, die bei Kindern auftreten können

Die Hand-Mund-Fuß-Krankheit verläuft in unseren Breiten fast immer harmlos. Als äußerst seltene Komplikationen können eine Herzmuskel-, eine Lungen- oder eine Hirnhautentzündung auftreten.

So helfen Sie Ihrem Kind bei der Hand-Mund-Fuß-Krankheit

Sofern Ihr Kind hohes Fieber hat, können Sie dieses durch Wadenwickel oder homöopathische Mittel senken. Sollte das nicht ausreichen, geben Sie ein Fieber senkendes Mittel (z. B. Paracetamol oder Ibuprofen als Zäpfchen bzw. Saft, Dosierung nach Anweisung des Arztes oder nach Packungsbeilage). Sollte Ihr Kind stark unter Juckreiz leiden, helfen ihm die Tipps gegen Juckreiz auf Seite 4. Am meisten beeinträchtigt wird Ihr Kind wahrscheinlich von den schmerzhaften Veränderungen im Mund sein: Achten Sie darauf, dass Ihr Kind trotzdem genügend trinkt. Manchmal hilft es, wenn Sie ihm dazu einen Strohhalm geben. Bieten Sie Speisen und Getränke zimmerwarm oder leicht gekühlt an. Am ehesten „rutschen“ noch Eis, Brei, Pudding, Jogurt und Suppe. Verzichten Sie auf Saures (Obst, Säfte, rote Früchtetees). Geben Sie Ihrem Kind mehrmals täglich abgekühlten Ringelblumen- oder Kamillentee zum Trinken oder – für größere Kinder – zum Gurgeln. Salbeitee ist den Kleinen meistens zu bitter.

Achtung: Kamillentee verträgt sich nicht mit Natrium tetraboracicum oder Lachesis! Bewährt hat sich auch Wala Mundbalsam flüssig (anthroposophisches Arzneimittel, enthält 13,5 Prozent Alkohol), den Sie dreimal täglich (bei starken Schmerzen auch häufiger) mit der Pipette auf die befallenen Stellen auftropfen. Sie können alternativ ein Wattestäbchen mit dem Mundbalsam tränken und die Stellen damit betupfen.

Will Ihr Kind der Schmerzen wegen nicht essen, können Sie direkt vor dem Essen etwas Honig mit einem Wattestäbchen auf die Bläschen auftragen. Das wirkt kurzfristig schmerzlindernd, weil der Honig die Bläschen abdeckt. Reicht das nicht aus, können Sie ein Zahnungsgel auftragen, das ein Lokalanästhetikum enthält und die Schleimhaut etwas betäubt (z.B. Kamistad® Baby Zahnungsmassage-Gel).

Bezugsquelle: Homöopathische Mittel. Wala Mundbalsam flüssig erhalten Sie rezeptfrei in der Apotheke.

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Kommentare zu "So behandeln Sie die Hand-Mund-Fuß-Krankheit bei Ihrem Kind"

  • Jule schreibt am 08.11.2014

    Hallo zusammen,

    also ich hab seit gestern diese fiese "Kinderkrankheit". Ich habe heute das Gefühl wahnsinnig zu werden, überall juckt, sticht und brennt es. Mein Kind hatte es nur am Mund, bei mir hingegen sind Gesicht, Kopfhaut, Hände ganz schlimm und Genitalbereich betroffen. Das ist das Schlimmste, was ich seit Jahren hatte.

    Ich hoffe dieser Horror endet bald.

    Wann wird das denn weniger mit den Bläschen?
  • cari schreibt am 07.11.2014

    Meine Erfahrung mit der HFM Krankheit lautet wie folgt:
    Meine 2 jährige Tochter bekam freitags abends Fieber, in der schlaflosen Nacht war dann schon die erste Aphte an der Zunge sichtbar. Am nächsten Morgen schrie sie dann schon vor Schmerzen beim Frühstück auf! Von da an wurde es ziemlich schlimm... sie hat kaum gegessen und nur bedingt getrunken, an Schlaf war weder tags noch nachts zu denken. Auf Anweisung des Arztes wurde mit IBUsaft und Dentinox die Symptome behandelt, was es aber nur bedingt erleichterte. Hände und Füße blieben verschont, dafür aber rote Flecken am Po und Knie. Am 5. Tag wurde es schon viel besser und am 6. Tag beschwerte sie sich nicht mehr!

