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sport ja oder nein?
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Verfasst am: 07.09.2010 [14:54]
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fam4
Junior
Themenersteller
Dabei seit: 03.09.2010
Beiträge: 9
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unser sohn, fast 5, ging bis vor kurzen in den kinderzirkussport und nun zum basketball. es ist so, dass er zwar freude daran hat, aber die lust fehlt schon immer. davor heißt es immer: "ich habe keine lust". er ist nicht so super sportlich, sollte man das dann gerade fördern und ihn zum sport locken oder sollte man ihn lassen und später nochmal mit sport beginnen? er ist sonst ja auch immer draußen, fährt fahrrad oder spielt für sich im spielhaus und sand. wir sind uns unsicher ob es aufgeben wäre, wenn man jetzt nicht mehr zum sport geht... es fällt uns schwer eine entscheidung zu treffen, denn eigentlich hat er freude daran, aber wenn er wählen könnte, würde er zu hause und im garten bleiben wollen. danke schon mal, LG |
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Verfasst am: 07.09.2010 [16:41]
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AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1612
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Liebe fam4, Sport ist gut und wichtig, aber wenn Sie Ihren Sohn quasi jedes Mal mit "vorgehaltener Pistole" oder großen Überredungskünsten dazu bewegen müssen, weil er nicht hinwill, würde ich es jetzt fürs Erste mal lassen. Es spricht ja nichts dagegen, es später (am besten zusammen mit einem Freund!) nochmal zu versuchen. Hat Ihr Sohn ausreichend Gelegenheit, alleine (oder mit Freunden) zuhause oder im Garten zu spielen oder hat er außer dem Basketball noch andere Kurse/Termine (z.B. nachmittags Kindergarten, Musikkurs, Ergotherapie oder Ähnliches)? Denn wenn ihm der Sport "eigentlich" Spaß macht, Ihr Sohn aber trotzdem lieber zuhause bleiben würde, kann das ein Anzeichen sein, dass er einfach mehr freie, unverplante Zeit für sich braucht. Herzliche Grüße Ihre Andrea Schmelz Hat Frau Dr. Schmelz Ihnen schon einmal bei einem Problem weitergeholfen? Unterstützen Sie bitte Frau Dr. Schmelz und das Elternwissen-Team und werden Sie Fan von Elternwissen.com und empfehlen Sie unsere Seite Ihren Freunden weiter!
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Verfasst am: 13.09.2010 [15:42]
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cauda
Newbie
Dabei seit: 13.09.2010
Beiträge: 1
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Hallo fam4, bei meinem Sohn (jetzt 9,5) war das ähnlich. Nach dem Sport sagte er immer, es war schön, vor dem Sport, ich mag nicht. Wir waren auch nicht ganz sicher, ob es gut ist ihn immer wieder "hinzudrängen", schließlich sollte es ja etwas sein, was man gerne macht. Wir sind aber dabei geblieben, nach der Devise: einmal pro Woche Sport im Verein. Außerdem war es bei uns die "Fortführung der Krankengymnastik", da er als Kleinkind alles Grobmotorische nur langsam und vorsichtig erlernt hat. Und der regelmäßige Sport hat diesbezüglich wirklich zu einer langsamen Angleichung an seinen Jahrgangsdurchschnitt beigetragen. Der "Durchbruch" kam bei uns zufällig, als ich ihn 2 mal hintereinander wegen einem Termin meiner Tochter nicht zum Training bringen konnte. Er war alleine zu Hause, zwar alles hergerichtet und die Uhr daneben, aber ob er losging oder nicht konnte ich nicht beeinflussen. (Der Weg ist nicht weit, drum habe ich mich getraut ihn alleine loszuschicken.) Und siehe da, als wir heimkamen, war er weg (vorsichtshalber bin ich noch zur Turnhalle und habe geschaut, ob er wirklich angekommen ist). Seitdem ist es kein Thema mehr, dass er zum Sport geht und ich glaube es gefällt ihm besonders, dass er jetzt immer allein hingehen darf. Im nachhinein glaube ich, dass er einfach um des Protest willens nicht gehen wollte. Anfangs war vielleicht auch noch die Scheu davor da, dass die meisten anderen "alles" besser können. Davon merkt man inzwischen aber nichts mehr. Viele Grüße Cauda |
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