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Kind mit der Hand-Mund-Fuß-Krankheit
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So behandeln Sie die Hand-Mund-Fuß-Krankheit bei Ihrem Kind

Hand-Mund-Fuß-Krankheit bei Kindern heilen

Diese in der Regel harmlos verlaufende Viruserkrankung tritt vor allem in den Sommer- und Herbstmonaten auf. Sie heilt von allein wieder ab, beeinträchtigt Ihr Kind jedoch durch schmerzhafte Bläschen im Mund. 

Expertenrat von 

An der Hand-Mund-Fuß-Krankheit erkranken hauptsächlich Kinder zwischen zwei und sechs Jahren. Bei mehr als der Hälfte der Infizierten dürfte die Erkrankung unbemerkt verlaufen. Erreger sind verschiedene Coxsackie- und Enteroviren.

Die Ansteckungsgefahr bei der Hand-Mund-Fuß-Krankheit

Die Hand-Mund-Fuß-Krankheit tritt wegen der hohen Ansteckungsgefahr häufig in Form kleiner „Epidemien“ in Krabbelgruppen und Kindergärten auf. Die Erreger werden von Mensch zu Mensch durch Kontakt- (Bläscheninhalt, Speichel und Stuhl sind infektiös) oder Tröpfcheninfektion übertragen. Die Dauer der Ansteckungsfähigkeit ist nicht genau bekannt. Bereits zwei bis drei Tage vor Ausbruch sowie während der Erkrankung (bis zur Abheilung der Bläschen) ist die Ansteckungsgefahr am höchsten. Die Inkubationszeit beträgt meist drei bis sechs Tage, kann aber auch länger dauern (14 bis maximal 35 Tage). Ihr Kind darf den Kindergarten wieder besuchen, sobald es fieberfrei und der Hautausschlag abgeklungen ist. Die Hand-Mund-Fuß-Krankheit hinterlässt nach durchgemachter Erkrankung eine lang anhaltende Immunität gegenüber dem auslösenden Erreger. Da die Erkrankung aber durch verschiedene Virentypen ausgelöst wird, kann Ihr Kind mehrmals daran erkranken. Eine Impfung dagegen gibt es nicht.

Daran erkennen Sie, dass Ihr Kind die Hand-Mund-Fuß-Krankheit hat

Die Erkrankung beginnt mit mäßigem bis hohem Fieber und einem roten, juckenden Hautausschlag im Gesicht im Bereich von Mund und Nase, zeitgleich mit oder gefolgt von Ausschlag an den Händen und Füßen (vor allem an den Handflächen und Fußsohlen). Der Ausschlag ist anfangs nur entzündlich rot verfärbt, geht dann aber in drei bis acht Millimeter große weißgraue Bläschen mit schmalem roten Rand über. Gleichzeitig bilden sich in der Mundhöhle Bläschen und kleine, schmierig belegte Geschwüre. Diese treten vor allem im Bereich der Zunge, des Gaumens sowie der Wangenschleimhaut auf und können so schmerzhaft sein, dass Ihr Kind das Essen und sogar Trinken verweigert. Die Bläschen heilen in der Regel nach acht bis zwölf Tagen ohne Krustenbildung ab. Bei der Hand-Mund-Fuß-Krankheit können zusätzlich Gliederschmerzen, Übelkeit und Halsweh auftreten.

Verwandte Erkrankung zur Hand-Mund-Fuß-Krankheit: Herpangina

Die Herpangina wird ebenfalls durch Coxsackie-Viren ausgelöst und beginnt plötzlich mit hohem Fieber. Betroffene Kinder fühlen sich abgeschlagen, haben Hals- und Kopfschmerzen sowie Schluckbeschwerden. Vor allem im Bereich des hinteren Gaumens treten kleine Bläschen auf, die zu schmerzhaften Geschwüren aufplatzen. Eventuell bestehen zusätzlich Bauchschmerzen und Erbrechen, jedoch kein Hautausschlag.

Mögliche Komplikationen bei der Hand-Mund-Fuß-Krankheit, die bei Kindern auftreten können

Die Hand-Mund-Fuß-Krankheit verläuft in unseren Breiten fast immer harmlos. Als äußerst seltene Komplikationen können eine Herzmuskel-, eine Lungen- oder eine Hirnhautentzündung auftreten.

