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Elternbrief


E-Mail Newsletter 18-02-2009
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

in sieben Tagen ist der Fasching, wie wir in Bayern sagen, schon wieder vorbei. Doch die Tage der ganz großen Karnevalsumzüge kommen erst noch und auch der eine oder andere Kinderfasching wird sicher noch gefeiert. Da dürfen unsere Kinder so richtig ihren Spaß haben! Sich verkleiden und einmal jemand anderes sein ist für die Kleinen ja das Größte!

Auch auf die Gefahr hin, dass Sie mich für einen Spielverderber (das bin ich nicht!) oder Faschingsmuffel (ich gestehe, ich bin einer!) halten, will ich Ihnen heute ein paar Gesundheits- und Sicherheitstipps rund um die Verkleidung und das bunte Faschingstreiben geben.


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Ob Cowboy, Prinzessin oder Indianer, beim Karneval, Fasching oder bei der Fasnacht ist die Freude der Kleinen ganz groß. Wenn dann noch Bonbons und Schokolade von den Umzugswagen herunterprasseln, ist schnell jede Vorsicht vergessen. Damit es dann nicht zu Unfällen kommt, sollten Sie als Eltern ein paar Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Sie können durch die Auswahl des Kostüms und durch ein waches Auge beim Wagenumzug so manchen Unfall verhindern.

Die Bundesarbeitgemeinschaft "Mehr Sicherheit für Kinder" (BAG) in Bonn rät beispielsweise dazu, die Verkleidung so auszuwählen, dass Ihr Kind damit nicht stolpert oder mitgerissen werden kann. Grundsätzlich gilt, dass Kinder keine herunterhängenden Kordeln tragen sollten. Sie könnten mit der Kordel hängen bleiben, z. B. wenn diese in einer Ritze eingeklemmt wird. Bei Ketten oder Schnüren besteht zudem immer eine Strangulationsgefahr. Am besten sind einteilige Anzüge wie zum Beispiel Teddy-Bärchen, die darüber hinaus noch warm halten.

Auch spitze Gegenstände sind für Kinder ungeeignet. So empfiehlt sich eher ein Sheriffstern aus Plastik oder einer zum Annähen. Auch das Krönchen der Prinzessin sollte keine Spitzen aufweisen und fest am Kopf sitzen. Möchte Ihr Sohn unbedingt eine Spielzeugpistole oder Indianerwaffe haben, sollten Sie unbedingt auf stumpfe Gummi-Attrappen achten.

Damit sich die Kleinen nicht an der Spielzeugmunition verbrennen können, gehören die Knaller auf keinen Fall in die Hosentasche des Kindes. Dort könnten sie sich entzünden. Beugen Sie Verbrennungen auch durch die Wahl des richten Materials vor. So sind Kostüme aus Kunstfasern schneller entflammbar als solche aus Baumwolle.

Wichtig für sicheren Spaß beim Wagenumzug ist eine Portion Aufmerksamkeit. Es gilt vor allem: Achtung vor den vorbeifahrenden Wagen! Bei den Umzügen sollten Sie die großen Wagen immer im Blick haben und Ihr Kind vom Straßenrand fernhalten. Ein kleineres Kind nehmen Sie am besten an die Hand. Ältere Kinder können schon auf die Gefahr aufmerksam gemacht werden, brauchen aber dennoch Ihre Achtsamkeit. Die Devise "Augen auf" gilt auch für Wurfmaterial mit scharfen Kanten wie Schokoladentafeln. Durch derartige "Geschosse" sind schon viele Karnevalsnarren zu Schaden gekommen.

