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Verfasst am: 08.09.08 [11:36]
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Elly
Themenersteller
Dabei seit: 08.09.2008
Beiträge: 1
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Hallo,
bei meiner Tochter (knapp sechs Monate alt) wurde vor einigen Wochen eine leichte Neurodermitis diagnostiziert (ein bis zwei trockene Stellen an den Oberarmen, ein paar am Oberkörper, sonst keine Beschwerden). Das Allergierisiko in unserer Familie ist hoch.
Welche natürlichen Pflegeprodukte gibt es für die Haut meiner Tochter? Bisher benutze ich Wind-und-Wetter-Balsam von Weleda, da dieser stark fettend ist. Und müssen wir unsere von allen geliebte Katze „abschaffen“?
Mit herzlichen Grüßen,
Elly
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Verfasst am: 08.09.08 [16:32]
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Maja322000
Dabei seit: 04.08.2008
Beiträge: 4
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Hallo Elly, bin natürlich keine Frau Doktor, aber meine Tochter hatte das in dem Alter auch.
Ich hab ihr dann statt Pflegprodukte meist einmal die Woche ein Bad mit etwas Olivenöl gemacht. Danach braucht man auch nix mehr eincremen.
Für die ganz hartnäckigen Stellen, hatte ich ein salbe vom Kinderarzt. Da die aber mit Kotison war, hab ich nur selten davon was genommen.
Mit etwa 2 Jahren, als dann auch die Windel verschwunden war, war auch die Neurodermitis weg. Wichtig war auch, Sie nicht übermäßig in dicke und enge Klamotten zu packen, damit die Haut auch Luft bekommt.
Heute ist sie 10 und es ist nix mehr davon zu merken.
Achso, unser dicker Kater ist drei Monate älter als meine Tochter und immer noch bei uns. Der hatte da keinen Einfluß drauf.
Liebe Grüße und alles Gute
Kerstin
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Verfasst am: 08.09.08 [23:32]
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AndreaSchmelz
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 298
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Liebe Elly,
glücklicherweise ist Ihre Tochter nicht schwer von der Neurodermitis betroffen. Da kann man mit einer guten Hautpflege viel erreichen. Bei trockener Haut sehr wirksam sind Pflegecremes mit Harnstoff (Urea). Dieser erhöht das Feuchtigkeitsbindevermögen der Haut. Empfehlenswert sind beispielsweise die Produkte von Eucerin mit 3 oder 5 % Urea (Achtung, kann auf offenen Hautstellen brennen!). Auch die Pflegeserie mit Nachtkerzenöl (Eucerin Omega) ist sehr gut geeignet und wird gut vertragen. Lassen Sie sich jeweils in der Apotheke beraten!
Speziell für die geröteten Stellen können Sie Cremes mit antientzündlichen pflanzlichen Inhaltsstoffen nehmen, z.B. Bedan (mit Johanniskraut), Hametum (mit Zauberstrauch) oder FideSan (mit Cardiospermum).
Ihre Katze kann erst mal bleiben, denn wenn Ihre Tochter keine Katzenallergie hat, schadet ihr die Katze auch nicht. Allerdings hat sie ein erhöhtes Allergierisiko und so könnte sie natürlich im Lauf der Zeit eine entsprechende Allergie entwickeln. Dann müssten Sie die Katze doch abgeben. Ich wünsche Ihnen, dass es nie so weit kommt (wir haben auch Katzen und einen Hund)!
Herzliche Grüße
Ihre
Andrea Schmelz
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Verfasst am: 09.09.08 [11:28]
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Kristina29
Dabei seit: 20.06.2008
Beiträge: 1
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Hallo Elly
ich benutze bei meinem kleinen die Salbe Babybasic mit Mandelmilch von Dr. Karrer. Es gibt Waschgel und auch eine Lotion dazu. Damit habe ich die besten Erfahrungen gemacht und die Haut ist auch ohne Reizungen. Ich hoffe ich konnte helfen - alles Liebe Kristina
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Verfasst am: 17.09.08 [10:25]
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kleeblattmum
Dabei seit: 17.09.2008
Beiträge: 4
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Oftmal hilft es, zuerst den Allergie-Auslöser zu diagnostizieren. Nach meiner Erfahrung sind Ärzte dabie allerdings meist wenig hilfreich...Bekommt deine Tochter schon Beikost? Wenn ja ist es dort wichtig, ganz langsam anzufangen und alle potentiellen Allergene wegzulassen - viele Babys reagieren auch auf Möhren! Kürbis oder Pastinaken gelten als sehr allergenarm. Gibt es mittlerweile von fast allen NAhrungsherstellern!
Sind nach 1-2 Wochen die allergieauslösenden Stoffe ausgeschwemmt wird sich das Hautbild erfahrungsgemäß bessern. DAnn kann testweise wieder ein neues Lebensmittel zugegeben werden und die Reaktion einige TAge lang abgewartet werden.
