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Lernen und Fördern kompakt


E-Mail Newsletter 11.02.09
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

das Aufsatzschreiben ist für viele Kinder eine schwierige Aufgabe. Kein Wunder, müssen sie doch eine Idee entwickeln, sie dann in passende Worte fassen und in ganzen Sätzen zusammenhängend aufschreiben. Das klappt oft nicht auf Anhieb. Der erste Aufsatz wird deshalb oft kein Meisterstück und der Spaß am Schreiben bleibt oft auf der Strecke.

Dabei gibt es Übungen, die Spaß machen und das Schreiben von Aufsätzen wesentlich erleichtern. Vielleicht schlummert in Ihrem Kind ja ein richtiges Aufsatztalent, das Sie nur mit den richtigen Tipps fördern müssen! In dieser Ausgabe unseres Newsletters verrät Ihnen Annette Holl, Grundschullehrerin und Co- Autorin von "Lernen und Fördern mit Spaß" Tipps Übungen, wie Sie mit Ihrem Kind das Aufsatzschreiben üben können.




 

Eine beliebte Aufsatzform in der Grundschule sind Bildergeschichten. Dabei soll Ihr Kind lernen, zu einer Bilderfolge passende Geschichte zu schreiben. Im folgenden Artikel stelle ich Ihnen ein paar Methoden vor, die ich in meinen Deutschunterricht verwende, um Bildergeschichten abwechslungsreich zu üben.

Bevor Ihr Kind mit dem Niederschreiben von Bildergeschichten beginnt, sollten Sie die folgenden Übungen zunächst einmal nur mündlich machen. Dabei trainiert Ihr Kind seine sprachliche Ausdrucksfähigkeit, vergrößert seine Fantasie und lernt seine Gedanken zu strukturieren. Selbstverständlich kann Ihr Kind nach der Sprechphase auch immer das Erzählte aufschreiben. Wenn eine Bildergeschichte mündlich und/oder schriftlich beschrieben ist, sollte Ihr Kind sich noch eine passende Überschrift überlegen.

4 Übungen aus dem Unterricht

1. Bilder nacheinander aufdecken
Zeigen Sie Ihrem Kind nur das erste Bild einer Bildergeschichte. Ihr Kind beschreibt was darauf passiert und überlegt sich wie die Geschichte weitergehen könnte. Machen Sie dies nun mit allen Bildern der Geschichte. Beim Beschreiben sind der Fantasie Ihres Kindes keine Grenzen gesetzt. Bremsen Sie seine Ideen nicht, egal wie ausgefallen seine Vorstellungen über den Fortgang des Geschehens auch sein mögen. Sein Fantasievermögen wird dabei immens gefördert!

2. Stichworte zu Bildern vorgeben
Bereiten Sie auf kleinen Zetteln zu jedem Bild der Geschichte passende Stichworte vor. Diese ordnet Ihr Kind nun den Bildern zu. Lassen Sie es anschließend mit Hilfe der Stichworte die Satzteile ausformulieren und mit passenden Satzanfängen versehen.

3. Bilder unsortiert vorgeben
Eine bei Kindern sehr beliebte Art der Darstellung von Bildergeschichten ist es, wenn Sie Ihrem Kind einzelne, ausgeschnittene Bilder präsentieren und es diese Bilder nun in eine sinnvolle Reihenfolge bringen muss. Anschließend wird die Geschichte wieder beschrieben.

4. Bildergeschichte ohne das letzte Bild vorgeben
Gehen Sie wie in der ersten Übung vor. Allerdings muss Ihr Kind selbst einen Schluss zur Bildergeschichte erfinden. Vielleicht gibt es einen kleinen Preis, wenn es den richtigen Schluss erraten hat?

Unser Tipp:
Die wichtigsten Beurteilungskriterien für das Beschreiben von Bildergeschichten haben wir in einer Checkliste unserem neuen Spezialreport "Aufsätze üben" für Sie zusammengestellt. Außerdem verraten wir Ihnen, mit welchen 12 einfachen Fragen Sie Ihrem Kind helfen, auch schwierige Bildergeschichten zu verstehen.