Bei Veranstaltungen mit viel Gedränge ist besondere Vorsicht geboten. Versuchen Sie sich in die Lage Ihres Kindes zu versetzen. Da ist eine Ansammlung von viel größeren Menschen schnell beängstigend und lässt es unvorhersehbar reagieren. Bleiben Sie immer in unmittelbarer Nähe Ihres Kindes. Sollten die Menschenmassen jedoch zu dicht sein, sind kleine Kinder auf dem Arm oder auf der Schulter am besten aufgehoben. (Quelle: BAG)



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Auch wenn es bis Ostern noch ein Weilchen dauert: Fröhliches Suchen gehört in den meisten Familien das ganze Jahr über zum Alltag dazu! "Mama, hast du meinen Knetgummiball gesehen?" oder "Mama, weißt du, wo der Lesezettel liegt, den ich morgen in der Schule brauche?" sind so ganz typische Beispiele. Obwohl wir Mütter die gesuchten Sachen gar nicht verlegt haben, sind wir doch diejenigen, die am ehesten wissen, wo sie sich herumtreiben.

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Kinder schminken und verkleiden sich gern. In der närrischen Jahreszeit hat Karnevalsschminke Hochkonjunktur. Doch sind diese Produkte auch unschädlich für ihre empfindliche Gesichtshaut?

Vor allem Kinder, aber auch etliche Erwachsene, reagierten empfindlich auf Karnevalsschminke. Seit 1999 wird in Deutschland eine EU-Richtlinie umgesetzt: Danach müssen alle Inhaltsstoffe von Kosmetika auf der Verpackung gekennzeichnet sein. Sie können also schon im Vorfeld darauf achten, ob Allergie auslösende Inhaltsstoffe enthalten sind - sofern Sie wissen, worauf Ihr Kind allergisch ist.

Wer auf Nummer sicher gehen will, kann auch selbst einen Hauttest durchführen: An einer Stelle im Gesicht oder noch besser auf der Innenseite des Oberarms die Schminke testen. Treten innerhalb von zwei Tagen Rötungen oder Juckreiz auf, sollte auf das Produkt verzichtet werden. Das gilt vor allem für die Produkte, die aus dem letzten Jahr übrig sind. Langes Lagern tut der Schminke nicht gut.

Kühl gelagerte Schminkstifte halten sich in der Regel problemlos, doch bei Schminke aus Tube oder Tiegel sollten Sie aufpassen: Nicht selten zersetzen sich die Produkte vom Vorjahr oder es nisten sich Bakterien und andere Krankheitserreger ein. Spätestens, wenn sich Wasser oder Öl absetzen, wenn die Schminke körnig wird oder einen komischen (z. B. muffigen oder ranzigen) Geruch hat, sollten Sie sie wegwerfen!

Karnevalsschminke ist grundsätzlich nicht schädlicher als normales Make-up: Bei einer Untersuchung der Inhaltsstoffe durch Stiftung Warentest im Jahr 2005 wurden bei keinem Produkt die gesetzlichen Höchstwerte überschritten. Gesundheitliche Bedenken gibt es also keine.

Damit das bunte Treiben für die kleinen Jecken nicht auf Kosten der Gesundheit geht, ist es wichtig, vor dem Auftragen der Schminke die Haut mit einer fetthaltigen Kindercreme vorzubereiten. Ein Nachteil: Wasserlösliche Schminken haften schlechter auf dem fettigen Untergrund, lassen sich aber leichter entfernen und sind atmungsaktiver als fettlösliche - das lästige Jucken fällt dadurch weg.

Wasserlösliche Schminke erkennt man daran, dass sie immer im nassen Verfahren mit Pinsel oder Schwämmchen aufgetragen werden muss. Bei Produkten auf Fettbasis stammen etwa zehn Prozent des Fetts aus Erdölprodukten.

Achtung: Bei Allergikern kann auch gewissenhaftes dickes Eincremen vor dem Schminken nicht vor allergischen Reaktionen schützen, da die Inhaltsstoffe dennoch mit der Haut und ihrem Immunsystem nach kurzer Zeit in Kontakt kommen. Wichtig: Bei empfindlicher Haut auf phosphoreszierende Farben verzichten! Glitter immer nur gebunden als Gel oder Creme auftragen. Nie pur - ohne schützende Schminkeschicht - auf die Haut pudern.

Besonders empfindlich ist die Haut rund um die Augen und die feine Haut der Lider. Hier können Faschingsfarben schnell zu Reizungen und Rötungen führen. Am besten verzichten Sie hier auf Schminke. Das hat zudem den Vorteil, dass sich Ihr Kind die Schminke nicht aus Versehen ins Auge reiben kann, wodurch es zu Bindehautreizungen kommen kann.

