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Verfasst am: 12.11.08 [10:46]
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Perle
Themenersteller
Dabei seit: 12.11.2008
Beiträge: 1
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Hallo,
unsere Tochter (8,5 Monate) ist vor einem Monat in ihr Kinderzimmer umgezogen, was zunächst kein Problem war. Doch seit drei Wochen will sie abends nicht mehr einschlafen. Seitdem gehe ich mehrmals aus dem Kinderzimmer, aber sie weint immer jämmerlich. Ich setze mich dann neben ihr Bett und singe ihr 15 bis 20 Minuten lang etwas vor, bis sie sich beruhigt hat und einschläft. Ich vermeide es, sie zu viel zu streicheln, und nehme sie auch nicht aus dem Bettchen heraus. Ich habe versucht, das Licht an oder die Türe offen zu lassen, aber das hat nichts genutzt. Was kann ich tun, dass unsere Tochter wieder ohne zu weinen einschläft? Ich habe schon von der Checking-Methode gehört, aber ist unsere Tochter dafür nicht noch zu klein?
Vielen herzlichen Dank schon im Voraus.
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Verfasst am: 12.11.08 [13:30]
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whyoming
Dabei seit: 07.11.2008
Beiträge: 6
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Hallo,
das mit dem schlafen ist das einzige was bis heute zum glück kein Problem war. Mein Sohn hatte einen Bären (Bärankopf und arme und unten ein Tuch dran) den hat er immer mit im bett gehabt und festgehalten, damit er was bei sich hatte!
Von der Checking-Methode habe ich nichts gehört kann da also nichts zu schreiben.
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Verfasst am: 12.11.08 [21:41]
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AndreaSchmelz
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 298
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Liebe Perle,
ist Ihre Tochter denn tagsüber wie immer oder klammert sie dann auch stärker? Mit 8,5 Monaten ist sie im Fremdelalter und da kommt es nicht selten vor, dass die Kleinen sehr an der Mama hängen, was natürlich auch abends noch nachwirken kann.
Ich vermute nach Ihrer Beschreibung, dass Ihre Tochter wahrscheinlich beruhigt einschläft, wenn Sie einfach still neben dem Bett sitzen bleiben und sich - nach dem Gute-Nachtkuss und/oder einem Schlaflied - ganz ruhig verhalten, also einfach nur da sind. Bitte möglichst nicht Händchen halten oder streicheln beim Einschlafen, damit Ihre Tochter sich nicht an diese Einschlafhilfe gewöhnt. Sobald Ihre Tochter nämlich beruhigt einschläft, wenn Sie neben dem Bett sitzen, können Sie mit dem Stuhl ein wenig weiter vom Bett wegrutschen und in der Folge den Abstand vom Bett immer weiter erhöhen, aber immer nur so viel, dass Ihre Tochter es noch okay findet.
Sie bleiben aber grundsätzlich immer so lange sitzen, bis Ihre Tochter eingeschlafen ist. Mit der Zeit werden Sie es dann schaffen, dass Sie vor der Kinderzimmertüre sitzen, bis Ihre Kleine eingeschlagen ist. Dann hat sie gelernt, alleine in den Schlaf zu finden.
Herzliche Grüße
Ihre
Andrea Schmelz
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Verfasst am: 13.11.08 [14:24]
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Claudia_E.
Dabei seit: 13.11.2008
Beiträge: 3
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Liebe Perle,
ich berate Mütter in der Still- und Babygruppe und das Thema Schlafen und Einschlafen ist fast immer das Thema. Meine Erfahrung zeigt, dass es sehr wichtig ,dass wenn man etwas ändert ganz davon überzeugt sein muss, denn das Kind merkt sofort ob man zweifelt ob der Schritt nun Richtig war. So wie sie schreiben ist es so, dass sich ihr Kind nach 20 Min. beruhigt hat wenn sie daneben sitzen bleiben. Oft ist man aber am Abend müde und ist froh wenn das Kind so schnell als möglich einschläft. Wäre es eine Möglichkeit,dass ihr Mann diese Aufgabe übernimmt, oder sie das abwechslungsweise machen? Was ebenfalls hilft sind kleine Abendrituale die immer gleich ablaufen z.B. ein Lied eine Massage etwas was dem Kind Sicherheit gibt....
Ich hoffe das hilft ihnen ein wenig Claudia_E.
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Verfasst am: 14.11.08 [12:16]
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Hannah
Dabei seit: 14.11.2008
Beiträge: 1
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Hallo Perle,
ich bin Pädagogin und habe selber 3 inzwischen ältere Kinder.
Ich denke, Dein Kind ist völlig in Ordnung. Wenn Du die Geduld aufbringen kannst noch 20 Minuten bei ihm zu bleiben, dann genieße die Zeit. Ich habe jede Menge Abendlieder gelernt und sie vorgesungen. Die Lieder sind den Kindern schnell vertraut. Als die Kinder sprechen konnten, veranstalteten wir ein abendliches "Wunschkonzert". Wenn's Zeit wird reden wir nicht übers "ins Bett müssen" sondern, welches Lied wir gleich singen. Sie gehen immer problemlos ins Bett, inzwischen auch alleine. Wichtig finde ich auch, zu schauen, welchen "Biorhythmus" mein Kind hat. Der ändert sich im Lauf der Zeit immer wieder und richtet sich oft nicht nach dem, was in etlichen Elternratgebern zu lesen ist. Kinder brauchen unterschiedlich viel Schlaf und können nicht "auf Kommando" einschlafen. Ich finde auch gut, was Claudia schreibt. Wechselt Euch ab mit dem Ins-Bett bringen. Wenn jemand nicht singen kann oder will kann er/sie auch andere Rituale erfinden (vorlesen/Gedichte...).
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