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Erlebnisgeschichte oder Fantasiegeschichte: Wo ist da der Unterschied?
 

Können Sie sich noch an Ihre Aufsätze in der Schulzeit erinnern? Beliebte Aufsatzformen waren da vor allem Nacherzählung und Fantasiegeschichte. Seit dem sind die Anforderungen im Deutschunterricht stetig gestiegen und auch die Zahl an Aufsatzformen hat sich vervielfältigt. Für Eltern ist es da gar nicht so leicht, diese ganzen Formen zu unterscheiden.

Denn jede Aufsatzform hat besondere Merkmale, die Ihr Kind beim Schreiben beachten sollte. Zum Beispiel, dass in einen Bericht keine wörtliche Rede
vorkommt.

Die Besonderheiten der Aufsatzformen und häufige Fehlerquellen verrät Ihnen unser neuer Spezialreport "Aufsätze üben"


 

Deutsch:
Lass deiner Fantasie freien Lauf: Fantsiegeschichten schreiben (Klasse 3)

Mathematik:
Der Geometrie-Wissenstest (Klasse 4)

Englisch:
My family: Englisch-Vokabeltraining (Klasse 2)


Wir erfüllen Ihre Wünsche und Anregungen für neue Übungen. Sie wünschen sich Übungsblätter zu bestimmten Themen? Schicken Sie uns Ihre Ideen und Anregungen bitte an info@lernen-und-foerdern.com. Unsere Autoren werden sie so schnell wie möglich erfüllen. Über Lob und Kritik freuen wir uns ebenfalls!

Sie möchten sich die neuen Übungsblätter downloaden, sind aber noch kein Abonnent? Bestellen Sie hier Ihre Gratis Ausgabe und testen Sie Lernen und Fördern mit Spaß! 30 Tage lang kostenlos.


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Warum bekommt mein Kind nur eine 3 im Aufsatz?
 

Jedes Kind ist stolz, wenn es ganz allein seinen ersten Aufsatz geschrieben hat - und die Eltern oft nicht minder. Nachvollziehbar, denn einen Aufsatz zu schreiben ist für Grundschüler eine ganz schön anspruchsvolle Aufgabe. Nach einer schlechten Note sind Enttäuschung und die Verärgerung verständlicherweise groß. Aber auf welcher Grundlage entscheidet der Lehrer über die Note? Woran können Sie erkennen, ob der Aufsatz Ihres Kindes wirklich gut ist?

Antworten auf diese Fragen finden Sie in unserem neuen Spezialreport "Aufsätze üben".


 

Hallo,

mein Sohn geht in die 4. Klasse Volksschule, in 3 Wochen schreiben sie die erste Deutschschularbeit.

Sie haben erst vorige Woche in der Schule mit Bildergeschichten zum Üben angefangen.(1. Schularbeit kommt eine Bildergeschichte).

Ist das nicht viel zu spät? Ich habe meine Bekannten gefragt da haben die Kinder in der 3. Klasse schon jede Woche Aufsätze geschrieben.

Desweiteren hat seine Lehrerin gesagt, das es sich beim Erzählen schwer tut und das wird sich auch auf den Aufsatz auswirken !!

Mit den Lernwörtern hat er keine Probleme (nur diese Schlampigkeitsfehler!!!), dass Problem sind eher die fehlenden Ideen, und er schreibt dadurch auch viel zu wenig.

Wie kann ich am besten mit ihm üben, das die 1. Schularbeit keine Katastrophe wird?


