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Baby liegt auf einer Matratze

Die beste Matratze für Ihr Kind

Richtige Matratzen für Kinder

Babys und Kleinkinder verbringen die Hälfte des Tages schlafend im Bett. Da ist eine gesunde Kindermatratze besonders wichtig. Lesen Sie hier, worauf es bei einer guten Matratze für Kinder ankommt. 

Expertenrat von 

Die Matratze sollte die Wirbelsäule Ihres Kindes gut stützen und außerdem schadstoffarm sein. Bei einer Babymatratze ist zudem zu beachten, dass sie möglichst luftdurchlässig sein sollte, um dem Plötzlichen Säuglingstod vorzubeugen.

Feste Matratzen sind für Ihr Kind und seinen Rücken gut

Eine gute Kindermatratze sollte dauerhaft fest sein, sich jedoch der Körperkontur anpassen. Der Babykörper muss überall gleichmäßig aufliegen, damit es nicht zu Folgeschäden an der Wirbelsäule kommt. Der Körper Ihres Kindes sollte nicht mehr als zwei Zentimeter tief in die Matratze einsinken. Babys und Kleinkinder dürfen ruhig etwas härter liegen. Ihre Wirbelsäule hat noch nicht die spätere S-Form, sondern ist gerade. Je älter Ihr Kind wird, umso weicher darf die Matratze sein. Kaufen Sie nach Möglichkeit Bett und Matratze zusammen, damit sichergestellt ist, dass die Matratze genau in das Bett passt. Lücken können nämlich zu Einklemmungen führen. Manche Matratzenhersteller bieten spezielle Matratzen mit einem trittfesten Rand an, dem so genannten Trittrahmen, der ein Einklemmen der Kinderfüße zwischen Matratze und Holzrahmen bzw. Gitterstäben verhindern soll. Die Matratze sollte nicht dicker als zehn Zentimeter sein und möglichst einen abnehmbaren, mindestens bei 60 °C waschbaren Bezug haben. Außerdem darf die Matratze nicht höher sein, als es für das jeweilige Bettmodell vorgesehen ist.

Kaufen Sie für Ihr Kind eine luftdurchlässige Matratze fürs Babybett!

Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass das Risiko des Plötzlichen Kindstodes ansteigt, wenn die Matratze schon älter und länger in Gebrauch ist. Als Ursache werden Ausgasungen von Bakterien oder Schimmelpilzen, die sich mit der Zeit in der Matratze eingenistet haben, vermutet. Kaufen Sie daher besser eine neue Babymatratze! Das Risiko des Plötzlichen Säuglingstodes steigt an, wenn die Babymatratze das ausgeatmete Kohlendioxid und die Körperwärme nicht ausreichend abführen kann. Bei Tests zur Gasdurchlässigkeit und Wärmeabfuhr von Matratzen schnitt ein Modell mit wabenförmigem Schaumstoffkern besser ab als Matratzen aus Naturmaterialien mit Latexkern und Kokosfaserschicht. Letztere ließen nur 20 Prozent des Kohlendioxids durch, während es bei der Schaumstoffmatratze 92 Prozent waren. Auch andere spezielle Babymatratzen mit integrierten Luftkanälen sind geeignet. Verzichten Sie in jedem Fall auf wasserdichte Bettunterlagen und auf Schaffelle im Babybett. Panikreaktionen, falls Sie eine weniger durchlässige Matratze gekauft haben, sind jedoch fehl am Platz, denn viel wichtiger ist, dass Ihr Baby auf dem Rücken schläft!

Das Material der Matratze ist sehr wichtig für Ihr Kind

Reine Latex- oder Schaumstoffmatratzen sind für Babys und Kleinkinder oft zu weich, während Matratzen aus latexiertem Kokos fest und gleichzeitig elastisch sind, sodass die Kleinen gut darauf liegen. Ebenfalls fest und daher geeignet sind reine Kokos- oder Rosshaarmatratzen. Kleine Allergiker und Kinder mit erhöhtem Allergierisiko  schlafen am besten auf einer Kaltschaummatratze mi waschbarem Überzug. Weil aber alle Schaumstoffmatratzen bei einer im Jahr 2005 von ÖKO-TEST durchgeführten Schadstoff- Untersuchung schlechter abgeschnitten haben als die reinen Latex- und die Kokos-Latex-Matratzen, empfiehlt es sich, die neu gekaufte Matratze ohne Plastikfolie an einem trockenen, warmen und gut gelüfteten Platz 14 Tage ausdünsten zu lassen.

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Kommentare zu "Die beste Matratze für Ihr Kind"

  • Anonym schreibt am 18.10.2011

    Sehr geehrte Frau Dr. Schmelz, sehr geehrte Leserinen, sehr geehrte Leser,

    ich möchte Sie freundlich darauf hinweisen, das der Test, in dem die Gasdurchlässigkeit und Wärmeabfuhr von wabenförmigen Schaumstoff-Matratzen besser abschnitt als die Naturmatratzen nicht korrekt war.
    Es wurde in zahlreichen Stellungnahmen nachgewiesen, dass die Testanordnung für die Praxis ungeeignet war und nur dazu führen konnte, dass das Waben-Sieger-Model eines amerikanischen Herstellers den Test gewinnen musste. Nun raten Sie mal von wem der Test in Auftrag gegeben wurde? Ja, genau von diesem Hersteller. Er stellte auch sämtliche Test-Matratzen und spendete über 20.000 EUR.
    Nachuntersuchen ergaben, dass die Sieger-Matratze sogar am Schlechtesten geeignet ist.
    Nachzulesen z.B. beim <a href\"http://www.eco-institut.de/e9579/e30975/e30976/news31114\">eco-Institut</a>
    Also doch lieber Bio....
    z.B.
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