    Seit Dienstag hat es nun auch mich erwischt! Habe lediglich eine blase am Finger, das ist nicht weiter schlimm ABER mein Mund, sprich Zunge, Lippen und Schleimhäute ist einfach nur heftig, voll mit vielen kleinen blasen und gut gerötet! Es tut derbe weh sodass ich kaum essen oder trinken kann und ich fühle mich schlapp. Hatte allerdings zuvor keine Anzeichen wie Fieber oder Erkältungserscheinungen. Ich habe es immer noch und nach Besserung sieht es nicht aus. Bin einfach froh wenn es rum ist und dann hoffe ich das sich diese undankbare Krankheit erstmal von uns fern hält!!!
  • carolin schreibt am 06.11.2014

    Ich schreibe eigentlich nie ein Kommentar, aber hierzu muss ich. Bei uns ging es letzte Woche mittwoch los, mein sohn hatte seitdem mittagschlaf fieber was zum abend hin über 40 stieg, also sind wir zum notdienst. Der konnte ausser einer rachenrötung nichts feststellen und sagt wir sollen warten. Gemacht getan. Am nächsten tag 2 blasen an der rechten Hand 3 blasen an der linken hand, rote flecken an beiden Großzehen sowie rote blasen ca. 3 an der Unterlippe. Bis heute alles so gut wie vergessen.

    Dann bei mir weiblich und 29 Jahre alt ging es am sonntag mittag los, Schüttelfrost, enorme kopf- und Gliederschmerzen (selten so extrem) am abend 39 fieber, ich fühlte mich plötzlich todkrank. Am mo. Dann kein fieber, aber beginn blasenbildung am gaumen, auf der kopfhait in den händen, die nase ist von innen kaputt, und natürlich die füße. Aber das schlimmste für mich sind die hände. Sie brennen und stechen und beißen und jucken und schmerzen sooo elendig, was besonders am dienstag und in den nächten am schlimmsten war. Heute morgen ging dann nichts mehr. Ich war am ende, keinen schlaf, dann die irren schmerzen, also bin ich zum arzt. Der gab mir als infusion 250 mg cortison , und machte mir ein rezept mit demselben. Danach ein wenig Erleichterung. Heute abend jedoch leichtes erneutes aufflammen, ich hoffe es wird nicht wieder so krass wie gestern. .

    Soviel zum thema kinderkrankheit, also ich bin bedient...
  • nina schreibt am 22.10.2014

    Am Sonntag fing es bei meinem Sohn an hohes Fieber bis 40.. sonst nichts kein husten kein schnupfen.. am Montag rief mich der Kindergarten an hfm wäre ausgebrochen was mein Sohn hätte... Okay dachte ich mir.. am Dienstag Morgen dann der Schock: lauter blasen im Gesicht an den Händen und Füssen also ab zum Kinderarzt... Die bestätigte die Katastrophe.. am Dienstag Abend fing es dann bei mir an : schwerste gliederschmerzen kaum zu senkendes Fieber.. heute Mittwoch immernoch hohes Fieber schmerzen im ganzen Körper.. noch keine blasen sichtbar.. es bleibt spannend.. selten ging es mir so schlecht!!! Ich möchte jede wette abschließen jeder der sich infiziert hat wurde entweder gegen windpocken geimpft oder hatte sie niemals!!!! Die Natur findet ihren Weg!!!!
  • Sascha schreibt am 15.06.2014

