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Beikost für Babys
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Selber kochen fürs Baby: Lecker und gesund

Beikost-Rezepte

Auch wenn die Auswahl an Babygläschen und Fertigbreien inzwischen groß ist, wollen viele Eltern selbst für ihr Baby kochen. So können Sie ganz genau auf die Bedürfnisse Ihres Babys eingehen, etwa weil es allergisch veranlagt ist. Unsere Beikostrezepte sind nicht nur ausgewogen und gesund, sondern auch für Allergiker geeignet und obendrein noch lecker! Probieren Sie’s aus! 

Expertenrat von 
Dr. Martina Hahn-Hübner, Gesundheits-Expertin, Medizinjournalistin

Wenn Sie selbst für Ihr Baby kochen, wissen Sie genau, was drin ist. Und Sie können vermeiden, dass es überflüssige Zutaten bekommt. So stecken in Fertigbreien, die Sie nur mit Wasser anrühren müssen, meist unnötige Zusätze wie gefriergetrocknetes Obstpulver, Emulgatoren oder Vitaminmischungen. Oft enthalten sie kein Vollkorngetreide, dafür aber Zuckerzusätze. Selbst der Aufdruck „kristallzuckerfrei“ besagt nur, dass kein Haushaltszucker (Saccharose) zugegeben wurde. Andere Süßungsmittel wie Maltose, Fruktose, Honig, Apfel- oder Birnendicksaft dürfen durchaus drin sein!

1, 2, 3 – gekocht ist der Brei: Beikost-Grundrezepte

Wenn Sie frisch für Ihr Baby kochen möchten, so ist das mit den Brei-Grundrezepten im Kasten unten gar nicht schwer. Achten Sie darauf, Bio-Zutaten zu verwenden, um die Schadstoffbelastung für Ihr Baby möglichst gering zu halten!

Speziell bei allergiegefährdeten Babys ist es wichtig, neue Nahrungsmittel nacheinander in die Beikost einzuführen und nicht sofort eines der hier aufgeführen Menüs mit mehreren Zutaten zu geben! Beginnen Sie mit einem Gemüse, geben Sie nach fünf bis sieben Tagen Kartoffel dazu, als Nächstes das Öl, dann das Fleisch und zum Schluss den Saft.

Wichtig: Einmal erwärmter Brei darf nicht wieder aufgewärmt werden, denn dabei können sich Keime stark vermehren. Gemüsebreireste lassen sich aber gut in Eintöpfen oder Suppen für die „Großen“ noch verwenden.

Brei auf Vorrat

Sie können Zeit und Arbeit sparen, wenn Sie mehrere Portionen Gemüse-Kartoffel-Fleischbrei vorkochen, pürieren und portionsweise einfrieren. Während der vorgekochte Brei im Kühlschrank nur einen Tag aufbewahrt werden darf, hält er sich tiefgefroren bei –18 °C bis zu zwei Monate. Tauen Sie den Brei direkt vor dem Füttern wieder auf und erwärmen Sie ihn z. B. im Wasserbad oder in der Mikrowelle.

 

Es muss nicht immer Fleisch sein
Wenn Sie Ihrem Baby nicht täglich Fleisch geben wollen, bereiten Sie nur einen Gemüse-Kartoffelbrei zu. Das Fleisch kochen Sie extra und frieren das fertige Fleischmus im Eiswürfelbehälter ein. Nach 24 Stunden füllen Sie die tiefgefrorenen Fleischwürfel in eine Tüte oder Gefrierdose um. Sie können die Würfel dann nach Bedarf einzeln entnehmen.

Purer Kartoffelbrei lässt sich übrigens nicht einfrieren, denn die Kartoffelstärke verwandelt sich bei niedrigen Temperaturen in Zucker, und der Brei schmeckt eigenartig süßlich.

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