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Elternbrief


E-Mail Newsletter 20-05-2009
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

vor wenigen Tagen fuhr ich in der Stadt mit dem Auto im Kreisverkehr und wollte gerade den Blinker setzen, um bei der nächsten Straße abzufahren. Da schoss ein Mädchen auf dem Fahrrad in den Kreisverkehr und direkt vor meine Motorhaube. Da ich das Kind schon hatte kommen sehen, war ich vorbereitet und konnte rechtzeitig bremsen, sodass glücklicherweise nichts passiert ist. Das Mädchen achtete übrigens überhaupt nicht auf den Verkehr, bekam vermutlich nicht einmal mit, dass ich bremste und zeigte sich entsprechend weder erschrocken noch überrascht, als es so knapp vor meinem Auto vorbeifuhr.

Das war vielleicht gefährlich, was das etwa neun Jahre alte Kind da gemacht hatte! Nennen Sie mich übervorsichtig oder auch Glucke, aber meine Kinder dürfen so lange nicht alleine mit dem Rad in der Stadt fahren, bis sie nicht in der 4. Klasse ihre Fahrradprüfung gemacht haben. Bis dahin werden sie von mir oder meinem Mann begleitet. Dabei können wir den Kindern das richtige Verhalten im Straßenverkehr immer wieder vormachen und sie auch auf gefährliche Stellen oder falsches Verhalten hinweisen. Und das Erlebnis mit dem Mädchen bestätigte mich mal wieder darin, dass das wohl auch dringend nötig ist.

Dieses Kind im Kreisverkehr
1. war ganz allein unterwegs
2. trug keinen Helm
3. hatte überhaupt nicht auf die Vorfahrt geachtet, sondern schoss ohne sich umzusehen in den Kreisverkehr
4. fuhr im Kreisverkehr nicht am rechten Straßenrand, sondern sauste einfach geradeaus drüber, direkt am in der Mitte liegenden Blumenrondell entlang - also auch noch auf der falschen Seite!
Ich frage mich, ob die Eltern wohl wussten, auf welch gefährlichem Terrain (einen Radweg gibt es dort nicht!) sich ihre Tochter bewegte.


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Das Unfallrisiko für radfahrende Kinder wird offenbar von vielen Eltern unterschätzt. So verzichtet bei den Sieben- bis Zehnjährigen jedes fünfte und bei den 11- bis 13-Jährigen sogar jedes zweite Kind auf den Helm. Tröstlich: Zumindest tragen etwa 90 Prozent aller Vorschulkinder die schützende Kopfbedeckung. Dabei stehen ab dem Schulalter Verkehrsunfälle an dritter Stelle der häufigsten Unfallursachen. Und fast jedes dritte im Straßenverkehr verunglückte Kind war mit dem Fahrrad unterwegs!

- Lassen Sie Ihr Kind nicht ohne Helm aufs Fahrrad.
- Tragen Sie als Vorbild auch einen Helm.
- Begleiten Sie Ihr Kind bis zum Ende des Grundschulalters zumindest im Stadtverkehr immer.



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So wird Ihr Kind zum Champion!
 

"Mathe ist blöd"! Solche Sätze müssen sich tagtäglich wahrscheinlich viele Eltern anhören. Aufgeschreckt von diesem Ausspruch wissen viele Eltern nicht genau, was nun genau zu tun ist. Die Folgen fehlender Hilfestellung im weiteren Verlauf können frappierend sein. Nicht gemachte Hausaufgaben, schlechte Schulnoten bis hin zur Gefährdung der Versetzung sind oftmals das Ergebnis nicht ernst genommener Alarmzeichen. Dabei ist es ganz einfach Ihr Kind optimal auf seine derzeitige Lebensaufgabe vorzubereiten. Wir von "Lernen und Fördern mit Spaß!" unterstützen Sie in dieser Situation. Testen Sie jetzt eine Gratisausgabe! Ihr Kind wird es Ihnen danken!

