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Was tun wen mein Kind immer wo anderst ist im Kopf?


Autor Nachricht
Verfasst am: 21.02.2010 [19:50]
MamaRose
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 21.02.2010
Beiträge: 1
Guten Abend meine Lieben hier icon_smile.gif
Ich bin Alleinerziehnde Mutter und habe eine 15 Jährige Tochter.
In den lätzten 2 Jahren ist mir immer mehr aufgefallen das sie in ihrem Verhalten und ihrem Denken anderen Jugendlichen in ihrem alter voraus ist.
Sie konzentrirt sich schwer auf manche Dinge und Träumt sehr viel vor sich her.
Dieses Schuljahr wurde auch eine Rechenschweche bei ihr fest gestellt.
Beim lätzten Elterngespräch mit ihrem Lehrer wurde mir erklärt das sie für ihr alter wirklich schon sehr sehr Erwagsen ist.
Ihr Lehrer war hell auf begeistert von ihr.
Dabei hat er mir auch erzählt das sie jedoch sehr pessimistisch denkt und hin und wider aufbrausend ist.
Da er seinen Schülern die Möglichkeit gibt ihm Dinge peer E-Mail zu schiken hat meine Tochter ihm woll ein Buch das sie anfing geschikt.
Als er mir von ihrem Buch erzählte war er begeistert und fand kaum Worte was mich sehr überaschte weil ich zwar weis das sie gerne Gedichte schreibt und selbst sehr viel liest.
Seid dem habe ich mich noch intensiver um sie gekümmert.Hab mir einige ihrer Gedichte vorlesen lassen und bekomme nun auch viel mehr mit was für Musik sie hört.
Bei einem Gespräch Abends mit ihr habe ich mal einen Einblick in ihre Gedankenwelt bekommen und war sehr erschrocken.
Ihre Gedankengänge sind wirklich faszinirend wen nicht auch leicht unheimlich und benruhigend für eine Mutter.Jedoch merkt man das einige dieser Gedanken nicht zu ende Gedacht wurden.
Mir fällt auch immer mehr auf das sie sehr viel vor sich herträumt und von einer auf die andere Sekunde eine andere Laune hat.
Sie wirkt oft in Gedankenversunken und so als wäre sie im Kopf in einer gans anderen Welt.

Danach habe ich überlegt und nochmal ihr Verhalten als Kind überdacht.
Weil sie als Baby eher unaufällig war und ruhig.
Im Kindergarten war sie jedoch nicht sehr Kontaktfreudig und hat sich nur bedingt mit manchen Kindern verstanden.
Sie hatte eher weniger Freunde was aber laut den Erzieherinen nicht an den anderen Kindern lag sondern daran das meine Tochter lieber für sich selbst war.
In ihrem 2Kindergarten in den sie wechselte weil ich dort Gekocht habe viel mir auf das sie oft allein am Maltisch saß.
Sie hat sich sehr früh für Fanatasiefiguren interissirt.Leider aber eher die Art von dunklen Gestalten wie zum Beispiel: Vampire,Werwölfe...
Schon bei Zeichentrickserien war sie immer von den dunklen Kreaturen faszinirt.

Als andere Kinder im Kindergarten noch Strichmännchen malten fing sie schon an den Figuren einen gewissen Köfper zu geben.Eben mehr wie nur Striche.Sie versuchte Menschlich wirkende Wesen zu malen.
In der Grundschule war sie eher ruhig und unaufällig hat jedoch nur bedingt Freunde gehabt und auch eher Jungs.
Sie konnte sich jedoch nur selten lang auf etwas Konzentriren jedoch wen sie etwas anfing das ihr Intresse hatte brachte sie es auch sehr gut zu Ende.
Sie hat sehr früh lange und komplizirte Bücher gelesen im Kopf und konnte sie auch wider zurück geben.

Nach der Grundschule folgte die Hauptschule dort hatte sie am Anfang auch nur bestimmte Freunde.
Die ersten 2 Jahre lief alles gut dan hatte sie eine Null-Bock-Phase und seid lätztem Jahr hat sie sich drastisch gesteigrt.
Leider merk ich das sie mit Teenagern in ihrem Alter nichts anfangen kann.
Ihr erster Freund im Jahr 2007 war 5 Jahre älter und wohnte auch nicht bei uns in der Umgebung.
Sie war mit dem Jungen auch knapp 1 Jahr zusammen danach folgten mehrer feste Freunde darunter ein Junge aus ihrem Alter.Wobei sie mit ihm anscheinden nichts anfangen konnt vom Kopf her weil ihre Weltanschaung gans anderst war und ist.
Ihr jetziger Freund ist wider 4Jahre älter wie sie und kommt wider von auserhalb.

Was mir aufiel ist das sie Angefangene Tagebücher hat aber immer abroch.
Mittlerweile trägt sie immer ein "Gedankenbüchlein" mit sich um Gedanken die sie hat nicht zu vergessen.

Ich fing an mir in lätzter Zeit immer mehr Sorgen zu machen also habe ich mich im Internet dan Erkundet und bin auf ADS/ADHS gestolpert und die Syntome.
Leider bin ich mir nicht sicher und würde gern die Meinung von ein paar Eltern hören die in diesem Feld Erfahrung haben.
Über hielfe würde ich mich sehr freuen.


[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 21.02.2010 um 20:18.]
Antworten Profil
Verfasst am: 22.02.2010 [13:18]
AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1612
Liebe MamaRose,
wenn Sie sich Sorgen machen, ob bei Ihrer Tochter ein ADS bestehen könnte ("Träumervariante"), dann sollten Sie sich an Ihren Kinderarzt oder eine Erziehungsberatungsstelle (Adressen unter www.bke.de) wenden. Das lässt sich aus Ihrer Schilderung nicht ableiten. Obwohl das "Träumen" und die geringe Konzentrationsfähigkeit dafür sprechen können.

Denn in der Pubertät finden Umbauvorgänge im Gehirn der Jugendlichen statt, sodass einige der genannten Beispiele mehr oder minder altergemäß und typisch sind. Schlagartig wechselnde Stimmung oder Vor-sich-hinträumen kommen in der Pubertät häufig vor, ebenso wie manche unausgegorenen oder pessimistischen Gedankengänge oder aufbrausendes Verhalten. Und dass Kinder/Jugendliche sich auf Aufgaben, die sie interessieren, gut konzentrieren können, bei "Uninteressantem" (z.B. Schulstoff) aber schnell "abschalten", ist leider auch ziemlich häufig.

Wie reif, also "erwachsen" ein Teenager ist, ist individuell sehr unterschiedlich und oft auch abhängig von der jeweiligen Situation. Typischerweise sind Mädchen in diesem Alter den Jungen um 1 oder 2 Jahre voraus, sodass sie mit gleichaltrigen Jungen wenig anfangen können, weil sie ihnen noch zu kindlich sind. Daher haben Mädchen in diesem Alter meist ältere Freunde.

Dass Ihre Tochter Gedichte schreibt und sogar ein Buch angefangen hat, zeigt, wie kreativ und fantasievoll sie ist. Es ist gut, dass Sie das unterstützen und sich dafür interessieren. Das Schreiben kann gerade in solch schwierigen Phasen wie der Pubertät helfen, seine Gedanken zu sortieren, verschiedene Möglichgkeiten gedanklich durchzuspielen und sich auch buchstäblich "etwas von der Seele zu schreiben".

Herzliche Grüße
Ihre
Andrea Schmelz

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