So helfen Sie Ihrem Kind bei der Hand-Mund-Fuß-Krankheit

Sofern Ihr Kind hohes Fieber hat, können Sie dieses durch Wadenwickel oder homöopathische Mittel senken. Sollte das nicht ausreichen, geben Sie ein Fieber senkendes Mittel (z. B. Paracetamol oder Ibuprofen als Zäpfchen bzw. Saft, Dosierung nach Anweisung des Arztes oder nach Packungsbeilage). Sollte Ihr Kind stark unter Juckreiz leiden, helfen ihm die Tipps gegen Juckreiz auf Seite 4. Am meisten beeinträchtigt wird Ihr Kind wahrscheinlich von den schmerzhaften Veränderungen im Mund sein: Achten Sie darauf, dass Ihr Kind trotzdem genügend trinkt. Manchmal hilft es, wenn Sie ihm dazu einen Strohhalm geben. Bieten Sie Speisen und Getränke zimmerwarm oder leicht gekühlt an. Am ehesten „rutschen“ noch Eis, Brei, Pudding, Jogurt und Suppe. Verzichten Sie auf Saures (Obst, Säfte, rote Früchtetees). Geben Sie Ihrem Kind mehrmals täglich abgekühlten Ringelblumen- oder Kamillentee zum Trinken oder – für größere Kinder – zum Gurgeln. Salbeitee ist den Kleinen meistens zu bitter.

Achtung: Kamillentee verträgt sich nicht mit Natrium tetraboracicum oder Lachesis! Bewährt hat sich auch Wala Mundbalsam flüssig (anthroposophisches Arzneimittel, enthält 13,5 Prozent Alkohol), den Sie dreimal täglich (bei starken Schmerzen auch häufiger) mit der Pipette auf die befallenen Stellen auftropfen. Sie können alternativ ein Wattestäbchen mit dem Mundbalsam tränken und die Stellen damit betupfen.

Will Ihr Kind der Schmerzen wegen nicht essen, können Sie direkt vor dem Essen etwas Honig mit einem Wattestäbchen auf die Bläschen auftragen. Das wirkt kurzfristig schmerzlindernd, weil der Honig die Bläschen abdeckt. Reicht das nicht aus, können Sie ein Zahnungsgel auftragen, das ein Lokalanästhetikum enthält und die Schleimhaut etwas betäubt (z.B. Kamistad® Baby Zahnungsmassage-Gel).

Bezugsquelle: Homöopathische Mittel. Wala Mundbalsam flüssig erhalten Sie rezeptfrei in der Apotheke.

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Kommentare zu "So behandeln Sie die Hand-Mund-Fuß-Krankheit bei Ihrem Kind"

  • Lilly schreibt am 19.06.2016

    Unglaublich wie viele Erwachsene hier mit ähnlichen Symptomen geschrieben haben. Bei mir kam es gestern. Neben Halsschmerzen hatte ich plötzlich Fieber und starke Gliederschmerzen. Ich habe mich so zum Arzt geschleppt auch mit Hinweis auf HFMK in der Kita meiner Tochter. Aber grippaler Infekt War die Diagnose. Heute ist Fieber weg und dafür die ersten Bläschen und Rötungen an den Händen und Füßen. Die Hände jucken so fürchterlich. Füße und Hände spannen total. An Schlaf ist nicht zu denken.

    Ich wundere mich auch, dass diese Krankheit nicht meldepflichtig ist.

    Meine Tochter wurde übrigens schon 2x die Woche von der Kinderärztin wieder zur Kita geschickt. Ich vermute dass sie es in so abgeschwächter Form hat dass es die Ärztin trotz Hinweis nicht für voll nimmt. Da hat wohl meine Tochter ein besseres Immunsystem als ihre Mama.
  • Michelle schreibt am 14.06.2016

    Hallo das ist ja alles erschreckend was ich hier lese.
    Mein Kind (13 monate) hat es auch seit Freitag. Es hat Angefangen mit 38,8 fieber was aber recht schnell wieder runter ging.dann Samstag die ersten Flecken im Gesicht und an den Füßen. Sonntag war schon der ganze mundbereich Hände und Füße betroffen und ich habe auf dem Zahnfleisch weiße Punkte gesehen.er wollte kaum essen oder trinken. Die Nacht zum Montag war am schlimmsten.kaum ist er eingeschlafen war er auch wieder wach und hat geweint. Bin Montag morgen sofort zum Kinderarzt und natürlich hat er mhf diagnostiziert und mir Zinksalbe und eine salbe für den Mund aufgeschrieben. Naja die Zinksalbe bleibt vielleicht für eine Minute im Gesicht da hat er sie sich wieder weg geschmiert und bei der anderen schreit er total wenn ich in sein Mund will.
    Vielleicht hat ja jemand ein Tipp wie ich das unterstützen kann.
    Hoffentlich bekomme ich dem Blödsinn nicht auch noch.
  • Iris schreibt am 14.06.2016