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Hallo,
ich habe ein Problem mit unserer 3-jährigen Tochter. Sie ist von Grund auf ein sehr temperamentvolles und lautes Kind, das sich schon immer gern in den Mittelpunkt gestellt hat und da sie nach unserer damals 12-jährigen Tochter das Nesthäkchen war, gelang ihr das auch immer perfekt!
Nun wurde letztes Jahr im April unsere jüngste Tochter geboren und seitdem ist bei uns die Hölle los! Von dem Tag an, wo ich mit der Kleinen aus der Klinik kam, wird sie von der "Großen" gepiesackt, wo es nur geht (kneifen, Haare ziehen, umschubsen etc.). Am Anfang hab ich natürlich sehr aufgepasst, aus Angst sie könnte der Kleinen ernsthaft weh tun. Nun ist sie aber auch schon ein Jahr alt und ich versuche langsam in den Hintergrund zu treten. Sind die Zwei allein im Zimmer geht es komischerweise gut, bin ich aber in der Nähe, findet die Große immer eine Möglichkeit, die Kleine zum Weinen zu bringen. Mittlerweile reagiere ich schon richtig wütend, weil es einfach kein Ende nimmt.
Obwohl wir von Anfang an sehr darauf geachtet haben, sie wegen der Kleinen nicht zu vernachlässigen und wir uns immer genug Zeit auch nur für sie alleine nehmen, hält sie es nicht aus, wenn wir uns um die Kleine kümmern. Dann wird gebrüllt, laut gesungen, auf jede erdenkliche Art Lärm gemacht, in Babysprache gebrabbelt, rumgealbert, mit Essen geschmiert.....ich werde noch WAHNSINNIG!!!!!!
Wenn es ganz schlimm wird und ich kurz vorm Ausrasten bin, bringe ich die Große in ihr Zimmer, aber dann ist auch immer nur kurz Ruhe. Im Moment bin ich so fertig, dass schon morgens darauf hoffe, dass der Tag schnell rum geht!!!

LG Trafalgar

Lesen Sie hier die Antwort von Frau Schmelz:


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Vergessen Sie sinnloses Diktat üben mit Ihrem Kind!
 

Viele Eltern glauben, dass häufiges Diktate üben oder gar Nachhilfe in Deutsch die beste und einzige Lösung ist, wenn ihr Kind viele Fehler im Diktat macht.
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Mit dem Training "Sicher richtig schreiben" können Sie als Eltern ab sofort einen wichtigen Grundstein für die zukünftige Rechtschreibsicherheit Ihrer Kinder legen!

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Auch wenn die Mexikogrippe unter dem Namen Schweinegrippe besser bekannt ist, benutze ich den Begriff Mexikogrippe, da dieser sachlich korrekt ist: Die Grippe trat erstmals in Mexiko auf. Der Erreger hat sich zwar in Schweinen entwickelt, doch handelt es sich nicht um eine Erkrankung, die vom Schwein auf den Menschen übertragen wird, sondern von Mensch zu Mensch weitergegeben wird.

Die Zahl der Infizierten steigt ständig (ich will an dieser Stelle gar keine Zahlen nennen, da diese schon in wenigen Stunden nicht mehr aktuell sind!), deshalb möchte ich Ihnen heute einige ganz einfache Schutzmaßnahmen vor einer Ansteckung ans Herz legen. Diese gelten übrigens nicht nur für die Mexikogrippe, sondern auch für die "normale" Virusgrippe, Erkältungskrankheiten, Hirnhautentzündungen sowie Magen-Darm-Infekte.

Auch wenn Sie und Ihre Familie keinen direkten Kontakt zu eventuell an der Mexikogrippe erkrankten Personen haben, sollten Sie sich immer gegen Infektionen schützen. Wie die "normale" Grippe wird auch die Mexikogrippe durch Tröpfcheninfektion übertragen, Sie sollten also generell gewisse Hygienemaßnahmen ergreifen.

Regelmäßiges Händewaschen kann viele Infektionen auf einfache Weise schon im Vorfeld verhindern helfen. Machen Sie häufiges Händewaschen in Ihrer Familie zur festen Gewohnheit: vor dem Essen, nach dem Toilettengang, nach dem Streicheln von Tieren - auch Haustieren -, nach dem Schnäuzen oder Husten und wenn jemand nach Hause kommt. Eine amerikanische Studie belegt z. B., dass Zweitklässler, die ihre Hände richtig waschen, im Vergleich zu denjenigen, die nicht auf gute Handhygiene achten, mehr als ein Drittel weniger Fehltage haben.

Trainieren Sie das richtige Händewaschen schon im Vorschulalter - am besten gemeinsam mit Ihrem Kind. Eine normale Seife ist absolut ausreichend, ein antibakterielles Produkt nicht erforderlich. Achten Sie darauf, warmes Wasser zu verwenden, das Ihrem Kind aber nicht zu heiß sein darf. Das Einseifen sollte etwa 15 Sekunden dauern. Sie können dabei z. B. immer ein kurzes Lied mit Ihrem Kind singen, damit es seine Hände zuverlässig so lange mit Seifenschaum einreibt. Dieser sollte auch zwischen die Finger und unter die Nägel gelangen. Handgelenke nicht vergessen! Danach die Hände gut mit klarem Wasser abspülen, mit einem sauberen Handtuch abtrocknen und bei Bedarf eincremen.

