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Erste Liebe: Wie Eltern damit richtig umgehen

Erste Liebe: Wie Eltern damit richtig umgehen

» Zum ersten mal verliebt

Die erste Liebe

Egal in welchem Alter es einen trifft, die erste Liebe kommt mit voller Wucht. Wenn Ihr Kind verliebt aber aufgeklärt ist und seine Gefühle ernst nimmt, ist alles in Ordnung. Vorausgesetzt, seine Gefühle werden erwidert. Wenn Eifersucht und Liebeskummer aufkommen, braucht Sie Ihr Kind. Lesen Sie, wie Sie bei der ersten Liebe richtig reagieren und Ihrem Kind helfen.

Wenn Ihr Kind sich das erste Mal verliebt, ist es mit einer Vielzahl unterschiedlichster Gefühle konfrontiert. Mit unbekannter Intensität richtet sich sein ganzes Interesse bei der ersten Liebe auf den Jungen oder das Mädchen seiner Wahl. Alles andere wird von der ersten Liebe in den Hintergrund gedrängt. Freunde, Schule und Hobbys stehen plötzlich nicht mehr an erster Stelle. Dieser Zustand gleicht einer Sucht, die um jeden Preis befriedigt werden muss. Seien Sie froh, wenn diese Liebe erwidert wird und Ihr Kind keinen Liebeskummer hat, sondern seine ersten positiven Liebeserfahrungen machen kann.

Erste Liebe: Wann geht es los?

Schon Grundschulkinder können eine so große Zuneigung zu einem Freund oder einer Freundin entwickeln, dass man hier durchaus von erster Liebe sprechen kann. Dabei dreht es sich jedoch in den seltensten Fällen schon um den Wunsch nach Sexualität. Vielmehr ist bei der ersten Liebe die Nähe des anderen wichtig, gleiche Interessen zu teilen und sich miteinander wohl zu fühlen.

Das absolute Gefühlschaos beginnt erst mit der Pubertät, wenn der Körper die entsprechenden Hormone produziert und Ihr Kind sich verliebt. Doch das geschieht immer früher. Wissenschaftler prognostizieren, dass im Jahr 2010 Mädchen ihre erste Periode mit circa 10 Jahren bekommen werden und Jungen ihren ersten Samenerguss mit 12 Jahren – bei vielen ist das heute schon so. Nur gut, dass heute durch den Sexualkundeunterricht und die Medien schon fast alle 13-jährigen wissen, wie das mit der körperlichen Liebe funktioniert. Interessant: Statistisch gesehen hatte jeder zweite 14-jährige schon Geschlechtsverkehr.

Ist Ihr Kind verliebt?

Sich zu verlieben ist auch ein Zeichen von zunehmender Selbstständigkeit und Abnabelung von den Eltern. Dazu gehört es, die erste Liebe nicht gleich mitzuteilen, auch wenn das Verhältnis zu den Eltern aufgeklärt, offen und positiv ist. Ihr Kind möchte seine eigenen Erfahrungen mit der ersten Liebe machen, wenn es verliebt ist – das ist ganz legitim. An den folgenden Zeichen können Sie trotzdem erkennen, ob es möglicherweise verliebt ist:

  • Hängt Ihr Kind stundenlang am Telefon?
  • Benutzt Ihr Kind plötzlich Parfüm oder deodoriert es sich übermäßig?
  • Steht es stundenlang vor dem Spiegel und weiß nicht, was es anziehen soll?
  • Trägt Ihre Tochter plötzlich Make-up auf?
  • Fragt Ihr Kind Sie plötzlich, was es für ein Geburtstagsgeschenk für den Freund/die Freundin kaufen könnte?
  • Geht Ihr Kind am Wochenende häufiger weg als vorher?
  • Reicht das Taschengeld hinten und vorne nicht?
  • Rasiert sich Ihr Sohn plötzlich?
  • Sitzt Ihr Kind lange vor dem Computer und chattet dort?
  • Kommt auf dem Handy eine SMS nach der anderen an?
  • Wird Ihr Kind rot, wenn das Thema Liebe angesprochen wird?

Verliebt: So reagieren Jungen auf Mädchen

Jungen orientieren sich sehr stark an männlichen Vorbildern. Sie wollen so cool sein wie der Rapper Eminem, mögen den „männlichen“ Gang und die unkonventionellen Klamotten von P. Diddy oder anderen beliebten Gangsterrappern und Hiphoppern. Es ist ihnen sehr wichtig, dass die coole Fassade erhalten bleibt; mit ihren Freunden reden sie selten über die erste Liebe und Gefühle, und auch den Eltern wird sie gerne verschwiegen. Stark sein und alles im Griff haben ist unheimlich wichtig, wenn Jungen verliebt sind. Dabei sind Jungen unsicherer als Mädchen, was die erste Liebe angeht.

Wie Sie auf die erste Liebe Ihres Kindes richtig reagieren und welche Fehler sie vermeiden sollten, sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von "Lernen und Fördern mit Spaß".

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Nettes aus Kindermund :)

Sprudel-Pferd: Ich unterhielt mich mit unserer Tochter Lisa (5 Jahre) über Pferdefutter. Sie wollte wissen, was denn die Folge falscher Fütterung wäre. Ich antwortete, dass dann das arme Pferd wohl eine Kolik bekäme, das führe zu großen Schmerzen. Am Abend erzählte Lisa meinem Mann, dass man Pferde immer richtig füttern müsse, denn sonst bekämen sie „Kohlensäure“.