    Mein Enkel (1) hat gerade diese Krankheit. Mich würde interessieren wie man es schafft , dass die Salbe auf der Haut bleibt. Der kleine reibt sie immerwieder ab. Über ein paar gute Tips wäre ich sehr dankbar.
  • Sabine schreibt am 07.01.2016

    Meine Tochter hatte es auch. Kleiebad von Töpfer(bekommt man in der Apotheke) hat hierbei wirklich sehr geholfen.
  • Anonym schreibt am 04.01.2016

    Mein Kleiner (10 Monate) hat sich Heiligabend angesteckt. Da hatte er Kontakt zu einem Kind, dessen Mutter sich ärgerte, dass ausgerechnet zu Weihnachten so ein hässlicher Ausschlag um den Mund ihres Kindes herum aufgetreten ist...

    5 Tage später fing mein Kleiner an zu fiebern (bis zu 39,5°C), war äußerst quengelig, appetitlos, wollte nur auf den Arm, bekam einen Hautausschlag im Windelbereich und auch um den Mund herum fing es leicht an. Der Kinderarzt im wohlverdienten Weihnachtsurlaub, also ab ins Krankenhaus. Da keine weiteren Symptome bis dahin aufgetreten waren, lautete die Diagnose "Windeldermatitis", eine Zinksalbe und ein Fiebersaft wurden verschrieben, um den Ausschlag am Mund sollte ich mich nicht weiter kümmern, es würde wohl am Wetter liegen... Jaja...

    Am nächsten Tag war das Fieber weg, dafür hatte sich der Ausschlag im Gesicht ausgebreitet - bis zur Stirn und den Ohren - auch auf den Handrücken, den Fingern (diese sahen fast aus wie Brandblasen), den Armen, den Beinen und Fußsohlen. Wir wieder ins Krankenhaus...

    Dort wurden auch Bläschen im Mund entdeckt...und die Diagnose auf HMF korrigiert. Mir wurde empfohlen, die Stellen mehrmals täglich mit schwarzem Tee abzutupfen.

    Die Silvestergäste mussten wir also kurzfristig ausladen, was sich im Nachhinein als goldrichtig erwiesen hat.

    Der Kleine war an Silvester wieder fast schon der Alte - von den roten Stellen mal abgesehen.

    Am 2. Januar hat es mich dann kalt erwischt (26 Jahre, weiblich). Nachts schon leichte Übelkeit und Unwohlsein, morgens mit starken Kopf- und Halsschmerzen, mäßig hohem Fieber (bis 38,7°C) und Schwindelgefühl aufgewacht. Dachte erst an eine Mandelentzündung, bis nachmittags dann Schüttelfrost und die ersten roten Flecken an der Hand dazukamen.

    Am nächsten Tag waren bis auf den Ausschlag zwar alle Symptome abgeklungen, jedoch breitete sich dieser weiter aus. Meine ganzen Handinnenflächen, Fußsohlen und die Kopfhaut sind betroffen. Neu kam auch der Juckreiz dazu. Und jede Berührung fühlte sich wie kleine Nadelstiche an - fast so, als ob die Hände und Füße "eingeschlafen" wären. Das geht jetzt schon seit 2 Tagen unverändert so weiter. Mal sehen wie lange noch...

    Meinen Vorsorgetermin beim Zahnarzt (eigentlich am 5.1.) habe ich vorsorglich verschoben, da ich die Viren nicht noch weitertragen möchte.

