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Verfasst am: 09.09.08 [14:35]
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Marauli
Themenersteller
Dabei seit: 30.04.2008
Beiträge: 7
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Hallo!
Meine Tochter (26 Monate) spricht noch nicht sehr viel. Sie kann so ca. 10 Wörter, mit denen sie auch schon Sätze bildet. Sie versteht aber sonst alles, was man ihr sagt und kann sich auf ihre Weise sehr gut verständigen. Man merkt immer wieder neue Entwicklungsschritte, aber es geht eher langsam voran. Ich habe gehört, daß die 2. Kinder später zum reden anfangen. Ist das richtig? Und wie kann ich sie fördern?
Vielen Dank für die Antwort!!
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Verfasst am: 09.09.08 [23:44]
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AndreaSchmelz
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 298
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Liebe Marauli,
aus der Ferne kann ich die Situation natürlich schwer beurteilen. Was meint denn Ihr Kinderarzt? Wenn er keinen Grund zur Besorgnis sieht, können Sie erst mal beruhigt abwarten. Das Sprachverständnis scheint bei Ihrer Tochter ja vorhanden zu sein und schlecht hören dürfte sie nach Ihrer Beschreibung wohl auch nicht (sowas muss immer abgeklärt werden!). Das sind schon mal zwei wichtige Punkte für das Sprechenlernen.
Es wird zweiten Kindern gerne nachgesagt, dass sie später sprechen als die Erstgerborenen - doch das ist von Kind zu Kind individuell sehr unterschiedlich. Wissenschaftlich begründet ist diese Aussage zumindest nicht.
Spezielle Förderspiele für den Spracherwerb brauchen Sie nicht. Ich denke, dass Sie bestimmt ohnehin schon viel mit ihr sprechen, ihr in angenehmer Atmosphäre vorlesen bzw. mit eigenen Worten erzählen, was auf den Bildern im Buch zu sehen ist.
Sehr günstig sind noch Fingerspiele sowie rhythmische Bewegung/Tanzen zu Liedern, Klatschen zu Liedern oder kurzen Kinderreimen, Kniereiter - einfach alles, was mit Sprache zu tun hat. Allerdings sollte man sich den Kleinen keinesfalls aufdrängen und immer wieder mit Angeboten ankommen oder das Kind "drillen" (Nun zeig mir doch mal..., Sag mir doch mal...). Förderung klappt nur, wenn das Kind Spaß an der Sache hat und gerne mitmacht.
Vielleicht wäre auch ein Kurs in Gebärdensprache für Babys sinnvoll, denn damit könnte sich Ihre Tochter noch besser mit Ihnen verständigen. Sie können sich unter www.babyzeichensprache.com oder www.babysignal.de informieren.
Herzliche Grüße
Ihre
Andrea Schmelz
[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 09.09.2008 um 23:56.]
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Verfasst am: 28.10.08 [15:18]
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Marauli
Themenersteller
Dabei seit: 30.04.2008
Beiträge: 7
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Uns wurde nun nahegelegt, einen psychologischen Entwicklungstest zu machen. Ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich sinnvoll ist. Ein Kind verhält sich in einer fremden Umgebung immer anders, als in seiner gewohnten Umgebung. Nachdem ich nun auch mit vielen anderen Müttern gesprochen habe, bei denen die Kinder erst mit 3 so richtig zum Reden angefangen haben, überlege ich, ob ich nun doch noch etwas zuwarten sollte, damit ich meine Kleine nicht überfordere. Vielleicht ist sie einfach noch nicht so weit. Was meinen Sie dazu?
Vielen lieben Dank für die Antwort!
Liebe Grüße
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Verfasst am: 29.10.08 [01:38]
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AndreaSchmelz
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 298
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Liebe Marauli,
Ihre Tochter ist zwar bei weitem kein Plappermäulchen, spricht aber zumindest einige Wörter, verwendet diese vermutlich auch dem Sinn entsprechend und bildet damit Zwei-Wort-Sätze. Insofern ist sie mit der Ssprachentwicklung wohl noch im Rahmen des Normalen.
Sie schreiben allerdings selbst, dass es mit neuen Entwicklungsschritten eher langsam voran geht. Deswegen wäre ein psychologischer Entwicklungstest sicherlich sinnvoll. Natürlich verhalten sich Kinder in fremder Umgebung anders als zu Hause - aber das betrifft ja nicht nur Ihre Tochter, sondern alle Kinder. Das wird bei solchen Tests berücksichtigt. Vieles wird deshalb auch von Ihnen erfragt, ob Ihr Kind das zu Hause schon kann.
Wenn Sie den Entwicklungstest machen lassen, ist das zunächst nicht mehr als eine reine Diagnostik. Deswegen wäre Ihre Tochter ja nicht überfordert und nach erfolgtem Entwicklungstest können Sie in der Regel auch nicht viel mehr tun als Geduld haben, bis Ihre Tochter mehr zu sprechen beginnt. Sie wüssten eventuell dann aber schon, dass es im Falle einer tatsächlich vorliegenden Entwicklungsverzögerung länger dauern könnte.
Herzliche Grüße
Ihre
Andrea Schmelz
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Verfasst am: 04.11.08 [11:17]
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brigitte
Dabei seit: 04.11.2008
Beiträge: 1
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Liebe Marauli,
hast Du denn mal die Hörfähigkeit testen lassen?
mein zweites Kind war auch sprachverzögert. Er konnte mit 24 Monaten nur 3 Namen sprechen. Da ich keine Vergleiche ziehen wollte zum größeren Bruder, haben wir einfach angenommen, er sei eben langsamer beim Sprechen. Dann stellte sich durch Zufall heraus, dass er Wasser in den Ohren hatte und beide Ohren fast zu waren. Was nicht auffiel, denn er nahm sehr regen Anteil am Familienleben und tat auch Dinge zu denen man ihn aufforderte.
Als ich dies in einer Mütterrund erzählte, stellte sich (später) heraus, dass ein anderes Kind ebenfalls die Ohren zu hatte und deshalb sprachverzögert war.
Vielleicht lohnt es sich, das noch mal abzuklären. Unter diesen Paukenergüssen leiden sehr viele Kinder...
Viele Grüße! Brigitte.
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