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Gutes Benehmen, Höflichkeit, höflich

Gutes Benehmen: Wie Kinder lernen höflich zu sein

Gutes Benehmen leicht gemacht

Gutes Benehmen ist wieder „in“. Und schon kleine Leute ab dem Kindergartenalter können einige wichtige Grundregeln in puncto Höflichkeit und Manieren lernen. Ständige Ermahnungen bringen allerdings wenig. Wir verraten Ihnen, wie Sie es richtig machen. 

Expertenrat von 

Sagen Sie auch öfter Sätze wie „Sei doch nicht so muffelig – grüß freundlich!“ oder „Hast du dich schon bei Tante Inge für das Buch bedankt?“ Solche Standardermahnungen bewirken meist nicht viel. Erziehung zur Höflichkeit funktioniert am besten, wenn wir nicht nur untereinander, sondern auch zu unseren Kindern höflich sind.

Für gutes Benehmen ist es nie zu früh

Eltern sollten ihren Kindern von Anfang an gutes Benehmen vorleben und schon die Kleinsten höflich behandeln:

  • Haben Sie Ihr Kind versehentlich gestoßen, sollten Sie sich sofort entschuldigen.
  • Reißen Sie Ihr Kind nicht unvermittelt aus dem Spiel, sondern kündigen Sie schon fünf Minuten vorher an, wenn Sie gleich weg müssen und es sich deshalb anziehen soll.


  • Tadeln Sie nicht nur seine Fehler, sondern loben Sie – am besten doppelt so oft –, wenn es etwas gut gemacht hat (z. B. die Milch nicht verschüttet oder sofort gehorcht hat).

Das können schon Kindergartenkinder lernen

Auch wenn Ihr Kind erst drei Jahre alt ist, kann es schon lernen, auf andere Rücksicht zu nehmen. Dabei gilt die Faustregel, dass andere so behandelt werden sollten, wie man es auch selbst gerne haben möchte.

  • Freundliche Begrüßung: Um einem anderen zu zeigen, dass er willkommen ist, sollte Ihr Kind ihn ansehen und freundlich grüßen, z. B.„Guten Tag!“ Besonders persönlich wird die Begrüßung, wenn es dazu auch die Hand gibt (bitte nicht dazu zwingen, wenn es das nicht möchte!). Gleiches gilt natürlich auch für die Verabschiedung.
  • Die Zauberwörter „bitte“ und „danke“: Ihr Kind lernt schon sehr bald, dass es mit einem „bitte“ viel eher (wenn auch nicht jedes Mal) die Erfüllung seiner Wünsche erreicht. Und sein „danke“ zeigt dem anderen, dass es sich über das, was es bekommen hat, freut.
  • Entschuldigung: Wenn Ihr Kind einem anderen wehgetan hat oder ihm Unrecht getan hat, kann es durch ein „Entschuldige bitte!“ zeigen, dass es ihm Leid tut. Dann fühlt sich der andere gleich besser.
  • Ausreden lassen: Ihr Kind sollte lernen zuzuhören und einem anderen, wenn er redet, nicht ins Wort zu fallen. Das ist natürlich für ungeduldige Kinder besonders schwierig. Erklären Sie Ihrem Kind, dass es selbst ja auch möchte, dass die anderen zuhören, wenn es etwas zu erzählen hat.
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