    Ich wünschte die Mutti wäre an Heiligabend mit der gleichen Einstellung an die Sache gegangen, denn später erzählte sie mir noch lustig, dass ihr Neffe ja auch die HMF-Krankheit hatte... das hätte mir diesen etwas unschönen Start ins neue Jahr erspart.
  • Sandra schreibt am 25.12.2015

    Hallo, ich (34) habe nun seit 3 Tagen auch diese juckenden, schmerzenden Flecken und Blasen an Händen, Füßen und im Mund. Wie lange hat es bei euch gedauert bis es deutlicher besser wurde?
  • Sabine schreibt am 24.12.2015

    Guten Tag, bin 70 Jahre und habe mich angesteckt, leide seit ein paar Tagen an der Mund Hand Fuß Erkrankung. Wie gefährlich und müsste ich mich ärztlich vorstellen, da ich herzmässig mit einer Aortenklappe versorgt wurde und immer gleich Antibiotika bekomme, wenn bakterielle Geschehnisse vorliegen. Hier handelt es sich ja um Viren. Wer hat Erfahrung, vielen Dank. Sabine
  • Anonymhoch10 schreibt am 16.12.2015

    Mein Sohn hat hfm aus dem Kindergarten mitgebracht, es hat bei ihm mit Durchfall angefangen, dann war das weg (Freitag das letzte mal) und Montag hatte er als er aus dem kindergarten kam plötzlich 4 rote pusteln und hohes Fieber, wir sind Dienstag gleich morgens zum Arzt, dieser hat aber nichts von hfm gesagt deswegen sind wir noch zu einem anderen der sofort sah das es hfm ist, er hat überall pusteln und rote flecken an den knien Ellenbogen, Händen Füßen im Mund im Gesicht...seit heute fühle ich mich echt miserabel, extreme Übelkeit, wie halb tot, Kopfschmerzen, juckende Füße und Hände aber bisher keine pusteln und kein Fieber. Mal sehen ob meine Tochter verschont bleibt...von wegen kinderkrankheit...
  • Sonja schreibt am 08.11.2015

    Hallo !

    Meine Tochter (2) hatte Sonntags kurz erhöhte Temperatur. Sie war aber dennoch putzmunter.
    Am Montag hatte sie rote Stellen um den Mund, 2 kleine Aphten im Rachen und 2 kleine rote Punkte an der rechten Hand.
    In der Kita wurde mir gesagt das ein Kind an HMF erkrankt sei.
    Ich bin gleich zum Kinderarzt und er diagnostizierte auch bei ihr die HMF Krankheit. Es wäre hilfreich gewesen mich darüber aufzuklären wie hochgradig ansteckend diese Krankheit ist.
    Ich lies dann vorsorglich meinenTochter für 1 Woche daheim, obwohl ich voll berufstätig bin.
    Ich achtete auf meine Händehygiene nach dem wickeln, gab ihr aber ein Gute Nacht Kuss oder kuschelte auch mit ihr.

    Am Donnerstag lag ich völlig geschwächt mit Fieber und Gliederschmerzen im Bett, Übelkeit und Erbrechen begleiteten mein Elend.
    Am Donnerstagabend ging es langsam aufwärts-fühlte mich besser.
    Am Freitag fühlte ich mich eigentlich gesund. Nur mein Hals kratzte ein wenig.
    Am Freitagabend fingen meine Hände an zu jucken.
    Als ich sie im Licht betrachtete erschrak ich.
    Meine Hände waren übersät mit kleinen roten Flecken und roten Knötchen.
    Ich schaute in meinen Hals und es haben sich vom oberen Gaumen bis in den Rachen kleine Bläschen gebildet, die am Samstag größer und auch wesentlich schmerzhafter wurden.
    Schlucken war nur sehr gut gekaut möglich. Am besten waren weiche Speisen.
    Meine Hände waren am Samstagabend mit Blasen übersät.
    Meine Fußsohlen bekamen rote Flecken und Blasen, sodass ich kaum gehen kann.
    Meine Hände kann ich vor Schmerzen und Spannung wegen der Blasen nur zu einer Kralle bilden. Eine Faust ist unmöglich.
    Mein Mann muss mir Flaschen öffnen, Schuhe binden oder den Reißverschluss schließen. Sogar eine Zahnpastatube bekomme ich nicht gedrückt.
    Heute am Sonntag bilden sich die Blasen an den Händen langsam zurück.
    Mir juckt aber heute die Kopfhaut.Sie ist übersät mit kleinen Bläschen.

    Ich werd noch wahnsinnig !!!!

    Es ist für mich so unvorstellbar schlimm abhängig zu sein.
    Ich hab mein Leben im Griff und dann kommt so eine Erkrankung, die nicht mal meldepflichtig in der Kita ist, und mein Leben steht völlig Kopf.