Tierhaare lösen meist eher Kontaktallergien aus, nach Berührung mit dem Fel und anschließendem Reiben im Gesicht bespielsweise kann es zu Schwellungen oder tränenden Augen kommen.
Ich tippe doch eher auf eine NAhrungsmittel-Unverträglichkeit.
Zum Einreiben würde ich auf Ureahaltige Salben oder Linola Fettsalbe empfehlen.
LG,
Mella
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Verfasst am: 25.10.08 [10:40]
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Biene25
Dabei seit: 24.10.2008
Beiträge: 5
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Hallo du!
Meine Tochter hat schon sehr lange Neurodermitis und einen haufen Allergien! Ich habe das Problem, das meine Tochter auf alle Cremes Reagiert. Seit sie homöopathisch behandelt wird ist es aber deutlich zurückgegangen. Die neuste idee meiner Kinderärztin war jetzt Vitamin-E Kapseln aufzuschneiden und mit der Flüssigkeit einzuölen. So wie es jetzt aussieht funktioniert es. Zwar aufwendig aber wenns wirkt ansonst, kannst du auch mal auf meine Seite gehen. Ich hoffe das ich jetzt nicht gegen forumregeln verstoße:
www.lebentrotzneurodermitis.de. Die seite ist neu und erst im aufbau. aber schon ein paar rezepte und meine Erfahrungen.
Allerdings muss jeder seine Erfahrungen machen, da es viele möglichkeiten gibt und nicht jede bei jedem Kind anschlägt. Man muss also individuell schauen, was für dein Kind das richtige ist.
Viele Grüße und alles Gute
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Verfasst am: 26.10.08 [23:58]
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Cindy
Dabei seit: 26.10.2008
Beiträge: 2
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Hallo
Mein Sohn (4 1/2) hat auch schwer Neurodermitis. Deswegen hab ich ein Neurodermitis-Kinder Forum ins Leben gerufen.
Möglichkeiten gibt es sehr viele. Zwischen Basispflege und Kortison liegen Welten, nur leider fällt Ärzten das selten mal ein. Kortison ist ein absolutes Notfallmedikament und sollte auch ausschließlich als Solches genutzt und nicht bei minimaler ND eingesetzt werden.
LG Cindy
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Verfasst am: 27.10.08 [10:25]
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Biene25
Dabei seit: 24.10.2008
Beiträge: 5
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Guten Morgen!
Zum Thema Kortison sag ich nur so viel: Meine Tochter hat schon immer Neurodermitis in schwerster Form mit vielen Allergien, aber Kortison hat sie seit Zwei Jahren nicht mehr bekommen und lebt besser damit. Die entscheidung liegt natürlich bei den Eltern. Wie toll die Haut doch unter Kortison aussieht und es juckt auch nicht mehr super!!! Mal überlegt, das das Kind wenn die Wirkung dann nach lässt den Juckreiz als Unangenehmer empfindet als vorher. Sie wissen dann wie es ist ohne und kratzen sich mehr. Sarah wird jetzt drei und lebt besser ohne damit! Für den äußersten Notfall gibt es auch homöopathische Mittel die eine Kortisonähnliche Wirkung haben und so haben wir es geschafft auch ohne sie aus zu kommen. Ich kann jedem Empfehlen es Wirklich zu probieren.
Ich wünsche allen die Kraft, dass leben auch mit dieser Krankheit zu genießen. Wenn ich seh wie meine Tochter lacht und fröhlich durch die Wohnung rennt, dann ist alle Problematik die dahinter steckt sowieso vergessen.
Liebe Grüße, Biene
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Verfasst am: 28.10.08 [11:32]
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Cindy
Dabei seit: 26.10.2008
Beiträge: 2
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Wir arbeiten überwiegend mit Zink und Schüßlersalzen.
Zum baden, waschen, Haare waschen gibt es nur die basischen Siriderma-Produkte. Seit dem ist baden Freude und nicht mehr durchbrüllter, durchkatzer Horror!
LG Cindy
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Verfasst am: 11.11.08 [10:54]
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Nica
Dabei seit: 09.05.2008
Beiträge: 13
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Bei uns funktioniert MedEctoin Salbe sehr gut. Ist zwar teuer, wird aber auch nur gaaaanz dünn aufgetragen.
Ansonsten würde ich bei Hautgeschichten immer Milch auf ein Minimum reduzieren. Wir nehmen Reismilch mit Calcium, die schmeckt und ist nicht so allergen wie die normale Milch oder Soja-Milch.
Momentan mische ich einmal täglich in die Reismlich ein Päparat mit Laktobazillen, das scheint etwas zu verändern.
Liebe Grüße
Nica
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