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Schlafprobleme bei Babys: Die 12 wichtigsten Schlafregeln

Schlafprobleme bei Babys: Die 12 wichtigsten Schlafregeln

» Baby schläft nicht durch

Schlafprobleme bei Babys mit Schlaftraining beseitigen

Ihr Baby schläft nicht durch? Das Ein- und Durchschlafen ist ein Reifungsprozess, den Babys und Kleinkinder in den ersten Lebensjahren vollziehen. Mit den folgenden Tipps schaffen Sie dafür die besten Bedingungen dafür, das Ihr Baby endlich durchschläft.

Schlafprobleme bei Babys sind völlig normal, denn Neugeborene haben noch keinen Tag-Nacht-Rhythmus. In Mamas Bauch haben die kleinen zuletzt alle eineinhalb Stunden ein Schläfchen eingelegt. Deswegen brauchen sie in den ersten Wochen nach der Geburt etwas Hilfestellung, um den Unterschied zwischen Tag und Nacht zu erlernen:

  • Lassen Sie Ihr Baby tagsüber im Hellen schlafen, denn das Licht spielt die wichtigste Rolle bei der Einstellung auf den Tag-Nacht-Rhythmus und beim Beseitigen der Schlafprobleme bei Babys. Besonders günstig ist ein einstündiger Spaziergang um die Mittagszeit, der einer Studie zufolge den Nachtschlaf deutlich verbessert. Je nach Witterung können Sie Ihr Baby auch – entsprechend angezogen – im Kinderwagen auf dem Balkon oder der Terrasse schlafen lassen.
  • Führen Sie ein Abendritual ein, das ihm den Wechsel signalisiert, denn auch Rituale helfen gegen Schlafprobleme bei Babys. Wenn Sie Ihrem Baby z. B. abends immer einen Schlafanzug und/oder Schlafsack anziehen, weiß es schon bald, dass es danach Zeit für das Bett ist.
  • Baby schläft nicht durch: Sorgen Sie für „langweilige“ Nächte. Signalisieren Sie Ihrem Baby konsequent, dass die Nacht zum Schlafen und nicht zum Spielen da ist, indem Sie nur wenig Licht machen und nur leise das Nötigste sprechen. Wickeln Sie es nur dann, wenn es unbedingt nötig ist (Stuhlgang oder wunder Po). Schläft Ihr Baby nach dem Trinken nicht gleich wieder ein und/oder „meckert“ ein wenig, nehmen Sie es nicht sofort wieder aus dem Bettchen. Beginnt es jedoch zu schreien, versuchen Sie es zunächst im Bettchen zu trösten, bevor Sie es auf den Arm nehmen. Tagsüber sollten Sie sich hingegen ganz gezielt mit Ihrem Kind beschäftigen und ausgiebig schmusen und spielen.
  • Um Schlafprobleme bei Babys zu mindern, geben Sie Ihrem Baby Begrenzung. Junge Säuglinge, die die Enge und Geborgenheit in Mamas Bauch gewöhnt sind, fühlen sich in einem eigenen Bett erst mal richtig verloren, weil sie keine Begrenzung spüren können. Dagegen hilft es bei Schlafproblemen, das Baby zu pucken, also eng in eine weiche Wolldecke oder ein Moltontuch einzuwickeln

Stillen Sie nicht zu häufig. Nachts sollte Ihr Baby wenigstens zwei Stunden lang satt sein nach einer Stillmahlzeit (Ausnahmen: eventuell in den ersten Lebenstagen oder bei einem Wachstumsschub). Wenn es häufiger an die Brust will, hat es meist das Bedürfnis zu saugen und braucht Nähe, ist aber nicht hungrig. Versuchen Sie deshalb zuerst, es durch Körperkontakt (streicheln, kuscheln) zu beruhigen. Schläft Ihr Baby nicht durch, kann der Babybauch, der ständig voll Milch ist und in den immerzu noch etwas nach kommt, der Grund für die Schlafprobleme bei Babys sein. Denn ein voller Babybauch stört durch die andauernde Verdauungsarbeit auch den Schlaf!

Mein Tipp gegen Schlafprobleme bei Babys:

Ist Ihr Baby sechs bis acht Wochen alt, normalgewichtig und gesund, können Sie es abends zwischen 22.00 und 24.00 Uhr, bevor Sie selbst zu Bett gehen, zum Trinken wecken. Vorausgesetzt, es ist richtig wach (vorher 10 Minuten mit dem Baby beschäftigen, eventuell sogar wickeln), wird es zu dieser Zeit meist gut trinken und dann mehrere Stunden satt durchschlafen, sodass es Sie nicht aus der ersten Tiefschlafphase reißt. Nach einer Weile gewöhnt es sich an diese Zeit und wird dann von selbst hungrig sein und aufwachen.