    Es ist längst überholt das es eine Kinderkrankheit ist und es sollten sich Mütter mit HMF erkrankten Kindern schämen ihr Kind weiterhin in die Kita zu bringen, denn es gibt auch Mütter wie mich, die daheim die HMF Hölle durchmachen und nicht mal mehr ihr Kind betreuen können.
    Mein Mann muss nun eine Krankmeldung einreichen um mir im Haushalt und der Kinderbetreuung zu helfen.

    Ich hoffe dieser Horror hat bald ein Ende !!
  • Lena schreibt am 29.12.2014

    Seit donnerstag ist diese lästige krankheit auch bei mir (26) ausgebrochen. Nach dem aufstehen merkte ich wie ich Halsweh bekam. Dazu kamen bald Gliederschmerzen und erschöpfung. Ich tippte erst auf eine Grippe. noch am selben Tag kamen die ersten Bläschen a d Händen dazu. Ich dachte, dass käme evtl vom berühren der Nadeln des Weihnachtsbaumes, aber obwohl ich ab sofort jede Berührung mit den Tannennadeln vermied, wurden die Flecken/Bläschen a d Händen mehr. Kurzzeitig fühlte es sich auch wie kleine splitter unter d haut an. Am abend des 1. tages hatte ich 38,9 fieber. zur nacht habe ich eine ibu 400 eingenommen. am nächsten morgen dann nur noch 37,1 fieber. Ab nachmittags dann kein fieber mehr. inzwischen (am 4.tag) kann ich meine Hände nicht mehr zu einer Faust bilden, so geschwollen sind sie. Es fühlt sich an, als hätte man gerade in ein Feld voller Brennesseln gefasst. Unter den Zehen fühlt es sich wie viele kleine Einschnitte an. Mund u Gesicht sind bisher verschont geblieben, aber die Halsweh u Schluckbeschwerden halten an. Säfte zu trinken oder würzige Sachen zu essen ist mit starkem Brennen im Hals verbunden. Als wohltuend empfinde ich warmen hals u rachen tee zu trinken. Ich vermeide nun direkten Kontakt (küssen, umarmen usw) zu anderen Personen, vermeide, dass jemand mein Geschirr, Besteck oder die selben Handtücher wie ich benutzt. Man muss eine Ansteckung ja nicht herausfordern, auch wenn der Krankheitsverlauf meistens harmlos ist.
    Ich habe keine Kinder, jedoch im Zuge der Weihnachtstage Kontakt zu meinen Nichten u Neffen (alle zwischen 2 u 7 Jahre alt) gehabt. Möglicherweise war das der Ansteckungsweg.
    Da mir die anderen beiträge hier geholfen haben, dachte ich mir, nutze ich die aufgrund der Krankheit schlaflose nacht ebenfalls für einen hoffentlich hilfreichen/informativen beitrag.
    Allen ebenfalls betroffenen wünsche ich schnelle u gute Besserung. Kopf hoch ;)
  • Jule schreibt am 08.11.2014

    Hallo zusammen,

    also ich hab seit gestern diese fiese "Kinderkrankheit". Ich habe heute das Gefühl wahnsinnig zu werden, überall juckt, sticht und brennt es. Mein Kind hatte es nur am Mund, bei mir hingegen sind Gesicht, Kopfhaut, Hände ganz schlimm und Genitalbereich betroffen. Das ist das Schlimmste, was ich seit Jahren hatte.

    Ich hoffe dieser Horror endet bald.

    Wann wird das denn weniger mit den Bläschen?
  • cari schreibt am 07.11.2014

    Meine Erfahrung mit der HFM Krankheit lautet wie folgt:
    Meine 2 jährige Tochter bekam freitags abends Fieber, in der schlaflosen Nacht war dann schon die erste Aphte an der Zunge sichtbar. Am nächsten Morgen schrie sie dann schon vor Schmerzen beim Frühstück auf! Von da an wurde es ziemlich schlimm... sie hat kaum gegessen und nur bedingt getrunken, an Schlaf war weder tags noch nachts zu denken. Auf Anweisung des Arztes wurde mit IBUsaft und Dentinox die Symptome behandelt, was es aber nur bedingt erleichterte. Hände und Füße blieben verschont, dafür aber rote Flecken am Po und Knie. Am 5. Tag wurde es schon viel besser und am 6. Tag beschwerte sie sich nicht mehr!

