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Elternbrief


E-Mail Newsletter 27-01-2009
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

wir alle wissen, wie wichtig eine gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse während des Wachstums ist. Und gerade jetzt im Winter, wo die Abwehrkräfte auch wirklich jedes Vitamin brauchen können, um den bösen Schnupfenviren Paroli zu bieten, bemühen wir uns besonders um einen ausgewogenen Speiseplan.

Wir würden mit Freuden die oberleckersten Vollwertgerichte mit Biogemüse kochen, wenn die lieben Kleinen davon wenigstens eine kleine Portion essen würden! Meine beiden verhalten sich leider ganz kindertypisch und finden Tiefkühlpizza auch viel leckerer als mühsam kleingeschnippeltes Gemüse im Risotto "Marke Eigenbau".

Obwohl, bei Martin, der nun ja immerhin schon neun Jahre alt ist, haben meine Bemühungen immer öfter Erfolg. Auch wenn Hanna noch oft rumzickt (sie weiß meist schon vorher, dass "das da" unter keinen Umständen schmecken kann!), probiert er beherzt auch Neues und findet es - nicht immer, aber immer öfter - sogar genießbar.

Wenn Sie bei Ihrem Kind gerade beim Gemüse noch öfter tricksen müssen, will ich Sie heute mit ein paar Anregungen versorgen...


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Essen ohne Stress: Wie Ihr Kind mit Spaß und ganz von selbst richtig essen lernt
 

Was tun, wenn Erbsen zum Wurfgeschoss werden oder eifrige kleine Baumeister den Teller Kartoffelbrei mit Soße in etwas verwandeln, das wie die Bewässerungsanlage eines Reisfeldes aussieht?
Wenn jedes Gemüsewürfelchen aus der neuen Auflaufkreation sorgsam aussortiert und am Tellerrand aufgetürmt wird?
Sicher haben Sie sich die ein oder andere Frage schon einmal gestellt. Antworten darauf und auf viele andere Fragen speziell zum Thema gesunde Ernährung für fitte Kinder bis zu 6 Jahren gebe ich Ihnen in meinem Ratgeber: So isst Ihr Kind richtig. Sie finden dort Informationen und Tipps zu den Ernährungsbedürfnissen der verschiedenen Kinder-Altersgruppen sowie alltagstaugliche (!) Sofort-Tipps zu Problemen wie Essensverweigerung, heikle Esser oder inakzeptable Tischmanieren.
Sie erhalten diesen Ratgeber exklusiv bei Gesundheit & Erziehung für mein Kind als Geschenk, wenn Sie jetzt eine Gratisausgabe meines monatlichen Eltern-Beratungsdienstes testen.

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Zu allererst: Dass Kinder überhaupt kein Obst und Gemüse mögen, ist eine absolute Rarität! Wenn Ihr Kind eben bloß drei oder vier Sorten Obst oder Gemüse mag, bringen Sie die einfach häufiger auf den Tisch. Wichtiger als die große Vielfalt ist bei Kindern die Tatsache, dass sie überhaupt Obst und Gemüse essen.

Und wenn Ihr Kind bestimmte Obst- und Gemüsesorten anfangs ablehnt, sollten Sie nicht gleich aufgeben. Erst nach zehn bis elf Versuchen lässt sich sagen, ob es diese tatsächlich nicht mag. Ganz wichtig: Animieren Sie Ihr Kind zum Probieren, aber zwingen Sie es nicht dazu!

Und hier nun die 10 besten Tipps:
1. Kommen Sie Ihrem Kind nicht mit "Gemüse ist gesund". Essen Sie selbst viel Obst und Gemüse und das mit sichtlichem Appetit, denn das Vorbild der Eltern ist nicht zu unterschätzen. Predigten, wie "gesund" dieses oder jenes ist, können Sie sich hingegen sparen. Die stören Ihr Kind nur beim "Lernen durch Beobachtung", und Sie vermiesen ihm im schlimmsten Fall damit das Gemüse.

2. Nehmen Sie Gemüsesorten mit wenig Eigengeschmack und bereiten Sie daraus Suppen und Soßen (am besten zu Nudeln oder Kartoffelbrei) zu. Hierfür geeignet sind z. B. Zucchini, Maiskörner, Kürbis oder Karotten. Und Tomatensoße ist ja ohnehin meist beliebt!

3. Vermeiden Sie "Durcheinander" auf dem Teller. Gerichte, in denen alles zusammen gekocht und serviert wird, sind bei Kindern häufig unbeliebt. Oft mögen Kinder lieber Gemüse pur als eigens Häufchen auf dem Teller. Dann sollten es natürlich eher süßliche Gemüsesorten wie Möhren, Maiskörner oder Kürbis sein oder die lustig kullernden Erbsen.