    Ein langer Tag und eine so wie ich finde schreckliche Krankheit
    Ich hatte Spätschicht und während der Arbeit merkte ich bereits das mit meinen Füßen irgendetwas nicht stimmt
    Als ich zu hause ankam, merkte ich bereits das etwas im Anmarsch war, sprich Fieber und Schüttelfrost.
    An meinen Füßen war an den seitenflachen 5- 6 schon recht grosse blasen.
    Die Nacht war grauenvoll Schüttelfrost und fieber aber gering 38 vielleicht
    Am nächsten tag hatte ich so ziemlich alles was in dem Flyer unseres Kindergartens darin stand.
    Halsschmerzen, Schwindelgefühle, Übelkeit.
    Nun bekam ich auch die ersten Bläschen an den Händen
    Mein Hausarzt, ein guter der alten Garde, hat es auch direkt diagnostiziert. Und verschrieb mir "nur" eine salbe und gab mir einen Termin in der kommenden Woche zur Blutabnahme.
    Inzwischen habe ich so viele rote Flecken an den Händen, dass ich sie fast nimmer zahlen konnte.
    Meine Füße sind angeschwollen und ich habe dort so große Blasen das man kaum noch erkennen, wo die Zehen Zwischenräume sind.
    Ich kann kaum laufen und irgend etwas greifen.
    Es schmerzt extrem, wie Nadelkissen unter den Füßen.
    Ich bin selbst 40 Jahre und ich mache momentan alles dafür, das sich meine Tochter 3 mein Sohn 9 und meine Frau sich nicht anstecken......
    Das ist wirklich für die kleinen ein echter hammer

    Grüße an alle betroffenen
    Sascha
  • Twister schreibt am 26.11.2013

    Nur kurz zum Thema "Kinderkrankheit"...Bin 56 und WEIBLICH und mich
    hat es auch voll erwischt. Sehe aus, wie ein Streuselkuchen, juckende und nicht juckende, brennende und nicht brennende, rote und eklig gelbe Bläschen
    überall!!Aber nicht im Gesicht, nicht im Mund. Kann nur noch besser werden.
    Ach ja, Fieber habe ich ebenfalls nicht :)
  • Sascha schreibt am 06.11.2013

    hallo,

    ich habe leider auch diese "Kinder-Krankheit" obwohl ich 32 bin !!
    es fing alles mit fieber,glühendem kopf und schüttelfrost an.
    am nächsten morgen war der schüttelfrost weg, der heisse kopf etwas besser.
    zum abend hin ging´s mir wieder gut.
    am nächsten morgen schaute ich in meine handflächen und sah ein paar kleine rote punkte. nix bei gedacht. zum späten nachmittag waren beide hände voll,die arme leicht,das gesicht leicht und der mund stark befallen.
    ab zum arzt,er wusste nix,es gab antibiotika.
    nach zwei tagen war es immernoch so,dazu kamen starke schluckbeschwerden.musste beim arzt viel blut lassen.

    ende vom lied ist das ich die HAND,MUND,FUß krankheit hab.
    die armen kleinen,da die mit den schmerzen nicht umgehen können.
    gute besserung den armen betroffenen.
  • jemand schreibt am 05.02.2013

    Allgemein: Nun ja, diese Krankheitserreger verändern sich ja ständig weiter, passen sich an ihre Umwelt an (manche würden das als biologische Intelligenz bezeichnen - sie sichern ihr eigenes Überleben und machen uns dabei das Leben schwer). Man kann lesen, dass es bereits einige HFM-Epidemien gab, allerdings in medizinisch schlechter versorgten bzw. gebildeten Ländern mit höherer Bevölkerungsdichte. Wie immer hilft Isolation.

    Juckreiz: Gegen den Juckreiz kann ich Anaesthesulf empfehlen (ein Medikament, das gegen Windpocken verschrieben wird und unter anderem Zink enthält, aber auch Lauromacrogol). (Kortisonsalbe gegen Insektenstiche und Cetririzin habe ich leider nicht mehr, würde aber sicher auch helfen).

    Symptome: Ich habe seit 3 Tagen fette Halsschmerzen, wobei es heute schon wieder gut ist, mir war abwechselnd warm und kalt und heute morgen juckten mir plötzlich die Handflächen an den Daumen wie wild. Dieses Lauffeuer ging dann an der Außenseite der Oberschenkel bis zu den Fußsohlen, dann war es weg, dann bekam ich wieder dicke weiße Quaddeln auf rotem Grund an den Fußsohlen und an den Oberschenkeln zeigte sich ein roter Ausschlag, dessen Punkte man nicht deutlich voneinander unterscheiden kann.