    Seit Dienstag hat es nun auch mich erwischt! Habe lediglich eine blase am Finger, das ist nicht weiter schlimm ABER mein Mund, sprich Zunge, Lippen und Schleimhäute ist einfach nur heftig, voll mit vielen kleinen blasen und gut gerötet! Es tut derbe weh sodass ich kaum essen oder trinken kann und ich fühle mich schlapp. Hatte allerdings zuvor keine Anzeichen wie Fieber oder Erkältungserscheinungen. Ich habe es immer noch und nach Besserung sieht es nicht aus. Bin einfach froh wenn es rum ist und dann hoffe ich das sich diese undankbare Krankheit erstmal von uns fern hält!!!
  • carolin schreibt am 06.11.2014

    Ich schreibe eigentlich nie ein Kommentar, aber hierzu muss ich. Bei uns ging es letzte Woche mittwoch los, mein sohn hatte seitdem mittagschlaf fieber was zum abend hin über 40 stieg, also sind wir zum notdienst. Der konnte ausser einer rachenrötung nichts feststellen und sagt wir sollen warten. Gemacht getan. Am nächsten tag 2 blasen an der rechten Hand 3 blasen an der linken hand, rote flecken an beiden Großzehen sowie rote blasen ca. 3 an der Unterlippe. Bis heute alles so gut wie vergessen.

    Dann bei mir weiblich und 29 Jahre alt ging es am sonntag mittag los, Schüttelfrost, enorme kopf- und Gliederschmerzen (selten so extrem) am abend 39 fieber, ich fühlte mich plötzlich todkrank. Am mo. Dann kein fieber, aber beginn blasenbildung am gaumen, auf der kopfhait in den händen, die nase ist von innen kaputt, und natürlich die füße. Aber das schlimmste für mich sind die hände. Sie brennen und stechen und beißen und jucken und schmerzen sooo elendig, was besonders am dienstag und in den nächten am schlimmsten war. Heute morgen ging dann nichts mehr. Ich war am ende, keinen schlaf, dann die irren schmerzen, also bin ich zum arzt. Der gab mir als infusion 250 mg cortison , und machte mir ein rezept mit demselben. Danach ein wenig Erleichterung. Heute abend jedoch leichtes erneutes aufflammen, ich hoffe es wird nicht wieder so krass wie gestern. .

    Soviel zum thema kinderkrankheit, also ich bin bedient...
  • nina schreibt am 22.10.2014

    Am Sonntag fing es bei meinem Sohn an hohes Fieber bis 40.. sonst nichts kein husten kein schnupfen.. am Montag rief mich der Kindergarten an hfm wäre ausgebrochen was mein Sohn hätte... Okay dachte ich mir.. am Dienstag Morgen dann der Schock: lauter blasen im Gesicht an den Händen und Füssen also ab zum Kinderarzt... Die bestätigte die Katastrophe.. am Dienstag Abend fing es dann bei mir an : schwerste gliederschmerzen kaum zu senkendes Fieber.. heute Mittwoch immernoch hohes Fieber schmerzen im ganzen Körper.. noch keine blasen sichtbar.. es bleibt spannend.. selten ging es mir so schlecht!!! Ich möchte jede wette abschließen jeder der sich infiziert hat wurde entweder gegen windpocken geimpft oder hatte sie niemals!!!! Die Natur findet ihren Weg!!!!
  • Sascha schreibt am 15.06.2014

