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Welche Ursache haben Wahrnehmungsstörungen?

Woher kommen Wahrnehmungsstörungen?

Wenn Kinder Wahrnehmungsstörungen haben, sind Eltern nicht nur besorgt, sondern möchten auch wissen, welche Ursachen diesen Wahrnehmungsstörungen zu Grunde liegen. Es gibt es eine ganze Reihe von Erklärungen und Hinweisen, aber nicht immer lässt sich eindeutig herausfinden, woher die Wahrnehmungsstörungen kommen. 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Liegen bei Ihrem Kind ernst zu nehmende Hinweise auf massive Wahrnehmungsstörungen vor, muss professionell überprüft werden, ob es tatsächlich an behandlungsbedürftigen Wahrnehmungsstörungen leidet oder es sich eher um eine vorübergehende Schwäche der Wahrnehmung handelt. Der richtige Ansprechpartner bei Wahrnehmungsstörungen ist zunächst einmal der Kinderarzt. Anhand verschiedener Tests klärt er die allgemeine Entwicklung Ihres Kindes ab. Die körperliche Gesundheit, die Wahrnehmung und die Reizweiterleitung werden überprüft. Weiterhin sollte das Verhalten im Alltag, also in verschiedenen Lebensbereichen wie Schule, zu Hause und Freundeskreis, bei Anzeichen von Wahrnehmungsstörungen erfasst und beurteilt werden.

Nutzen Sie die Vorsorgeuntersuchungen bei Wahrnehmungsstörungen

Seit 1976 gibt es in Deutschland die kostenlosen Vorsorgeuntersuchungen für Kinder, seit 1991 sind sie in allen Bundesländern einheitlich. Im Mittelpunkt der Untersuchungen U4 bis U6 (im 1. Lebensjahr des Kindes) stehen die Entwicklung der altersgemäßen Reaktionsfähigkeit (Wahrnehmung) und die Sprachentwicklung. Bis zur Einschulung wird dann in der U7, U8 und U9 zusätzlich die altersgemäße Sprachentwicklung kontrolliert sowie u.a. nach folgenden Verhaltensauffälligkeiten, die Anzeichen von Wahrnehmungsstörungen sein können, geschaut:

  • Maße  
  • Gewicht
  • Organe           
  • Schlafstörungen
  • Einnässen       
  • unkonzentriertes Spielen
  • motorische Ungeschicklichkeit
  • Atemnot in Ruhe und/oder bei Belastung
  • Feinmotorik und Koordination
  • Zahnuntersuchung     
  • chronische Erkrankungen
  • Entwicklung von Verhalten und Sprache
  • Verhaltensauffälligkeiten      
  • Schulreife

Wahrnehmungsstörungen: Untersuchungen für Schulkinder

Natürlich können Sie auch nach der Einschulung Ihr Kind regelmäßig beim Kinderarzt vorstellen, besonders wenn Ihnen ungewöhnliche Verhaltensweisen, die auf Wahrnehmungsstörungen rückschließen lassen, auffallen oder Ihr Kind Schwierigkeiten im Lern- und Leistungsbereich bzw. der Wahrnehmung entwickelt. Kann der Kinderarzt nicht alle Fragen bei Wahrnehmungsstörungen zufrieden stellend klären, wird er Ihr Kind zwecks genauerer Prüfung an weitere Fachärzte für Wahrnehmungsstörungen, zum Beispiel an einen Neurologen, HNO- oder Augenarzt, überweisen.

 

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