4. Wenn Ihr Kind genügend Backenzähne hat und schon ganz gut kauen kann, sollten Sie es unbedingt einmal mit rohem Gemüse versuchen! Das essen Kinder nachweislich am liebsten. Lassen Sie Ihr Kind vom Schneidbrett naschen, wenn Sie kleingeschnittenes küchenfertiges Gemüse haben (am besten zusätzlich etwas jammern, dass es dann zum Kochen nicht mehr reicht!). Auf diese Art und Weise essen meine beiden Kinder gerne Karotten, Paprikaschoten, Gurken und Kohlrabi.

5. Servieren Sie Gemüsesticks mit Quark- oder Joghurtdip. Aufs Eintunken sind die meisten Kinder ganz wild, da wird das Gemüse vielleicht in Kauf genommen (kleine Schlaumeier schlecken allerdings das Gemüse nur ab und tunken es dann wieder ein...). Unsere Lieblings-Joghurtsoße: 500 g Naturjoghurt mit wenig Salz, Pfeffer und Zucker würzen, Saft einer halben Zitrone dazu und eine Packung 8-Kräuter-Mischung (tiefgekühlt) unterrühren.

6. Kochen Sie Gemüsegerichte, in denen auch Obst vorkommt, z. B. etwas "chinesisch" Inspiriertes mit Erbsen, Ananasstücken (aus der Dose, sonst gibt es schnell einen wunden Po!) und Bananenscheiben. Oder geben Sie Äpfel, Weintrauben (bzw. Rosinen) oder Mandarinenstückchen dazu.

7. Rohes Gemüse ist kurz vor dem Essen am ehesten begehrt, weil Ihr Kind dann sicher schon hungrig ist und Hunger ist ja bekanntlich der beste Koch. Geben Sie ihm ein Stück Karotte in die Hand (möglichst kleine, dünne Frühkarotten nehmen, die sind schön süß!). Oder stellen Sie ihm ein Schüsselchen mit einigen Gemüsewürfeln auf einen kleinen Tisch (z. B. umgedrehte Plastikbox) in der Küche, sodass es mit seinem Teddy oder der Puppe schon mal essen kann.

8. Gemüse wird auch interessant, wenn es im eigenen Garten oder auf dem Balkon wächst. Pflanzen Sie doch eine Kirschtomate an, die Früchte sind für Kleinkinder gerade mundgerecht. Ihr Kind kann die Pflanze auch täglich gießen, sodass es auf die Früchte sicher stolz sein wird! Achten Sie nur darauf, dass Ihr Kind keine grünen Pflanzenteile bzw. unreife Früchte isst, da diese schwach giftig sind!

9. Bereiten Sie immer wieder Gemüsegerichte zu, denn Kinder müssen Speisen sehr häufig probieren, bevor sie sich an den Geschmack gewöhnen. Und wenn Sie als Eltern häufig Gemüse essen, wird sich auch Ihr Kind sicher irgendwann dran wagen!

10. Wenn alles nichts nützt, sollte Ihr Kind auf alle Fälle mehr Obst essen. Sofern es nicht zu einem wunden Po neigt, können Sie ihm zusätzlich auch verdünnten Apfel- oder Traubensaft zu trinken anbieten.

Was Sie tun können, falls Ihr Kind ein besonders schwerer Fall ist und auch kein Obst mag, verrate ich Ihnen im nächsten Elternbrief am Freitag.



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Sind Sie auch unzufrieden mit der Schule Ihres Kindes und denken über einen Wechsel an die Privatschule nach? Zahlreiche neue Privatschulen wurden in den letzten Jahren und Monaten neu gegründet. Kein Wunder, dass Eltern bei der großen Auswahl und unterschiedlichen Schulformen, die Entscheidung schwer fällt. Und nicht alle Konzepte sind auch langfristig erfolgreich. Eine intensive Vorbereitung ist daher wichtig.
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Teig gerührt wird bei uns nicht etwa samstags, um am Sonntag einen Kuchen zu haben. Nein, bei uns ist das eine der beliebtesten Sonntagsbeschäftigungen. Es geht dabei nämlich gar nicht um das fertige Endprodukt, sondern um den Teig an sich...

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Können Sie Ihrem Kind im Notfall Erste Hilfe leisten?
 

Natürlich wollen Sie - wie alle Eltern - Ihr Kind vor Unfällen und Verletzungen möglichst bewahren.
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Weil ich heute schon so auf dem Gemüse "herumreite", will ich Ihnen auch noch ein passendes Spiel vorstellen. Das Spiel "5 am Tag" motiviert Kinder ab fünf Jahren, verschiedene Obst- und Gemüsearten spielerisch kennen zu lernen (zu beziehen über www.aid-medienshop.de, Bestellnummer 3793; Preis: 2 Euro + 3 Euro Versandkosten).

Das "5 am Tag"-Spiel bietet mit dem Spielplan und dem beiliegenden Ausschneidebogen fünf verschiedene Spielvarianten, darunter Ratespaß, ein Würfelspiel, ein Memory und Bastelideen. Für jede Spielvariante sind unterschiedliche Schwierigkeitsstufen möglich. So wetteifern im Würfelspiel die Mitspieler um Gemüse- und Obstkärtchen. Während jüngere Mitspieler die etwa 30 Sorten nur benennen, müssen die Acht- bis Zehnjährigen zusätzlich knifflige Fragen beantworten. Alles dreht sich um Gemüse und Obst und wie Sie und Ihr Kind fünf Portionen davon im Alltag unterbringen können.



