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Soziale Intelligenz

Soziale Intelligenz: Wie gut kommt Ihr Kind mit anderen zurecht?

Erziehungs-Tipps: Soziale Intelligenz

In einer Klasse gibt es immer besonders beliebte Kinder, die jeder zum Freund oder zur Freundin haben möchte. Hier wirkt hier die geheimnisvolle Chemie der sozialen Intelligenz, die den Umgang mit anderen Menschen so leicht gelingen lässt. Wie Sie soziale Intelligenz bei Ihrem Kind fördern können, lesen Sie in diesem Beitrag. 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Wenn Ihr Kind sich in andere hinein versetzen kann, deren Gefühle wahrnimmt und dieses Wissen auch in Handlungen umsetzt, dann kann es harmonische Verbindungen herstellen und man nennt dies soziale Intelligenz. Für soziale Intelligenz muss es aufmerksam zuhören und auch mimische Gesten richtig deuten können. In jeder Gruppe sind die Fähigkeiten der sozialen Intelligenz von großer Bedeutung, denn sie entscheiden über die Beliebtheit. Wir zeigen Ihnen  die richtigen Erziehungs-Tipps, mit denen Sie soziale Intelligenz fördern.

Soziale Intelligenz: Lukas ist beliebt, wie macht er das?

Der achtjährige Lukas ist ein mittelmäßiger Schüler, der sich in seiner Klasse hoher Beliebtheit durch soziale Intelligenz erfreut. Die meisten Jungen finden ihn toll und möchten ihn gerne zum Freund haben. Dabei ist Lukas ein ganz normaler Junge, der gerne Witze macht und in einem Fußballverein spielt. Auffallend an Lukas ist, dass er sich durch seine soziale Intelligenz im Klassengeschehen besonders gut auskennt. Sehr früh kannte er die Namen aller seiner Mitschüler und wusste auch schnell über ihre Vorlieben und Abneigungen Bescheid. Lukas ist kontaktfreudig und immer zu einem Schwätzchen aufgelegt, er verfügt über alles, was soziale Intelligenz ausmacht. Die Informationen, die er nebenbei durch die Gespräche bekommt, speichert er mühelos ab. Es interessiert ihn ganz einfach, was im Leben der anderen passiert. So entgeht es ihm auch nicht, wenn ein Mitschüler wütend, traurig oder hocherfreut ist. Er hat durch soziale Intelligenz ein gutes Gespür dafür, die richtigen Dinge zu sagen oder den anderen in Ruhe zu lassen. Dabei wirkt er jedoch nie bemüht, sondern stets selbstbewusst und ausgeglichen.

Soziale Intelligenz fördern: Marie ist unbeliebt, was läuft schief?

Marie ist in der gleichen Klasse und hat große Probleme mit ihren Mitschülerinnen, da sie nicht über genügend soziale Intelligenz verfügt. Mit niemandem hat sie sich wirklich anfreunden können, denn schon nach kurzer Zeit ziehen sich die anderen Mädchen von ihr zurück. Bei Marie fällt auf, dass sie kein Gespühr für aktuelle Trends hat und sich mit ihnen auch nicht auseinandersetzt. Sie lebt in ihrer eigenen Welt und teilt mit den anderen weder das Interesse für bestimmte Musik, noch für moderne Kleidung oder angesagte Fernsehserien. Soziale Intelligenz hat Marie sich noch nicht antrainiert. Auch die aktuellen Themen des Schultages beschäftigen Marie nicht. Oft bekommt sie gar nicht mit, was die anderen Mädchen brennend interessiert. Wenn sie sich an Unterhaltungen beteiligt, findet sie meist weder den richtigen Zeitpunkt noch das richtige Thema. Und wenn etwas nicht nach ihrer Vorstellung läuft, kann Marie das Problem nicht ausdiskutieren, sondern ist schnell eingeschnappt und entzieht sich der Situation. Dieses Verhalten ist typisch für Kinder, die nocht nicht über genügend soziale Intelligenz verfügen.

Die soziale Intelligenz wird in der Familie geprägt

Meistens spiegelt sich das schulische Verhalten der Kinder bezüglich der sozialen Intelligenz auch in der Familie wider. Kinder, die ihre Gefühle nicht ausdrücken können, die nicht in der Lage sind, Probleme gewaltfrei zu lösen oder die vom emotionalen Zustand anderer nichts mitbekommen, werden auch im Umgang mit den Klassenkameraden Schwierigkeiten haben. Mit der Checkliste im Abonnenten-Teil können Sie überprüfen, inwieweit Ihr Kind soziale Intelligenz besitzt und damit gut gerüstet für den Umgang mit anderen Menschen ist.

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Kommentare zu "Soziale Intelligenz: Wie gut kommt Ihr Kind mit anderen zurecht?"

  • melinda schreibt am 03.03.2013

    Das alles kann stimmen aber mein Sohn wenn er jemanden einlädt kommen alle viele vollen immer zu uns kommen übernachten aber keine von die hat mein Sohn zu sich eingeladen nur eine zwei drei stunde -er ist so unglücklich mein Herz tut so weh ,ein Junge aus seinem Kindergarten und jetzt aus Klasse der war tag und nacht bei uns aus eine dr.haus mutter war überfordert mit ihm ich habe ihm zu fussball gebracht angezogen essen gegeben alles aber weill mein Sohn als Migranten kind besser lessen konnte in erste klase was haben wir alles erlebt dann zweite mutter hat ein Sohn mit einem Afrikaner die hat uns auch gequelt Ja dein Sohn hat blaue Auge blonde Haare und mein ist auffällig wie Ausländer die zwei Jungs und ihren mutter die haben meinem Sohn Hölle von leben gemacht ,mein Sohn ist 9 Jahre alt und war mobing opfer Lehrerin hat das gesehen aber keine hat reagiert danach ist er aggressiv geworden aber manche Kinder aus Klasse sagen er hat Pech wenn er zurückschlägt wird immer erwischt und Lehrerin will nicht seine Geschichte hören .dabei Lehrerin hat gesagt so eine klasse wie unsere hat noch nie erlebt solche Feindlichkeit und Eltern. Ich lade keine aus die klasse mehr zum geburtstag .Mein sohn ist nicht besste aber er muss nicht betteln um Freundschaft manchmal ist er mir noch sehr kindisch und verspielt aber auch sehr naiv .er sagt auch ich muss immer spielen was die wollen wenn ich was will ist immer abgelehnt.
    Ich habe sehr große sorge um ihm.
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