    Verbreitung: Diese Krankheit scheint momentan im Kindergarten herum zu gehen, auch ich habe zwei kleine Kinder (1.5 und 4 Jahre alt) und diverse Kinder haben oder hatten in letzter Zeit Scharlach, einmal stand auch "Wir haben einen Fall von Ringelröteln" - ja, super Ringelröteln sind das!). Was dies nun wirklich war, ist unklar. Fakt ist, dass ein befreundetes Kind vor einiger Zeit einen roten Ausschlag um den Mund hatte (im Krankenhaus sagte man dazu unbekannte Virusinfektion, haha!, und im Wartezimmer saß er neben den ganzen anderen Kindern) und seitdem haben wir schon zwei Scharlachwellen oder was auch immer hinter uns. Der erste Scharlachfall stand kurz vor Weihnachten ausgeschrieben am Kindergarten. Dann bekam ich zu meinem Husten, den ich sowieso schon regelmäßig habe (Bronchitis und chronischer allergischer Schnupfen, den ich mit Kortison bekämpfen müsste) ganz plötzlich eine weitere Virusinfektion, die auch nicht erkannt wurde. Sie begann mit Fieber und Halsschmerzen und sehr starken Gliederschmerzen sowie Schwächegefühl und Schüttelfrost. Ich nahm zwei verschiedene Antibiotika, die erst gar nicht so richtig anschlagen wollten. Auch dann hat es noch längere Zeit gedauert, bis alle Symptome abgeklungen waren. Zwischenzeitlich hatte meine Kleine (1.5) dann mal Fieber ohne weitere Symptome und um Neujahr bekam meinen 4-jährige plötzlich Scharlach (mit weißem Zungenbelag, Himbeerzunge, stecknadelkopfgroßen roten Pünktchen, Fieber etc.). Jetzt, 4 Wochen später, hat sie es wieder, die Kinderärztin hat Streptokokken A nachgewiesen. Aber was habe ich?

    Konsequenz: Mein Mann macht jetzt erstmal Krankenpflegeurlaub, damit er die Krankheit, auch wenn er nichts hat, nicht zufällig weiter verbreitet. Man muss nämlich bedenken, dass "gesunde" die Erreger durchaus in sich tragen und verbreiten können. Die Kleine wird auf Streptokokken A untersucht, auch wenn sie unauffällig ist (es kann sein, dass sie Halsschmerzen hat, denn sie isst seit einigen Tagen abends nichts mehr und weigert sich zu schlafen und ist allgemein manchmal unausstehlich wütend). Die ältere Tochter holt mein Mann direkt wieder vom Kindergarten ab und sie bleibt zu Hause, auch wenn sie mit Scharlach längst nicht mehr ansteckend ist. Schließlich kann sie sich ja jetzt bei mir eine neue tolle Krankheit holen. Im Kindergarten habe ich angerufen und berichtet, damit sie die Hygienemaßnahmen verstärken (noch ein Freund meiner Tochter muss jetzt wegen Scharlach zu Hause bleiben) und an die Eltern appellieren, ihre kranken Kinder nicht hinzubringen. Aber wenn nicht mal die Ärzte diese Krankheiten wirklich unterscheiden können, wer kann uns dann noch helfen, wenn nicht wir selbst durch unsere Wachsamkeit?

    Also, haltet die Augen offen! ;) Mein Fazit ist, dass die Ärzte diese Krankheiten meist nicht korrekt diagnostizieren und sich auch um die Berichte der Eltern nicht angemessen kümmern (wenn ich sage, dass ich Halsschmerzen, meine Kleine Fieber und die Große Scharlach haben, dann wird dem nicht weiter nachgegangen, zumindest bei der Kleinen, es erfolgt kein Test, um die Krankheiten zu entziffern). Und so verbreiten sie sich immer weiter... Also ich bleibe jetzt noch mehr zu Hause als vorher!
  • anonym schreibt am 31.01.2013