    Ein langer Tag und eine so wie ich finde schreckliche Krankheit
    Ich hatte Spätschicht und während der Arbeit merkte ich bereits das mit meinen Füßen irgendetwas nicht stimmt
    Als ich zu hause ankam, merkte ich bereits das etwas im Anmarsch war, sprich Fieber und Schüttelfrost.
    An meinen Füßen war an den seitenflachen 5- 6 schon recht grosse blasen.
    Die Nacht war grauenvoll Schüttelfrost und fieber aber gering 38 vielleicht
    Am nächsten tag hatte ich so ziemlich alles was in dem Flyer unseres Kindergartens darin stand.
    Halsschmerzen, Schwindelgefühle, Übelkeit.
    Nun bekam ich auch die ersten Bläschen an den Händen
    Mein Hausarzt, ein guter der alten Garde, hat es auch direkt diagnostiziert. Und verschrieb mir "nur" eine salbe und gab mir einen Termin in der kommenden Woche zur Blutabnahme.
    Inzwischen habe ich so viele rote Flecken an den Händen, dass ich sie fast nimmer zahlen konnte.
    Meine Füße sind angeschwollen und ich habe dort so große Blasen das man kaum noch erkennen, wo die Zehen Zwischenräume sind.
    Ich kann kaum laufen und irgend etwas greifen.
    Es schmerzt extrem, wie Nadelkissen unter den Füßen.
    Ich bin selbst 40 Jahre und ich mache momentan alles dafür, das sich meine Tochter 3 mein Sohn 9 und meine Frau sich nicht anstecken......
    Das ist wirklich für die kleinen ein echter hammer

    Grüße an alle betroffenen
    Sascha
  • Twister schreibt am 26.11.2013

    Nur kurz zum Thema "Kinderkrankheit"...Bin 56 und WEIBLICH und mich
    hat es auch voll erwischt. Sehe aus, wie ein Streuselkuchen, juckende und nicht juckende, brennende und nicht brennende, rote und eklig gelbe Bläschen
    überall!!Aber nicht im Gesicht, nicht im Mund. Kann nur noch besser werden.
    Ach ja, Fieber habe ich ebenfalls nicht :)
  • Sascha schreibt am 06.11.2013

    hallo,

    ich habe leider auch diese "Kinder-Krankheit" obwohl ich 32 bin !!
    es fing alles mit fieber,glühendem kopf und schüttelfrost an.
    am nächsten morgen war der schüttelfrost weg, der heisse kopf etwas besser.
    zum abend hin ging´s mir wieder gut.
    am nächsten morgen schaute ich in meine handflächen und sah ein paar kleine rote punkte. nix bei gedacht. zum späten nachmittag waren beide hände voll,die arme leicht,das gesicht leicht und der mund stark befallen.
    ab zum arzt,er wusste nix,es gab antibiotika.
    nach zwei tagen war es immernoch so,dazu kamen starke schluckbeschwerden.musste beim arzt viel blut lassen.

    ende vom lied ist das ich die HAND,MUND,FUß krankheit hab.
    die armen kleinen,da die mit den schmerzen nicht umgehen können.
    gute besserung den armen betroffenen.
  • jemand schreibt am 05.02.2013

    Allgemein: Nun ja, diese Krankheitserreger verändern sich ja ständig weiter, passen sich an ihre Umwelt an (manche würden das als biologische Intelligenz bezeichnen - sie sichern ihr eigenes Überleben und machen uns dabei das Leben schwer). Man kann lesen, dass es bereits einige HFM-Epidemien gab, allerdings in medizinisch schlechter versorgten bzw. gebildeten Ländern mit höherer Bevölkerungsdichte. Wie immer hilft Isolation.

    Juckreiz: Gegen den Juckreiz kann ich Anaesthesulf empfehlen (ein Medikament, das gegen Windpocken verschrieben wird und unter anderem Zink enthält, aber auch Lauromacrogol). (Kortisonsalbe gegen Insektenstiche und Cetririzin habe ich leider nicht mehr, würde aber sicher auch helfen).

    Symptome: Ich habe seit 3 Tagen fette Halsschmerzen, wobei es heute schon wieder gut ist, mir war abwechselnd warm und kalt und heute morgen juckten mir plötzlich die Handflächen an den Daumen wie wild. Dieses Lauffeuer ging dann an der Außenseite der Oberschenkel bis zu den Fußsohlen, dann war es weg, dann bekam ich wieder dicke weiße Quaddeln auf rotem Grund an den Fußsohlen und an den Oberschenkeln zeigte sich ein roter Ausschlag, dessen Punkte man nicht deutlich voneinander unterscheiden kann.

