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Einschlafen statt Schlafprobleme: Mit dem Schlaftraining geht es
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Schlafprobleme bei Babys: Die 12 wichtigsten Schlafregeln!

Was tun, bei Schlafproblemen?

Ihr Baby hat Probleme beim Schlafen? Das Ein- und Durchschlafen ist ein Reifungsprozess, den Babys und Kleinkinder in den ersten Lebensjahren vollziehen. Mit den folgenden Tipps schaffen Sie dafür die besten Bedingungen dafür, das Ihr Baby endlich durchschläft. 

Expertenrat von 

Die 12 wichtigsten Schlafregeln gegen Schlafprobleme bei Babys und Kleinkindern

1. Verpassen Sie das Schlaffenster nicht, um Schlafprobleme zu vermeiden!

Damit Babys und Kleinkinder leicht ins Land der Träume wechseln können, müssen sie gerade die richtige „Bettschwere“ erreicht haben. Diese Zeitspanne, in der sie müde sind und gut einschlafen können, wird als Schlaffenster bezeichnet. Ist das Schlaffenster vorüber, werden sie wieder munterer, um nach 50 bis 60 Minuten erneut „bettreif“ zu sein. Die Müdigkeit kehrt also wieder, ist dann aber noch stärker. Da Kinder bei zunehmender Übermüdung regelrecht überdreht werden, ist es wichtig, sie bei auftretender Müdigkeit (siehe Checkliste) rechtzeitig schlafen zu legen. Manche Kinder sind allerdings erst in der zweiten Müdigkeitsphase wirklich müde genug, um problemlos einschlafen zu können. Beobachten Sie Ihr Kind über mehrere Tage, um festzustellen, wann der geeignete Zeitpunkt ist.

Checkliste: Daran erkennen Sie, dass Ihr Baby müde ist!
  • veränderter Gesichtsausdruck, starrer Blick, Stirn-Runzeln oder Grimassieren
  • Gähnen, Augen-/Ohrenreiben, Schreien/Weinen oder Quengeln
  • ruckartige Bewegungen, Ballen der Fäustchen, Steif-Machen
  • reduzierte Aktivität, weniger Bewegungen, Gesicht-Abwenden
  • Saugen, Schnullern oder Daumenlutschen

2. Kinder brauchen Rhythmus zum Schlafen, aber nicht um jeden Preis.

Feste Schlafenszeiten und ein regelmäßiger Tagesablauf erleichtern es Ihrem Kind, zur gewohnten Schlafenszeit auch wirklich müde zu sein, weil sein Körper sich an diese Zeit gewöhnt hat. Zu viel Abwechslung, Kurse und Termine können zu Schlafproblemen bei Babys. Da Ihr Kind aber nicht wie ein Uhrwerk funktioniert, sollten Sie versuchen, möglichst gut auf seine Bedürfnisse einzugehen. Wenn es z. B. zur üblichen Schlafenszeit noch putzmunter ist, ist es sinnvoller, es lieber eine halbe Stunde später schlafen zu legen.

3. Halten Sie genügend Abstand zum Mittagsschlaf ein, um Schlafprobleme zu verhindern.

Ihr Kind sollte spätestens vier Stunden vor der Schlafenszeit aus seinem letzten Tagesschlaf aufgewacht sein. Wecken Sie es ansonsten durch Ansprechen, Streicheln oder indem Sie normalen „Haushaltslärm“ machen.

Viele weitere Informationen zu den Themen Ein- und Durchschlafen finden Sie in unserem Spezialreport "Kinder lernen Schlafen".

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Kommentare zu "Schlafprobleme bei Babys: Die 12 wichtigsten Schlafregeln!"

  • irinaaa schreibt am 22.01.2015

    Wie unverschämt doch einige leute sind, können kostenlose tipps lesen und meckern dann doch. Wenn du so schlau bist wieso liest du denn dann in diesem forum trotzdem nach ich kann mich nur maria und hanna anschließen :-) lg
  • maria schreibt am 20.02.2014

    Es ist bösartig, die obigen Tipps als Binsenweisheit zu bezeichnen! Schön, dass Ihr Verstand so toll funktioniert: Wenn Sie sich nicht angesprochen fühlen, recherchieren Sie doch weiter. Man denkt sich zum Thema "Schlafprobleme bei Babys" so einiges, aber deshalb sind sie -offensichtlich- noch lange nicht gelöst! Also, ist es gut, dass es kategorisch behandelt und die Schritte zur möglichen Lösung des Problems systematisch.aufgezählt werden. Natürlich ist alles nur relativ zu sehen. es wird wohl nie das ultimative "Rezept" gegen alles geben. Solange aber in den Tipps nichts Schädliches befindet, kann man sie bei/mit seinem Kind ausprobieren, ob sie von Nutzen sind.
    Die o.g. Tipps sind mir von anderen Seiten bekannt. Schlecht sind deswegen nicht. Vielleicht einfach nur nichts Neues.
  • Hanna schreibt am 17.06.2013

    Die Tipps sind sehr gut. Schön, dass auch die Bedürfnisse des Kindes geachtet werden!

    Einzig und allein wegen des Stillens möchte ich etwas anmerken: Die Muttermilch ist nach circa einer halben Stunde verdaut, also ist der Magen dann auch wieder leer, daher kann ein Kind auch schon nach einer halben Stunde wieder gestillt werden (ganz davon abgesehen, dass Stillen meist auch Suche nach Sicherheit bedeutet). Kinder wachsen im Schlaf und haben daher Nachts mehr Hunger.
  • karmen schreibt am 03.02.2013

    Das sind alles Binsenweisheiten, die man mit etwas Menschenverstand eh hat. Diese Tipps sind purer Schrott!!! Und bringen sicher nur eins, das Baby nicht zum durchschlafen
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