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Kindergartenwechsel mit 4???
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Verfasst am: 03.03.2010 [20:06]
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eve2406
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 03.03.2010
Beiträge: 1
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Hallo zusammen, kurz zu meiner Situation: ich bin verheiratet, berufstätig und Mutter von 2 Töchtern (die eine Tochter ist 16 Monate, die andere Tochter ist bald 4 Jahre alt). Die ältere Tochter ist schon mit 2 1/2 Jahren in die Krippe in den Nachbarort gegangen, da ich wieder angefangen habe zu arbeiten. Letzten Sommer ist sie dann in den anderen Nachbarort in den Kiga gewechselt, da alle Kinder aus unserem Ortsteil dort hin gehen. Nun ist die kleine Tochter seit November letzten Jahres in der selben Krippe wie damals die große Tochter.Nun habe ich das Problem, dass ich ständig von einem Kiga zum anderen hetze (morgens hin, mittags zurück...)und dann auch noch auf die Arbeit fahre, die sich im selben Ort befindet wie die Krippe. Es sind unterschiedliche Ferienzeiten, Öffnungszeiten, Schließtage etc., was mich dazu veranlasst hat, die große Tochter abzumelden und wieder in dem Kiga ab Sommer anzumelden, wo auch die Kleine hin geht (zumal sie auch später dort die Schule besuchen wird). Sie hat sich allerdings super in dem anderen Kiga eingelebt, viele Freunde gefunden und geht total gerne dort hin. War es richtig es über ihren Kopf hinweg zu entscheiden? |
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Verfasst am: 03.03.2010 [23:02]
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AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1612
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Liebe eve2406, ich kann sehr gut verstehen, dass es aus organisatorischen Gründen für Sie recht kompliziert ist, die Kinder in unterschiedlichen Kindergärten mit unterschiedlichen Öffnungs- und Ferienzeiten zu haben. Allerdings ist auch zu bedenken, dass Ihre Tochter sich jetzt im Alter von 4 Jahren bereits zum dritten (!) Mal neu in einer Kindergartengruppe eingewöhnen muss. Günstiger wäre es gewesen, sie im ersten Kindergarten (wo sie nun ja wieder hingehen wird) zu lassen oder die kleine Schwester beim selben Kindergarten anzumelden wie die Große. Da Sie Ihre Tochter bereits für den anderen Kindergarten angemeldet haben, sind die Tatsachen nun so, wie sie sind. Mit Ihrer Tochter darüber zu diskutieren, sie mehr einzubeziehen oder die Entscheidung zum Wechsel von ihrer Meinung und ihren Wünschen abhängig zu machen (sie möchte sicherlich im bisherigen Kindergarten bleiben), hätte nur dann Sinn gemacht, wenn es wirklich eine echte Entscheidungsmöglichkeit für sie gegeben hätte, was aber nicht der Fall ist. Daher wird Ihre Tochter nun mit dem erneuten Wechsel an den anderen Kindergarten zurecht kommen müssen - eine stärkere Einbeziehung kann daran nichts ändern. Sie können sie jetzt nur behutsam darauf vorbereiten, sodass der Wechsel für sie nicht Knall auf Fall kommt. Herzliche Grüße Ihre Andrea Schmelz [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 03.03.2010 um 23:23.] Hat Frau Dr. Schmelz Ihnen schon einmal bei einem Problem weitergeholfen? Unterstützen Sie bitte Frau Dr. Schmelz und das Elternwissen-Team und werden Sie Fan von Elternwissen.com und empfehlen Sie unsere Seite Ihren Freunden weiter!
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Verfasst am: 09.03.2010 [17:33]
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muttis
Super-Nanny
Dabei seit: 19.10.2009
Beiträge: 85
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Ich habe mein 4-jähriges Kind ebenfalls von einem Kindergarten rausgenommen und bei einem anderen angemeldet, weil da ab Herbst auch mein kleines Kind gehen wird. Ich kann es nur zu gut verstehen, dass du beide Kinder im gleichen Kindergarten haben möchtest. Bei uns hat der Wechsel gut geklappt. Kinder sind da m.E. oft viel unkomplizierter, als man sich das denkt. Wichtig ist, glaube ich, darauf zu achten, dass das Kind in eine Gruppe kommt, in der es mindestens 1-2 gleichaltrige und gleichgeschlechtliche Kinder gibt - mit denen "wächst" das Kind dann gut zusammen. Vielleicht trifft das Kind ja auch alte Bekannte wieder - es wird sich wahrscheinlich nicht mehr an diese Kinder erinnern können (außer, es gab weiterhin Kontakt), aber "alte Freundschaften" sind schnell wieder aufgewärmt! |
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Verfasst am: 12.03.2010 [12:42]
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SunnyCalm
Alter Hase
Dabei seit: 27.05.2009
Beiträge: 24
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Ich sehe das ähnlich wie Frau Dr. Schmelz. Der erste "Orts-"Wechsel war vielleicht nicht günstig - schlußendlich müssen wir uns aber alle zur Decke strecken. Es scheint, wir hätten die Wahl zwischen Pest und Cholera, nichts ist optimal. Dann doch lieber alle an/in einem Ort mit einer ausgeglichenen Mama, die den Alltag zeitlich getaktet kriegt, als falsche Rücksichtnahme um den Preis der täglichen Hetze. Damit wäre dann ja wohl niemandem geholfen. Ansonsten stimme ich muttis Alter Hase zu: die Kiddies sind viel unkomplizierter, als wir denken. Es wird alles klappen, wenn Ihre "Große" Zeit hatte, sich darauf einzustellen. Der Vorteil wird sich dann in einem Jahr zeigen, wenn sie mit den dann vertrauten Kindern gemeinsam in die Schule geht. |
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