    Wir wohnen seit 1/12 Jahren in Peking und unsere 4-jährige Tochter ist nun an HFM erkrankt. Sie hatte jedoch kein Fieber, lediglich Blasen am und im Mund, Ausschlag an Händen und Füßen sowie Halsweh. Wenn mich eine erfahrene Mutter nicht aufgekärt hätte, wäre meine erste Vermutung eine Allergie gewesen. Habe auch erfahren, dass es häufig zu dieser Infektion kommt, wenn das Abwehrsystem geschwächt ist. Es muss also nicht jeder, der Kontakt hatte, erkranken. Ich hoffe, der Rest der Familie bleibt gesund :-)
  • Denise schreibt am 17.12.2012

    in der schule meines sohnes sind schon einige fälle von mhf bekannt, auch in dessen klasse! nun hat er ein paar wenige rote pünktchen um den mund, sonst aber gar keine symptome. kann das sein? ohne fieber usw???
  • Anonym schreibt am 09.07.2012

    Hallöchen,
    offensichtlich geht das grade ganz stark rum. bei meiner Tochter (2)hat sich die karnkheit glücklicherweise nicht so ausgeprägt dargestellt. Es begann nach dem Mittagsschlaf mit 39,6 Fieber, tags drauf Blasen an den Füßen. Die Hände blieben verschont, um den Mund herum kleine Pickelchen. Jedoch habe ich mich ebenfalls damit infiziert, was sich \"nur\" um Fieber handelte, auch knapp bei 40 °C. Ich habe auf die Blasen Teebaumöl gegeben und es ist direkt nach de, ersten Auftragen besser geworden und verschwand am übernächsten Tag.
  • Anonym schreibt am 04.07.2012

    ich war sonntags auf dem Kindergeburtstag meines Enkels, er wurde 1 Jahr, und spielte mit den Kindern. Freitags begannen meine Hände und Füße an wie wahnsinnig zu jucken und samstags ist die Krankheit in ihrer vollen Wucht ausgebrochen. Ich konnte vor Schmerzen nichts mehr greifen, nicht mehr gehen und jede Bewegung der Zehen und Finger trieben mir die Tränen in die Augen. Mittlerweile ist es durch Antibiotikum, Cortison und Schmerztabletten erträglich. Ich bin 62 Jahre alt, also nicht mehr unbedingt ein Kind. Fieber und Blasen im Mund hatte ich glücklicherweise keine.
  • Anonym schreibt am 25.05.2012

    Meine Tochter hat die HFM bekommen mit 11 Jahren, also auch nicht im Kleinkindalter. Im Moment haben wir drei anderen Familienmitglieder noch nichts. Es sind schon 5 Tage her seit sie sie hat. Unsere Zahnärztin hat allerdings auch erwähnt, dass sie im Moment sehr viele Fälle der Krankheit hat, auch Erwachsene. Allerdings hat sie keine Bläschen an den Händen und Füßen, aber sehr schlimm im Mund (Zahnfleisch) und nun auch an den Lippen. Aber laut Zahnärztin kann die Krankheit auch ohne den Befall von Händen und Füßen stattfinden und ist wegen der Erreger trotzdem die HMF. Wenn das Fieber weg sei, dann sei der Höhepunkt der Krankheit schon vorbei und die Abheilung tritt dann wohl ein. Aber man muss mit 10 - 14 Tagen schon rechnen.
    LG
    die Claudi
  • Anonym schreibt am 23.05.2012

    Hallo meine lieben, mein kind hat diese hand mund und fuß krankheit, sie hat ganz dicke füße und kann schlecht laufen damit, was kann ich tun???? Bitte hilft mir jemand, vom Arzt bekommt man nix, da muß die kleine alleine durch :-( ich könnt hilfe brauchen
  • Anonym schreibt am 28.04.2012