Lesen Sie hier die Antworten zum Thema


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Wie Mindmaps Ihrem Kind bei Aufsätzen helfen können
 

Wenn es um das Schreiben von Aufsätzen geht, herrscht in vielen Kinderköpfen oft zunächst ein einziges Informations-Chaos. Wer, Was, Wann Wo, alle diese Informationen müssen nun in einen sinnvollen Zusammenhang und Reihenfolge gebracht werden. Dabei hilft es Kindern oft, sich vor dem Schreiben alles aufzumalen, z. B. in Form eines Plakates oder einer Mindmap. Das ist kinderleicht, macht Spaß und hilft den Aufsatz richtig zu strukturieren.

Unser Spezialreport "Aufsatz schreiben" verrät, wie es geht.

Welche Lerntechniken Ihrem Kind beim Aufsatzschreiben helfen, erfahren Sie jetzt in unserem neuen Spezialreport "Aufsätze üben"


 

Als Kind waren Reizwortgeschichten meine Lieblingsaufsätze. Deshalb freue ich mich immer aufs Neue, wenn dieses Thema in meiner Klasse ansteht. Leider stelle ich dann regelmäßig fest, dass nicht alle meine Schüler meine Begeisterung teilen. Im Gegenteil: Sie haben Probleme damit, sich zu ein paar vorgegebenen Wörter eine spannende Geschichte auszudenken. Vielleicht geht es Ihrem Kind genauso und Sie möchten deshalb zu Hause mit ihm üben, damit ihm in Zukunft bessere Reizwortgeschichten gelingen. Folgende zwei Übungen helfen Ihnen und Ihrem Kind dabei.

2 Übungen für Reizwortgeschichten

1. Reizwörterwürfel (ab Klasse 2)
Eine einfache Möglichkeit, um die Motivation Ihres Kindes vor dem Schreiben eines Aufsatzes zu steigern, ist der Reizwörterwürfel. Hierzu stellt Ihr Kind einen Würfel aus Papier oder Tonpapier her. Auf jede Seite des Würfels schreibt es mit Beistiftein Nomen. Vor dem Schreiben würfelt es nun drei Mal. Sie notieren die jeweiligen Wörter. Diese sind die Reizwörter für den heutigen Übungsaufsatz Ihres Kindes.

2. Wörtersammelwettbewerb (ab Klasse 3)
Mit folgender Übung wird die Vorstellungskraft Ihres Kindes gestärkt und die Reizwörter mit „Leben gefüllt“. Sie können Sie isoliert ausführen oder als Einstieg in das spätere schriftliche Verfassen der Geschichte verwenden.
Nennen Sie Ihrem Kind drei Reizwörter. Ihr Kind schreibt nun auf leere Blätter jeweils in die Mitte ein Reizwort und umkreist dieses farbig. Sie selbst oder ein Freund Ihrs Kindes machen es ebenso. Nun stellen Sie die Stoppuhr auf zwei Minuten. In dieser Zeit schreiben Sie beide nun so viele Wörter und Assoziationen wie möglich rund um das Reizwort auf, die ihnen zu dem jeweiligen Reizwort einfallen. Das Ergebnis nennt man Mindmap. Wer hat mehr Ergebnisse? Falls Ihr Kind große Mühe hat, passende Wörter zu finden, können Sie ihm zunächst die Vorgabe machen, zu jedem Reizwort fünf sinnhaft zueinander passende Begriffe zu finden und die Anzahl dann von Mal zu Mal steigern.
Beispiel 1: Speck – Maus – Falle
Beispiel 2: Blumentopf – Katze – Scherben
Beispiel 3: Ball – Zaun – zerrissene Hose




 


Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihr Team von Lernen und Fördern mit Spaß!


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1. "Erste Hilfe" bei Klassenarbeiten: Gewusst wie: Die besten Techniken und Tricks für Lernen ohne Stress
2.  So entdecken und fördern Sie die Talente Ihres Kindes: Tests und Tipps zur individuellen Förderung

 



Wir empfehlen Ihnen diese Woche
 


Wie Ihr Kind mit der Methode"Roter Faden" ganz einfach eine Nacherzählung üben kann


Worauf Lehrer bei der Benotung von Aufsätzen achten


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