„Hat meine Tochter eine Rechenschwäche?“

von Anonym

Liebe Frau Reimann-Höhn,
meine Tochter ist sieben Jahre alt und geht in die zweite Klasse. Bei den Mathe-Hausaufgaben haben wir zunehmend Probleme. Liza weigert sich immer öfter, die Aufgaben rasch zu erledigen. Auch rechnet sie noch manchmal mit den Fingern, sodass die Aufgaben sehr lange dauern. Ich befürchte, dass meine Tochter eine Rechenschwäche hat, die von der Lehrerin übersehen wird. Was kann ich tun, um meinem Kind zu helfen?

Antwort von: Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn

Liebe Leserin,
dass ein Kind in der zweiten Klasse noch ab und zu mit den Fingern rechnet, ist allein noch kein Grund, auf eine Rechenschwäche oder Dyskalkulie zuschließen. In Zusammenhang mit dem Vermeidungsverhalten bei den Hausaufgaben ist Ihre Sorge allerdings durchaus berechtigt. Darauf sollten Sie die Lehrerin unbedingt ansprechen, denn es gibt ganz bestimmt einen Grund, warum Ihrer Tochter das Rechnen keinen Spaß macht. Neben einer Rechenschwäche kann das aber auch andere Ursachen haben. Um ganz sicherzugehen, können Sie Ihr Kind zu einem Dyskalkulie-Test (zum Beispiel der HRT oder der DEMAT) anmelden oder anregen, dass dieser Test in der Schule durchgeführt wird. Kostenfrei werden diese Tests in Erziehungsberatungsstellen gemacht, wenn der begründete Verdacht auf eine Rechenschwäche und eine damit einhergehende Belastung für das Kind besteht. Auch Lerntherapeuten bieten die Testung an; hier entstehen jedoch Kosten. Sollte sich Ihr Verdacht bestätigen, benötigt Ihre Tochter eine qualifizierte Förderung, um die Grundlagen des Rechnens sicher zu erlernen. Die Art der Förderung sollten Sie dann mit der Lehrerin absprechen.

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