    Also Ich möchte hier niemandem Angst machen aber Eltern können es auch bekommen und zwar richtig.
    Meine Sohn knapp ein Jahr hatte die Erkrankung schon in einer sehr schweren Verlaufsform (seine ganzen Beine waren mit Blasen überseht, Hände aufgeplatzt). Als es dem kleinen Racker dann endlich besser ging (nach 6 Tagen) Sah ich bei mir die erste Blase (Männlich, 27). Am nächsten Tag bin ich noch zur Arbeit bin aber nach 2 Std mit Schüttelfrost wieder nach Hause ins Bett. Habe im weiteren Tagesverlauf bis 39 Fieber gehabt. Nächster Tag Schüttelfrost weg, Fieber schwächer dafür starke Halsschmerzen und leichten Durchfall (Juhu). Vermehrte Blasenbildung an Hand und Fuss. Nächster Tag Fieber und Durchfall weg. Halsschmerzen um so stärker und einzelne Blasen am Fuss erschweren das Auftreten. Vermehrte Blasenbildung um den Mund, an den Ohren und in/an der Nase (mag jetzt wirklich nicht mehr vor die Tür gehen!!!). Heutiger Tag (also der 5 Tage).Halsschmerzen weg(endlich wieder richtig es Essen!Wenigstens was) Kann kaum noch auftreten. Füße und Hände kribbeln wie verrückt. Hatte es bis jetzt geschafft den Juckreiz zu unterdrücken aber langsam reichts. Ersten 3 Bläsen im Genitalbereich. Hoffe jetzt langsam wirklich das mal langsam Schluß damit ist...

    In den nächsten Tagen folgt hoffentlich der Abschlussfeldbericht auch mit Genesung.
  • Anonym schreibt am 13.12.2011

    ...
  • Anonym schreibt am 13.12.2011

    Auch ich kann definitv sagen, dass es nicht nur eine Kinderkrankheit ist. Seit heute ist es klar, ich (Mutter 31) habe die HMF-Krankheit. Meine Tochter allerdings hat sie nicht; noch nicht denke ich mal. Angefangen hatte es bei mir samstags mit recht hohen Fieber um die 39° - dann folgeten Halsschmerzen und SChluckbeschwerden...ich dachte an eine Angina.
    Als dann über Nacht von Montag auf Dienstag plötzlich schmerzhafte Rötungen/Pickel auftauchten war der erste KOmmentar des Arztes: sieht genau aus wie HMF.

    Ich habe an beiden Händen insgesammt so um die 30 Punkte, schmerzhaft, juckend und wirklich nervtötend...
    An den Füßen ist bis dato noch nichts aufgetreten, ebenso im Mund nicht; allerdings habe ich an der Lippe 2 recht große Blasen.

    Wie es weitergeht wird sich noch zeigen...zZ mache ich für die Hände Kamillenbäder und hüte mich meine Tochter anzustecken (anfassen, küssen, knuddeln
  • Anonym schreibt am 29.11.2011

    Ergänzung:
    es begann eigentlich schon Sonntag mit leichtem Fieber, gestern dann Halsschmerzen,,,
  • Anonym schreibt am 29.11.2011

    Erst ist meine Tochter erkrankt (2), bei der Kinderärztin hieß es, Herpesinfektion, Hand-Fuß-Mund würde sie ausschließen. Am WE erkrankte mein 5Monate alter Sohn daran, in Rettungsstelle und beim Kinderarzt hieß es \"Virusinfekt mit Ausschlag\", nicht einmal hieß es H-F-M, wir brauchten auch nicht ins Iso-Zimmer. Nun hab ich(36) seit heute diesen Ausschlag, es begann im Gesicht, heute morgen taten meine Hände(Flächen) und Fußsohlen weh und ich entdeckte diese roten Punkte. Meine Hausärztin sagte heute gleich \"ihr habt ja alle dasgleiche\". Soll mir Cetirizin einwerfen und Zink raufschmieren, es juckt fürchterlich und an den Händen und Füßen ist es ein Gefühl,als wenn ich viele kleine Schnitte hätte. Also nix da von wegen Kinderkrankheit...
  • Anonym schreibt am 10.10.2011

    Ergänzung: nach 14 Tagen sind die Bläschen abgeheilt, die alte Haut darüber hat sich als kreisrunde Stückchen abgehoben und ist abgefallen. Die darunter liegende neue Haut war anfangs noch sehr druckempfindlich. Ich würde sagen daß die Krankheit - bei unkompliziertem Verlauf - nach 2 1/2 Wochen überstanden ist.

    LG
    Alysohn.
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