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Elternbrief


E-Mail Newsletter 29-05-2009
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

in der Praxis habe ich es mehrmals erlebt, dass zutiefst erschrockene Mütter mit ihrem Kleinkind in die Sprechstunde gekommen sind, weil das Kleine sich z. B. eine Erbse oder einen winzigen Legostein in die Nase gesteckt hatte.

Glücklicherweise bin ich selbst als Mutter davon verschont geblieben. Entweder habe ich wirklich so gut aufgepasst, dass meine beiden im "gefährlichen" Alter nichts Passendes in die Finger bekommen haben, oder Hanna und Martin hatten daran ohnehin kein Interesse.

Ermahnungen, nur ja nichts in die Nase oder in die Ohren zu stecken, sind sicherlich auch nicht die beste Vorbeugung, denn so manches Kind wird möglicherweise erst dadurch auf die Idee gebracht.

Doch wie reagieren Sie richtig, wenn wirklich einmal etwas in der Nase oder im Ohr stecken geblieben ist?


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Kleine Kinder stecken gerne alles in den Mund, was sie in die Hand bekommen. Oft landen kleine Gegenstände sogar im Nasenloch oder im Ohr. Typische Anzeichen dafür, dass sich ein Fremdkörper in der Nase befindet, sind Mundatmung, näselnde Sprache, Nasenbluten und eine verstärkte Sekretbildung. Ohrenschmerzen, schlechtes Hören und Ausfluss auf einer Seite können auf ein Teilchen im Ohr hinweisen.

Lassen Sie den Fremdkörper am besten vom Kinderarzt oder vom Hals-Nasen-Ohrenarzt entfernen. Wenn Sie selbst herumdoktern, besteht die Gefahr, dass der Gegenstand nur noch weiter hineingeschoben wird. Nur wenn das Objekt sich ganz vorne im Gehörgang befindet, kann es vorsichtig mit einer stumpfen Pinzette herausgezogen werden. Auf keinen Fall sollten Sie bohren, denn dann könnten Sie das Trommelfell verletzen. Liegt etwas weit vorne im Nasenloch, kann es helfen, das freie Nasenloch zuzuhalten und Ihr Kind zu bitten, fest auszuatmen.

Auch eine Leserin hat bei ihrer zweijährigen Tochter Probleme mit Fremdkörpern in der Nase, weil diese sich immer wieder etwas hinein steckt.



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Viele Eltern glauben, dass häufiges Diktate üben oder gar Nachhilfe in Deutsch die beste und einzige Lösung ist, wenn ihr Kind viele Fehler im Diktat macht.
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Frage: Liebe Fr. Dr. Schmelz,
ich weiß mit meiner Tochter (25 Monate) nicht mehr weiter. Momentan scheint sie eine Art "nasale" Phase zu haben - sie steckt sich alles rein. Meist in Zeiten, in denen sie unbeobachtet ist, z. B. während des Mittagsschlafes. Angefangen hat es mit "Taschentuch-Erbsen", die sie klein gedreht und links und rechts 5 oder 6 reingeschoben hat. Weiter ging es mit ihrer Schmusedecke, die sie zerbiss und die Fäden gaaaaanz nach oben geschoben hat. Und der krönende Abschluss war ein zerbissener Schnuller, von dem sie die Fetzen reinsteckte. Auch Toastbrot fand sich in ihrer Nase schon.

Ich selbst bin inzwischen schon ruhiger. Am Anfang war Mama natürlich aufgelöst und hat Panik verbreitet, um die Sachen mit der Pinzette wieder raus zu machen - war natürlich super lustig für sie. Ich habe jetzt schon sämtliche Strategien durch: schimpfen, traurig sein, Konsequenzen, ignorieren, zum Arzt und ins Krankenhaus fahren usw. Sie macht es immer wieder! Ihre Nase läuft natürlich durch die Fremdkörper immer wieder. Die Schleimhaut schaut innen auch geschwollen aus.

Ist das Verhalten normal? Erforschung des Körpers? Haben Sie einen Tipp für mich?
Mit freundlichen Grüßen
Micha K.

Antwort: Liebe Frau K.,
das ist wirklich ein schwieriges Problem mit Ihrer Tochter. Vorbeugend kann ich Ihnen leider wirklich nichts anderes empfehlen als ständig aufzupassen und alles, was sie sich in die Nase stecken könnte, vorsorglich zu entfernen. Das ist allerdings gar nicht so leicht, da Ihre Tochter offenbar sehr erfinderisch ist. Aber es ist nur eine Phase, die auch wieder vorübergeht (wann, kann ich allerdings auch nicht vorhersagen). Man kann Ihrer Tochter ja nicht die Nase "vergittern", das wäre sicher das Einzige, was wirklich helfen würde.