Baby schläft nicht durch: das Familienbett als Lösung

Wenn beide Elternteile damit einverstanden sind, dass das Baby im Elternbett schläft, ist das häufig eine gute Möglichkeit, nächtlichem Stress und Schlafprobleme bei Babys zu vermeiden. Die Kleinen bekommen auch nachts viel Nähe und fühlen sich nie alleine, weswegen sie oftmals besser schlafen. Schläft das Baby doch nicht durch und braucht Milch oder Trost, fallen zumindest die Wege zwischen Eltern- und Babybett weg. Damit es im Elternbett nicht so eng wird, ist für die ersten Monate z. B. ein Babybay-Bett sehr praktisch. Das ist ein auf einer Seite offenes kleines Gitter-Babybett, das direkt am Elternbett befestigt wird.
Negative Auswirkungen auf die kindliche Psyche brauchen Sie beim Familienbett nicht zu befürchten, selbst wenn Ihr Kind bis zum Kindergartenalter bei Ihnen schläft. Nach einer amerikanischen (und in meinen Augen ziemlich überflüssigen) Studie entwickeln sich diese Kinder völlig normal und – wer hätte das gedacht – verlassen irgendwann freiwillig mit zunehmendem Alter das Elternbett.

Die 12 wichtigsten Schlafregeln gegen Schlafprobleme bei Babys und Kleinkindern

1. Verpassen Sie das Schlaffenster nicht. Damit Babys und Kleinkinder leicht ins Land der Träume wechseln können, müssen sie gerade die richtige „Bettschwere“ erreicht haben. Diese Zeitspanne, in der sie müde sind und gut einschlafen können, wird als Schlaffenster bezeichnet. Ist das Schlaffenster vorüber, werden sie wieder munterer, um nach 50 bis 60 Minuten erneut „bettreif“ zu sein. Die Müdigkeit kehrt also wieder, ist dann aber noch stärker. Da Kinder bei zunehmender Übermüdung regelrecht überdreht werden, ist es wichtig, sie bei auftretender Müdigkeit (siehe Checkliste) rechtzeitig schlafen zu legen. Manche Kinder sind allerdings erst in der zweiten Müdigkeitsphase wirklich müde genug, um problemlos einschlafen zu können. Beobachten Sie Ihr Kind über mehrere Tage, um festzustellen, wann der geeignete Zeitpunkt ist.

Checkliste: Daran erkennen Sie, dass Ihr Baby müde ist
  • veränderter Gesichtsausdruck, starrer Blick, Stirn-Runzeln oder Grimassieren
  • Gähnen, Augen-/Ohrenreiben, Schreien/Weinen oder Quengeln
  • ruckartige Bewegungen, Ballen der Fäustchen, Steif-Machen
  • reduzierte Aktivität, weniger Bewegungen, Gesicht-Abwenden
  • Saugen, Schnullern oder Daumenlutschen

2. Kinder brauchen Rhythmus, aber nicht um jeden Preis. Feste Schlafenszeiten und ein regelmäßiger Tagesablauf erleichtern es Ihrem Kind, zur gewohnten Schlafenszeit auch wirklich müde zu sein, weil sein Körper sich an diese Zeit gewöhnt hat. Zu viel Abwechslung, Kurse und Termine können zu Schlafproblemen bei Babys. Da Ihr Kind aber nicht wie ein Uhrwerk funktioniert, sollten Sie versuchen, möglichst gut auf seine Bedürfnisse einzugehen. Wenn es z. B. zur üblichen Schlafenszeit noch putzmunter ist, ist es sinnvoller, es lieber eine halbe Stunde später schlafen zu legen.

3. Halten Sie genügend Abstand zum Mittagsschlaf ein. Ihr Kind sollte spätestens vier Stunden vor der Schlafenszeit aus seinem letzten Tagesschlaf aufgewacht sein. Wecken Sie es ansonsten durch Ansprechen, Streicheln oder indem Sie normalen „Haushaltslärm“ machen.

Viele weitere Informationen zu den Themen Ein- und Durchschlafen finden Sie in unserem Spezialreport "Kinder lernen Schlafen".

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Nettes aus Kindermund :)

Sprudel-Pferd: Ich unterhielt mich mit unserer Tochter Lisa (5 Jahre) über Pferdefutter. Sie wollte wissen, was denn die Folge falscher Fütterung wäre. Ich antwortete, dass dann das arme Pferd wohl eine Kolik bekäme, das führe zu großen Schmerzen. Am Abend erzählte Lisa meinem Mann, dass man Pferde immer richtig füttern müsse, denn sonst bekämen sie „Kohlensäure“.