Noch ein Tipp zum Abschminken: Bitte nicht rubbeln oder aggressive Mittel verwenden. Wasserlösliche Farben lassen sich leicht mit Wasser und milder Seife oder einer Waschlotion entfernen. Schminke auf Fettbasis bekommen Sie mit fetthaltiger Creme, aber auch mit jedem Salatöl weg.

Bitte bedenken Sie, dass nicht nur die Schminke Farbstoffe enthält. Karnevalsverkleidungen sind meist mit Dispersionsfarbe eingefärbt. Und da es sich gerade bei günstigen Kinderkostümen in der Regel nicht um hochwertige Qualität handelt, sind die Farben meist nicht fixiert. Trägt Ihr Kind so ein Kostüm direkt auf der Haut, können sich diese Farben lösen. Dispersionsfarben stehen zum einen im Verdacht, krebserregend zu sein, und zum anderen können auch sie Allergien auslösen. Ihr Kind sollte daher immer eine dünne Schicht Kleidung (z. B. Rolli, Strumpfhose) unter seiner Verkleidung tragen. (Quellen: Deutsches Grünes Kreuz e.V., Stiftung Warentest)



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Hallo,
unsere Tochter (3 Jahre) hat sehr große Mandeln, die sich in der Mitte fast berühren, und auch Polypen. Wir waren bereits beim HNO-Arzt, und der hat uns empfohlen, erst die Polypen zu entfernen, damit sie besser durch die Nase atmen kann. Er hofft, dass die Mandeln etwas abschwellen, wenn sie dann wieder durch die Nase atmen kann. Wir hatten schon vor kurzem einen OP-Termin, den wir aber wegen einer akuten eitrigen Mandelentzündung, die von der Kinderärztin antibiotisch behandelt wurde, absagen mussten. Unsere Tochter schläft nachts gut, ist tagsüber auch sehr aktiv, schnarcht aber. Atemaussetzer sind uns nicht aufgefallen, sie hat im Schlaf aber schon immer ein bisschen "geröchelt".
Gibt es irgendein Mittel, womit sich die Mandeln und die Polypen verkleinern lassen (pflanzlich, Heilpraktiker)? Wie ist eure Meinung, was würdet ihr uns raten? Wenn es keine Alternative zur Operation gibt, worauf sollten wir dann achten?
Vielen Dank

Antwort von Frau Schmelz


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Ihre kleine Tochter hat dauernd Husten und Schnupfen. Könnte es an der Wohnung liegen?
Welcher Bodenbelag ist für Krabbelkinder am gesündesten?
In der Zimmerecke "blüht" ein Schimmelpilz. Wie wird man den wieder los?
Wie vermeiden Sie Elektrosmog?
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Gibt es wirklich Zimmerpflanzen, die Schadstoffe abbauen können?
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So, genug der Warnungen und Sicherheitstipps! Jetzt kommt wieder das Beste des ganzen Newsletters (für viele Leser/innen und für mich sowieso).

Samstagsfrust
Alina (3 1/2 Jahre) sitzt mit uns am Samstagmorgen beim Frühstücken. Sie fragt: "Gehe ich heute in den Kindi?" Darauf ich: "Nein, heute ist doch Samstag." "Oh Mann, was soll dann hier machen?", war ihre trockene Frage darauf. (von Senta Bakk aus Hildrizhausen)

Sehr charmant!
Gestern Abend fragte ich Lena (5,5 Jahre), ob sie Salami aufs Brot möchte. Sie schüttelte den Kopf: "Salami? Nee, die mag ich nicht mehr - wegen dem vielen Fett. Ich will doch nicht so dick werden wie du!" (von Antje Meier aus Bechhofen)

Ausgelöffelt
Dominic (4 Jahre und 2 Monate) spielt auf dem Computer ein Spiel. Plötzlich ruft er aufgeregt: "Mama, guck mal, ich bin habe den ersten Löffel schon geschafft!" Gemeint war natürlich Level. (von Erica Wüst)

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
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