Achten Sie darauf, dass Sie möglichst ruhig bleiben, wenn Sie wieder mal etwas in der Nase entdeckt haben. Ihre Aufregung und das Gefühl, in diesem Moment absolut im Mittelpunkt zu stehen und alle machen sich Sorgen, sind für Ihre Tochter möglicherweise ein Anreiz, es bald mit dem nächsten Fremdkörper in der Nase zu versuchen. Bitte also nicht schimpfen oder bestrafen.

Sie können aber ruhig eine unangenehme Konsequenz folgen lassen, wenn Sie wieder einen Fremdkörper in der Nase entdeckt haben. Vielleicht legen Sie sich eine Spritze (10 ml, ohne Nadel!) und etwas physiologische Kochsalzlösung bereit (aus der Apotheke) und spülen ihr nach dem Entfernen des Fremdkörpers damit die Nase. Erklären Sie ihr, dass Sie das nun immer machen werden, damit keine Reste in der Nase zurückbleiben und weil das für die Nasenschleimhaut gut ist. Ich bin mir sicher, dass Ihre Tochter die Nasenspülung nicht angenehm finden wird und ihr dieses Vorgehen, zumindest nach der 2. oder 3. Wiederholung, die Lust auf weitere Fremdkörper in der Nase verleidet.

Viel Erfolg!
Herzliche Grüße
Ihre
Andrea Schmelz



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Können Sie Ihrem Kind im Notfall Erste Hilfe leisten?
 

Natürlich wollen Sie - wie alle Eltern - Ihr Kind vor Unfällen und Verletzungen möglichst bewahren.
Doch Hand aufs Herz: Wüssten Sie, was im Falle eines Falles zu tun wäre?
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Ja, gestern war ich wieder "sooo gemein" zu meinen Kindern. "Alle dürfen das" - und ich habe die Frechheit besessen, nicht gutzuheißen, was "alle dürfen".

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Textaufgaben leicht gemacht! Welche Übungen und Methoden Ihrem Kind helfen
 

Textaufgaben sind fast in jeder Familie ein Dauerbrennerthema, wenn es um Probleme im Fach Mathematik geht. Im Wirrwar von Zahlen und Informationen finden viele Kinder den richtigen Rechenweg einfach nicht. So wird das Lösen von Textaufgaben schnell zur Geduldsprobe für Eltern und Kind.

Auch hier macht Übung den Textaufgaben-Meister.

In unserem Spezialreport "Textaufgaben leicht gemacht" haben die Dipl. Pädagogin Uta Reimann-Höhn und die Grundschullehrerin Annette Holl ihr Wissen und ihre Erfahrung zusammengestellt, damit Sie Ihr Kind einfach und kompetent bei den Textaufgaben unterstützen können.

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- Wie Ihr Kind eine gute Note bekommt
- Wie Ihr Kind Textaufgaben in 8 Schritten sicher lösen kann (Lösungsraster)
- Viele Textaufgaben für Grundschüler zum Üben
- Welches die häufigsten Fehler bei Textaufgaben sind und wie Ihr Kind sie umgeht
- Wie Kinder mit Lernschwächen (ADHS, Legasthenie und Dyskalkulie) Textaufgaben meistern können
- Eine Probe-Klassen-Arbeit "Textaufgaben" (ab Klasse 3) mit Notenskala für Ihr Kind
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Achtung: Dieser Spezialreport ist eine Sonder-Ausgabe von "Lernen und Fördern mit Spaß!" mit einer begrenzten Auflage von 500 Exemplaren!

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Hallo,

muss jetzt einfach mal mein Herz ausschütten. Weiß auch nicht ob sie mir jetzt wirklich folgen können, aber ich fang einfach mal an.

Seit mein Kind wieder in die Kita geht, seit 3 Wochen, ist er zu Hause wieder total unausgeglichen, zerstörerisch, streitsüchtig, Überschuss an Energie und Agression, die er sicher in der Kita nicht auslebt.

Wir haben ja gewechselt, und waren ein halbes Jahr zu Haus. Die Zeit war absolut schön, ausgeglichen und alles lief einigermaßen.

