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Beikost für Ihr Baby

Hilfreiche Tipps für die Beikost mit Ihrem Kind

Alle Babys haben eine eindeutige Geschmacksvorliebe – sie mögen es süß, denn das sind sie schon von der Muttermilch gewöhnt. Deswegen gelten die leicht süßlichen Frühkarotten, aber auch Kürbis und Pastinaken als ideale Einstiegsnahrung ins Beikostalter. Damit Ihr Kind später aber auch anderes Gemüse akzeptiert, macht es Sinn, nach und nach andere Sorten anzubieten.  

Expertenrat von 

Mein Tipp: Um Ihrem Kind eine neue Gemüsesorte schmackhaft zu machen, können Sie sie zunächst mit einem schon bekannten und akzeptierten Gemüse mischen.

Und falls Ihr Kind sich für Neues erst mal nicht begeistern kann, gilt die Devise: geduldig bleiben. Spätestens nach dem achten Versuch wird ein neuer Geschmack meist akzeptiert.

Daran erkennen Sie, dass Ihr Baby für den Löffel bereit ist

  • Ihr Kind ist etwa fünf Monate alt oder älter.
  • Es kann alleine sitzen.
  • Es interessiert sich sichtlich für alles was Sie essen, und möchte auch etwas davon.
  • Es greift nach dem Essen, steckt es in seinen Mund, „kaut“ darauf herum und schluckt es.
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Beikost für Babys aller Altersklassen

Ist ein Baby erst einmal ein paar Monate alt, können die Eltern langsam mit der Einführung von Babykost beginnen. Mit Gemüse, Obst und Fleisch kann das Kind Sorte für Sorte an den Geschmack von normaler Nahrung herangeführt werden...

 

Der richtige Zeitpunkt für Beikost

  • Starten Sie die ersten Beikost-Versuche am Wochenende. Dann haben Sie vermutlich mehr Zeit und darum auch mehr Geduld. Das spürt Ihr Kind – und ohne Druck isst sich’s gemütlicher.
  • Füttern Sie, wenn Ihr Kind ausgeschlafen und nicht zu hungrig ist. Ist Ihr Baby sehr hungrig, geben Sie ihm besser zuerst Ihre Brust oder ein halbes Fläschchen. Ansonsten ist es meist zu ungeduldig, weil es mit dem noch ungewohnten Löffel nicht so schnell satt wird.

So stimmen die Rahmenbedingungen

  • Füttern Sie in einem Raum, wo Kleckse leicht beseitigt werden können (z. B. in der Küche, wenn dort der Fußboden wischbar ist). Decken Sie einen Teppich unter dem Essplatz mit einer alten Wachstuchtischdecke ab. Das schont Ihre Nerven!
  • Verwenden Sie ein großes Ärmellätzchen für Ihr Baby. Praktisch sind auch Latz-Modelle mit einer Tasche, die heruntergetropften Brei auffängt. Sie selbst können eine Schürze oder ein altes T-Shirt überziehen, um vor „farbenfrohen“ Gemüseflecken geschützt zu sein.
  • Damit Ihr Baby gut und sicher sitzt, sollten Sie es in der richtigen Haltung auf den Schoß nehmen. Als Rechtshänderin setzen Sie sich Ihr Kleines auf den linken Oberschenkel, sodass Sie es bequem mit der linken Hand festhalten können und die rechte Hand zum Füttern frei haben (als Linkshänderin machen Sie es genau andersherum).
  • Der Brei darf nicht zu heiß sein, damit Ihr Baby keine schlechte Erfahrung macht und ihn zukünftig ablehnt. Beachten Sie, dass Babys das Essen weniger warm mögen als Erwachsene, weil sie an 37 Grad warme Muttermilch gewöhnt sind. Prüfen Sie die Breitemperatur mit einem Extra-Löffel, damit Sie keine Karies-Bakterien auf Ihr Kind übertragen! Es gibt inzwischen Babylöffel, die durch einen Farbwechsel anzeigen, wenn der Brei die richtige Temperatur hat (z. B. Wärmesensor-Löffel bei Baby-Walz, 10 Stück für 4,99 €).
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Playshoes Ärmel-Lätzchen

War das Stillen oder Flasche geben womöglich noch eine saubere Angelegenheit, kann es beim Brei essen turbulent zugehen. Deshalb ist es empfehlenswert, dem Baby ein Lätzchen anzuziehen...

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