Dass Händewaschen wichtig und wirksam ist, ist inzwischen kein Geheimnis mehr. Dass die übliche Nies- und Hustentechnik, die auch heute noch jedem Kind eingetrichtert wird, die Verbreitung von Infektionen sogar fördert, dürfte hingegen vielen Menschen neu sein. "Hand vorhalten" beim Niesen und Husten mag zwar gut gemeint sein, ist aber unhygienisch. Schließlich katapultieren wir dabei eine große Anzahl von Viren aus unserem Körper, die dann an unseren Händen kleben bleiben. Berühren wir nun Gegenstände oder Mitmenschen, dann verbreiten wir die Viren weiter. Deshalb sollten Sie nicht in die Hand, sondern lieber in Ellenbogenhöhe in den Ärmel niesen oder husten. So bleiben die Hände sauber. Bringen Sie diese Technik so früh wie möglich auch Ihrem Kind bei! Und ab dem Schulalter sollten Sie Ihr Kind außerdem dazu erziehen, beim Niesen und Husten so viel Abstand wie möglich zu seinen Mitmenschen zu halten und sich dabei von umstehenden Personen abzuwenden.

Weitere Hygienetipps finden Sie auf der Webseite wir-gegen-viren.de, eine Initiative des Robert Koch-Instituts in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Auch wenn eine 100-prozentige Vorbeugung natürlich nicht möglich ist, müssen Sie nicht in Panik geraten. Die Mexikogrippe verläuft derzeit relativ mild und ist nach drei bis vier Tagen überstanden. Auf der Internetseite des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) können Sie sich immer ganz aktuell über den neuesten Stand in Sachen Mexikogrippe (die dort als "Neue Grippe" bezeichnet wird) informieren.



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Neben der Mexikogrippe treten andere Erkrankungen derzeit ein wenig in den Hintergrund, obwohl es auch hier Neuigkeiten gibt. Wie schon die letzten Jahre, hat das Robert Koch-Institut auch heuer wieder die Zahl der Risikogebiete für die durch Zecken übertragene Viruskrankheit Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ausgeweitet. Insgesamt sind nun 136 Kreise - vor allem in Baden-Württemberg, Bayern, Südhessen und Thüringen - als riskant eingestuft.

Neu hinzugekommen sind in Bayern der Stadtkreis Memmingen sowie die Landkreise Ober- und Unterallgäu, in Baden-Württemberg der Landkreis Heidenheim. Für diese Gebiete wird eine Schutzimpfung gegen FSME empfohlen und auch von den Krankenkassen übernommen.



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SPZ - was ist das denn, werden Sie sich jetzt vielleicht fragen. Hinter diesem geheimnisvollen Kürzel verbirgt sich ein Sozialpädiatrisches Zentrum. Und was das nun wieder ist, werde ich Ihnen gleich verraten.

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Nach so vielen ernsten Themen nun viel Spaß mit den heutigen Stilblüten!
Immer unterwegs
Nina (6 Jahre) erzählt, sie habe Ziegen gefüttert und sich sogar getraut, den Elektrozaun anzufassen, und es sei nichts passiert! Darauf Vanessa (8 Jahre): "Logisch. Der Strom fließt ja immer im Kreis um den ganzen Zaun herum - und wahrscheinlich war er grad an einer ganz anderen Stelle!" (von Verena Ganka)

Eine Mutter der besonderen Art
Erik (6 Jahre) erzählte: "Als wir im Park spazieren waren, kamen wir an ein Haus, wo Frauen Kinder gebären. Ich schaute zum Fenster und eine Gebärmutter winkte uns zu."

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
Wenn Sie auch einen netten Spruch Ihres Kindes auf Lager haben, senden Sie ihn bitte an gesundheit.erziehung@onlinehome.de. Dann können wir im Newsletter alle darüber schmunzeln!





 


Herzlichst

Ihre


Dr. med Andrea Schmelz

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2. Die kleine Erziehungs-Notfall-Fibel

3. Schnelldiagnosen bei Kinderbeschwerden

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Achtung - Tabuworte: Was Eltern oft falsch machen


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Rechtschreibung Note 1 - mit diesem Rechtschreibtraining für Kinder



 

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