Er wird im Oktober 3 Jahre alt und sein Bruder ist nun 16 Monate.
in der Kita ist er ganz lieb und ruhig, aber sie haben auch schon seinen eigenen sehr starken Willen gespürt. Dort gibt es auch drinnen Turnmöglichkeiten, die er aber noch nicht nutzt.

der Kinderarzt hat nun schon mehrfach die Vermutung auf Hyperaktivität fallen lassen, und ich denke, sie ist kein Arzt, der es vorschnell behauptet.

es ist zu Haus dann so, dass er total unruhig innerlich ist, wenn er nicht weiß was er tun will, nur Mist macht, sich gegen alles und jeden erstmal dagegen gibt, bis alle Ecken ausgereizt sind, beim Wickeln zum Beispiel, mit Absicht so strampelt dass er mir weh tut, oder solche dinge mit Absicht tut. Auch kuscheln artet oft in, Schmerzgrenzentesten aus. Konsequenzen werden zwar durchgeführt, jucken ihn aber nicht. Dann sucht er sich das nächste und ich renne nur hinterher und werde echt irre.
Ich weiß nicht genau, wie ich es beschreiben soll. Er ist sehr weit für sein alter, kann unglaublich schnell und über Ecken logisch denken, hat mit 7 Monaten angefangen zu laufen, und brauchte von klein auf immer Aktion, leider verarbeitet er auch in der Nacht sehr viel bis hin zu Schreiattacken. Als Baby von 16 bis 20uhr. Heute ab und zu in der Nacht.

Er ist nicht ständig so, aber die meiste Zeit des Tages. Ehrlich, ich bin am Ende.

Heute war oma-opa-tag, nach der Kita, und ich habe gemerkt, wie ruhig es eigentlich ist. Mein 16monate alter Sohn ist überhaupt nicht so, der große war in dem alter schon viel auflehnender, der kleine hört aufs Wort, ich muss fast nicht lauter werden.
Beim großen ist das oft das einzige was hilft, wenn man ihn dann an die Hand nimmt, oder lauter wird. Was ich aber eigentlich nicht will.

Ich weiß nicht mehr was ich noch tun soll. Das was er tun soll, macht er grade nicht, und das geht schon ewig so. Den kleineren kann ich anziehen und gehen, ist ne Sache von ca. 5 min. bei dem großen kann es auch schon mal 20 min. dauern, weil er noch mal dahin und dorthin rennt, oder Schuhe rumschmeißt. Die hebt er auch wieder auf, aber vielmehr kann ich ja nicht wirklich tun.

Ich stehe kurz vor der depri, könnte an solchen tagen, abends echt heulend zusammenbrechen.

Er hat schon ab und an auch was homöopathisches gegen die Symptome bekomme, half auch, aber nun, evtl. Durch die Kita, hat es nicht geholfen. Ist sicher noch mal ein Gespräch nötig. Ich schätze ihn allerdings auch so ein, dass es für ihn besser wäre, wenn er mit 5 in die schule kommt, oder eine Privatschule o.ä., wo er individuell betreut wird.

Wenn er eine Sache dann kennt, was nicht lange dauert, ist es ihm dann langweilig und er fängt an andere störende Sachen zu machen.

Das ganze strengst mich echt an, auch wenn es vielleicht nicht so schlimm oder normal klingt. Ich weiß langsam nicht mehr, wo ich diese Energie hernehmen soll.

Vielleicht haben Sie einen Tipp.

lg und Danke im Voraus

Lesen Sie hier die Antwort von Frau Schmelz


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Auch heute dürfen, quasi als "Humorration für das Wochende", die Stilblüten nicht fehlen!

Geschlechtsumwandlung
Als Mama zu Oskar (5 Jahre) sagte: "Du, der Papa möchte, dass dein Schwesterchen (6 Monate) ein Papakind wird.", antwortete Oskar entrüstet: "Nein, Amelie soll doch ein Mädchen bleiben!" (von Karen Kaufmann-Strunk)

Schwere Entscheidung
Zum Mittagessen frage ich meinen Sohn (3 Jahre), ob er lieber Spiegelei oder Rührei möchte. Ich erkläre ihm: "Beim Spiegelei sieht man noch den Dotter, beim Rührei wird alles durchgemischt." Daraufhin schaut er und überlegt: "Wie heißt nochmal die andere Marke?" (von Christina Ostermeier aus Regensburg)

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
Wenn Sie auch einen netten Spruch Ihres Kindes auf Lager haben, senden Sie ihn bitte an gesundheit.erziehung@onlinehome.de. Dann können wir im Newsletter alle darüber schmunzeln!





 


Herzlichst

Ihre


Dr. med Andrea Schmelz

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