    Verbreitung: Diese Krankheit scheint momentan im Kindergarten herum zu gehen, auch ich habe zwei kleine Kinder (1.5 und 4 Jahre alt) und diverse Kinder haben oder hatten in letzter Zeit Scharlach, einmal stand auch "Wir haben einen Fall von Ringelröteln" - ja, super Ringelröteln sind das!). Was dies nun wirklich war, ist unklar. Fakt ist, dass ein befreundetes Kind vor einiger Zeit einen roten Ausschlag um den Mund hatte (im Krankenhaus sagte man dazu unbekannte Virusinfektion, haha!, und im Wartezimmer saß er neben den ganzen anderen Kindern) und seitdem haben wir schon zwei Scharlachwellen oder was auch immer hinter uns. Der erste Scharlachfall stand kurz vor Weihnachten ausgeschrieben am Kindergarten. Dann bekam ich zu meinem Husten, den ich sowieso schon regelmäßig habe (Bronchitis und chronischer allergischer Schnupfen, den ich mit Kortison bekämpfen müsste) ganz plötzlich eine weitere Virusinfektion, die auch nicht erkannt wurde. Sie begann mit Fieber und Halsschmerzen und sehr starken Gliederschmerzen sowie Schwächegefühl und Schüttelfrost. Ich nahm zwei verschiedene Antibiotika, die erst gar nicht so richtig anschlagen wollten. Auch dann hat es noch längere Zeit gedauert, bis alle Symptome abgeklungen waren. Zwischenzeitlich hatte meine Kleine (1.5) dann mal Fieber ohne weitere Symptome und um Neujahr bekam meinen 4-jährige plötzlich Scharlach (mit weißem Zungenbelag, Himbeerzunge, stecknadelkopfgroßen roten Pünktchen, Fieber etc.). Jetzt, 4 Wochen später, hat sie es wieder, die Kinderärztin hat Streptokokken A nachgewiesen. Aber was habe ich?

    Konsequenz: Mein Mann macht jetzt erstmal Krankenpflegeurlaub, damit er die Krankheit, auch wenn er nichts hat, nicht zufällig weiter verbreitet. Man muss nämlich bedenken, dass "gesunde" die Erreger durchaus in sich tragen und verbreiten können. Die Kleine wird auf Streptokokken A untersucht, auch wenn sie unauffällig ist (es kann sein, dass sie Halsschmerzen hat, denn sie isst seit einigen Tagen abends nichts mehr und weigert sich zu schlafen und ist allgemein manchmal unausstehlich wütend). Die ältere Tochter holt mein Mann direkt wieder vom Kindergarten ab und sie bleibt zu Hause, auch wenn sie mit Scharlach längst nicht mehr ansteckend ist. Schließlich kann sie sich ja jetzt bei mir eine neue tolle Krankheit holen. Im Kindergarten habe ich angerufen und berichtet, damit sie die Hygienemaßnahmen verstärken (noch ein Freund meiner Tochter muss jetzt wegen Scharlach zu Hause bleiben) und an die Eltern appellieren, ihre kranken Kinder nicht hinzubringen. Aber wenn nicht mal die Ärzte diese Krankheiten wirklich unterscheiden können, wer kann uns dann noch helfen, wenn nicht wir selbst durch unsere Wachsamkeit?

    Also, haltet die Augen offen! ;) Mein Fazit ist, dass die Ärzte diese Krankheiten meist nicht korrekt diagnostizieren und sich auch um die Berichte der Eltern nicht angemessen kümmern (wenn ich sage, dass ich Halsschmerzen, meine Kleine Fieber und die Große Scharlach haben, dann wird dem nicht weiter nachgegangen, zumindest bei der Kleinen, es erfolgt kein Test, um die Krankheiten zu entziffern). Und so verbreiten sie sich immer weiter... Also ich bleibe jetzt noch mehr zu Hause als vorher!
  • anonym schreibt am 31.01.2013

    Wir wohnen seit 1/12 Jahren in Peking und unsere 4-jährige Tochter ist nun an HFM erkrankt. Sie hatte jedoch kein Fieber, lediglich Blasen am und im Mund, Ausschlag an Händen und Füßen sowie Halsweh. Wenn mich eine erfahrene Mutter nicht aufgekärt hätte, wäre meine erste Vermutung eine Allergie gewesen. Habe auch erfahren, dass es häufig zu dieser Infektion kommt, wenn das Abwehrsystem geschwächt ist. Es muss also nicht jeder, der Kontakt hatte, erkranken. Ich hoffe, der Rest der Familie bleibt gesund :-)
  • Denise schreibt am 17.12.2012

    in der schule meines sohnes sind schon einige fälle von mhf bekannt, auch in dessen klasse! nun hat er ein paar wenige rote pünktchen um den mund, sonst aber gar keine symptome. kann das sein? ohne fieber usw???
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