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Welcher Kindergarten ist der Beste für Ihr Kind?

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Welcher Kindergarten ist der Beste für Ihr Kind?

» So finden Sie den richtigen Kindergarten

Welcher Kindergarten ist der Beste für Ihr Kind?

Kinder wollen lernen, von Anfang an. Da ist es gut, wenn sie im Kindergarten bestmöglich gefördert werden. Doch wie finden Sie den besten Kindergarten und in welchem Kindergarten wird Ihr Kind am meisten gefördert? Lesen Sie hier worauf es bei der Suche nach dem richtigen Kindergarten für Ihr Kind ankommt.

Eine kleine Entscheidungshilfe, den besten Kindergarten für Ihr Kind zu finden, bieten Ihnen diese zwölf Punkte:

  1. Der Kindergarten hat ein pädagogisches Konzept, in dem die Erzieherinnen ihre pädagogische Arbeit und ihre Ziele beschreiben. Dieses Konzept sollte in schriftlicher Form auch Ihnen als Eltern ausgehändigt werden. Ideal ist es, wenn nach einem etablierten frühpädagogischenAnsatz gearbeitet wird (z. B Situationsansatz, Reggio-, Montessori- und Waldorf-Pädagogik).
  2. Im Kindergarten  gibt es Wochen- und Monatspläne, die für Sie sichtbar aufgehängt werden. So wissen Sie immer, was Ihr Kind gerade gelernt hat, und können diese Themen zu Hause vertiefen.
  3. Pro Gruppe (maximal 25 Kinder) gibt es im Kindergarten mindestenszwei ausgebildete Erzieherinnen, die sich regelmäßig fortbilden sollten. Günstig ist es, wenn es zusätzlich noch eine dritte Betreuerin, etwa eine Praktikantin, gibt.
  4. Die Erzieherinnen im Kindergarten gehen achtsam und liebevoll mit den Kindern um. Sie sorgen für Erfolgserlebnisse, indem sie die Kinder möglichst viel selber ausprobieren lassen. Ideen und Vorschläge der Kinder sollten gewürdigt werden.
  5. Die Kinder werden breit und ganzheitlich gefördert, damit sie schon früh an unterschiedliche Gebiete herangeführt werden. Dazu gehört z. B. Sprachförderung (etwa in Kinderkonferenzen, Lese- und Erzählstunden, Bilderbuchbetrachtungen), Sport und musikalische Früherziehung.
  6. Es gibt anregende Spiel- und Lernmaterialien, etwa Bilderbücher, eine Kiste mit Utensilien zum Verkleiden für Rollenspiele, Materialien zum Experimentieren, fantasieanregendes Spielzeug, etwa Bausteine, Musikinstrumente.
  7. Das Außengelände des Kindergartens ist so gestaltet, dass die Kinder sich richtig austoben können und vielfältige Bewegungsmöglichkeiten erhalten. Neben Klettergerüst, Schaukel und Sandkasten gibt es im Idealfall Bäume, Wiesen und Gartenbeete, die von den Kindern bepflanzt werden.
  8. Das Team im Kindergarten ist aufgeschlossen gegenüberIhren Vorstellungen. Ihre Anregungen und Verbesserungsvorschläge werden nach Möglichkeit berücksichtigt.
  9. Es werden regelmäßige Elternsprechzeiten angeboten, damit Sie sich über die Entwicklung Ihres Kindes informieren können und Unterstützung bei Problemen erhalten.
  10. Die Kinder unternehmen mit der Gruppe regelmäßigAusflüge und Exkursionen. Die Erzieherinnen gehen mit ihnen z. B. zu Handwerksbetrieben, zur Polizei, zur Feuerwehr, in die Schule, in den Zoo, in die Bücherei oder in ein Museum. Auch Spaziergänge in die nähere Umgebung, etwa in einen nahe gelegenen Wald, stehen auf dem Programm.
  11. Die Öffnungszeiten des Kindergartens sind möglichst flexibel und kommen Ihren Bedürfnissen entgegen. Günstig ist eine Betreuung auch über die Mittagsstunden (ideal für berufstätige Mütter!). Das angebotene Mittagessen sollte möglichst gesund und ausgewogen sein, idealerweise vollwertig oder aus Bio-Anbau.
  12. Es gibt die Möglichkeit von Schnupperbesuchen im Kindergarten sowie eine den Bedürfnissen Ihres Kindes angepasste Eingewöhnungsphase, in der Sie dabeibleiben können.

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Der Kindergarten sollte sich an den Bedürfnissen der Kinder orientieren

Immer mehr Kindergärten orientieren sich an den Bedürfnissen und Interessen der Kinder und greifen auf, was die Kinder besonders interessiert oder stellen ihnen frei, sich für diejenigen Angebote zu entscheiden, die ihnen am meisten zusagen.

Drei fortschrittliche Kindergarten-Konzepte, die sich auch gut miteinander kombinieren lassen, sind:

  1. Der Situationsansatz

Hier orientiert sich die Erziehungsarbeit an den Erfahrungen des Kindes: Impulse gehen vom Kind aus, von seinen Fragen, Erfahrungen, Erlebnissen. Erzieherin gibt nur Hilfestellung, damit die Kinder das Thema möglichst selbstständig bearbeiten können. Ziel: Den Kindern sollen die nötigen Kompetenzen für den Alltag vermittelt werden (wie beschaffe ich mir die nötigen Informationen?).

  1. Projektarbeit

Hier werden Themen im Zusammenhang bearbeitet, z. B. Projekte wie „Auf dem Wochenmarkt“, „Beim Zahnarzt“: Kontakt zur „Außenwelt“ jenseits des Kindergartens wird gefördert. Ziel: Kinder erwerben im Zusammenhang und im Kontakt zur alltäglichen Umwelt alle erforderlichen Fähigkeiten. Förderung von Selbstständigkeit, Erfahrungslernen und Handlungsorientierung.

  1. Offenes Konzept

Fördert soziale Kontakte und die Selbstbestimmung des Kindes: Alle Räumlichkeiten und alle Angebote stehen allen Kindern jederzeit zur Verfügung. Kind kann jederzeit selbst entscheiden, was es machen möchte und auch, ob es draußen oder drinnen spielen will. Fördert gruppenübergreifende Freundschaften.

 

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