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Essprobleme bei Kindern treten bei 15 bis 20 Prozent auf. In den meisten Fällen gibt es keine gesundheitlichen Gründe dafür. Wie reagieren Sie als Eltern richtig, wenn Ihr Kind das Essen verweigert oder ausschließlich Babykekse isst?

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Hallo,
Mein Sohn ist zwei Jahre alt und eigentlich eine Wasserratte, wenn es um Pfützen, Gartenschlauch, Ostsee usw. geht. Seit etwa zwei Wochen habe ich das Problem, dass er sich nicht mehr baden lässt. Er schreit das ganze Haus zusammen, wenn er hört, dass er baden soll, und weigert sich, in die Badewanne zu steigen. Ich vermute, dass es am Haarewaschen liegt, was er überhaupt nicht mag, was aber nicht immer zu vermeiden ist. Ich weiß nicht, ob ich ihn zwingen soll zu baden oder einfach abwarten soll.
Vielen Dank für eure Antworten!

Antwort von Frau Schmelz


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Wohnen Sie gesund?
 

Ihre kleine Tochter hat dauernd Husten und Schnupfen. Könnte es an der Wohnung liegen?
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Auch im Kindermund geht es heute teilweise ums Essen - aber lesen Sie selbst!

Das Schälen vergessen
Eik, mein Enkelsohn (fast 4 Jahre alt), schaute mit seiner Mama das Kinderbuch "Der Mensch" an, wo man sich durch Aufklappen von Fensterchen auch ein Bild von Muskeln, Knochen und inneren Organen machen kann. Sein Interesse lenkte sich auf die Frau. Er klappte den Bauch auf und erblickte Gebärmutter und Eierstöcke: "Mama, was hat die da?" Meine Tochter versuchte es einfach und kindgerecht zu erklären. Daraufhin betrachtete er das Bild nachdenklich und fragte dann: "Warum hat denn die Frau die Eier mit Schale gegessen?" (von Petra)

Rasantes Spielzeug
Kurz vor Weihnachten ging es natürlich auch in unserem Familienkreis um Geschenke. Nachdem mein Cousin Christof (11 Jahre) äußerte, dass er sich den neuen Jeep von LEGO Technik wünsche und diesen auch beschrieb, sagte unser Sohn Sven (3 Jahre), der mit großen Ohren gespannt zuhörte, darauf zu mir: "Du, Papi, zu Weihnachten wünsche ich mir auch so ein LEGO Hektik." (von Carsten Konering aus Waldmünchen)

Alles Theater!
Pia (3 Jahre) sitzt im Weihnachtsgottesdienst und freut sich schon auf das Krippenspiel. Eine Frau in einem weiten Mantel kommt und setzt sich ein paar Plätze entfernt hin. Pia lehnt sich vor und fragt laut: "Spielst du heute einen Hirten?" (von Judith Blomberg)

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
Wenn Sie auch einen netten Spruch Ihres Kindes auf Lager haben, senden Sie ihn bitte an gesundheit.erziehung@onlinehome.de. Dann können wir im Newsletter alle darüber schmunzeln!





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Neu und kostenlos: Wertvolle Lerntipps für Eltern von Grundschulkindern
 

Unser neuer E-Mail-Newsletter "Lernen und Fördern - kompakt" ist da. In diesem Newsletter erhalten alle Eltern von Grundschulkindern nützliche Tipps zu den Themen Lernen & Schule geben. Zukünftig lesen Sie darin zweimal pro Woche
- praktische Lerntipps für das Üben zu Hause,
- Tipps zur richtigen Rechtschreibung und zum leichten Lesenlernen,
- neue Lernkonzepte und Lernmethoden für Ihr Kind,
- Informationen, wie der Übertritt von der Grundschule aufs Gymnasium oder die Realschule klappt,
- Fördertipps, wie Sie die Talente Ihres Kindes sinnvoll fördern und Lernfortschritte richtig kontrollieren können,
- den "Lerntipp der Woche" mit Informationen zu den besten Büchern, Lernspielen und Internetseiten für Kinder,
- Motivationstipps gegen Hausaufgaben-Frust sowie
- aktuelle Meldungen zu wichtigen Änderungen im Schulsystem.
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Herzlichst

Ihre


Dr. med Andrea Schmelz

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wertvollen Broschüren:

1. Die homöopathische Hausapotheke für Kinder

2. Die kleine Erziehungs-Notfall-Fibel

3. Schnelldiagnosen bei Kinderbeschwerden

4. So isst Ihr Kind richtig

 


Wir empfehlen Ihnen diese Woche
 

1. So drücken Sie Schmerzen und Beschwerden Ihres Kindes einfach weg


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